positiv denken

Parkhaus. Teure dunkle Autos mit Ringen oder Sternen verziert. Es riecht nach Geld. Anzugträger-Alarm. Vor dem Fahrstuhl baut sich eine Warteschlange auf. Die Anzüge verharren, während sie den Träger tarnen.  Ein Blick in die Gesichter. Einzig gefühlstote Menschen. Die Mundwinkel bis zum Boden. Schrecklich. Gedränge im Fahrstuhl. Teures Parfüm vermischt sich. Die Anzugträger immer noch Tod … nur ich lebendig? Kein Anzug? Ein klapperndes 24 Jahre altes Auto. Seife mein bester Freund auf den Weg zu meinem Job im Niedriglohn-Sektor. Freude dabei und immer am positiv denken. Mehr Glückseligkeit wie alle Anzugträger an diesem Tag mitbringen. Irgendwas stimmt nicht (mit den Anzugmenschen).

Wie kann das sein, das so erfolgreich wirkende Menschen so lebensleer sind? Meiner Meinung nach ist es nicht ihr Geld, ihre Arbeit oder ihr Umgang mit anderen Menschen, der so tötet, sondern ihre Einstellungen, Glaubenssätze und Gedanken. Oft werde ich gefragt, wie ich so glücklich sein kann mit meinem Leben, wie ich mit manchen Problem so gut umgehen kann … wie ich nur ein knapp 25 Jahre altes Auto fahren kann, und dabei noch relaxter bin wie die Anzugträger. Ich glaube die Antwort liegt darin, wie ich über verschiedene Sachen denke, eine Art sich von vielen Menschen zu unterscheiden. Tony Robbins bringt es mit seinen Bestseller Das Power-Prinzip* auf den Punkt. (Sinngemäß) Es ist nicht entscheidend was in unserem Leben alles (Schlechte) passiert, entscheidend ist was unser Denken daraus macht. Einzig der Focus auf die guten Dinge, macht dich zu einem zufriedeneren Menschen. Glaubst du nicht? Na dann solltest du jetzt weiter lesen. Viel Spaß

Positiv Denken und die Wahl der Sichtweise

Egal was durch deine Gedanken geht, du hast immer die Wahl, welche Bahnen diese nehmen. Jeden Morgen stehen Millionen Menschen auf und verfluchen den Tag, sind müde, wollen ausschlafen. Bereits in diesen Moment bekommst du die Möglichkeit deine Gedanken zu lenken. Verfluchst du auch den Tag oder bist du dankbar, dass du noch einen Tag erleben darfst? Wenn ich früh erwache, wertschätze ich den neuen Tag. Allein dieses Denken überstimmt meine Restmüdigkeit und Unlust das warme Bett zu verlassen.

Beim Aufschlagen der Zeitung kannst du dir Berichte über Katastrophen durchlesen, dir Sorgen machen, oder du realisierst, dass das Unglück auf der anderen Seite der Welt dich nichts angeht. Auch wenn es egoistisch klingt, hast du viele bessere Dinge auf du dich konzentrieren kannst. Du wirst dadurch, dass du dir Gedanken über weit entfernte Dinge machst nichts bewegen. Angenommen Jemand schnappt sich eine Waffe und rennt Amok in einer Schule in den USA – egal wie viele Nachrichten du dir dann zu Gemüte führst, egal wie viel du darüber redest im Bekanntenkreis, egal wie viele schwarze Bilder du als Zeichen der Trauer auf Facebook postest … du wirst damit gar nichts ändern. Somit kannst du dich damit beschäftigen und Kraft sowie Lebenszeit opfern, oder du nimmst Dinge in Angriff wo du etwas bewegen kannst. Selbst wenn du für die alte Frau in der Nachbarschaft einen Einkauf erledigst, hast du mehr Gutes getan. Allein diese Sichtweise, sich auf Sachen zu konzentrieren, welche änderbar sind und dir wirklich betreffen, macht dein Leben deutlich besser.

Sollte ein Tag einmal nicht gelingen, alles schief gehen … selbst dann kannst du dich noch ewig darüber aufregen, oder dich mit Freude auf einen neuen kommenden Tag zu Bett legen. Das typische halb leere oder halb volle Glas liegt in deiner Entscheidung. Und es ist echt schade, dass viele Menschen nicht aufstehen wollen, sich von den Nachrichten schlecht beeinflussen lassen und noch lange an den misslungenen Tag denken. Die Gesichter der Anzugträger strahlten genau das aus. Sorgen, Stress, Unlust, Müdigkeit und Zwang schmückten Ihre Gesichter, waren in der Körperhaltung zu sehen. Sie haben die Wahl, ob sie zum Kongress müssen oder wollen.




Keine Zeit für eigene Glaubenssätze

Trichter in den Mund und immer rein mit Glaubenssätzen und Regeln. Nur weil es Jeder macht, muss es nicht richtig sein, oder? Es gibt so viele „Zwangs-Denkweisen“ in der heutigen Gesellschaft, dass es schwer fällt eigene positive Glaubenssätze zu entwickeln. Allein beim Denken über Geld teilen sich die Gedanken in zwei Lager. Es wird verteufelt, nicht darüber gesprochen und mit anderem negativen Denken belegt. Dabei steckt auch so viel Gutes drin. Du kannst mit Geld viel bewegen, wenn du das möchtest. Für die einen ist es sparsam, für die anderen geizig. Für die einen ist es protzig, für andere ein genießenswertes Leben. Es gibt immer zwei Möglichkeiten ein Thema zu sehen und seinen Glaubenssatz  dazu zu orientieren.

Für mich war es vor vielen Jahren ein Aha-Erlebnis als ich realisierte, dass es kein schlechtes Wetter gibt. Was habe ich immer geflucht, wenn es geregnet hatte, ich nichts draußen machen konnte. Nun hebe ich mir Dinge auf die ich bei schlechtem Wetter besser machen kann. Steuererklärung, einen Film schauen oder mal die Wohnung so richtig sauber machen. Sobald sich dieses Wetter ankündigt, freue ich mich genau diese Sachen in Angriff nehmen zu können. Noch verrückter ist es wenn ich mich dem Wetter stelle. Was hält mich davon ab bei strömenden Regen raus zu gehen, mich auf das Rad zu setzen? Die Glaubenssätze von Millionen Menschen? Nicht mit mir. Natürlich ist es nicht verkehrt ein paar Wechselsachen im Rucksack dabei zu haben, doch sonst ist noch keiner gestorben, weil er im Regen nass geworden ist. Wie oft bin ich in den letzten 2-3 Jahren bewusst bei Regen unterwegs gewesen und besonders im Sommer ist dies ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Bestimmt schaust du verwundert und kannst mich nicht wirklich verstehen, doch das auch nur weil deine Glaubenssätze sagen: Regen, nass, igitt, kalt, krank werden, … Ich denke mir eher: raus, nass werden, Leben fühlen, Abhärten, Genießen, Komfortzone erweitern.

Ein weiterer typischer Glaubenssatz ist der Gedanke „Ich habe immer Pech“.  Diese Denkweise lebt nur davon, weil die Konzentration sich mehr auf das negative fokussiert. Dazu habe ich vor einiger Zeit ein kleines Experiment durchgeführt. Ich leite beruflich ein kleines Verkaufsteam in einem Contact-Center. Jeden Tag nehmen die Kollegen Anruf nach Anruf und sind Top-Verkäufer am Telefon. Ich möchte unbedingt erwähnen, dass die Kunden uns anrufen und wir der Bevölkerung keine Lose anbieten.  (schmunzel) Es gab damals eine Zeit, wo der Glaubenssatz herrschte, dass nur noch blöde Kunden anriefen, Choleriker oder Menschen, die nicht einfach am Telefon waren. „Es rufen nur noch Scheiß Kunden an“, so der OTon der Mitarbeiter. Sie waren dermaßen darauf fokussiert und jeder anspruchsvolle Kunde war Öl im Feuer, Bestätigung für die „Scheiß-Kunden-Flatrate“. Ich bediente mich eines Tricks und forderte einige Mitarbeiter auf, dass sie jedes Mal wenn sie einen normalen Kunden haben einen Strich ans Whiteboard zu machen. Kaum ausgesprochen, schon freute sich der Boardmaker auf Bewegung. Innerhalb kurzer Zeit sammelten sich die Striche. Die ersten Mitarbeiter erkannten schnell, dass die guten Kunden in der Überzahl sind, die schlechten Kunden wahrhaft vereinzelt auftreten. Erstaunlich, nicht wahr? Die Konzentration lag nun auf das Gute und dies wurde auch gesehen.

Das Problem im negativen Denken liegt darin, dass man sich keine Zeit nimmt diese Denkweisen einmal ernsthaft zu hinterfragen. Sie werden hingenommen, da sie in der Kindheit schon vermittelt wurden oder die Mehrheit so denkt. Immer mehr trichtern und fressen sich diese falschen Gedanken in dein Gehirn. Ich kann dir empfehlen jeden Tag 2 Minuten Zeit zu nehmen um negative Gedanken zu hinterfragen. Zusätzlich nimmst du dir 8 Minuten Zeit um dich auf positive Dinge zu konzentrieren. So wie die Striche am Whiteboard, wird sich dein Kopf mit guten Gedanken füllen. Ein exzellentes Hilfsmittel dazu ist das 6-Minuten-Tagebuch*. Mit Hilfe dieses Buches lenkst du spielerisch leicht deine Gedanken auf die guten Dinge des Lebens. Schon nach wenigen Tagen merkst du einen positiven Effekt. Falls du mehr dazu lesen magst, dann schaue dir unbedingt den Beitrag Das 6-Minuten-Tagebuch – ein neues besseres Leben? Meine Erfahrung an.

Das Prinzip der gegenseitigen Anziehung

Du bekommst immer das zurück, was du gibst. Schenkst du einem Menschen ein Lächeln, dann ist die Chance sehr groß, dass auch eins zurückkommt. Bist du ehrlich, fair und hilfsbereit, dann geht man auch so mit dir um. Besitzt du eine positive Grundeinstellung … dreimal darfst du raten. Ja, dann kommt auch mehr Positives zurück.

Das gefährliche an diesem Prinzip ist, dass es auch umgekehrt funktioniert. Umgibst du dich mit Menschen, die pessimistisch sind, den ganzen Tag über Dinge meckern, welche sie nicht beeinflussen können … dich somit runter ziehen, dann bist du selbst schuld. Um gut drauf zu sein solltest du den Kontakt zu solchen Menschen verringern, sie meiden.  Ständig in Verbindung mit diesen Menschen, wirst du deiner Lebensenergie beraubt. Wie Energievampire saugen sie dich aus. Achtest du hingegen darauf, dass du dich mit positiv denkenden Leuten umgibst, dann wird es dir besser gehen.

Stelle dir vor du bist mit einem Bus voller Menschen unterwegs. Es ist heiß und auf einem höhergelegenen Bergpfad bleibt der Bus liegen. Kein Empfang, keine Verbindung zur Außenwelt. Eine verfahrene Situation.

Option 1

Im Bus sitzen pessimistische Schwarzseher. Sie mosern rum, schimpfen, blicken pessimistisch in die nächsten Stunden. Die Stimmung ist entsprechend schlecht, einer meckert mehr als der andere über diese Situation.

Option 2

Trotz des defekten Busses sind die Fahrgäste relaxt, sind überzeugt, dass diese Situation schnell überstanden ist. Sie geben sich selbst Mut, heitern sich gegenseitig auf. Trotz der Situation entsteht eine Art gutes Teamgefühl.

Welche wäre deine Option? Wo wärst du lieber? Genau, bei der Option 2. Die optimistischen Fahrgäste sind dir lieber in dieser Situation. Genauso ist es im täglichen Leben. Doch was passiert, wenn du ein Griesgram bist, ein meckernder Pessimist? Dann möchte keiner etwas mit dir zu tun haben, jedenfalls keiner, der ein vom Grunde positiver Mensch ist.

Aus diesem Grund kann ich dir nur empfehlen dich nicht nur auf die guten Sachen zu konzentrieren, sondern sie auch auszustrahlen. Wenn du das schaffst, dann kommt noch mehr gutes zurück, du bist noch zufriedener.




Bitte kein „Nicht“

Ein sehr großer Fehler liegt im „Nicht“ denken. Das bedeutet, dass du nicht etwas Negatives möchtest. Das klingt jetzt sehr ungewohnt, ich erkläre es dir.

  • Ich möchte nicht mehr zunehmen -> ich möchte abnehmen
  • Ich möchte nicht krank werden -> ich möchte gesund bleiben
  • Ich möchte meinen Partner nicht verlieren -> ich möchte ihn behalten

Dein Denken ist unterbewusst nicht fähig dieses NICHT richtig zu behandeln. Auch wenn du etwas nicht möchtest, dann denkst du an diese Sache. Ein Bilderbuchbeispiel ist die Denkweise „Ich möchte nicht mehr dick sein“. Welche Gefühle ruft dieser Satz in dir hervor? Genau, schlechte Gefühle. Deine Konzentration auf das Gute („Ich möchte schlanker sein“) ist angebrachter. Du fühlst dich automatisch besser, wenn du dich auf das Gute konzentrierst. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit diese Wünsche und Ziele zu erreichen deutlich höher.

TIPP: Solltest du dich beim nächsten Mal dabei erwischen etwas nicht zu wollen, dann vernichte dieses Denken mit dem was du stattdessen willst. Das funktioniert prima – jedenfalls bei mir. (schmunzel)

Was sind die Vorteile vom positiven Denken?

Bringt es denn etwas, wenn du deine Sichtweise aufs Positive lenkst, hemmende Glaubensmuster eliminierst und darauf achtest nicht von den Energievampiren ausgesaugt zu werden? Ja, mir fallen auf Anhieb drei Vorteile für dein Leben ein.

Du bist gesünder

Ein guter Optimismus hat direkte Auswirkungen auf deine Gesundheit. Dein Handlungsvermögen wird erhöht, du bist aktiver. Optimisten werden weniger krank und vor allem erholen sie sich nach Operationen schneller.  Das „Ich glaube ich werde krank“ – Denken erhöht die Chance, dass dies wirklich passiert.

Du bist erfolgreicher

Durch eine gute optimistische Denkweise, wirst du automatisch (neue) Dinge in Angriff nehmen. Wo Pessimisten zögern und hemmende Gründe suchen, sind Optimisten bereits am Probieren und dazu lernen. Sie gehören zu der Gattung „Ich probiere es einfach mal aus“. Besonders im Bereich des Verkaufs erzielst du mit dieser guten Denkweise deutliche bessere Ergebnisse. Auch hier ist dein Handlungsvermögen größer, dein Tun bewegt mehr, macht dich erfolgreicher.

Falls du dich bei neuen Dingen selbst ertappst Dinge zu suchen, die schief gehen könnten …ergründe die Sachen, welche positiv sein könnten. Meist sind diese in der Überzahl, wollen jedoch gesucht werden.

Zusammenfassung

Es ist nicht schwer positiv zu denken. Da du der einzige bist, der deine Gedanken unter Kontrolle bringen kannst, bist du auch verantwortlich. Wenn du denkst irgendwas oder irgendwer ist schuld für deine Negativität (Schlechte Laune, Wut, Neid, …) dann suche den Fehler immer zuerst in dir. Ist es deine Denkweise? Sind es deine Glaubensmuster? Oder ist bei dir das Prinzip der gegenseitigen Anziehung ins Negative geschlagen? In vielen Fällen findest du die Lösung selbst. Dann kannst du etwas dagegen tun.  Nimm dir Zeit und Freiraum um positive Gedanken heraus zu kitzeln.

Ich möchte auf jeden Fall nicht der mürrische Anzugträger sein, der im Fahrstuhl genervt wartet. Ich will Dankbar und erfreut über das Leben sein, die schlechten Dinge abschütteln. Ich bin mir sicher, das kannst du auch.

Christian

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