Hallo treuer Leser,

heutzutage sind viele Menschen so geprägt, dass alles höher, weiter, schneller, besser, teurer sein soll. Stillstand ist Rückschritt und Innehalten macht dich zum „andersartigen Menschen“.
Umso wichtiger ist es mit dieser Lebensgeschwindigkeit umgehen zu können. Deshalb habe ich heute mal meine persönlichen Tipps gegen Stress zusammengestellt. Oder besser gesagt – Tipps die dem Stress nicht die Chance geben größer zu werden.

1. Beginne den Tag mit einem Zeitpuffer

Der wichtigste Punkt ist es den Tagesstart zu entschleunigt wie möglich zu beginnen. Wer schon früh gehetzt zur Arbeit kommt oder zum ersten Termin – hat schon verloren. Der Körper läuft auf Hochtouren. Der Biorhythmus ist noch weit ab von der optimalen Leistung und einige Menschen sprinten von Ampel zu Ampel um auch noch irgendwie – koste es was es wolle – pünktlich zu sein. Wer unfähig ist seinen ersten Termin oder Arbeitsbeginn ohne Stress zu beginnen – schätzt seinen Körper einfach nicht. Starte den Tag zukünftig so, dass Du mindestens und mit Sicherheit 15 Minuten vor deinem ersten Termin „bereit“ bist. Du musst dann nicht zum Ampelspringer werden. Du kannst sogar auch mal ein paar Kilometer hinter einem langsameren Fahrzeug hinterher fahren (und beobachten wie die „Gestressten„ zehn Mal versuchen zu überholen und dann es grad so schaffen ohne in den Gegenverkehr zu rasen). Die Parkplatzsuche gestaltet sich viel angenehmer mit etwas mehr Zeit. Und je weniger Du auf dem Weg zur Arbeit hetzt, desto mehr (er)lebst Du. Erst dann bemerkst Du richtig die Schönheit eines Sonnenaufgangs oder riechst es wenn Du an einer Bäckerei vorbei fährst. Schlussendlich kommst Du mit normalem Puls auf Arbeit.

Der Zeitpuffer zu Beginn ist für mich der wichtigste Punkt alles richtig zu machen beim Start in den Tag. Probiere es aus und lass deinen Tag morgen mal 15 Minuten früher beginnen. Ja das beginnt schon beim Aufstehen.

2. Unterbreche den Tag mit einem Miniurlaub

Für die einen ist es nur eine Pause … für Andere ist es ein kleiner Urlaub. Pausen werden dermaßen unterbewertet und verschwendet. Ich beobachte immer wieder Menschen, die Pausen verschwenden, indem sie diese damit verbringen sich mit anderen Menschen ein Rededuell zu liefern wessen Tag bisher stressiger war oder wer die meisten Wehwehchen hat. Oder die Menschen reden über die Arbeit in den Pausen. Ich habe Früher auch sehr viel in der Pause mit dem Kopf auf Arbeit verbracht, doch je weniger ich das tue, desto besser wirkt die Atempause. Raus und die Sonne genießen, was gesundes leckeres Essen, mit Kollegen oder Freunden über interessante Themen reden, im Park der Natur lauschen, Augen zu und Ohren auf … das sind nur einige angenehme Sachen die Platz in der Tagesunterbrechung finden.

„Menschen, die die Muße und Ruhe nicht mehr kennen, führen auch im größeren Reichtum ein armes Leben.“ (unbekannt)

3. Sage „richtig Nein“

So einfach wie auch schwer ist es „Nein“ zu sagen. Wie oft hörst Du am Tag die Frage: „Kannst Du XYZ für mich noch erledigen?“ Du steckst jedoch grad in einem anderen Arbeitsschritt. Sage nicht einfach „Ja“, wenn Du weißt dass es für dich stressig wird oder Du befürchtest, dass Du es kaum schaffst. Sag dann die Wahrheit. Dies kann wie folgt geschehen: „Nein, ich kann das jetzt nicht übernehmen. Aktuell mache ich die Abrechnung fertig. Anschließend möchte ich noch das Lager fertig einräumen. Danach habe ich Zeit. Ist es für dich okay, wenn ich mich heute Nachmittag oder morgen Früh darum kümmere?“.

Dir nützt es nichts zu allem Ja zu sagen und dann selbst nicht deine eigenen Sachen zu schaffen bzw. diese dann in Hetze zu erledigen.

4. Mach die Sinne auf

Einen Arbeitstag, besonders wenn er anstrengend ist, erleben viele von uns auch in einer Art Tunnel. Das bedeutet, dass sich auf die scheinbar wichtigen Sachen konzentriert werden. Also das Tagwerk zu schaffen, sich zu beeilen und vielleicht auch im Kopf schon zu jonglieren, was alles noch geschafft werden könnte. Je mehr Tunnel, desto weniger werden die Sinne gebraucht. Anstatt den Kaffee nur so in sich reinzuschütten … mal versuchen ihn zu schmecken und zu riechen. So richtig bewusst. Anstatt nebenbei zu Essen … schmecken und riechen. Mal das Fenster aufmachen und auch die Kälte bewusst Spüren oder mal an der Pflanze auf dem Nachbarschreibtisch schnuppern. Ich weiß dieser Punkt liest sich etwas ungewöhnlich … dennoch haben wir alle Sinne, die benutzt werden möchten.

Versuche Morgen einfach mal 3 Dinge bewusst zu riechen, 3 Sachen beabsichtigt zu fühlen, mal genauer zu schmecken, höre mal genauer hin und benutze deine Augen um vielleicht mal was zu erspähen oder ganz relaxt in die Ferne zu schauen. Das macht 15 Sinneseindrücke, die im Tunnel verloren gehen.

5. Schwitze

Auspowern hilft. Bewege dich … bewege dich so, dass Du auch mal ins Schwitzen. Egal ob du Joggen gehst, aufs Rad steigst, dich in die Fluten stürzt oder das Springseil quälst. Sport und Auspowern ist der Stresskiller Nummer 1. Besonders dann, wenn Du einen Sitzjob hast.
Du bekommst nicht nur einen freien Kopf und Sauerstoff in den Körper. Du kannst auch besser einschlafen und tust was gegen den erhöhten Stesstagespuls. Am besten auch hier raus in die Natur und dabei die Sinne wieder aufmachen

Das waren die Top 5 Tipps gegen Stress. Ich bin mir sicher, dass es bald noch eine Fortsetzung geben wird, da ich noch einige Tipps habe, die dich „eleganter“ durch den Tag kommen lassen.

Hast Du auch Tipps und Tricks? Oder was machst Du bei Stress? Schreibe es einfach in den Kommentar.

Einen stressfreien wünscht

Christian

7 thoughts on “Stress abbauen – meine 5 Tipps

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