unglücklich im job

Ich arbeite um zu leben, und zerstöre damit mein Leben. Dieser Satz trifft auf Millionen Menschen zu, realisiert haben ihn die wenigsten davon. Einfach abgetan wird dieser Hamsterrad-Kreislauf, ohne den Versuch über den scheinbaren goldenen Tellerrand des DIN-Lebens zu schauen. Ich muss einer Arbeit nachgehen um LEBEN zu können, ein Mantra welches zu tief in den Köpfen verankert ist. Viele Menschen gehen täglich auf Arbeit und empfinden dabei Zwang und Unglück. Doch macht es Sinn knapp ein Drittel seines Lebens sich in diesen Schlamm zu suhlen, oder gibt es alternative Möglichkeiten? Tony Robbins brachte es sehr gut auf den Punkt:

„Wer zwingt dich denn jeden Tag dazu, zur Arbeit zu gehen? Der Einzige, der dich dazu zwingt, das bist du selbst.“

Eine gute Freundin schrieb vor einigen Tagen folgendes im Facebook:

„Zum Thema Job mit Leidenschaft: Wie soll man sich verhalten, wenn man seinen Job im Büro eigentlich gar nicht mehr mag, weil das Arbeitsklima nicht stimmt und man durch das viele Sitzen bereits körperliche Beschwerden hat? Ich z. B. habe in den letzten Jahren gemerkt, dass ich mich viel lieber in der Natur aufhalte. Auch bei Reisen treibt es mich eher in die Natur. Doch leider sind die Jobs im Grünen meist nicht so gut bezahlt und man hat ja trotzdem seine monatlichen Ausgaben. Zudem die Frage, was man dann im Winter macht, wenn draußen alles verschneit und gefroren ist? … Man bräuchte einfach mal ein freies Jahr, in dem man sich in verschiedenen Jobs ausprobieren kann, wie damals beim Schülerpraktikum. Das wäre toll.“

Ein sehr interessanter Kommentar und ehrliche Gedanken. Ich möchte dir im heutigen Beitrag beschreiben, wie du mehr Erfüllung an deiner Arbeit findest, und welche Alternativen es gibt freier zu sein. Los geht’s.

Warum gehe ich arbeiten?

Bevor ich diese Frage kläre, müssen wir uns beide über den Begriff Arbeit austauschen. Arbeit ist für mich eine Tätigkeit Dinge zu tun, die ich nicht liebe, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Mache ich hingegen etwas gern und finanziere mein Leben dadurch, dann fühlt sich diese nicht wie Arbeit an, ist es somit auch nicht. Ein gutes Beispiel ist der Traumjob vieler Menschen – Ferienparadies-Tester. Stell dir vor du könntest die Trauminseln der Welt besuchen und verdienst damit deinen kompletten Unterhalt. Eine 60 Stunden-Woche wäre kein Problem, oder?

Leider gehen die Menschen arbeiten und tauschen (unangenehme) Lebenszeit zu Geld. Jahrelang ohne Glücksfunken oder Leidenschaft dabei. Ein kleiner Tod während man lebt. Warum macht man so etwas?

Menschen gehen arbeiten, aus Angst vor der Verantwortung für sich selbst sorgen zu müssen, bzw. zu können. Allein der Gedanke daran am Monatsende kein Geld zu bekommen, treibt vielen Angestellten den Angst-Blutdruck in die Höhe. Ich schließe mich hier mit ein, denn ich gehe vier bis acht Stunden in der Woche arbeiten um Sicherheit genießen zu können.




Wie verhalten, wenn die Arbeit keinen Spaß macht?

Stelle dir die Frage :„Wie fühle ich mich, wenn ich daran denke, dass ich meine jetzige Beschäftigung mindestens 10 Jahre fortführe?“.  Solltest du jetzt schon denken, dass du dies keine zehn Jahre machen willst, dann wird es Zeit zu kündigen bzw. sich etwas Neues zu suchen. Mir ist bewusst, dass es hart klingt. Wenn du jedoch schon weißt, dass du nicht lange in diesem Job arbeiten möchtest, dann mache dieses „lange“ kurz und habe eine bessere Lebenszeit. Sollte das Arbeitsklima nicht stimmen und die Gesundheit leiden, dann machst du dich jeden Tag immer ein kleines Stückchen mehr kaputt. Anfangs tut es nicht weh, endet im schlimmsten Fall in Depressionen oder anderen daraus resultierenden Krankheiten.

Schritt 1: Sich selbst finden

Die meisten Menschen wissen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Unzufrieden mit der Situation rund um die Arbeit tragen sie diese Last auf ihren Schultern. Anstatt sich konstruktiv damit auseinander zu setzen vergeht Tag für Tag, Monat für Monat und schneller als gedacht hat man bis zur Rente die Schultern niemals entlastet. Oft spielt eine zweite gefährliche Angst mit. Die Angst, dass die Entscheidung, welche man trifft (Bleibe ich bei dem Job – da weiß ich was ich habe? Oder starte ich etwas Neues?) falsch ist. Bist du unzufrieden bei deiner Arbeit, dann musst du dich erst mal selbst finden. Dies gilt auch für alle weiteren Lebensthemen. Nehme die viel Zeit darüber nachzudenken. Überlege die Pros und Cons und entscheide danach.

Ich nutze eine exzellente Methode, welche mir hilft. Mir fiel es lange Zeit schwer Entscheidungen zu treffen, da ich meine Lebensprioritäten nicht kannte. Mir sind viele Dinge wichtig wie zum Beispiel:

  • meine Gesundheit
  • die Möglichkeit meine Zeiten frei einteilen zu können
  • Freunde
  • meine Leidenschaft zu bloggen und Menschen zu helfen
  • die finanzielle Freiheit

und und und.

Immer wenn ich vor einer Entscheidung stand, konnte ich mich nicht zwischen den vielen Dingen entscheiden, und vertagte wichtige Entschlüsse. Aus dem Power Prinzip von Tony Robbins* lernte ich, dass die Priorisierung meiner wichtigen Dinge ein Wundermittel der Entscheidung ist. Ich habe mehrere Tage darüber nachgedacht, und alles was mir wichtig ist eingestuft. Hierzu gehören auch alle arbeitstechnischen Themen.

  • Gehalt
  • Arbeitsklima
  • Gesundheitliche Belastung
  • Arbeitszeiten
  • Fahrtwege
  • Kollegen und Freunde auf Arbeit
  • Vorgesetzte

Nimmst du dir die Zeit und denkst darüber nach, dann fallen dir viele weitere Merkmale ein. Schreibe sie alle auf ein Blatt Papier. Wenn du fertig bist, dann hast du den meisten Menschen etwas voraus, denn du kennst deine wichtigen Punkte. Nun folgt der schwere Teil. Ordne alle Stichpunkte nach Prioritäten. Was ist für dich das Wichtigste? Kannst du besser mit einem anstrengenden Vorgesetzten oder mit einem bedrückenden Kollegen-Klima leben? Würdest du weitere Fahrten in Kauf nehmen, wenn deine Arbeitszeiten für dich flexibel sind? Sehr viele dieser Fragen werden durch deinen Kopf fliegen.

Nach einiger Zeit Kopfarbeit besitzt du am Ende deine Prioritäten-Liste, ein machtvolles Werkzeug. Sind die wichtigsten Punkte nicht erfüllt, dann bist du im falschen Job. Besonders wenn keiner der ersten drei bis fünf davon zutrifft, heißt es etwas zu ändern, sich ggf. eine neue Stelle zu suchen. Im Gegensatz dazu kann diese Liste auch bestätigen, dass du in einen guten Job bist. Die wichtigsten  Dinge sind erfüllt. Alles was nicht passt steht ziemlich weit hinten auf der Liste. Übrigens hilft dir diese Priorisierung auch bei einer zukünftigen Jobsuche und den notwendigen Entscheidungen dazu.

Schritt 2: Die aktuelle Arbeit verbessern

Einen Traumjob gibt es nicht, er will erschaffen werden. Viele Menschen denken nach dem Lesen der Stellenanzeigen ihren Wunschberuf gefunden zu haben. Ohne weiteres Zutun möchten sie sich dort wohlfühlen und alles soll perfekt sein. So einfach ist dies nicht, und im Schlaraffenland lebt keiner mehr. Menschen, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind, haben dafür auch etwas getan.

Angenommen du hast auf deiner Liste die Gesundheitliche Belastung oben stehen, was hast du dafür getan gesünder auf Arbeit zu sein? Nimmst du regelmäßig deine Pausen? Hast du dich schon einmal damit beschäftigt, wie man richtig mit Stress umgeht? Schon einmal über einen höhenverstellbaren (Steh)Tisch bei Rückenschmerzen nachgedacht? Büro-Gymnastik probiert? Schon mal deinen Chef gefragt bestimmte Arbeitsschritte zu Zeiten zu absolvieren, zu denen dein Biorhythmus ein Hoch hat? Es gibt so viele Möglichkeiten, die man zuerst selbst für seine Gesundheit am Arbeitsplatz tun kann. Leider geben viele Arbeitnehmer für dieses wichtige Thema die Verantwortung komplett an den Arbeitgeber ab („Die müssen was für meine Gesundheit tun“).

Beim Arbeitsklima kannst du dich fragen, was du bereits dafür getan hast. Dieses fällt auch nicht vom Himmel in den Schoss. Hierzu gehören zuerst die menschlichen Grundcharakterzüge wie Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Empathie und Co. Verlange niemals etwas von anderen, was du nicht selbst zu 100 Prozent verkörperst. Im Gegenteil, zeige (und führe) das Team in diesen Dingen. Backe einen Kuchen und verteile ein Stück an alle Kollegen! Mache mit Kollegen auch mal eine Pause zusammen. Unternehmt etwas als Team. Nimm dir Zeit für die Menschen deines Arbeitsalltages.

Es gibt unzählig viele Möglichkeiten deinen Job angenehmer zu machen, nutze sie und möglicherweise bist du schon bald zufrieden und glücklich.

Zwischen – Tipp 1: Höre dich glücklich

Schon lange beschäftige ich mit dem Thema Glück und glücklich sein. Egal ob privat, bei der Arbeit oder unter Menschen. Ich habe sehr viel dazu gelesen und auch gehört. Ich finde es sehr entspannend beim Radfahren oder in der Sonne liegend ein Hörbuch zu lauschen. Diese fünf kann ich dir empfehlen. Vor allem kannst du im Probe-Abo kostenlos hören.

Suche dir dein Hörbuch aus und hör dich glücklich. Diese Links sind Affiliate-Links. Somit unterstützt die gleichzeitig meinen Blog und meine Arbeit, wenn du dir darüber ein Hörbuch im kostenlosen Testzeitraum anhörst. Vielen Dank dafür.

Schritt 3 Variante 1: Einen neuen Job suchen

Genug für deinen Traumjob getan, dennoch ist es kein Traumjob geworden? Das kann passieren und ist auch nichts Schlimmes. Du hast dich an jeden Punkt deiner Prioritätenliste versucht und geackert. Möglicherweise konntest du einige Punkte auch verbessern oder ändern. Sagt dir dein Gefühl, dass es nicht so ist wie du es möchtest? Möchtest du den Job nicht für die nächsten 10 Jahre (v)erleben und ertragen? Dann wird es Zeit für etwas Neues. Du kommst nicht daran vorbei dich zu bewerben und eine weitere Lebens-Option zu suchen und zu testen.

Spätestens jetzt benötigst du deine Liste mit den Prioritäten. Sie sollte bei deiner Suche nach einer neuen geldbringenden Beschäftigung immer dabei sein. Nur so kannst du schon vorher abwägen, welche Möglichkeiten „bewerbungswürdig“ sind. Versuche dabei den Faktor Geld zu verdrängen und dich auf die Sachen zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Frei nach dem Motto :“Lieber flexiblere Arbeitszeiten, als 100 Euro mehr am Monatsende.“. Ich denke du verstehst was ich damit ausdrücken möchte. Bedenke dabei, dass du die längste Zeit des Tages auf dieser Arbeit verbringen wirst und eine glücklich machende Beschäftigung dein Leben deutlich verbessert.

Schritt 3 Variante 2: Leidenschaften ausleben und damit Geld verdienen

Der Schritt mit der größten Anstrengung und den meisten Entbehrungen ist nebenbei ein Business aus deinen Leidenschaften zu starten. Egal was du gern tust und wobei du dich wohl fühlst, du kannst es zu Geld machen. Als ich vor einigen Jahren diesen Satz hörte, wollte ich es nicht glauben. Mittlerweile denke ich anders darüber, kenne genügend Beispiele bei denen es geklappt hat. Ein Meilenstein-Buch in dieser Thematik ist Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss*. Absolute lesenswert und zu empfehlen für alle, die mehr aus ihrem Leben machen wollen, und dabei weniger arbeiten werden.

Beschäftige dich konsequent vor oder nach deiner Arbeit jeden Tag für eine gewisse Zeit damit. Angenommen du bist kreativ und es macht dir Spaß Karten zu designen. Egal ob Geburtstagskarten oder einfach lustige Sprüche. Wenn es dir Spaß macht, fange damit an. Designe Karten, mache sie im Internet bekannt, verkaufe sie, nehme Auftragsarbeiten an … und so weiter. Du kannst deine Leidenschaft zu Geld machen und es fühlt sich dann überhaupt nicht wie Arbeit an. Ich möchte dir mal drei spontane Beispiele nennen, bei denen du nebenbei starten kannst:

  • du backst gern -> starte einen Rezept und Back-Blog und verkaufe deine Kuchen
  • du liebst es Fahrrad zu fahren -> biete begleitete Fahrradtouren an
  • du bist ein Crack in einem bestimmten Schulfach -> gib Nachhilfe oder erstelle kostenpflichtigen Content (Video-Kurse)

Es steckt in allem viel Potential. Du musst nur zwei Dinge beachten. Zum einen musst du erst einmal anfangen. Weiterhin bedarf es eines anfangs harten und steinigen Weges bis das erste regelmäßige Geld verdient wird. Es wird der Moment kommen und dann kannst du deinen Hauptjob verkleinern. Du gehst keine 40 Stunden in der Woche mehr arbeiten. Möglicherweise reichen dir 30 Stunden um über die Runden zu kommen mit den ersten Erlösen aus deiner Leidenschaft. Später sind es dann 20 Stunden und wenn alles super läuft, dann kannst du in einigen Jahren davon leben.

Diesen Weg habe ich eingeschlagen, obwohl ich mit meiner Arbeit glücklich bin gehe ich meinen Leidenschaften nach. Dazu gehören unter anderem:

  • das Bloggen
  • kreativ sein
  • Investieren

Derzeitig schaffe ich es so viel zu verdienen durch diese drei Leidenschaften, dass ich meinen Arbeitsvertrag von 40 auf 32 Stunden kürzen konnte. Ein nächstes großes Ziel ist es 20 Stunden arbeiten zu gehen und das restliche Einkommen nur aus Sachen zu beziehen, die mir Spaß machen und mich frei fühlen lassen.

Zwischen – Tipp 2: Überdenke deinen Lebensstil, werde bescheiden

Sparen, sich auf die wichtigen Dinge beschränken und achtsam mit Konsum umgehen – diese drei Punkte sorgen dafür, dass du am Monatsende deutlich mehr Geld über hast, als bei einer „unbedachten“ Lebensweise. Stell dir vor du lebst so und bekommst dafür jeden Monat eine Woche frei von deinem Job. Mir ist bewusst, dass dies verrückt klingt, einen Gedanken ist es dennoch wert. Versuche zu ermitteln wie viel Geld du jeden Monat sparen könntest, und wie viel mehr Lebenszeit du durch weniger arbeiten gewinnen kannst. Am besten wirfst du einen Blick in den Beitrag „Tausche Zeit gegen Geld“. Hier bekommst du einige weitere gute Denkanstöße zum Thema.

Fazit:

Du kannst dir deinen aktuellen Job keine weiteren zehn Jahre vorstellen? Dann musst du etwas tun um dein Leben nicht zu verschwenden. Dabei kannst du Energie aufbringen um an der Situation etwas zu ändern, oder du stellst dich einer neuen Herausforderung, einer anderen Arbeitsstelle. Ziel sollte es immer für dich sein in deinem Job glücklich zu sein. Trägst du eine Leidenschaft in dir, dann überlege wie du diese zu Geld, und somit positiver Lebenszeit, machen kannst. Der wichtigste Punkt ist es in allen Fällen sich selbst zu finden und Prioritäten zu setzen.

Und dabei wünsche ich dir viel Erfolg. Viel Spaß bei der Arbeit wünscht

Christian

6 thoughts on “Unglücklich im Job? Die Strategie um erfolgreich und glücklich zu werden

  1. Viele interessante und gute Gedanken. Mitarbeiter die für ihren Job brennen, sind das beste, was dir als Chef passieren kann. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum Unternehmen oft nichts dafür machen, dass die Mitarbeiter gern und mit Freude ihren Job machen. Da ist oft die Regel: Der wird doch dafür bezahlt! Oder die Mitarbeiter haben schlechte Arbeitsmittel, z.b. langsame Rechner, und auf Nachfrage kommt nur ein „hab dich nicht so, anderen geht es genauso“ zurück. Na gut, kann man so sehen, aber … wir beide wissen, dass es anders geht, oder? Aber du sprichst auch einen wichtigen Punkt an, die Mitarbeiter müssen bereits sind, ebenfalls dazu beizutragen. Auf Arbeitnehmerseite gibt es nämlich auch ganz seltsame und krude Ansichten teilweise.

    Kurz noch eine Anmerkung zu der Regelarbeitszeit in Deutschland, ich halte 40h in der Woche, 8h am Tag für zu viel. Rechne jetzt mal noch 1h Pause und evtl. 1h Fahrtzeit dazu und du kommst auf weit mehr als 1/3 Tageszeit, die du wegen der Arbeit vom Tag nicht für dich zur Verfügung hast.

    Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft schnell weiterkommt und diese Arbeitszeit reduziert. Die 35h Woche war ein Anfang, es ist traurig, dass dies wieder in Frage gestellt wird. Ich träume von einer Gesellschaft, wo 4h am Tag oder 20h in der Woche die Regel sind. Dann gibt es auch wieder Raum für Kreativität, da man nicht völlig ausgepumpt von der Arbeit kommt. Man könnte somit den Teufelskreis auch von dieser Seite durchbrechen, oder?

    CU Ingo.

    1. Hallo Ingo,

      ja das stimmt. Den Teufelskreis von dieser Seite durchbrechen … daran habe ich noch nicht gedacht. Und dein Traum einer 20 Stunden-Woche würde glaube meine Kreativität ganz schön sprengen (lach). Ich merke es persönlich sehr stark, dass ich in den ruhigen privaten Zeiten am produktivsten bin, besonders bei den (kreativen) Dingen, die mir Spaß machen. Arbeit macht auch Spaß, doch die Kreativität ist nur zu 99,9% frei 🙂

      Vielen Dank für deinen Kommentar

      Christian

  2. Und was machst du, wenn die Dinge, die dir Spaß machen, ab den Punkt, wo du damit Geld verdienen sollst, also auch wieder zur Erwerbstätigkeit werden sollen, keinen Spaß mehr machen?
    Und was, wenn dir Arbeit noch nie Spaß gemacht hat?
    Und was, wenn dir am meisten Spaß macht nichts zu tun?
    Einen Job findet man ja nun nicht so einfach, Qualifikationen und Abschlüsse müssen ja vorhanden sein, gerade in Deutschland.
    Ergo: Doch sparen und finanziell frei werden. Falls man soviel im ungeliebten Job verdient, dass man das erreichen kann.

    1. Hallo Stefan,

      die perfekte Lösung ist es in diesem Fall natürlich sein Geld komplett arbeiten zu lassen, finanziell frei zu werden. Das bedeutet natürlich ein paar Jahre viel Geld zu verdienen, zu investieren und den Job zu „ertragen“.

      Der ersten Punkt kenne ich, und habe ich schon erlebt. Vor Jahren war ich in die Fotografie „verliebt“, doch davon leben machte keinen Spaß. Irgendwie hatte ich auf Passbilder am Fließband keine Lust. Deshalb habe ich aufgehört. Dennoch glaube ich daran, dass wenn du etwas mit Leidenschaft betreibst und dafür brennst … dann macht dies immer mehr Spaß als eine „Standard-Arbeit“. Mir bereitet der Mix (Bloggen, Designen, Investieren) große Freude und ich habe sogar meine Leidenschaften diversifiziert 🙂

      Falls jede Arbeit keinen Spaß macht und man nur nichts tut, dann wird es natürlich auch schwer mit der finanziellen Freiheit. Denn selbst ein passives Einkommen, setzt vorher Aktivitäten voraus. Dann doch Augen zu und durchhalten. Und natürlich die Ausgaben verringern und die Einnahmen erhöhen 🙂

      Viele Erfolg auf deinen Weg wünsche ich dir

      Christian

  3. Die besagte Unzufriedenheit kann aber auch daher rühren, dass man mit völlig überzogenen Idealvorstellungen an einen Job herangeht. Thema „Selbstverwirklichung“.
    Manchmal sind Jobs eben auch nur dazu da, dass am Ende des Monats ein paar Knöpfe auf dem Konto landen, die den Salat bezahlen. Aber eben nur bei manchen Menschen.

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