Hallo Lieber Leser,

heute habe ich ein paar Gedanken und Tipps zum Risikomanagement. Diese Mal geht es jedoch um das private Risikomanagement. Doch was ist das überhaupt genau?
Im Bereich der Börse ist es die aktive Möglichkeit zu bestimmen wieviel ich genau mit meiner Investition verliere. Das klingt zwar jetzt gar nicht so nach reich werden, jedoch gilt es als erstes im Börsengeschehen darum, kein Geld zu verlieren. Wenn Du das schaffst, dann klappt es auch mit dem reich(er) werden. Beim privaten Management handelt es sich um den Teil des Lebens, wo Du selbst dein Risiko bestimmen kannst bzw. deutlich darauf Einfluss nehmen kannst „unnötige Katstrophen“ zu verhindern. Wenn Du es schaffst die möglichen (übertrieben gesprochen) Katastrophen zu verhindern, dann bleibt mehr Zeit für die schönen Sachen und das Leben selbst. Die meisten Menschen sichern sich mit diversen Versicherungen ab. Das ist in vielen Fällen gut bzw. vermittelt ein sicheres Gefühl. Dennoch sind einige Verhaltensweisen dermaßen „risikofreudig“, dass ich mich manchmal selber an den Kopf fasse und ihn gar nicht so dolle schütteln kann wie es in dieser Situation nötig ist. Ich möchte diesen Beitrag nutzen um dir mal ein paar einfache Beispiele zu zeigen.

1. Das Auto in der Sonne

Heutzutage haben fast alle Autos eine Klimaanlage und mittlerweile sind diese so gut, dass sogar an extrem heißen Tagen schon nach wenigen Kilometern die Temperatur im Innenraum runtergekühlt und angenehm ist. Somit lassen sehr viele Menschen das Auto in der Sonne stehen. Oftmals ist auch nicht immer ein schattiger Platz zu finden. Doch was haben moderne Auto alle gemeinsam? Ja – alle Autos sind technische Meisterwerke und selbst im Fahrgastraum befindet sich ganz schöne Technik – diverse Computer verrichten ihren Dienst. Steht das Auto nun stundenlang in der Sonne, dann kann es sich sehr leicht aufheizen und das weit über 70 Grad. Und das sind Temperaturen mit denen diese Technik nicht klar kommt. Klar es passiert nicht sofort etwas … wenn jedoch das Auto immer wieder in der Hitze schmort …dann schmort auch die Technik. Und sei es nur eine Leiterbahn, ein Sensor, ein Prozessor … oder was auch immer. Wenn nur ein kleines technisches Teil einen Sonnenschlag bekommt, dann kann das extrem teuer werden. Meistens muss dann ein komplettes Bauteil ausgetauscht werden.

Also mein erster Tipp an Alle: Auch wenn es vielleicht etwas altbacken ausschaut – macht wenigstens ein den ganz heißen Tagen eine Sonnenschutzfolie auf die Scheibe. Es ist zwar nach einigen Stunden dann auch sehr heiß im Auto, jedoch auf jeden Fall 10 – 20 Grad weniger und vor allem knallt die Sonne nicht stundenlang auf die teure neue Technik.

2. Der Abstandstrick

Wenn Du mit deinem Auto durch die Stadt fährst … wie groß ist dein Sicherheitsabstand zum Vordermann? Ich beobachte immer wieder, dass die Autos Stoßstange an Stoßstange kilometerweit durch die Straßen fahren. Also 10 Kilometer im Abstand von 5 Metern zum vorausfahrenden Auto. Warum fahren die Leute nicht die 10 Kilometer im Abstand von 15 – 20 Metern (oder mehr) hinterher. Am Ende der Strecke ist man ganze 1-2 Sekunden langsamer, jedoch viel sicherer gefahren. Die 3 bis 4 fache Erhöhung des Sicherheitsabstandes macht echt viel aus. Die Vollbremsung des Vordermanns geht somit zu 100% gut aus. Weiterhin ist diese Art des Fahrens Nerven und Bremsenschonender. Probiere es mal aus und erhöhe deinen Sicherheitsabstand bewusst. Du wirst feststellen, dass du schon nach wenigen Minuten viel relaxter unterwegs bist.

Ja – ich habe vor vielen Jahren echt geschmunzelt in der Fahrschule beim Thema Sicherheitsabstand. Nun habe ich verstanden, dass diese 2 Sekunden langsamer auf 10 Kilometer gut für das Auto und das eigene Nervenkostüm sind.

3. Handy sperren

Viele Menschen speichern mittlerweile ihr halbes Leben auf den Smartphones. Bilder, Videos, Emails, Bankapps und vieles andere mehr. Und jedes Smartphone lässt sich grundlegend vor schnellen undgewollten Zugriff sichern. Zum Beispiel durch Eingabe eines Pins oder durch eine geheime Wischkombination. Ich kenne jedoch leider sehr viele Menschen, die diese Sicherheitsfunktion nicht aktiviert haben. Das bedeutet, dass jeder Mensch der das Smartphone in die Hand bekommt direkten Zugriff auf alle gespeicherten und meist auch geheimen Daten bekommt. Das nenne ich mal grob fahrlässig. Und wer sich diese elementare Sicherung nicht einrichtet, ist selbst schuld. Besser ist es natürlich noch das Smartphone selbst mit einem Sicherheitsprogramm auszustatten (McAfee mobile Security). Am sichersten bist Du natürlich, wenn Du sensible Daten gar nicht erst auf dem Handy speicherst.

4. Bewegung

Ein wichtiger Punkt zum Thema Risikomanagement ist das Thema rund um die eigene Bewegung. Viele Menschen bewegen sich einfach viel zu wenig und erhöhen somit das Risiko für eine Menge Krankheiten (Fettleibigkeit, „Bürokrankheiten“, …). Und dabei weiß ja jeder von Uns, dass Bewegung gut tut. Doch keiner hält sich so wirklich daran, wenn es einem nicht schlecht geht. Ist es dann soweit und man fühlt sich nicht mehr wohl … und erst dann wird sich bewegt bis das Herz aus dem Brustkorb fliegt  Dabei ist es doch so einfach ein wenig mehr Bewegung ins Leben einzubauen. Du musst nicht unbedingt direkt vor dem Zielpunkt parken (siehe Punkt 1 und suche dir ein wenig Schatten), Du kannst auch immer die Treppe nutzen wo es alternativ Fahrstühle gibt, und jede Strecke bis 1 Kilometer solltest du zu Fuß laufen. Und jede Strecke bis 6 Kilometer solltest Du mit dem Rad fahren.

Das sind jetzt keine sehr großen Veränderungen in deinem Leben und sie sorgen dafür, dass du vielleicht nur 50 Kalorien mehr am Tag verbrauchst. Doch das Resultat auf Dauer ist gigantisch. Im Jahr sind das 18250 Kalorien und somit 2,6 Kilo, die Du abgenommen bzw. nicht zugenommen hast. Dazu kommt, dass dein ganzer Bewegungsapparat gestärkt wird und durch die (auch wenn es nur wenige) entstandenen Muskeln, hast Du automatisch einen höheren Grundumsatz. Zusätzlich fühlst Du dich im Allgemeinen hin viel besser.

Das waren die ersten 4 Punkte zu dem Thema. Wenn Du diese Punkte umsetzt, dann kannst Du einige Risiken vermeiden und das Gute daran ist, dass es keinen Cent kostet. Im Gegenteil – Tipp 2 und Tipp 4 sorgen nebenbei sogar noch dafür, dass du sparst 🙂
Hast Du auch Tipps und Tricks? Dann lass es im Kommentar!
Einen risikofreien Tag wünscht
Christian

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