Über Geld spricht man nicht“, wer hat diesen Satz auch schon zu oft gehört? Geld ist Mittel zum Zweck, es wird in unserer Gesellschaft für alle materiellen Wünsche benötigt. Wir gehen hart arbeiten um uns neben den Fixkosten auch mal etwas außer der Reihe leisten zu können. Doch darüber sprechen sollen wir nicht, weil wir dann als Menschen gelten die ihren Reichtum raushängen lassen. Eine ziemliche Kontroverse.

Eine gesunde Einstellung zum Geld und der richtige Umgang damit wollen gelernt sein. Doch was bedeutet eigentlich Reichtum und warum darf man darüber nicht sprechen?

Meine Ansicht zum Thema Reichtum

Für mich ist es wichtig, dass alle Fixkosten problemlos bezahlt werden können. Neben Miete, Auto und Versicherungen zählt für mich auch eine gesunde Ernährung meiner Familie dazu. Die darf gern etwas mehr kosten, wobei dies auch immer in Relation zur gekauften Menge und der möglichen Sättigung gesehen werden muss. Darüber hinaus möchte ich meiner Familie gern etwas bieten können. Viele Unternehmungen kosten nichts oder nur sehr wenig. Aber ins Kino gehen, mit dem Kind in den Zoo, ein Restaurant mit der Frau besuchen etc. sollte im Monat schon möglich sein.
Neben dem Leben im „Hier und Jetzt“ geht es mir aber ebenso darum genügend Geld zu Seite legen zu können. Der Hausbau wird unser größter Kostenpunkt sein, danach kommen die geplanten Reisen usw. Doch Reichtum lässt sich nicht immer nur kaufen. Inneren Frieden finden, ausgeglichen Leben und überwiegend gut gelaunt zu sein, dafür benötige ich kein Geld oder doch? Zumindest muss ich die Möglichkeiten besitzen weitestgehend sorgenfrei leben zu können und da spielt das liebe Geld auch wieder eine Rolle. So ist unsere Gesellschaft nun einmal aufgebaut.

Aber ab einem bestimmten Einkommen ist der Reichtum irrelevant. Wenn alle wichtigen Anschaffungen ohne Finanzierung bzw. Kredit bezahlt werden können, dann reicht das Geld aus.

Darf ich nicht über Reichtum sprechen?

Also wir planen zum Jahresanfang stets unseren Urlaub und welche Dinge wir uns anschaffen wollen, damit sich unsere Wohnung gemütlicher gestaltet. Wir sprechen auch darüber was wir uns gekauft haben, aber nicht immer wie viel es gekostet hat. Wer mich nach meinem aktuellen Einkommen fragt, dem antworte ich auch ganz offen dazu. Seit diesem Jahr habe ich mir auch das erste Mal ein klares Umsatzziel mit meinen Einnahmequellen gesetzt. Auch das kommuniziere ich bei passender Gelegenheit und warum?

Nicht weil ich mit meinem „Reichtum“ protzen will, sondern um andere zu motivieren. Harte Arbeit und Geduld zahlt sich aus. Bislang konnte ich meinen Gesamtumsatz jedes Jahr steigern und so geht es weiter. Weil ich bereit bin alles Nötige dafür zu tun und ich bin mir bewusst, dass jede Minute zählt. Über den Satz: „Ihr habt es ja“, kann ich dann nur lächeln, denn jeder hat heutzutage die Chance viel mehr zu erreichen. Das Internet hat so viele Möglichkeiten geschaffen, aber nur für jene die es auch wirklich wollen. Aber das wäre jetzt ein anderes Thema.

Reich durch Sparen

Ein anderer Aspekt wird in unserer stark auf Konsum getrimmten Gesellschaft gern im Zusammenhang mit wahrem Reichtum vergessen: Verzichten. Und damit meine ich das bewusste sparen von Geld und sein es auch nur 50 Euro die man jeden Monat zur Seite legen kann. Es muss nicht das sechsstellige Einkommen sein, Hauptsache am Monatsende bleibt genug übrig für den Sparstrumpf, das Tagesgeldkonto oder wo auch immer das Geld für schlechte Zeiten geparkt werden soll. Hauptsache man ist konsequent dabei und plant das Ansparen jeden Monat mit ein.

Gut, was sind schon 50 oder 100 Euro im Monat? Die nächste Autoreparatur verschlingt wahrscheinlich ein Vielfaches davon. Doch auf das Jahr oder die nächsten fünf Jahre hochgerechnet, geht es genau darum. Unverhoffte Ausgaben decken, für den Urlaub sparen oder für größere Anschaffungen rechtzeitig beginnen. Natürlich sollten der Job und die aktuellen Lebensansprüche dies ermöglichen.

Meine Meinung ist: „Wer im Monat nicht wenigstens 100 Euro zur Seite legen kann, der braucht einen besser bezahlten Job!“ Ansonsten arbeitet sich jeder langfristig ins Minus, eben durch die ungeplanten Ausgaben. Ich habe das auch noch mal in einem Video zusammengefasst:

5 Tipps zum Geld sparen

• Das Auto weniger verwenden / mehr Fahrrad fahren
• Versicherungen min. einmal im Jahr überprüfen (Sparpotential)
• Strom sparen im Haushalt (mein Video-Tipp dazu hier)
• Haushaltsbuch führen und aktualisieren
• Ein Wocheneinkauf statt vieler kleiner Besorgungen

Über mich

Mein Name ist Marvin Gerste und ich bin seit mehr als sechs Jahren selbstständig. Dabei machte ich noch nie Schulden und steigerte mein Einkommen von Jahr zu Jahr. Ich liebe es Geld zu sparen und zu verdienen. Ich zeige anderen Möglichkeiten wie sie online und im realen Leben zusätzliche Einkommen schaffen können. Zur Verbreitung meiner Tipps nutze ich den YouTube-Kanal PGB Movement und den gleichnamigen Blog. Es geht mir dabei nicht nur ums liebe Geld, sondern noch viel mehr um die Gesundheit und mentale Fitness.

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