Der vierte Teil der Zurück in die Zukunft Saga, sollte unbedingt Elon Musks* Handschrift tragen. Doc Brown und Marty McFly reisen mit einem Tesla nicht nur schneller durch die Zeit, sie hätten auch die 1,21 Gigawatt im Batteriegepäck. Fast. Am letzten Wochenende habe ich mir einen Tesla Model S gemietet und bin mit meinen Freunden durch das Land und die Zeit gereist. Was passiert, wenn fünf Leute vom Dorf sich dieses moderne Elektroauto leihen? Ob wir auch wieder sicher nach Hause gekommen sind, und wie du immer eine Tasse Kaffee kostenfrei bekommst, beschreibe ich dir in meinem Erfahrungsbericht.

Tesla – welch ein Hype wurde in den letzten Monaten um das Elektroauto und Elon Musk gemacht. Anfangs konnte ich es überhaupt nicht verstehen. Ist doch nur ein Stromauto. Später wurde ich auch gepackt von dieser Faszination. Das ging so weit, dass ich unbedingt einen Tesla fahren wollte um mir mein eigenes Bild zu machen. Alles was geschrieben wurde und was mir Horst erzählte, klang zu schön um wahr zu sein. So machte ich mich auf die Suche ein Model S auszuleihen und fahren zu können. Schnell fand ich diverse Möglichkeiten im Netz und entschied mich für http://tesla-mieten-sachsen.de/ . Hinter dem kleinen Autoverleih steckt der junge frische Abiturient Maximilian Lemke. Er hat mit seinen jungen Jahren selbst eine Vermietungsfirma aufgebaut.

Beeindruckend. Was im Rahmen eines Schülerprojektes begann, ist heute ein Tesla Verleih geworden. Seine Ziele sind genau so klar wie zukunftsweisend: “Unsere Vision ist eine Welt voller umweltverträglicher Autos. Automatisch beeinflussen diese unsere Gesundheit nicht negativ und führen u.a. zu leiseren Städten und somit direkt und indirekt zu mehr Wohlbefinden von uns.“. Auch wenn ich den Tesla woanders preiswerter hätte mieten können, habe ich mich für Tesla Mieten Sachsen entschieden. Die Geschichte Drumherum geht mit meinen Werten konform. Achso – dies ist KEIN gesponserter Post (lach).

Die Abholung des Teslas

Mein geheimer Plan war es meine Freunde mit dem Tesla Erlebnis zu überraschen. Das bedeutete Niemand wusste, was an diesem Tag passieren würde. Wir fuhren zu zweit nach Dresden und trafen uns zum High Noon. Zur Übergabe. Als mein Kumpel realisierte, dass wir heute mit einem Tesla nach Hause fahren werden, gingen seine Mundwinkel und die Aufregung nach oben. Maximilian, wartete schon auf uns. Nach der kurzen Begrüßung ging es dann ans Eingemachte. Wir begannen mit den Vertraglichen Sachen. Eine ganz schöne Menge Papierkram. Persönliche Daten, Kilometerstand, Ausleihbedingungen – nichts wurde vergessen. Dies dauerte zirka 10 Minuten. Anschließend wurde das Auto erklärt. Oder soll ich schreiben – das Tablet.

Denn fast die komplette Bedienung erfolgt über das 17 Zoll Touch Display. Schon beim Einsteigen kam ich mir vor wie in einem falschen Film, dem vierten Teil der Zurück in die Zukunft Saga. Doc und Marty wären überfordert und begeistert zugleich gewesen. Alles etwas futuristisch anders und jede Funktion des Autos kann über dieses Tablet gesteuert werden. Federung, Panoramadach oder Beleuchtung. Kein Schalter – du kontrollierst alles in einer Wischbewegung. Maximilian hat sich richtig Zeit genommen um alle Funktionen zu erklären. Die Möglichkeiten der Touchsteuerung sind atemberaubend.




Der allererste Eindruck

Eine dreiviertel Stunde später saßen mein Kumpel und ich im Tesla und es konnte losgehen. Mit Gänsehaut und vorsichtigem Bleifuß fuhren wir los und schon da merkten wir, dass wir in einer anderen Dimension fuhren.

Unrealistisch, ungewohnt und doch vertraut schön. Schon die Tatsache, dass man beim Anfahren nichts hört außer Reifengeräusche ließ uns staunen. Aus der Theorie habe ich es schon gewusst, in der Praxis ist es eine reale intensive Erfahrung. Alles gepaart mit einer gleichmäßigen Beschleunigung, wobei das Wort Beschleunigung hier wirklich gut gewählt ist. Als mein Kumpel einmal richtig aus Gas trat, wäre mir fast die Zunge in den Rachen gerutscht. Wahnsinn. In einem Benziner habe ich noch nie so ein Achterbahngefühl verspürt. Das Lächeln auf unseren Gesichtern ging weiter. Bis hinter die Ohren. Nun ging es auf die Autobahn und wir machten uns auf die Suche nach einem Supercharger.

In Nossen gibt es den nächsten. Die Fahrt dorthin gestaltete sich weiterhin mit einem positiven Kribbeln und dem Gefühl der Exklusivität. Anfangs mussten wir höllisch aufpassen, dass wir nicht zu sehr am Tablet beschäftigt sind und den Verkehr dabei vernachlässigen. Professionelles Navi mit live Verkehrsinformationen, Radio, kostenfreier Spotify Zugriff, Rückfahrkamera, Internet und alle wichtigen Infos und Einstellung ums Auto. Alles kann man über diese Wundersteuerzentrale bedienen. Die Fahrt nach Nossen gestaltete sich sehr angenehm. Da an der Seitentür groß der Schriftzug „Tesla 100% elektrisch“ zu sehen war, ernteten wir durchgehen interessierte und überraschte Blicke während der Fahrt. Ja – noch ist so ein Auto nicht alltäglich. Ich brauch dir gar nicht zu schreiben, wie die Reaktion war als wir bei mir zu Hause die restlichen 3 Passagiere einsteigen ließen. Jeder der Zugestiegenen wusste sofort, dass diese Fahrt etwas Besonderes wird.

Die Reichweitenangst & der Supercharger

Knapp 800 Kilometer wollten wir fahren, und dies innerhalb von 24 Stunden. Bei meinen Recherchen im Internet hatte ich einiges über die Reichweite eines Teslas gelesen und wusste auch, dass eine falsche schnelle Fahrweise darin enden kann, dass du in der Pampa stehst und eine Schuko Steckdose suchst. Da unser Ziel die Blue Men Group in Berlin war, konnten wie uns einen leeren Akku nicht leisten.

Zum Glück gibt es im Land einige Tesla Tankstellen, die Supercharger. Schnelles Aufladen ist möglich. Tesla garantiert, dass eine 30 minütige Aufladung bis zum nächsten Charger reicht. Wir waren mutig und planten einen Charger zu überspringen. Optimal wäre die Kombination Nossen, Leipzig und Blankenfelde. Mit dieser Wahl ist die Pampa kein Thema. Wir machten und jedoch auf den Weg von Nossen direkt nach Blankenfelde, über Jeßnitz. Der Tesla war zu 80% aufgeladen und unser Bauchgefühl war guter Dinge. 260 Kilometer fast ausschließlich Autobahn, beladen mit fünf Erwachsenen. Reicht die Power?

Wären wir am Limit gefahren und hätten alles aus dem Tesla rausgeholt, dann hätte eine Schukosteckdose auf dem Land auf uns gewartet. Es macht unwahrscheinlich viel aus, wie du fährst. Dadurch, dass der Wirkungsgrad bei einem Elektrofahrzeug höher ist, wirkt sich auch die Fahrweise direkter aus. Wir pegelten uns auf eine Reisegeschwindigkeit von 120 – 130 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn ein. Und siehe da – dieses Cruisen sorgte dafür, dass wir die Route mit über 60 Kilometer im Restakku schafften. Dabei half uns die perfekte Liveübersicht unserer Reichweite auf dem Monitor und auch der „geizige“ Tesla. Geizig bedeutet, dass er jede Möglichkeit (Bremsen, Bergabrollen, …) nutzt um den Akku zu laden und gleichzeitig den Fahrer darüber zu informieren.

Und denken kann das Auto noch mehr. Wenn es sich sicher ist, dass es nicht zum übernächsten Supercharger reicht, dann navigiert er dich direkt zum passenden „Zwischencharger“. Ich hatte wirklich viel gelesen über die Reichweitenthematik und die Angst nicht anzukommen, kann dies jedoch nun wiederlegen. Wenn du normal fährst und ein wenig auf das Auto hörst, dann sollte diese Angst kein Problem sein. Jedenfalls nicht mit dem Tesla Model S. Sollte es wirklich mal knapp werden, dann passt du einfach deine Fahrweise an. 90 km/h auf der Autobahn sind dann vielleicht nicht cool, aber du kommst zum Ziel. Ansonsten gibt es in größeren Städten, gerade in Berlin, massig herstellerunabhängige Energietankstellen. Obwohl das Thema Elektro Mobilität noch in den Kinderschuhen steckt, ist die Alltagstauglichkeit durchaus heute schon gegeben.

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Unsere Fahrt nach Blankenfelde stellte kein Problem dar und zur Blue Men Group kamen wir auch pünktlich. Natürlich ist das Auto Großstadt und Parkhaustauglich. Du solltest doch immer im Hinterkopf haben, dass der Tesla ein paar Zentimeter breiter ist. In Berlin machte sich das Riesendisplay mit Stadtplan und Liveverkehrsinformationen bezahlt. Stell dir vor du blickst auf eine große Stadtkarte, in der alle zähflüssigen Straßen gelb oder rot markiert sind. Du brauchst nur die grünen Straßen wählen und fährst wir ein alt eingesessener Berliner immer einen optimalen Weg. GoogleLiveMaps ein Traum, besonders in Berlin.

Es gab einen Schreckmoment, der die Gesichter aller Insassen vor Angst einschlafen ließ. Dabei sagte ich nur folgenden spaßigen Satz :“Das ist ja cool. Wir sind dauerhaft online mit dem Tesla. Da könnte uns ja theoretisch Jemand hacken und die Steuerung übernehmen. Ein fremder könnte uns dann gegen die Wand fahren.“. Alle stellten sich diese Situation direkt vor und ich hatte das Gefühl, dass einige für ein paar Minuten hofften, dass wir nicht gehackt werden.

Die Rückfahrt nach Jeßnitz machte im Dunkeln auch genau so viel Spaß und wir kamen sicher zu Hause an. Nun hieß es ein paar Stunden schlafen und dann musste das Baby schon wieder nach Dresden zum Besitzer. Als wir am nächsten Morgen los fuhren machte uns der Tesla klar wo wir lang fahren sollen. Direkt nach Nossen hielt er für zu riskant. Theoretisch möglich, jedoch mit Pampagefahr. So schickte er uns nach Leipzig zum Supercharger. Dort luden wir den Akku auf, kamen lässig nach Dresden und hatten dann noch 53% Restkapazität. Somit hatte alles geklappt wie geplant und der Ausflug bekam des Prädikat „Erfolgreich und Alltagsreal“.


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Reaktionen zum Tesla

Spätestens wenn deine Freunde in ein Auto steigen, das Smartphone zücken und alles fotografieren, spätestens dann weißt du, dass es ein besonderes Gefährt ist. Doch wie sind die Meinungen nach 24 Stunden und mehreren hundert Kilometer später? Hier mal die Vorzüge und Nachteile Liste der fünf Tester vom Dorf.

Teslas Kurven – Die Vorteile

Fahrerlebnis: Der Wechsel von 20 Jahre Benziner in einen Tesla ist einfach enorm. Leise, schnell, digital und eine andere Art des Fahrens. Alle vier Mitfahrer waren angetan und können spätestens jetzt berichten, dass die Elektromobilität nicht mehr in den Kinderschuhen steckt. Dickes Erlebnisplus.

Reichweite: 350 Kilometer bei normaler Fahrweise ist eine gute Hausnummer. Solltest du sparsam und ruhig fahren, dann kann es bis 400 Kilometer werden. Mehr ist auch möglich, doch dann schleichst du eher auf den Straßen. Unsere Ängste, dass wir nicht zum Ziel kommen, wurden widerlegt. Somit ein Daumen hoch für die Reichweite

Beschleunigung: Was zum Teufel kann aus einer Batterie für eine enorme Kraft kommen? Da die volle Power sofort abrufbar ist und der Tesla nicht schalten muss, war es ein Erlebnis diese Beschleunigung zu erfahren. Wobei es auch gefährlich ist. Gleichmäßige Beschleunigung und kaum Fahrgeräusche geben dir ein falsches Gefühl der Geschwindigkeit. Meist bist du viel schneller als du es fühlst.

Die Steuerung über das Display: Tankdeckel öffnen, Federung einstellen Musik hören, … alles wird über das Display den Touchscreen gesteuert. Super intuitiv und einfach. Kannst du ein Handy oder einen PC bedienen, so kannst du auch den Tesla unter deine Kontrolle bringen.

4 Mal gratis Features: Onlineverbindung gratis, Spotify Zugang gratis, Aufladen am Supercharger gratis – als Teslakäufer bezahlst du zwar einen recht hohen Preis für das Auto, gleichzeitig stehen dir diese Features dauerhaft kostenfrei zur Verfügung. Und beim Vorzeigen des Tesla Schlüssels gibt es bei einigen Rasthöfen und Hotels nahe des Superchargers den Kaffee for free. In Blankenfelde hat es auf jeden Fall geklappt

Design: Oft sieht man den Elektroautos an, dass sie anders sind. Das Design hinkt oft hinterher. Ein normales Tesla Model S, sieht aus wie eine Oberklasse Limousine und stolziert mit einem wertigen Design durch die Straßen

Das sind die Kern-Pros aus der Erfahrung unserer Spritztour. Es gab noch sehr viele kleine Ahs und Ohs, doch das ginge jetzt zu weit. Falls du Fragen in Detail hast, hinterlasse sie einfach im Kommentar.

Teslas Aneckpunkte – die „Nachteile“

Ja auch im Tesla gibt es Dinge, die noch besser gemacht werden können.

Lautstärke: Ich beziehe diesen Eindruck auf unseren geliehenen Tesla. Als ich auf der Rückbank saß, und wir über die Autobahn flogen, war unser Wagen ziemlich laut für ein Elektroauto. Fast wie ein Benziner mit einem lauten Auspuff. Bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h leise wie eine Katze, dann jedoch laut. Der Vermieter meinte, dass es in den neuen Generationen leiser ist, und zusätzlich war unser Tesla ein Leihwagen und wurde wahrscheinlich ganz schön getreten.

Platz im Auto: Durch einen Kofferraum vorn und hinten, hast du viel Stauraum. Auch Fahrer und Beifahrer sind mit viel Platz gesegnet. Doch 3 Leute auf der Rückbank, da hätte ich mehr erwartet. Natürlich haben wir reingepasst, doch recht eng für ein 130000 Euro Auto. Die C-Säule biegt recht früh ins Panoramadach ab und so kannst du nicht bequem gerade sitzen. Rutscht du 10 Zentimeter in die Mitte, dann ist es kein Problem. Natürlich sitzt du dann dem mittleren Beifahrer auf der Rückbank auf dem Schoß.

Verarbeitung: Hier merkst du, dass Tesla noch nicht so lange im Autogeschäft tätig ist, wie zum Beispiel VW, Ford und Co. Recht „interessante“ Spaltmaße konnten wir finden und auch einige Elemente wirkten recht „Plastikpreiswert“. Zum Beispiel die Innenraum Plastikstrebe unterhalb des Panoramadachs. Ich weiß, dass ist meckern auf sehr hohen Niveau, doch gab es einige Elemente, die in den nächsten Chargen verbessert werden könnten. Die fehlenden Angstgriffe vermisste ich als Griff Fan schmerzlich – besonders bei der angstmachenden Beschleunigung.

Ladezeit: Hier schieden sich ein wenig die Geister in unserer Ausflugsgruppe. Für mich ist es Wahnsinn wie schnell 250 Kilometer aufgeladen sind. Nach zirka einer halben Stunde geht’s weiter von Charger zu Charger. Doch die Frauen in der Runde verglichen es mit dem Auftanken eines Benzinautos. Und ja nüchtern betrachtet haben sie Recht – das geht dann wirklich noch deutlich schneller. Hast du es wirklich mal eilig und dein Tesla ist leer, dann ist dies schon ein Nachteil. Hier hilft längerfristiges Denken und eine „Energieplanung“.

Fazit 800 Kilometer Tesla fahren

Meine Erwartungen waren sehr hoch, und sie wurden nicht nur erfüllt. Übererfüllt ist das richtige Wort hierbei. Ich habe mich tatsächlich beim Nachdenken erwischt, wie ich an einen eigenen Tesla komme. Das Fahren fühlte sich an wie das leckerste BonBon was ich jemals gegessen habe. Danach ist es nicht einfach in den Alltag, dem eigenen Auto, zurückzukehren. Der Elektromobilität ein paar Jahre voraus zu sein, gab uns ein exklusives und gutes Gefühl. Vor allem bin ich ein Mensch, der es überhaupt nicht mag andere Autos zu fahren. Hier hatte ich sehr schnell ein vertrautes und heimisches Gefühl. Und spätestens wenn dir die Beschleunigung ein kleines Facelift verpasst, wirst du das Ergebnis Elon Musks lieben. Alle fünf Fahrer und Mitfahrer an diesem Wochenende waren beeindruckt und positiv überrascht vom Model S. Wenn du auch mal den Tesla testen möchtest, dann klicke einfach hier*. Kommst du aus der Nähe von Dresden, dann ist http://tesla-mieten-sachsen.de/ dein kompetenter Partner.

Elektrische Grüße sendet

Christian


Elon Musk, Steve Jobs und Richard Branson – drei Erfolgmenschen, die du kennen musst – interessante Leselinks dazu*

3 thoughts on “Tesla mieten – meine Erfahrungen mit dem Model S

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