Terroranschläge, Krankheiten, vergiftetes Essen, Müllprobleme, Bestechungen, Kriege, Klimakatastrophen, Flüchtlingskrise – und wo bist du?

Du bist mittendrin statt nur dabei. Alles ist mehr oder weniger Bestandteil deines Lebens. Wenn du alle diese Dinge hörst, wie fühlst du dich dabei? Möglicherweise fühlt es sich so an als wärst du eine Testperson in einer Anstalt während einer Schmerztherapie? Wie viel kann ein Mensch vertragen bis er nicht mehr Mensch sein möchte? Oder fühlt es sich an, als wärst du in einem Fahrstuhl gefangen, der sich langsam mit Wasser füllt? Du kannst jedoch nichts machen.

Jeder Mensch reagiert auf diese Worte anders. Keiner wird damit etwas positives verbinden. Als wenn das nicht schlimm genug ist, werden auch die wenigsten das Gefühl haben etwas davon zu verändern. In diesen Dingen gefangen zu sein, ist schrecklich. Leider wird es Krieg, Müll und Klimakatastrophen immer wieder geben. Ich möchte dir heute einmal zeigen, wie du mit kleinen Dingen die Welt positiv beeinflussen kannst. Einen Krieg abwenden kannst du eher nicht, jedoch mehr für ein besseres Miteinander tun. Die Müllprobleme auf diesem Planeten wirst du auch nicht lösen, einen Beitrag dazu kannst du dennoch leisten.

Los geht’s

Gute Dinge berichten

Achte beim nächsten Mal darauf, was so erzählt wird. Wenn du zum Beispiel auf einem Geburtstag ein schönes Stück Kuchen verspeist und die Menschen sich am Tisch unterhalten. Hör hin, ob der Inhalt eher positiv oder negativ ist. Du wirst bemerken, dass die schlechten Themen oftmals stärker im Gespräch sind. Krankheiten, Tod, Unwetter, Missgunst oder die schlechten Perlen aus den Nachrichten sind beliebte Gesprächsthemen. Schade, denn das Leben hat hält viele gute Dinge parat, die es berichten zu lohnt, oder? Um die Gesprächskultur, und damit auch die Welt, zu verbessern, nutze die Möglichkeit mehr über gute Themen zu sprechen. Dazu gehören Erfolge, Situationen in denen Menschen Glück hatten und tolle Erlebnisse.

Nimm dir Zeit um richtig zuzuhören

Menschen zuhören zu können, zeugt von großer Achtung und Respekt. Gebe deinem Gegenüber die Chance einmal ganze Sätze auszusprechen und auch seine Gefühle zu schildern ohne unterbrochen zu werden. Was hat ihn bewegt? Wie hat er sich dabei gefühlt? Was wurde gelernt? Leider reden Menschen oftmals aneinander vorbei und es kommt kein gutes Gespräch zustande. In dem Moment wo du angefangen hast etwas dir wichtiges zu berichten, wirst du oftmals schon „unterbrochen“ und ein neues Thema oder Gedanke lenkt ab. Obwohl du noch gar nicht fertig warst, oder das wichtigste noch nicht erzählt wurde. Mache es besser und höre mehr zu! Ein weiterer wichtiger Schritt zu einer besseren Kommunikation.

Hebe Müll auf

Du weißt, dass die Erde immer mehr zugemüllt wird, besonders vom vielen Plastik. Allein wirst du dieses globale Problem nicht lösen. Einen Beitrag dazu kannst du dennoch mit Leichtigkeit leisten. Falls du Müll herumliegen siehst, besonders in der Natur, dann aktiviere deinen Greifreflex, packe ein Stück und entsorge es in den entsprechenden Papierkörben oder Abfallbehältern. Du wirst dir dabei keinen Bruch heben und es wird dir nicht schwer fallen, mache es einfach! Auch ein paar größere Glasscherben auf dem Radweg, Gehweg oder am Strand sind Ruck Zuck entsorgt und der nächste Reifen, Schuh oder gar Fuß freut sich unverletzt über diese Stelle zu kommen. Nimm dir einfach mal vor, wenn du das nächste Mal unterwegs bist, mindestens ein Stück Müll zu entsorgen. Natürlich solltest du auch aktiv versuchen Müll zu vermeiden, indem du in deinem Haushalt damit anfängst.

Lasse etwas liegen / Verschenke etwas

Das Gegenteil zum Müll aufheben, ist es was liegen zu lassen. Wobei es sich hierbei um einen noch brauchbaren Gegenstein handelt. Bist du zum Beispiel in einem Kaffee oder im Zug unterwegs, dann lasse doch einfach mal ein Buch liegen. Mit dem Vermerk: Nimm dieses Buch, wenn es dein Interesse weckt. Es ist ein Geschenk. Falls nicht, dann lass es einfach liegen für den Nächsten.“ machst du einen anderen Menschen glücklich. Natürlich kannst du auch andere Sachen liegen lassen oder einfach mal anonym einen Strauß Blumen versenden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten etwas zu verschenken oder liegen zu lassen.

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Runde auf

Das mache ich sehr oft selbst, zum Beispiel bei meinem Bäcker des Vertrauens. Ungerade Beträge runde ich mindestens auf die nächsten 10 Cent auf. Das viele Kleingeld und schwere Portemonnaie werden mir dabei erspart, und auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist, freut sich die Bäckersfrau. Seitdem ich das so mache, scheint mir die Bäckersfrau auch besonders fröhlich und freundlich, und ich fühle mich dabei auch sehr gut.

Mach den Dreck zum Herz

Juckt es dir auch in den Fingern, wenn du eine dreckige Autoscheibe siehst. Hast du Lust was in den Staub zu malen? Dann tue es einfach. Im Gegensatz zu dem Schriftzug „Sau“ oder „Wasch mich“ malst du einfach mal was Schönes darauf. Zum Beispiel Smileys, Herzen oder Glückssymbole. So kannst du deinen Finger vom jucken befreien und der Besitzer bekommt ein Lächeln aufs Gesicht, wenn er es sieht – zumindest ein kleines 🙂

Schenke einem Obdachlosen etwas

„Die kaufen sich doch nur Drogen und Schnaps von meinem Geld.“. So höre ich es oftmals in der Nähe von bettelnden obdachlosen Mitbürgern. Egal aus welchen Umständen sie in diese Situation gekommen sind, sie gehören zu den Menschen, denen am dringendsten geholfen werden sollte. Kannst du dir vorstellen nicht zu wissen, was du als nächstes Essen kannst oder wo du übernachten sollst? Du willst es dir nicht vorstellen, so schrecklich können diese Gedanken sein. Hilf an der richtigen Stelle und schenke einem Obdachlosen etwas. Es muss kein Geld sein, da stimme ich zu. Eine wärmende Jacke, die du sowieso in die Kleidersammlung gegeben hättest oder einfach etwas zu Essen sind große Hilfen. Es ist für dich eine Kleinigkeit, für andere kann es ein lebenswichtiges Geschenk sein.

Unterstütze kleine Geschäfte in deiner Nähe

Noch gibt es sie, es werden dennoch immer weniger. Kleine Geschäfte mit großer Seele. Dadurch, dass fast alles per Mausklick bestellt werden kann, wird es für die kleinen Läden immer schwerer zu überleben. Große Einkaufszentren machen sich breit und ihnen das Leben schwer. Kleidung, Lebensmittel oder Spielzeug  alles ist betroffen. Anstatt in die großen „Einkaufstempel“ zu fahren oder online zu bestellen, gehe bewusst in die kleinen Läden einkaufen. Oftmals findest du da sogar Sachen, die es nicht mal im Netz gibt.

Schreibe einen GUTEN Blogbeitrag

Blogger wie ich schreiben manchmal viel wenn der Tag lang ist. Einen Blogbeitrag zu verfassen mit einem „guten Thema“ kann viele Menschen inspirieren und motivieren auch etwas Gutes zu tun. Die Themen sind sehr weitreichend. Möglich sind hierbei Beiträge zum:

  • Umweltschutz
  • Ehrenamtlicher Arbeit
  • Spendenthemen
  • Nachhaltigkeit
  • Zwischenmenschliches
  • Faires Handeln

Ich hoffe, dass meine kurzen Gedanken dich inspiriert haben zu handeln. Gutes tun, wird dir gut tun. Das Gefühl was Gutes getan zu haben, macht glücklich und zufrieden. Und sehr oft kommt es auch zurück. Das kann ein Lächeln, ein angenehmes Gespräch, oder etwas was du gar nicht erwartet hast sein. Schön nicht wahr?

Hier ein Video, welche diese klare Botschaft übermittelt.

Einen GUTen Tag wünscht

Christian

PS: Hast du noch weitere Beispiele? Dann hinterlasse bitte einen Kommentar!


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6 thoughts on “9 einfache Ideen um die Welt zu verbessern

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