Vom einfachen Bauernkind zum erfolgreichen Investor (Christian Baier)

Es mussten vier liebe Menschen sterben, um aus mir den Christian zu machen, der ich heute bin. Ich weiß: Es klingt hart, bin mir jedoch sicher, dass viele Leser ähnliches erlebt haben. Lass mich von Vorn anfangen.

Ich heiße Christian Baier und habe 1978 das Licht der Welt erblickt. In tiefster DDR-Zeit wuchs ich in Jeßnitz (Anhalt) auf. Das Besondere an meiner Kindheit war, dass mein zu Hause ein Bauernhof war. In einem der ältesten Gehöfte der Stadt wuchs ich auf und war damals gut eingespannt in diverse Tätigkeiten, um den Hof am Laufen und in Schuss zu halten.

Ich weiß, was es heißt nach der Schule auf die Weide zu fahren und Heu einzuholen. Ich durfte in den Ferien Rüben verziehen, während Freunde und Kumpels spielten. Es gab immer was zu tun und ich machte mit. Was hart klingt, war für mich normal und ich hatte dennoch eine gute Kindheit.

Zusammen mit meinen Großeltern, meiner Mutter und ihre(n) Freund(en) verbrachte ich meine Jahre und ohne es zu wissen war jeder dieser Menschen und die Schicksale dahinter ein großes Stück Erfahrung für mein weiteres Leben. Vier Schicksale, werden zur Erfolgs-Geschichte dieses Blogs.

Der gescheiterte Geschäftsmann

Ich konnte schon auf tragische Art und Weise in meiner Kindheit erleben, was es heißt, wenn ein Geschäftsmann scheitert. Wobei das Scheitern nicht das Schlimmste ist. Eher, wie damit umgegangen wurde. Dabei hat es ein Freund meiner Mutter sogar in die lokale Zeitschrift geschafft. Leider auf die unangenehme Art. Er führte direkt nach der Wende ein Handelsorganisationsgeschäft – zu DDR-Zeiten kurz HO genannt. In einem solchen Geschäft bekommst du alles, was du für den Haushalt, Heim und Garten benötigst. Von Geschirr, über Nägel bis hin zu Gartenschläuchen gibt es alles. Leider hatte der damalige Freund meiner Mutter sich „verrechnet“ und der Schuldenberg wurde von Monat zu Monat immer größer. Anstatt sich Hilfe zu suchen, oder einen Schlussstrich unter dem Laden zu ziehen, setzte er seinem Leben einen Schlussstrich. Im Lagerbereich des Geschäfts erhängte er sich und starb. Was ich als Kind von Indianerfilmen kannte, ist im echten Leben keine schöne Angelegenheit.

Der letzte Freund meiner Mutter hingegen verdiente viel Geld als Handelsvertreter für Kirby-Staubsauger. Es lief recht gut und er hatte sich sogar in eine führende Position hochverkauft. Leider konnte er mit Geld gar nicht umgehen und sein Lebensstil fraß alles auf. So wie er nicht mit dem Geld umgehen konnte, ging es mit seiner Zuckerkrankheit. Eine Kombination aus Stress durch Schulden und Missachtung seiner Krankheit sorgte für den viel zu frühen Tod.

Mir ist bewusst, dass es keine angenehmen Erinnerungen sind, dennoch sind sie unbezahlbar wertvoll. Für mich wurde dadurch klar,

dass ich niemals in die Situation kommen wollte, dass Geld mir mein Leben oder meinen Mut nimmt.

In beiden Fällen hatte das Geld Leben(senergie) genommen. Und in beiden Fällen hätte es vermieden werden können. Vielleicht besteht deshalb ein großer Teil meines Blogs darin mich mit finanzieller Freiheit zu beschäftigen. Ich durfte bereits dieses Elend erleben…

Die Tote im Alkohol

Ich denke, dass dies eine sehr traurige Erfahrung meines Lebens ist. Als ich 32 Jahre alt war verstarb meine Mutter an Organversagen infolge einer jahrelangen Alkoholsucht. Ich glaube das ist ein Thema, welches nur der versteht, der es miterlebt hat. Weit über 20 Jahre war meine Mutter süchtig und zum Ende hin immer weiter weg von dieser Welt. Das Schlimme ist, dass hinter jeder Sucht ein Mensch steht, der lieb und herzlich ist. Leider wird dieses Herz nur sichtbar in den nüchternen Phasen und jeder „normale“ Tag oder jede „normale“ Stunde ist mehr als Gold wert. Leider kann diese goldige Zeit nicht die andere Seite der Medaille aufwiegen. Wenn Jemand süchtig ist und nicht davon wegwill, hast du keine Chance auf Besserung. Oft genug hat die Polizei meine Mutter aufgesammelt und nach Hause gebracht. Häufig fehlte Geld in meinem Portemonnaie und ich wusste, was damit passierte. Es ist auch alles andere als „angenehm“, wenn du tagelang nicht weißt, wo deine Mutter überhaupt ist. Besonders unangenehm ist es, wenn du keine Freunde (oder Freundin) einladen magst, weil Mutti betrunken zu Hause rumrennt.

Was ich besonders schade fand ist, dass in einer Zeit wo alles in die richtige Richtung lief, der Körper nicht mehr konnte und starb. Sie war grad dabei ihr Leben wieder zu regeln, sich bei der Arbeitsagentur zu melden, Bewerbungen zu schreiben …

Daraus habe ich eine nüchterne Lektion mitgenommen.

Keine Macht dem Alkohol. Was wie ein Slogan klingt, ist mein Lebensmotto

Ich wette, dass ich in meinem ganzen Leben nicht so viel Alkohol getrunken habe, wie andere in einem Sommer. Ich finde das gut so.

Der Bauer im Hamsterrad

Mein Opa hingegen war cool. Er hatte die Ruhe weg und sagte nicht viel. Doch was er sagte, hatte Bedeutung und Gewicht. Ich denke die Zeit in Kriegsgefangenschaft hatte ihn einen großen Teil dieser Einkehr gebracht. Es ist unverständlich wie viel Menschen heute Jammern, weil ihnen ein Furz quer sitzt und wenn sie mal eine Maske tragen müssen … im Krieg gefangen zu sein, ist eine ganz andere Erfahrung.

Alter Bauer Witte aus Jeßnitz

Wenn ich mich in diese Situation reinversetze, ist es schon schlimm. Und ich weiß es war bestimmt noch schlimmer. Diese Geschichte und die Ruhe von Opa haben mich sehr geprägt.

Ich habe immer hinterfragt, ob ein Jammern gerechtfertigt ist.

Oft ist es das nicht. Vor allem, wenn du eine Situation ändern kannst, dann heißt es nicht jammern, sondern ändern. Eine weitere Sache habe ich von Opa gelernt, die ich nicht nachmachen, sondern besser machen möchte. Opa war sehr fleißig und hat von vom Morgengrauen bis in die Nacht gearbeitet auf unserem Gehöft. Er wusste wie man mit Tieren richtig umgeht, hatte ein beachtliches Wissen über Getreide, Mais und Co und war ein richtiger Bauer.

Leider war er alles andere als Profi, wenn es um die Bereiche Finanzen, Papierkram und „Verkauf“ ging. Als Kind war mir das nicht bewusst, doch heute weiß ich, dass dieses Handicap schuld daran war, dass Opa im bäuerlichen Hamsterrad gefangen war. Er hat sogar vor der Wende zusätzlich „nebenbei“ einen zweiten Job angenommen, um alles zu stemmen. Ich bin mir sicher mit mehr Wissen und cleveren darauf basierenden Entscheidungen hätte er weniger arbeiten müssen und hätte mehr Lebenszeit gehabt. Und dies ist ein Haupt-Credo in diesem Blog. Dinge clever anzugehen, um besser zu leben.

Die lebensfrugale Frau

Zum Schluss kommt meine Oma, welche ich bis zum Ende im Jahr 2019 begleitet habe. Sie musste als Kind flüchten, kam aus Ostpreußen. „Entweder du flüchtest jetzt, oder die Soldaten werden dich in einer Stunde gefangen nehmen!“ Und dann ging es los.

Die Flucht war in der Nacht, im Winter und es haben nicht alle geschafft. Einige starben auf der Flucht. Sie kam dann in meinen Heimatort, lernte Opa kennen und sie heirateten. Auch sie prägte die Zeit, in der mein Opa in Gefangenschaft war. Ja, wenn damals Jemand weit weg war, dann gab es kein WhatsApp, nicht mal ein Telefon. Funkstille – mit Glück schaffte es ein Brief über die Grenzen.

Auf jeden Fall lebten Oma und Opa viele Jahre glücklich auf dem Bauernhof. Dabei war Oma immer der gute Geist im Haus. Fleißig, Bescheiden und Einfach. Besonders in den letzten 25 – 30 Jahren lebte sie „frugal“ und mehr für andere Menschen als für sich selbst. Sparsam hoch zwei. Sie ließ lieber andere Reisen, anstatt das Land und die Welt zu erkunden.

Sie verzichtete auf ein Stück Schokolade, wenn sie wusste, dass andere (oder ich) sich mehr darüber freuen. Besonders in den letzten zehn Jahren ihres Lebens brauchte sie wenig, um glücklich zu sein. Mich, ihre Küche und das Bett und die fünf Lieblingskleidungsteile. Wahnsinn – mit wie wenig ein Mensch glücklich sein kann.

So sah „früher“ meine Einschulung aus

Von Oma habe ich gelernt, dass Glück und Lächeln kein Geld voraussetzen…

… und dass manchmal ein einfaches Leben das bessere ist. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass Oma zu viel gab und zu wenig nahm. Das möchte ich nicht so (in der Art machen).

Die Menschen in deiner Umgebung prägen dich

An diesem Punkt findet alles einen gemeinsamen Sinn. Erst im Nachhinein habe ich erkannt, was mir die Vergangenheit sagen möchte. Es gab viele schöne Zeiten in meiner ersten Lebenshälfte. Mit der ganzen kleinen Familie auf einem Bauerngehöft zu leben, ist schon großartig. Es war längst nicht alles so tragisch. Es sind jedoch genau die „schlechten“ Zeiten, welche mich geprägt haben. Oft als Negativ-Beispiel und manchmal als eine Art Lebens-Inspiration.

Und wenn du dich jetzt durch meine Beiträge in diesem Blog klickst, dann wirst du in den meisten davon die Geschichte von diesen lieben Menschen aus meiner Vergangenheit wiederfinden. Ich erfinde das Rad nicht neu, sondern transportiere die wichtigsten Themen des Lebens (im neuen Gewand). Deshalb ist dieser Blog kein Nischenblog, sondern ein Fächer meiner Lebenserfahrungen.

Ich habe gelernt, dass das Leben unbezahlbar wertvoll ist und es nicht unnatürlich beendet werden sollte (Freunde meiner Mutter). Zusätzlich ist mir klar geworden, dass die besten Drogen des Lebens Leidenschaft, Spaß und Kind-sein sind und nicht Alkohol, Spielsucht und Co (Mutter). Weiterhin weiß ich, dass es wichtig ist für sich und seine lieben zu sorgen und dies mit einem Blick und Geschick für Finanzen (Freund meiner Mutter und meinen Opa). Und durch Oma lernte ich, dass weniger oft mehr Leben bedeutet, was viele heute unter dem Begriff Minimalismus „verkaufen“. Und Opa hat mir zusätzlich vererbt, dass 99 Prozent des Jammerns unnötig ist und es deutlich schlimmer geht.

Ich habe aus der Vergangenheit viel gelernt und durch neue liebe Menschen in meinem Leben bin ich heute an einem Punkt angelangt, wo ich sagen kann, dass ich mich frei, glücklich und erfahren fühle. Ich habe einen Job, der mir Spaß macht. Meine finanzielle Situation ist gut und ich bin über die Jahre vom Bauernjungen zum Aktionär und Immobilien-Investor geworden. Dazu habe ich durch viel Achtsamkeit, Dankbarkeit und innere Ruhe einen Punkt erreicht, der mich oft den ganzen Tag lächeln lässt.

Alles Dinge, bei denen ich überzeugt bin, dass sie Jeder Mensch verdient hat. Sachen, die einfach sind, wenn du weißt, wie sie funktionieren. Und diese (ich nenne sie gern) Anleitung für ein gutes Leben, bekommst du auf diesem Blog. Es ist auf einer Seite die Geschichte von meinen lieben Menschen, es sind meine Erfahrungen der Gegenwart und die Möglichkeit für (d)eine bessere Zukunft.

Alle Menschen sind mittlerweile lange Tod, doch sie leben in jedem Beitrag weiter. Manchmal ein bisschen und manchmal mehr. Ich danke dir dafür, dass bereits soweit gelesen hast.


Vom Bauer zum Investor

Nun kennst du meine Story und meinen Antrieb. Ich möchte an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, um dich über einige Stufen auf der Treppe meines Erfolges zu führen.

2003 – Quasselstrippe des Jahres

Am 24. September 2003 nervte mich das damalige Arbeitsamt so sehr, dass ich mir einen Job suchte. Ich wollte meine Ruhe haben und hatte keine Lust, mein hart gespartes Geld aufbrauchen zu müssen. Hauptsache irgendein Job. So bewarb ich mich in einem Call-Center und landete im technischen Support eines weltweit bekannten Computer und Drucker-Herstellers.

Mein Tag bestand darin Kunden anzunehmen, ihnen zu helfen. Das Schöne an so einem einfachen Job ist, dass du mit dem Feierabend keine gedanklichen Altlasten mit nach Hause nimmst. Meine positive Grundeinstellung sorgte dafür, dass ich recht bald eine gewaltige Chance bekam.

2007 – Teammanager is calling

Ich weiß bis heute nicht, was an mir besonders war. Ich war fleißig und positiv – mehr nicht. Doch vielleicht reicht das heutzutage schon aus, um etwas Besonderes zu sein. Auf jeden Fall kam es dazu, dass ich damals überraschenderweise gefragt wurde, ob ich nicht Lust habe ein Team zu führen. Ohne, dass ich überhaupt wusste, was dies bedeutet, sagte ich: „Ja – ich will.“

Einen Tag später war ich für acht Mitarbeiter und drei technische Spezialisten verantwortlich. Keine Ausbildung, keine wirkliche Übergabe nur Werte, die ich mit dem Team erreichen sollte. Keine Ahnung von Team-Führung, emotionaler Intelligenz und Krisenmanagement. Ich stürzte mich in die neue Aufgabe und wuchs mit ihr.

2008 – Die erste Crash-Aktie

Mittlerweile ist es schon über ein Jahrzehnt her, dass ich meine erste Aktie gekauft habe. Damals lief sie unter dem Namen Q-Cells und nach mehreren Nachkäufen (durch Verbilligen) hatte ich zirka 2.000 Euro investiert. Gekauft aus dem Gefühl heraus fiel sie dann über 99 Prozent und war ein Mahnmal in meinem Depot.

Irgendwie habe ich zu dieser Zeit einzig Aktien von Unternehmen in der „Nähe“ gekauft. Beim folgenden Kauf von Halloren lief alles besser. Damals wunderte ich mich, dass ich einmal von Halloren Geld überwiesen kam. Heute weiß ich, dass es sich um die Dividende handelt, welche einen entscheidenden Teil meines aktuellen passiven Einkommens ausmachen.

2012 – Die Geburt dieses Blogs

Schon lange bevor auf diesem Blog überhaupt Beiträge erschienen, sicherte ich mir die Domain www.selbst-schuld.com. Ich wusste damals nicht, was ich damit anfangen werde. Ich fand einfach die Domain „cool“ und soweit ich mich erinnern kann, wollte ich sie irgendwann verkaufen und Geld damit verdienen. Die Domain habe ich immer noch und Geld wird damit auch verdient. (schmunzel)

Es dauerte noch zwei weitere Jahre bis der erste Beitrag hier auf dem Blog mit dem Titel „Handy und Verträge mal nachgerechnet“ erschien. Ohne es zu wissen, habe ich mich damals schon mit Sparen und der Smartphone-Manie beschäftigt. Wenn ich diesen Beitrag heute lese, dann weiß ich wie sich meine Gedanken und der Schreibstil über die Jahre verbessert haben. (schmunzel)

2012 – Die erste Aktie Teil 2

Direkt nach dem IPO im Jahr 2012 kaufte ich 20 Facebook-Aktien. Dies war meine erste erfolgreiche Aktie, welche ich vor dem Corona-Crash in 2020 mit mehreren hundert Prozent Gewinn wiederverkaufte. Aus wenigen hundert Euro wurden mehrere tausend Euro.

Ich glaube die Entwicklung von Facebook hat mich dazu motiviert, was sich heute in einem sechsstelligen Depot zeigt.

2013 bis 2019 – Pflegezeit und volle Kanne bloggen

Ab dem Jahr 2013 fing die Zeit an, in der ich mich immer mehr um meine Oma und das Haus kümmerte. Von Jahr zu Jahr benötigte Oma immer mehr Aufmerksamkeit bis ich sie dann in 2019 an ihren letzten Tag begleitete. In dieser Zeit entstanden einige Herzensartikel:

Diese Jahre waren geprägt davon, dass ich viel zu Hause war und nebenbei mir die Seele aus dem Leib bloggen konnte. Ich habe mich immer mehr um Oma gekümmert, immer mehr gebloggt, immer mehr investiert, immer mehr das Leben verstanden und immer mehr verdient …

2018 – Mit Shirts nebenbei Geld verdienen

Als wenn ein Blog nicht schon genug wäre, drängte meine Kreativität mich dazu mich mit dem Designen von Shirt zu beschäftigen. Mittlerweile ist es so einfach geworden eine „Idee“ hochzuladen, um sie auf T-Shirt oder Leinwand zu verkaufen. Ich startete im Jahr 2019 damit und nun lade ich immer wieder Idee hoch. Dabei habe ich keine wirkliche Strategie. Sogar die ersten Euro habe ich mit dem Nebenbei-Hobby verdient. Falls du dir meine kreativen Ausschweifungen anschauen möchtest:

2019 – 20.000 Euro mit Bloggen verdient

Meine langfristige Passion endete darin, dass ich im Jahr 2019 mehr mit dem Bloggen nebenbei verdient habe als mit meinem Alltagsjob. Dabei bin ich immer ein wenig abends und an den Wochenenden diese Leidenschaft nachgegangen. Ich musste immer schmunzeln, wenn ich las:“Finde deine Leidenschaft, mache sie zu Geld und dir wird es an nichts fehlen.“

Doch es stimmt. Mit meinem Ausgleich von der Arbeit verdiente ich mehr als auf Arbeit – krass. Falls du genauer wissen magst, wie ich die 22.138,84 Euro verdient habe ->> Geld verdienen mit Bloggen: Einnahmen 2019 – Fingerschnips zum Reichtum.

Mai 2019 – Begegnung mit dem Tod

Die letzte Person, die mich prägte war meine Oma. Mit ihr lebte ich knapp 10 Jahre allein im alten Bauerngehöft. Ich habe ihr diese Zeit so angenehm wie möglich gestaltet, wir haben viel gelacht und waren ein großartiges Team. Doch alles ist irgendwann vorbei. So erfüllte ich ihren letzten großen Lebenswunsch. Sie wollte in Ruhe und zu Hause einschlafen. Das tat sie am 25.05.2019. Es war ein schmerzhafter, aber auch liebevoller Abschied.

Aus diesem Abschied entstand einer meiner herzlichsten Artikel, zu dem ich gleichzeitig immer wieder liebe Mails bekomme. Wie läuft Sterben ab? Die letzten Stunden vor dem Tod – Meine Erfahrungen durch.

2020 – Erdung und Dankbarkeit

Die Begegnung mit dem Tod verändert mein Leben. Sie brachte mir zusätzlich eine Freiheit, die viele Menschen als normal betrachten. Wenn du jahrelang einen lieben Menschen gepflegt hast, dann bist du dadurch eingeschränkt. Mir kam es gar nicht so vor, weil es dazu gehörte und ich es mit Herz tat. Wenn dann auf einmal die Gepflegte gen Himmel steigt, dann zeigt dir das Leben, wie viel du dich gekümmert hast. Viel Zeit kam in mein Leben zurück. Viel Freiheit kam dazu.

In den Monaten nach dem Tod wurde mir die Endlichkeit des Lebens bewusst und es entwickelte sich eine noch größere Dankbarkeit in mir. Nichts ist mehr selbstverständlich und jeder Tag ein Geschenk. Ich fühle mich seitdem angekommen mit einem Rucksack voller Erfahrungen.

2020 – Die erste Immobilie

Irgendwie ergibt sich jetzt vieles, was ich noch nie auf dem Schirm hatte. Leben ist zu kurz, um nicht alles auszuprobieren. So kam es, dass ich schneller als gedacht eine Eigentumswohnung gekauft hatte. Ich wollte das niemals machen, doch es hat sich einfach ergeben und fühlt sich nun richtig gut an.

Eine Mischung aus Neugier und die Suche nach Geldanlage-Möglichkeiten brachte mich dazu. Selbstverständlich habe ich den kompletten Weg zu meiner ersten Wohnung für Interessierte im Blog beschrieben. Die Serie startet mit dem Beitrag: Eigentumswohnung kaufen und vermieten: Vom Bauer zum Vermieter

2020 – Das erste Buch

Genau so ergab es sich, dass dieses Jahr mein erstes Buch veröffentlicht wird. Durch einen Gastartikel von Ingatz begann eine Kommunikation, die am Ende ein Buch herausbringt. In dem Werk geht es darum, wie ich es geschafft habe mir mit meinem Blog ein jährliches Einkommen von über 20.000 Euro zu generieren. Ich verrate dir meine gesammelten Erkenntnisse bis zum heutigen Tag.

Am 10.10.2020 war die offizielle Veröffentlichung von „Selbst schuld wer nicht bloggt“. Alle wichtigen Informationen über das Buch findest du hier. Alternativ kannst du hier klicken* um bei Amazon eine Leseprobe zu bekommen.

christian baier jeßnitz

Im Jahr 2021 habe ich auch einen sehr großen Meilenstein erreicht. Eine Drittel Million – 400K Euro Vermögen. Ehrlich gesagt schreibe ich die Zahl nicht um zu beeindrucken. Ich möchte dir zeigen, was finanziell möglich ist. Selbst, wenn du wie ich Jahrzehnte lang im Niedriglohn-Sektor arbeitest, kannst du mit Achtsamkeit und den richtigen Glaubenssätzen zu Geld und Leben viel erreichen. Einer meiner besten Glaubenssätze ist.

Es ist egal wie viel du verdienst – wichtiger ist es clever mit deinem Geld und den Lebensressourcen umzugehen.

Deshalb beschreiben viele Beiträge auf diesem Blog die Themen Investieren und Geld verdienen. Dies ist nämlich viel einfacher als gedacht. Ich möchte dir unbedingt meine Erfahrungen weitergeben und zu deinem geerdeten und freien Leben etwas beitragen.

Das ist meine Geschichte und das nächste Kapitel ist bereits in Arbeit…

Vielen Dank, dass du bis hier gelesen hast und nun wird es Zeit nicht nur Geschichten zu lesen, sondern auch richtigen Content, der dich weiterbringt. Dabei spielt es keine Rolle finanziell, im Rahmen deiner Persönlichkeitsentwicklung oder auf vielen anderen Gebieten eines glückseligen Lebens.

Das musst du jetzt tun! Deine ToDo-Liste

  • Abonniere meine tägliche Motivation. Handmade Content für deinen Erfolg direkt zum Frühstück. Leicht und in 5 Sekunden verdaut und nachhaltig für den ganzen Tag. Du kannst mich auf Instagram, Facebook, Pinterest oder Twitter folgen.
  • Trete dem Selbst Schuld – VIP Bereich bei und werfe einen Blick hinter die Kulissen und erfahre jedes Detail meines Portfolios. Gleichzeitig bekommst du Zugangs zu meinen Tools und Downloads.
  • Spätestens jetzt wird es Zeit sich durch die Beiträge des Blogs zu klicken, oder?

Falls du mit mir in Kontakt treten möchtest oder Fragen hast, dann nutze bitte die Kontaktmöglichkeiten hier!

Ich wünsche dir viel Spaß in mit meinem Blog

Christian Baier


Christian BaierÜber den Autor:

Über 700.000 Besucher haben diesen Blog in den letzten 4 Jahren besucht und mich auf meinem Weg zur persönlichen und finanziellen Freiheit begleitet. Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses schaffe ich es, mir ein regelmäßiges monatliches (passives) Nebeneinkommen zwischen 1.000 bis 2.000 Euro aufzubauen. Clever INVESTIEREN, begeistert BLOGGEN und immer einen Blick in Richtung PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG… das sind meine Werkzeuge und gleichzeitig die Themen auf diesem Blog. Erfahre hier, wie ich vom einfachen Bauernkind zum Investor wurde und schicke mir eine Nachricht, wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest.

6 Kommentare zu „Vom einfachen Bauernkind zum erfolgreichen Investor (Christian Baier)“

  1. Super Blog, bin durch Youtube auf dich aufmerksam geworden. Ich finde meine Grundzüge in deinen Äußerungen zu dem Thema Freiheit wieder, das gefällt mir 😉

    Weiter so!

  2. Hi Christian,

    durch einen Kommentar auf meinem Blog bin ich auf Dich aufmerksam geworden. Da ich als Dividendenhamster ja immer neugierig bin, wer sich dahinter verbirgt, bin ich glatt mal erschienen. Hast einen tollen Blog, sehr strukturiert und auch von der Schreibe sehr interessant und teilweise zum Schmunzeln.

    Viel Erfolg bei Deinen Projekten, viele Grüße nach Bitterfeld – René

  3. Klasse Blog – mit jeder Menge Mehrwert. Ich finde es prima zu sehen, wie Du dranbleibst und immer wieder Neues und Informatives lieferst!

    Freue mich mehr und viel Neues von Dir zu hören!

    LG
    Marcus

  4. Christian, ich bin echt angetan von Deinem Blog. Nun hast Du eine Leserin mehr.
    Ich bin gespannt auf weitere Neuigkeiten von Dir.

    LG Franzi

    1. Hallo Franzi,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Darüber freue ich mich sehr. Neuigkeiten wirds weiterhin geben, mindestens einmal pro Woche.

      LG zurück

      Christian

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