Du hast den Tag erfolgreich und zufrieden gemeistert. Zum Schluss versagst du auf voller Strecke und schaffst es nicht einzuschlafen. Ein Hin und Her wälzen und dein verdienter Schlaf will einfach nicht beginnen. Ungünstiger kannst du den Tag nicht beenden. Genauso wie dein Smartphone aufgeladen werden möchte, braucht dein Körper und Geist die Energietankstelle des Schlafes. Wie du deinen Akku wieder auf volle Leistung bekommst, verrate ich dir mit ein paar einfachen und effizienten Tipps.

Doch warum können viele Menschen heutzutage nicht gut schlafen?

Körper und Geist sind die Antwort. Beide müssen im Ruhemodus sein, damit es klappt mit guten Einschlafen. Ist dein Geist nicht bereit, dann wird dein Körper auch nicht richtig zur Ruhe kommen. Sorgen und Gedanken halten deinen Geist wach. Umgekehrt sind es Stress, Völlegefühl und hoher Puls die Gegner, die deinen Körper vom Schlafen abhalten.
Zähmen wir gemeinsam deinen Geist. Los geht’s

Gedanken sind kraftvoller als die meisten vermuten und somit stark unterschätzt. Der Glaube kann Grenzen sprengen und dich zu Höchstleistungen tragen. Dinge an die du glaubst, versuchst du und erst dann können sie gelingen. Der große Nachteil an Geist und Glauben ist, dass er sich gegen dich richten kann. Und besonders am Abend vor dem Einschlafen halten negative Gedanken wach.

Geht es dir so? Dann beginne damit, dass du dir ein gutes Notizbuch kaufst. Lege es mit einem Stift in die Nähe deines Bettes. Gedanken, die sich festsetzen gehören ab sofort in das Buch geschrieben. Möchtest du an etwas denken und am nächsten Morgen gleich damit starten? Schreibe es in das Buch! Dir fällt noch was ein für die Einkaufsliste. In das Buch damit! Alles was du dir merken möchtest gehört in dein „Brain“ – so nenne ich mein Buch. Anfangs wurde ich ein wenig ausgelacht und beschmunzelt, als ich diesen Trick meinen Mitmenschen auf den Weg gab. Alle die ihn probierten, waren überrascht wie gut es funktioniert. Die aufgeschriebenen Gedanken musst du nicht im Kopf behalten und dein Geist verbannt diese sehr schnell. Sie sind ja am nächsten Tag noch da. Dein Geist wird freier.

Leere weiter deinen Kopf indem du deine Sachen, die du am nächsten Morgen anziehen möchtest vorbereitest. Lege deine Kleidung raus und auch die Dinge, welche noch gebraucht werden. Bereite deine Tasche vor. Falls du deine Mahlzeiten für den Tag immer vorbereitest, mache es einen Abend zuvor und stelle sie kalt. Alles vorbereitet? Dann ist dein Geist noch freier.

Spare Geld und schlafe dadurch besser ein. Diesen Tipp gebe ich gern und muss selber dabei schmunzeln, wenn ich es erzähle. Ungläubige Gesichter erntet dieser Tipp. Dennoch sind es Geldsorgen, die viele Menschen nicht einschlafen lassen. Hierbei muss es sich nicht um große Geldsorgen oder Schulden handeln. Gedanken wie „Noch eine Woche bis zum nächsten Lohn und das Geld ist schon alle.“, können den Schlaf rauben und können dich zermürben. Ich empfehle dir ein wenig auf meinen Blog zu lesen wie du Geld zurück legst (Raus aus dem DispoKein Geld am Monatsende / Das Haushaltsbuch / 5 Spartipps). Verringerst du deine Geldsorgen, erhöhst du dein Einschlafpotential.

Gute Gedanken lassen dich auch besser einschlafen. Versuche kurz vor dem Einschlafen daran zu denken, was am Tag gut lief. Finde 3 Dinge, die gut gelungen sind und für die du dankbar bist. Aufschreiben, kann dieses positive Denkgefühl verstärken.

Der Geist ist befreit, weiter geht’s mit dem Körper

Ein voller Magen schläft schlecht. Viel und kurz vor dem Einschlafen essen, ist nicht gut. Unterlasse es am besten 1-2 Stunden vor dem zu Bett gehen zu essen. Läuft dein Magen auf Hochtouren brauchst du länger um einschlafen zu können.

Anstatt in die Glotze oder den Monitor zu starren empfehle ich dir ein Buch zu lesen. Das beruhigt, bildet und fährt dich dein System ganz langsam runter. Dein Einschlafprozess wird in Watte gepackt, du merkst gar nicht wie dich immer mehr die Müdigkeit einnimmt.

Natürlich kannst du über den Tag schon für gutes Einschlafen sorgen indem du dich auspowerst und Sport machst. Dein Körper möchte gefordert werden und deine Batterien müssen auch mal leergelutscht sein. Einmal den Puls an den Anschlag treiben ist Pflicht. Schwer tragen, mal sprinten, Treppen steigen, Joggen, Sport treiben, Rad fahren, Fitnessstudio, körperliche Arbeit – stresse dein System. Ein weiser Freund sagte mir: „Wenn du nicht einschlafen kannst, dann bist du nicht erschöpft genug.“ Ein kleiner Teil Wahrheit steckt da drin. Guter erschöpfender Sex ersetz oftmals den einen oder anderen Einschlaftipp.

Eine Stunde eher aufstehen und früher wecken lassen, kann dein Einschlafen am Abend fördern. Nutze dann den Morgen um schon 1-2 Dinge zu erledigen oder ein wenig Sport zu machen. Die Stunde eher aufstehen sorgt dafür, dass deinem Köper gewohnter Schlaf fehlt und er am Abend erschöpfter ist. Mein weiser Freund wird bestimmt auch bei dir Recht behalten. Bewusst herbei geführter Schlafmangel sorgt dafür, dass spätestens nach 2-3 Tagen sich der Körper das holt was er braucht. Du kannst wieder eine lange Nacht durchschlafen. Gehe beim „Schlafmangeln“ vorsichtig und in kleinen Schritten vor, da es in extremen Fällen Auswirkung auf deine Tagesleistung haben wird. Was bringt es dir super zu schlafen, wenn du am Tag nichts mehr geregelt bekommst. Ein guter Mittelweg ist hierbei gefragt.

Der Geist ist frei, der Körper müde, gibt’s noch etwas?

Ja, dein Schlafzimmer. Dem Name entsprechend ist das Zimmer zum Schlafen da. Nicht zum Zocken, Facebooken, Whatsappen oder Benachrichtigungsblinken. Kurz – verbanne dein Handy aus dem Schlafzimmer und besorge dir einen guten alten Wecker. Sei hier mal Antifortschritt. Sehr viele Menschen sind schon auf den Weg in die Traumwelt und dann surrt ein Vibrationsalarm oder eine LED blinkt und sagt dir, dass irgendwas ist. Der Griff geht zum Smartphone und die Einschlafkurve ist unterbrochen. Schlimmer noch, wenn eine Nachricht dann Emotionen aus dich rauskitzelt oder gar dich zum Antworten animiert. Lege dich hin und lade deinen Akku auf. Lege dein Smartphone in ein anderes Zimmer. Jeder sollte seinen Akku selbst aufladen.

Achte darauf, dass du gute Luft im Schlafzimmer hast. Immer gut gelüftet und auch immer ein paar Grad kälter – so ist die optimale Schlafsituation. Falls du keinen Straßenlärm hast, dann sollte dein Fenster einen großen Teil des Jahres aufgeklappt sein. Ein Bett mit guter Matratze und Wohlfühlbettwäsche ist selbstverständlich. Du wirst nur da gut schlafen, wo du dich gut fühlst und besser liegst.

Deine Schlafwelt sollte das leerste Zimmer sein, immer gut aufgeräumt. Einfach schlicht und ablenkungslos. Räume es auf und schlafe nicht in ein Abstellzimmer. Dinge, die Gäste nicht sehen sollen werden häufig fix in das Zimmer verbannt.Nach einiger Zeit können deine Augen keine Ruhe finden. Tausend Ablenkungen und eine Ordnungsunruhe stressen dein Empfinden und das Einschlafpotential.

Noch was?

Ja zwei extra Tipps zum Schluss. Yoga und die damit verbundene Körperentspannung sind bei sehr vielen Menschen einschlaffördernd. Weiterhin schwören viele Einschlafproblematiker auf Hörbücher. Leise gehört in der Einschlafphase ist es so als würdest du wieder Kind sein, und Jemand liest dir etwas vor. Einfach schön.

So nun wird es Zeit langsam schlafen zu gehen oder die Tipps zu probieren.

Gute Nacht wünscht

Christian


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6 thoughts on “Einschlafprobleme – Tipps für besseres Einschlafen – Was hilft wirklich?

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