Heute fange ich einfach mal mit einem Zitat aus dem Film: “Das Streben nach Glück“ an:

Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden, dass du es auch nicht kannst. Wenn du was willst, dann mach es! Basta.

Und genau das passt hervorragend zum heutigen Beitrag. Viele Menschen lassen sich (lieber) einreden bzw. sagen, was sie nicht können und hören weg wenn man ihnen sagt, was sie schaffen können. Und genau dieses Fakt lässt Dich scheitern bzw. gar nicht anfangen.
Lass es mich einfach mal an einem Beispiel erklären. Stell Dir von Du bist auf einer Grillparty und alle Gäste unterhalten sich darüber was sie in den nächsten Monaten vorhaben bzw. machen möchten. Und Du sagst dann in die Runde: “Ich möchte den Mount Everest besteigen.“
Danach werden einige anerkennend nicken. Es wird dann Ruck Zuck zu Kommentaren kommen wie: „Da musst Du aber körperlich sehr fit sein! Denn die Luft da oben ist sehr dünn sein“ oder „Du weißt aber schon, dass das sehr teuer wird. Die Anreise, die Ausrüstung, … „ oder auch „ich würde es nicht machen. Habe gehört, dass schon viele auf den Weg nach Oben gestorben sind.“. Solche Sätze sind zu erwarten und motivieren Dich dann nicht unbedingt diese Unternehmung in Angriff zu nehmen. Bis zur Party hattest Du dieses Vorhaben und danach könnte es schon Geschichte sein … oder Dir schwerer fallen es umzusetzen.
Stell Dir nun aber mal vor, dass Du auf eine andere Grillparty eingeladen bist. Viele Leute kennst Du noch nicht und es kommt auch wieder zu dem Moment, in dem jeder der Gäste seine Vorhaben für die nächste Zeit vorträgt. Du kommst mit deiner Mount Everest Geschichte. Alles analog wie zur Grillparty. Der einzige Unterschied ist, dass auf dieser Party 5 Leute sind, die schon auf dem Mount Everest waren. Sie werden Dir dann Zuspruch geben (dass es machbar ist) und vor allen bekommst du massig Tipps und Tricks was Du beachten musst und welche Fehler Du am besten vermeidest.
Ist schon verrückt, was das Drumherum bei Dir bewirken kann, oder?
Ich möchte Dir mal noch eine zweite Geschichte erzählen. Dieses Mal wirklich passiert.

Ein weiteres Beispiel: Vor einigen Jahren gab es einen kühnen Unternehmer, der hatte eine total einfache … aber auch verrückte Idee. Ihm kam in den Sinn Elektroautos zu produzieren. Und die Idee war einfach Notebook (Lithium-Ionen)Akkus dafür zu nehmen. Kannst Du dir vorstellen, was es da an Kommentare gehagelt haben muss? „Wie soll denn das funktionieren? Die Akkus sind doch viel zu schwach. Das brauchst Du ja sehr viele Akkus“
Er hat sich davon nicht abbringen lassen … und ja es wurden sehr viele Akkus gebraucht. Für „sein“ erstes Elektroauto wurden 6831 handelsübliche Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Der Unternehmer in dieser Geschichte ist Tesla Gründer Elon Musk. Mittlerweile ein weltweit bekannter (und von einigen Automobilfirmen geachteter bzw. gefürchteter) Mensch 🙂 Sein Ziel mit Tesla war die Marktführerschaft bei Elektro-Fahrzeugen. Tesla stand mehr als einmal vor dem Aus, aber er hat es erreicht. Und es geht weiter wie Du zum Beispiel im folgenden Artikel lesen kannst – Elon Musk: Autodidakt mit Physikdiplom 

Und noch eine dritte Geschichte habe ich für Dich.

Es war bis um 1950 herum keinem Läufer gelungen die englische Meile (1609m) in unter 4 Minuten zu Laufen. Viele Sportler versuchten sich lange Zeit daran … hielten es jedoch für nicht möglich. Roger Bannister war früher ein bekannter britischer Langstreckenläufer. Er setzte sich 1953 das Ziel die magische 4 Minuten Marke zu knacken. Nach vielen Versuchen gelang es ihm am 06. Mai 1954. An diesem Tag war es sogar ziemlich windig (und einige versuchten ihm auszureden, dass es deshalb nicht schaffbar wäre). Er entschied ein wenig zu warten. Etwas später ließ der Wind nach und er startete trotzdem und brach den Rekord. Dieses Ereignis sagte allen weiteren Läufern dieser Welt, dass es möglich ist die 4 Minuten zu unterbieten. Sie glaubten daran und schon einige Tage später, am 21. Juni 1954, gelang es dem Nächsten. Danach ging es Schlag auf Schlag und viele Läufer knackten diese Marke. Roger zeigte, dass es nicht unmöglich ist…

Ich behaupte mal viele Läufer dachten damals :“Das ist nicht schaffbar. Hat ja schließlich noch keiner auf der Welt geschafft.“. Als Roger den Rekord brach, wurde umgedacht: „Wenn das einer geschafft hat … kann ich es auch schaffen.“

Es gibt immer wieder genug Gründe etwas nicht zu tun. Du darfst sie dir bloß auf keinen Fall einreden lassen. Oftmals tun dies Menschen, die auch nicht wirklich Erfahrung mit dem Thema (zum Beispiel Bergsteigen oder Laufen) haben.

Wenn Du dir also etwas vornimmst und es schaffen möchtest, dann:

  • bilde dich weiter wie Du das genau schaffen kannst
  • suche dir Menschen die das schon geschafft haben oder die ein ähnliches Ziel haben
  • und lass dir nicht sagen, was du nicht kannst.

Ich habe Dir mal zu dem Eingangszitat das Video herausgesucht. Schaue es dir an und verstehe 🙂

Selbst dieser Blog, den Du jetzt in diesem Augenblick liest ist ein Ergebnis aus vielen Versuchen über viele Jahre. Ich glaube, das ist die vierte Version … und bei jeder neuen Version komme ich meinem Ziel näher. Einen Blog, der zum Denken anregt und vielleicht sogar einige Dinge, Ansichten, Vorurteile, Ziele … zum Besseren bewegt.

Viel Erfolg beim „nicht einreden lassen“ wünscht

Christian

One thought on “Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst

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