Was verdienen Blogger 13 Finanz-Blogger zeigen ihre Einnahmen und Tricks (1)

Was verdienen Blogger? Finanz-Blogger zeigen ihre wahren Einnahmen

Ein Blog kann zum zweiten Hamsterrad werden. Zwar kann man damit auch Einnahmen generieren (z.B. durch Werbung, durch eigene Produkte), aber um davon leben zu können, muss man viel Arbeit reinstecken…“ so schrieb Jenny, welche ihr 5-jähriges Blog-Jubiläum mit Fragezeichen in den Augen feierte. Carsten hingegen hat vor allem im Hinblick auf den Aufwand beschlossen, seinen Blog nicht mehr aktiv zu betreiben. Vincent freut sich hingegen über monatliche Einnahmen in Höhe von 3020,15 €.  Drei Geschichten, die nachdenklich machen. „Was verdienen Blogger und wie viel?“ – diese Frage schwirrte mir schon lange Zeit durch den Kopf und die Antworten versteckten sich in den Tiefen des Internets. Wenige schreiben darüber und es war schwer für mich aktuelle Informationen zu bekommen. Ich machte mich auf die Reise, um mehr zu erfahren …

Die Ergebnisse überraschten mich und werden dich bestimmt zum Nachdenken bringen!

Fakt ist, dass es Blogger gibt, welche fünf- oder gar sechsstellige Beträge im Jahr bekommen. Sind das Einzelfälle? Was geschieht, wenn du aus Lust und Liebe mit Schreiben beginnst? Kann man mit Bloggen Geld verdienen? Wie schaut es bei den Finanz-Bloggern aus? Besonders in der YMYL (You Money, Your Life) Nische gibt es viel Geld zu verdienen. Wie wird es verteilt? Um einige Antworten zu finden, habe ich die Seiten verschiedener Finanz-Blogger durchsiebt und die Blogger befragt. Der Schwerpunkt lag dabei auf das klassische Affiliate-Marketing und nicht auf eigene Produkte wie zum Beispiel EBooks und kostenpflichtige Inhalte. Die Resultate waren erstaunlich abwechslungsreich …

Was verdienen Blogger? Ernüchterung oder Lichtblick?

Blogger, Influencer und Dropshipper – Jeder kann mit Laptop und einer Internetverbindung reich(er) werden. Betonung liegt hierbei auf kann und nicht auf reich. Auch wenn dir viele Gurus geheime Formeln zum Geld verdienen verkaufen möchten, ist das Prinzip dieses Reichwerdens immer das gleiche.

  • Content erstellen
  • (organische) Reichweite aufbauen
  • Interesse wecken
  • Zum Kaufen auffordern
  • Nachhaken und ggf. einen Kundenstamm aufbauen

Am besten erkläre ich dies am Beispiel eines kleinen Marmeladengeschäfts, bei dem der süße Aufstrich handgemacht wird.

  • Du brauchst auf jeden Fall ein Geschäft und Marmelade. Das ist der Content. Hier sind Blogbeiträge, Instagram-Post oder Dropshipping Produkte gemeint.
  • Als Nächstes musst du dafür sorgen, dass die Leute bei dir vorbeischauen. Für das Geschäft bedeutet das, dass in der Nähe ein Straßen-Aufsteller platziert wird, um den Publikumsverkehr zum Geschäft zu lenken. Alternativ kann in der lokalen Zeitung auch eine Anzeige geschaltet werden. Für Blogger, Influencer und Co bedeutet das, dass auf sich aufmerksam machen im Internet und ggf. durch Werbung Besucher auf die Webseite führen.
  • Natürlich sollten die Marmeladen lecker sein und der Laden ansprechend glänzen. Den vorbeilaufenden Kunden soll das Interesse geweckt werden. Für die Online-Welt bedeutet dies eine ansprechende Seite, gute Postings und die Umsetzung des Mehrwert-Gedankens.
  • Sind dann Leute im Geschäft, muss der Verkäufer eine gute Arbeit machen und das Publikum „verführen“ und zum Kauf auffordern. CTA – Call to action heißt das Zauberwort in der Online-Welt. Wer den Besucher nicht auffordert zu klicken …
  • Falls der Marmeladen-Kunde noch nicht kaufen möchte, heißt es nachhaken. Sollte er begeistert kaufen, dann hilft eine Kundenkartei und sorgt dafür, dass er wahrscheinlicher wiederkommt. Für Blogger und Influencer bedeutet es sich den Kundenstamm zu sichern. Dies kann durch einen Newsletter oder eine aktive Community geschehen.

Mit diesen fünf Schritten wirst du grundsätzlich Geld verdienen. Fehlt ein Schritt in deinem Plan, dann wird dieser schnell zu einem Misserfolgsplan. Hinzu kommt die Konkurrenz, welche in einem Supermarkt Marmelade verkauft und dein Geschäft belebt oder in die Insolvenz schickt.

Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft!

Bei den Finanzbloggern ist es genauso. Diese fünf Schritte finden Anwendung. Zusätzlich explodierten die Finanzblogs. Wo vor einigen Jahren eine handvoll Seiten zu finden waren, sieht es mittlerweile anders aus. Es scheint wie im echten Leben ein paar Großverdiener zu geben, welche von ihrem Geschäft leben können und viele Blogger, die noch nebenbei einen (Haupt)Job begleiten müssen.

Ich habe ein Stichproben-Experiment gemacht und viele Finanzblogger angeschrieben, um zu erfahren wie es bei Ihnen finanziell auf dem Blog läuft. Es haben einige Wenige geantwortet und diese Antworten waren sehr interessant. Dreizehn Blogger haben ihre Einnahmen veröffentlicht, Tipps gegeben und Licht ins Dunkle gebracht. Ich möchte dir heute das „Outcome“ präsentieren und hoffe, dass du etwas mitnehmen kannst.

Übrigens: Wenn du etwas zusätzlich mitnehmen möchtest, dann schnapp dir mein Buch und erfahre, wie ich letztes Jahr durch Bloggen mehr verdient habe, als mein Arbeitgeber zahlt. Zum Buch komme ich später noch mal genau. Jetzt erst mal die Ergebnisse.

Was verdienen Blogger? Die Ergebnisse sind unterschiedlich. 13 Finanzblogger zeigen ihre Einnahmen

Jenny – die Ex-Studentin

Jenny bloggt über Alltagsthemen, wie zum Beispiel Versicherungen oder Unterhaltspflicht. Ihr Ziel ist es, möglichst sorgenlos durchs Leben zu gehen und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Somit erhältst du unter www.exstudentin.de eine ganze Menge Lifestyle, Finanzen und Lebensfreude. Alles in Allem ist der Blog von Jenny sehr clean im Design und authentisch in den Beiträgen.

Mit 6.000 Besuchern ist die Seite ein gut besuchter Marmeladenladen. Leider wird keine Marmelade verkauft (keine Werbung oder Links) und somit kommen kaum Einnahmen rein. Aus meiner Sicht sehr schade, da mit einer gekonnten und dezenten Platzierung von Affiliate-Links sicher zwischen 50 und 100 Euro im Monat eingenommen werden könnten.

Die einzige Einkommensquelle für Jenny ist die VGWort und hier kamen im letzten Jahr 435 Euro zusammen.

Jennys Tipp: VG-Wort Einnahmen sollte man auf jeden Fall mitnehmen, da sie keinen Einfluss auf den Content haben. Amazon-Links halte ich für sinnvoll, obwohl ich diese Einnahmequelle bisher nicht nutze. Affiliate-Links haben für Leser keinen Nachteil. Was ich persönlich nicht mag, sind penetrante Banner mit Werbung oder bezahlte Werbe-Artikel.“

Keyfacts: www.exstudentin.de
Besucher: 6.000 pro Monat
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0 / Mobile = 0
Core-Web Vitals: Desktop = 94/100 und Mobile 87/100
Beiträge pro Monat: 1
Verdienst pro Monat: 36,25 Euro

Dominiks Cashflow-Tagebuch

Auf dem Cashflow-Tagebuch (https://cashflow-tagebuch.de) geht es um Finanzen, mit dem Schwerpunkt Aktien, Cashflow-Generierung und Vermögensaufbau. Der Leser soll dabei unterstützt werden, eigenständige Entscheidungen zu treffen, um seine finanzielle Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen.

Seit Juli 2019 ist die Seite online und verzeichnet etwa 2.000 Besucher pro Monat. Insgesamt findest du einen bunten Mix zu Geldthemen: vom Geld verdienen mit IPhones, Unternehmensanalysen bis hin zu regelmäßigen Cashflow-Updates. Hier erfährst du, welche zusätzlichen Einkommensströme Dominik reich(er) machen. Kurze Beiträge oder umfangreiche Aktienanalysen … kannst du alles auf seinen Blog finden.

Sistrix zeigt erste Sichtbarkeit im Netz. Einzig die Core-Web Vitals sind nicht im Sinne von Google und somit könnte es schwer werden im kommenden Jahr bei Googles großen Update im Ranking zu gewinnen. Die reinen Blogeinnahmen belaufen sich pro Quartal auf zirka 75 Euro und werden von Amazon Partnernet und Google Adsense generiert. Einen großen Teil der zusätzlichen weiteren Einnahmen machen eigene Produkte wie Aktien-Investoren Tools und ein EBook aus.

Dominiks Statement:“ Ich finde Google Adsense spannend, da man hier auch ohne große Trafficzahlen Geld verdienen kann… Bleib dran! Man muss immer weiter Content liefern und die Leser an sich binden, dann steigen auch die Besucherzahlen und die Einnahmen :)“

Keyfacts: https://cashflow-tagebuch.de
Besucher: 2.000 pro Monat
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,001 / Mobile = 0,001
Core-Web Vitals: Desktop = 51/100 und Mobile 15/100
Beiträge pro Monat: 4
Verdienst pro Monat: 25,00 Euro

Die Top-Seiten zeigen, dass durchaus ein lukratives Einkommen möglich ist.

Harald – der reiche Rockefeller

Harald steht auf Gold – Betongold. Immobilien sind das Thema und er schreibt auf Reich wie Rockefeller (www.reichwierockefeller.de)  darüber, wie du als Angestellter neben deinen Job ein kleines Immobilien-Portfolio aufbauen kannst. Dabei geht es nicht darum in 2 Jahren 100+ Einheiten zu kaufen, sondern langsam mit Bedacht einen Cashflow von €3.000+ für die Altersvorsorge zu erreichen.

Seine Seite gehört mit einem Alter von etwas über einem halben Jahr zu den frischen „Finanz“-Seiten im Netz. An seinem Beispiel kannst du gut erkennen, dass es mit dem Besucherstrom über Nacht nicht ganz so einfach ist. Obwohl wöchentlich ein guter Beitrag veröffentlicht wird, kommt anfangs nicht so viel Traffic. Google möchte mehr und ältere Blogs lesen. Aktuell ist sein Blog nicht monetarisiert, was (noch) keine Einnahmen bedeutet.

Somit hat Harald keinen Tipp für die Leser, doch ich habe einen im Gepäck: Es gibt viele Blogger, die Ihren Blog nicht mit Werbung und Affiliate-Links tapezieren wollen. Das ist nachvollziehbar … dennoch lohnt es sich nach einiger Zeit im Google Analytics zu recherchieren, was die fünf meistbesuchten Beiträge sind. Anschließend ist es nicht verkehrt dort an passenden Stellen doch den einen oder anderen Link zum Geldverdienen zu platzieren. Es ist Fakt, dass von 100 Beiträgen dauerhaft fünf bis maximal zehn richtig gut laufen. Wenn du einzig diese Beiträge clever monetarisierst, dann ist dein Blog 90% werbe-frei, dennoch wirst du im besten Fall 90 Prozent der Einnahmen generieren. Mehr Tipps dieser Art? Dann klicke hier!

Keyfacts: www.reichwierockefeller.de
Besucher: 100 pro Monat
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0, / Mobile = 0
Core-Web Vitals: Desktop = 79/100 und Mobile 45/100
Beiträge pro Monat: 4
Verdienst pro Monat: noch keiner

Finanzplanet startet durch

Kai startete seine Rakete zum Finanzplaneten (www.finanzpla.net) zum 01.01.2020 und gehört auch zu den jüngeren Finanzbloggern. Durch die hohe Nachfrage und aus eigenem Interesse sind Aktienanalysen zum Schwerpunkt seines Blogs geworden. Interessant sind die Aktien-Duelle. Da treten schon mal Coca-Cola gegen Pepsi an oder Visa steigt mit Mastercard in den Ring. Zusätzlich gibt es mittlerweile einen YouTube-Kanal, auf dem du ebenfalls die kostenlosen Aktienanalysen bekommst!

Über 5.000 Aufrufe bzw. Besucher verzeichnen Blog und YouTube-Kanal pro Monat. Mit wöchentlich zwei Aktienanalysen bekommst du achtmal Content. Monetarisiert wird alles mit den klassischen Affiliate-Partnerprogrammen Amazon-Partnernet, FinanceAds und Adsense, was die ersten Einnahmen generiert hat. An der Entwicklung der Einnahmen (August 0,02€ / September 6,58€ / Oktober 65,33€) kannst du sehen, dass es eine ganze Weile dauert bis die ersten Einnahmen fließen. Wenn die Rakete erst mal gestartet ist, dann ist sie nicht so leicht zu bremsen. Kai zeigt, dass die Kombination Blog und YouTube-Kanal keine Jahre braucht, um die ersten hundert Euro zu verdienen. Wobei die großen Einnahmen derzeitig von FinanceAds zu erwarten ist und Amazon und Google nicht viel abwerfen – noch nicht.

„Also Amazon kann man gut einbinden, bis auf ein paar Klicks habe ich hier aber nichts erreicht. Adsense motiviert sehr und auch durch Views kann man schon etwas verdienen. Bei financeads habe ich zwar 10 Monate für den ersten Sale gebraucht, dann klingelt aber auch direkt die Kasse 🙂 – so Kai.

Sein Tipp, wenn es ums Geldverdienen mit Bloggen geht: “Reichweite ist alles. Bei mir hat es sehr geholfen mit Netzwerken und anderen Bloggern zu arbeiten. Dadurch kommen jeden Monat einige hundert Besucher auf meinen Blog. Außerdem kann man im angemessenen Rahmen auch Call-to-Actions oder Werbung in die Posts packen. Da wird schneller drauf geklickt wie Banner-Werbung am Rand des Blogs.“

Keyfacts: www.finanzpla.net
Besucher: 5.000 pro Monat (Blog und Youtube)
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0, / Mobile = 0
Core-Web Vitals: Desktop = 82/100 und Mobile 33/100
Beiträge pro Monat: 8
Verdienst pro Monat: 65,33€

Der Reiche Rentner

Christian ist ein reicher Rentner. So auch der Titel seiner Webseite, welche du unter https://reicher-rentner.net/ findest. Auf seinem Blog bekommst du Inhalte zu den Themen Altersarmut, entspanntes Rentnerdasein und erfährst, wie Christian seine Rente aufbessert. Und das gelingt ihm super, da er sich mit einer guten Mischung aus Dividenden und Optionseinnahmen eine Zusatzrente schafft. Hinzu kommen die Einnahmen von Solaranlage und Mieten. Clever diversifiziert und transparent in monatlichen Einkommens-Updates dargestellt. Seine Seite ist mittlerweile 4 Jahre alt und hat für mich unverständlich wenige 150 Besucher pro Monat – trotz jeweils zwei bis drei neuer Beiträge.

Einnahmen kann Christian keine verzeichnen bzw. macht er mit seinem Blog keinen Gewinn. Dennoch ist er überzeugt, dass der Euro irgendwann rollt. Ich finde, dass Reicher Rentner eine gute Seite ist, um sich inspirieren zu lassen und zu erfahren, wie eine Selfmade-Rente ausschauen kann. So lautet sein Tipp kurz und prägnant: “Dran bleiben. Irgendwann kommt der erste Euro.“.

Mein Tipp, um die Einnahmen etwas in Schwung zu bringen ist es: Die Affiliates mit CTA zu versehen. Call to action – aktiv auffordern zu klicken. Aus einem „Wer über diesen Exporo Link hier auf der Seite sein Konto eröffnet…“ ein „Klick hier, um den Anmeldebonus …“ machen, kann echt etwas bringen.

Keyfacts: https://reicher-rentner.net/
Besucher: 150 pro Monat (Blog und Youtube)
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0, / Mobile = 0
Core-Web Vitals: Desktop = 83/100 und Mobile 22/100
Beiträge pro Monat: 2 – 3
Verdienst pro Monat: 0€

Hobbyinvestor Sebastian

Sebastian wurde bereits in seiner Kindheit ein gutes Geld-Mindset gelehrt. Seine Eltern brachten ihn bei, dass die Scheine nicht vom Himmel fallen und gleichzeitig zeigten sie ihm, wie er seinen Geldbeutel vergrößern kann (Mini- oder Ferienjobs). Diese finanzielle Intelligenz teilt er heute mit der Welt auf seinen Hobbyinvestor-Blog (www.hobbyinvestor.de).

Er berichtet überwiegend von seinen Online-Investments in P2P-Kredite (Mintos-Erfahrungen) und Immobilien-Crowdinvesting (Exporo). Aber auch über seine ETFs oder Dividenden-Aktivitäten schreibt er hin und wieder. Ihm ist dabei wichtig die Leser zu ermutigen, auch mit kleinen Beträgen zu investieren.

Denn investieren kann auch Hobby sein!

Sein Blog ist mittlerweile vier Jahre alt und kann sehr gute 15.000 Besucher jeden Monat verzeichnen. Pro Monat erblicken zwei bis vier neue Beiträge das Licht der Welt. Bei den 15.000 Besuchern macht die Nutzung von Affiliate-Links und Partnerprogrammen wahrhaft Sinn, was Einnahmen zwischen 500 bis 700 Euro zeigen. Der beste Monat aus Einkommenssicht war der November 2019. Hier kamen gut 2.500 Euro Einnahmen zusammen. Es liefen damals Promo-Aktionen von zwei P2P-Plattformen, die bei den Lesern sehr gut ankamen. Respekt! Übrigens arbeitet Sebastian derzeitig intensiv an seinen zweiten Blog: FinanzFeed.de – schaut ruhig mal rein. Eine sehr coole Seite und wahrscheinlich zukünftiges drittes Standbein. (schmunzel)

Zu den Einnahmen sagt Sebastian: „Bei mir laufen die Empfehlungsprogramme der P2P-Plattformen und Crowdinvesting Plattformen sehr gut, da ich hier selbst sehr aktiv investiere, viel darüber blogge und zwei Bücher (Das 1×1 der P2P-Kredite* und Das Mintos Handbuch*) zum Thema geschrieben habe.“

Sein Tipp: „Das Geld verdienen ist sehr schwer. Es dauert lange, bis man eine gewisse Reichweite und einen gewissen Namen erreicht hat. Die Konkurrenz ist sehr groß. Ohne sehr gute SEO-Kenntnisse, ein Geschick im Vertrieb und ein solides Marketing-Know-how läuft nicht viel.

Hinzu kommt Zeit, Zeit und nochmal ganz viel Zeit.

Das Bloggen muss dir schon sehr viel Spaß machen. Die Einnahmen sind für mich ein Nebeneffekt und eine Motivation. Das Geld ist aber nicht die treibende Kraft. Ansonsten würde ich eher auf reine Affiliate-Seiten oder Drop-Shipping Shops setzen.“

Keyfacts: www.hobbyinvestor.de
Besucher: 15.000 pro Monat
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,021, / Mobile = 0,023
Core-Web Vitals: Desktop = 77/100 und Mobile 48/100
Beiträge pro Monat: 2 – 4
Verdienst pro Monat: 500 – 700€ (bester Monat 2.500 Euro)

In der zweiten Reihe siehst du, dass nicht Jeder Blog finanziell hunderte bzw. tausende Euro einspielt.

Ingo auf Mission Cashflow

Ich freue mich, dass mein „alter Bloggerkumpel“ Ingo von Mission Cashflow (Mission-Cashflow.de) bei der Umfrage mitgemacht hat. Sein Blog ist das Big Brother der Finanzblogszene. Er versucht mit Echtgeldkonten und 100% Transparenz zu zeigen, wie das so funktioniert mit dem Investieren in Aktien, Optionen, P2P-Krediten und Kryptowährungen. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob ihn das triggert oder nicht. Aus meiner Sicht einer der transparentesten Finanzblogs.

Mission Cashflow existiert seit Mai 2015 und beschert den Lesern 4 – 5 Beiträge pro Monat. Regelmäßige Updates zu Dividenden und Optionseinnahmen, jeden Monat fünf Kauftipps und viel mehr gibt’s zu lesen. Das Besondere ist, dass die Beiträge (fast) jeden Samstag um 9:00 Uhr online gehen und die Besucher pünktlich reinklicken. Mittlerweile schauen jeden Monat zwischen 10.000 – 15.000 Besucher vorbei. Daraus ergeben sich sehenswerte Einnahmen von zirka 500 Euro.

„Ich verdiene bisher sogar ausschließlich (VG-Wort mal ausgeklammert) mit Affiliates mein Geld, da mir bis heute keine anderen Angebote, wie z.b. Werbung, Partnerschaften etc., über den Weg liefen, die ich mit ruhigem Gewissen eingehen könnte. … Ich bekomme zwar regelmäßig Angebote, aber bisher war nichts dabei, was ich meinen Lesern zumuten möchte. Außerdem ist mir die Unabhängigkeit des Blogs wichtig. Da müssen also zwei große Sachen zusammenpassen, wenn es mal dazu kommen sollte.“ So Ingo zu seinen Einnahmequellen.

Sein Erfolgs-Tipp zum Bloggen:Baue eine Vertrauensbasis mit deinen Lesern auf. Sei ehrlich, transparent und gib deinen Lesern einen roten Faden auf dem Blog und bei all deinen Artikeln (auch artikel-übergreifend) mit an die Hand, so dass sie sich orientieren können und schon ungefähr wissen, was sie von dir erwarten können.“

Keyfacts: Mission-Cashflow.de
Besucher: 10.000 – 15.000 pro Monat
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,002 / Mobile = 0,002
Core-Web Vitals: Desktop = 79/100 und Mobile 38/100
Beiträge pro Monat: 4 – 5
Verdienst pro Monat: ca. 500 Euro (bester Monat etwas über 1.000 Euro)

Sicher mehr Geld für Stefan

Stefan braucht gar nicht bloggen, um damit Geld zu verdienen. Immerhin hat er bereits 2010 als erfolgreicher Techniker und Online-Händler knapp die eine Million Umsatz geknackt. Er ist allein-erziehend Vater zweier Kinder, betreibt zusätzlich einen Online-Handel und einiges mehr. Für ihn ist das Bloggen auf sicher mehr Geld (https://sicher-mehr-geld.de) eher ein Herzensthema, welches er seit 3 Jahren betreibt. Er schreibt, wenn er Lust und Zeit hat und ihm ein Thema vor Augen flimmert, dem er nicht widerstehen kann…

Richtig zufrieden ist Stefan (noch) nicht, wenn er über seine Einnahmen mit dem Blog berichtet. In den ersten Jahren kamen insgesamt 2.500 Euro zusammen, was zirka 70 Euro Einnahmen pro Monat ausmacht. Obwohl Startseite und Texte bereits mehrere Male optimiert wurden, geht es aus Einnahmen-Sicht nicht so richtig voran. Fast schon unlogisch, da die Core-Web Vitals seiner Seite mit zu den besten gehören.

Google müsste seinen Blog lieben.

Zusätzlich ist seine Seite ein gutes Fundament für sein Finanz-coaching, welches anbietet und vertreibt. Den Background hat Stefan auf jeden Fall, da er allein in 2020 eine viertel Million Depot-Plus vorweisen konnte.

„Vielleicht wäre es wichtig Youtube Videos zu machen. Oder Instagram usw. An Filmaufnahmen von mir habe ich mich noch nicht ran getraut. Steht aber auf der Agenda.“ – so Stefan. Dieser Gedanke zeigt übrigens die Macht eines Blogs. Denn im Duett mit einem YouTube-Kanal oder Podcast entsteht oft eine gewinnbringende Kombination. Der Kanal bringt gut Traffic und der Blog konvertiert – ein starkes Team.

Sein Erfolgsgedanke ist: „Wenn das so einfach ist – warum macht es dann nicht jeder so?“ und somit heißt es dranbleiben und wachsen …

Keyfacts: https://sicher-mehr-geld.de
Besucher: keine Angabe
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,001 / Mobile = 0,001
Core-Web Vitals: Desktop = 96/100 und Mobile 68/100
Beiträge pro Monat: 1 – 2
Verdienst pro Monat: ca. 70 Euro
Dein Tipp, wenn es ums Geld verdienen mit Bloggen geht ist …

Finanzdenken mit Alex

Beide sind noch jung – Alex mit 30 Jahren und sein Blog mit zirka zwölf Monaten. Beste Voraussetzungen, um mit der Börse und seinem Blog erfolgreich zu werden. Auf Finanzdenken (https://finanzdenken.de) steht die Vermittlung (d)eines Finanzdenkens im Vordergrund, denn eine Selbstverantwortlichkeit für die eigene Finanzsituation wird immer wichtiger. Alex klärt über einen nachhaltigen Geldumgang auf und möchte den Lesern vor allem die Angst vor den Aktienmarkt nehmen. 

Obwohl sein Blog ein Jahr Jung ist, kommen bereits monatlich 1.000 Besucher vorbei. Verantwortlich für diesen Erfolg sind regelmäßige Beiträge. Jeden Sonntag um 12 Uhr veröffentlicht Alex einen neuen Beitrag. Zudem kommen spontane Beiträge bei besonderen Ereignissen sowie ein Einnahme-Report über den vergangenen Monat. Im Schnitt kommen bis zu sechs Artikel im Monat zusammen.

Bereits erste Einnahmen sind zu verzeichnen, wo es im Rekordmonat September gute 340 Euro waren. Dies ausgenommen kamen 75 Euro pro Quartal zusammen. Zu den verwendeten Affiliate-Programmen sagt Alex: Amazon läuft leider gar nicht, jedoch habe ich hier auch nur sehr wenige Affiliate-Links genutzt. FinanceAds ist mehr oder weniger mein einziges Monetarisierungs-Instrument und dieses kann ich empfehlen.“

Sein Tipp, wenn es ums Geldverdienen mit Bloggen geht ist: „das Geld nicht der Hauptgrund für das Bloggen sein darf, denn sonst verliert man schnell die Lust und verbiegt sich für andere Menschen. Spaß an der Sache zu haben und die Texte gerne zu schreiben ist das Wichtigste in meinen Augen. Das Geld kommt nach und nach von allein, wenn die Texte authentisch bleiben.“

Keyfacts: https://finanzdenken.de
Besucher: 1.000
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,001 / Mobile = 0,001
Core-Web Vitals: Desktop = 36/100 und Mobile 11/100
Beiträge pro Monat: 4 – 6
Verdienst pro Monat: 25 Euro (bester Monat 340 Euro)

Jeden Morgen einen motivierenden Spruch zum Kaffee? Folge mir auf Instagram!

Christian ist Selbst-Schuld.COM

Richtig gelesen – natürlich veröffentliche ich gern die Ergebnisse dieses Blogs. Bereits im Jahr 2014 erschien der erste Beitrag. Damals ohne einen Hintergrund des Geldverdienens. Ziel war es meine „Kopfgrütze“ in die Welt zu tragen und mit hoffentlich hilfreichen Beiträgen den einen oder anderen Leser zu begeistern. Mit Geld-Themen, Lebensthemen oder Rezepten war der Blog alles andere als eine Nischenseite, entwickelte sich über die Jahre weiter und deckt viele Bereiche ab. Schwerpunkte sind dabei: Finanzen, Persönlichkeitsentwicklung, Minimalismus und besser Leben.

Es dauerte knapp drei Jahre bis die ersten Cents verdient wurden. Damals mit dem Partnerprogramm von Amazon. Gefolgt von einigen Erfahrungsberichten verknüpfte ich weitere Affiliates, welche teilweise richtig Cash brachten. Obwohl am Ende des Monats „nur“ vier bis fünf Beiträge veröffentlicht werden, kamen im letzten Jahr über 20.000 Euro zusammen, welche einzig mit dem Blog verdient wurden. Insgesamt habe ich bisher zirka 50.000 Euro eingenommen, was knapp 8.500 Euro für jedes Jahr Bloggen bedeutet (wenn die ersten Jahre ohne Einnahmen mit berechnet werden).

Die stärksten Partnerprogramme sind die von Exporo, Smava, Bondora und der VGWort. Mein Tipp wenn es ums Geldverdienen mit Bloggen geht: Hab Spaß und blogge regelmäßig interessante Themen, welche dem Leser entweder einen Mehrwert bringen oder ihn unterhalten. Am besten Beides. (schmunzel) Durchhalten ist wichtig und vor allem wie du die Links und Banner einbindest.“ Am besten kaufst du jetzt mein Buch: Selbst Schuld wer nicht bloggt, wenn du weitere hunderte Tipps zum Bloggen und Geldverdienen erfahren möchtest. Sorry diese Werbung musste noch einmal sein. (lach)

Keyfacts: www.selbst-schuld.com
Besucher: 15.000 – 20.000
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,04 / Mobile = 0,048
Core-Web Vitals: Desktop = 80/100 und Mobile 43/100
Beiträge pro Monat: 4 – 5
Verdienst pro Monat: 1.267,68 € (Durchschnitt 2020) – bester Monat dieses Jahr 2.878,27 €

Freaky Finance – verrückt viele Finanzen

Vincent bloggt auf freaky finance (www.freakyfinance.net/) mit über 25 Jahren Erfahrung in Sachen Finanzen. Inzwischen hat er sich ein kleines Millionenvermögen aufgebaut und ist mit seinen Investments breit diversifiziert. Genauso vielfältig ist sein Blog. Hier findest du zu Finanzthemen unwahrscheinlich viele Impulse (Optionen, P2P-Kredite, Aktien, Edelmetalle,…) Seit September 2016 lässt er seine Leser an seinen positiven wie negativen Finanz-Erfahrungen teilhaben.

Mit ungefähr einem Artikel pro Woche reiht sich Freaky Finance in den Veröffentlichungsrhythmus vieler anderer Finanzblogs ein, schafft es dennoch deutlich mehr Einnahmen zu generieren, was durchschnittlich 3020,15 Euro in den letzten drei Monaten zeigen. Respekt. Dabei steckt er mittlerweile deutlich mehr Zeit in alles rund um freaky finance als in seinen Angestellten-Job.

Zu den Besucherzahlen schreibt Vincent etwas sehr Interessantes: Die Google-Analytics Auswertung ist seit Juli für mich noch weniger aussagekräftig als vorher. Seit dem werden neue Besucher meiner Seite von meinem Content Management System genötigt Cookie-Einstellungen vorzunehmen (das ist wohl gesetzlich vorgeschrieben). Die ganz große Masse der Leute wählt “nur die nötigen Cookies” und damit werden deren Besuche nicht mehr gezählt. Ich hatte vorher ca. 40.000 Seitenaufrufe im Monat und die sind dann exakt nach der Umstellung um 80 % zurückgegangen. Ich glaube aber kaum, dass ich 80 % weniger Seitenbesucher habe… Auf dem Niveau nach der Umstellung sind steigende Besucherzahlen zu erkennen. Speziell nach einem Interview auf Focus Online und einem Beitrag auf Spiegel Online gingen die Besucherzahlen stark nach oben. Die wirklichen Zahlen kenne ich aber aus genannten Gründen nicht.“

Ein interessanter Fakt, den ich auch bei Selbst-Schuld.com festgestellt habe. Die gesetzlichen Bestimmungen den Webseiten Besucher die Wahl zu lassen, ob er getrackt wird oder nicht, sorgen dafür, dass die angezeigten Besucherzahlen bei Google Analytics deutlich niedriger sind, als die Realität.

Sein klarer Tipp, wenn es ums Geldverdienen mit Bloggen geht: “Man benötigt im Normalfall starkes Durchhaltevermögen bis es überhaupt erstmal losgeht, dass Einnahmen reinkommen. Die meisten geben einen Blog schnell wieder auf, andere kommen über den Status eines Hobbybloggers ohne nennenswerte Einnahmen nicht hinaus (das ist vollkommen ok!!!) und diejenigen, die es ernst nehmen und auch finanziell etwas mit dem Blog erreichen wollen finden dabei ihr (neues) Hamsterrad! Der Traum vom easy verdienten passiven Einkommen aus der Karibik wird für 99,8 % nicht in Erfüllung gehen! Und wenn doch passiert dann leider oft, indem echter “Schrott” angeboten oder vermittelt wird. Das ist aber Gott sei Dank auch nicht jedermanns Anspruch.“

„Wer wegen des schnellen Geldes einen Blog startet, ist wahnsinnig!“ Mehr dazu findest du in seinem Beitrag: https://www.freakyfinance.net/geld-verdienen-mit-dem-blog/

Keyfacts: https://www.freakyfinance.net/
Besucher: 40.000 (Seitenaufrufe)
Sistrix – Sichtbarkeit: Desktop = 0,067 / Mobile = 0,069
Core-Web Vitals: Desktop = 81/100 und Mobile 22/100
Beiträge pro Monat: 4 – 5
Verdienst pro Monat: 3020,15 € ( August: 1.049,36 € / September: 4.255,49 € / Oktober: 3.755,59 €)

Der Rest der Welt

Zwei Blogger haben nicht über die Einnahmen geschrieben, dennoch ein paar interessante Statements abgegeben, die ich nicht vorenthalten möchte.

Capital Insider (https://www.capital-insider.de) beschäftigt sich mit Wirtschaft, Aktien, P2P-Krediten, Crowdfunding oder das Neuste aus dem FinTech-Bereich. Der Blog schafft es grad so seine Ausgaben zu decken. Zum Geldverdienen mit Bloggen schreiben Dennis und Antonio: Wenn es nur ums Geld verdienen geht, solltet ihr das Bloggen lieber lassen. Der Zeitaufwand ist sehr hoch und die Vergütung steht in keinem Verhältnis. Wir machen es, weil es uns Spaß macht und uns der Erfahrungsaustausch wichtig ist. Das hilft uns – aber viel mehr auch unseren Lesern und Zuhörern.“

Finanzrocker Daniel (https://finanzrocker.net/) positioniert sich wie folgt: “Vielen Dank für Deine Anfrage. Prinzipiell würde ich auch mitmachen, aber meine Einnahmen als Blogger werden immer geringer und ich verdiene mein Geld fast ausschließlich mit meinen Podcasts.

Weitere Tipps und Tricks findest du im Video

Wie viel verdienen Blogger? Die Erkenntnisse

Es ist erstaunlich wie vielfältig die Resultate der Umfrage sind. Von Null Einnahmen bis hunderte (gar tausende) Euro ist alles dabei. Geld verdienen mit Bloggen ist definitiv möglich, jedoch nicht so einfach, wie immer gedacht wird. Wenn ich alle Ergebnisse mittele, dann liegt der durchschnittliche Verdienst eines Finanzbloggers bei 509,95 Euro im Monat. Natürlich ist die Umfrage nicht 100% repräsentativ, gibt dir dennoch einen guten Ansatzpunkt, oder?

Egal, ob gut oder schlecht verdienender Blogger kommen immer wieder die gleichen Aussagen:

  • Über Nacht wird kein Geld mit Bloggen verdient. Es dauert eine ganze Zeit, bis die ersten Einnahmen fließen.
  • Wer des Geldes wegen bloggt, wird sehr wahrscheinlich keinen Erfolg erfahren.
  • Blogger aus Leidenschaft mit Spaß und Interesse am Schreiben werden über die Jahre (ja richtig gelesen) Geld verdienen.
  • Durchhaltewillen und Authentizität sind zwei entscheidende Erfolgsfaktoren.
  • Je mehr Interaktionen mit Lesern und in den sozialen Netzwerken, desto mehr Traffic und Verdienst.
  • Gute Kombinationen sind: Blog und YouTube-Kanal, Blog und Podcast oder Blog und Online-Shop.
  • Läuft der Blog nach einer gewissen Zeit, dann braucht es deutlich weniger Einsatz (2-4 Beiträge im Monat) um den Cash-Flow aufrecht zu erhalten.
  • Google ist (leider) der Hauptschlüssel, was organischen Traffic und die daraus resultierenden Einnahmen angeht.
Eine schnelle und optimierte Seite ist kein Garant für hohe Einnahmen

Das eine optimierte und schnelle Seite automatisch mehr Einnahmen einbringt, ist falsch. Ein Blog kann noch so schnell und effizient sein … sind die Themen uninteressant und werden die Call to actions nicht eingesetzt, dann wird nicht geklickt.

Wo nicht geklickt wird, wird kein Geld verdient.

Es bleibt wie Eingangs erwähnt beim Marmeladengeschäft. Diese fünf Punkte solltest du immer im Auge behalten:

Content: Hierbei geht es darum in regelmäßigen Abständen Beiträge zu veröffentlichen. Ich denke alle hier vorgestellten Blogs haben damit keine Probleme. Das zeigen die durchschnittlich vier bis fünf neue Beiträge pro Monat.

Sichtbarkeit: Die Unterschiede sind hier größer. Ich mag es die Sichtbarkeit bei Sistrix zu checken. Fakt ist, dass eine höhere Sichtbarkeit proportional mehr Einnahmen bedeutet. Zum Schreiben sollte regelmäßig in kleinen Schritten an der Sichtbarkeit gearbeitet werden. Backlinks, Kommentare auf anderen Seiten, Gast-Beiträge, Erwähnen in den sozialen Netzwerken sind einige Maßnahmen um deinen Marmeladenladen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nutzen: Hat der Leser nichts von deinem Blog, dann verdienst du nichts. Dein Besucher möchte etwas lernen, unterhalten werden oder etwas „mitnehmen“. Informationen einfach neu bereitgestellt, werden dir nicht viele Klicks bringen. Übrigens gibt es viele Leser, die deinen Blog begleiten, weil sie dich begleiten und wissen möchten, wie es weitergeht. In dem Moment, wo deine Seite nicht nur wegen den Inhalten besucht wird, sondern wegen dir als Person, hast du einen großen Schritt im Bereich Vertrauen gemacht.

Trust sells.

Verkauf: Viel Potential geht bei einigen Blogs in dieser Kategorie verloren. Zum einen hemmt hier die Angst etwas aktiv anzubieten (CTA) und dann wird immer wieder plump und an den falschen Stellen der Affiliate-Link platziert. Lieblos eingefügte Werbebanner sind Bannerkotze, die kein Geld bringt. Wo findest du mehr zum Thema Bannerkotze und CTA? Richtig: hier im Buch Selbst Schuld, wer nicht bloggt und kein Geld verdient.*

Stammkunden: Eine Community oder der Newsletter-Verteiler sind Revenue-Bomben. Hier sammelst du deine Leser, die dich für vertrauenswürdig finden (Trust) und die jedes Angebot oder CTA mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit konvertieren. Diese „Fans“ solltest du wahrhaft gut behandeln (kein Spam) und sie werden dich reich(er) machen.

Alle fünf Punkte abgehakt? Dann läuft dein Marmeladengeschäft. (schmunzel)

Was verdienen Blogger? Weiterführende Informationen

Hier habe ich noch ein paar Links für dich, welche sich mit Geldverdienen mit Bloggen beschäftigen bzw. weitere Einnahmen von Bloggern aufzeigen:

Was verdienst Du?

Vielen Dank an alle Blogger, welche so freizügig ihre Einnahmen und Erfahrungen geteilt haben. Das ist nicht selbstverständlich. Immerhin wurden über 50 angeschrieben und die wenigsten haben geantwortet. Danke auch an dich lieber Leser, dass du bis hier gelesen hast. Mit knapp 5.000 Worten ist dieser Beitrag schon ein halbes EBook. (schmunzel) Ich hoffe, dass ich einen kleinen Einblick ins Geldverdienen mit Bloggen durch Affiliatemarketing geben konnte.

Hast du einen Blog? Dann lasse uns im Kommentar wissen ob und wie viel du damit verdienst! Natürlich nur wenn du mutig genug bist deine Einnahmen zu veröffentlichen.

Übrigens möchte ich dir zum Schluss einen sehr passenden Weiterlesen-Tipp geben. Schau dir den Beitrag: Meine TOP 5 Tipps – wie ich die ersten 50.000 Euro mit Bloggen verdient habe an! Und wenn dir das nicht ausreicht … naja du weißt schon. Dann hilft ein klick hier*. (schmunzel)

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit deinem Online-Business und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Christian


Christian BaierÜber den Autor:

Über 700.000 Besucher haben diesen Blog in den letzten 4 Jahren besucht und mich auf meinem Weg zur persönlichen und finanziellen Freiheit begleitet. Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses schaffe ich es, mir ein regelmäßiges monatliches (passives) Nebeneinkommen zwischen 1.000 bis 2.000 Euro aufzubauen. Clever INVESTIEREN, begeistert BLOGGEN und immer einen Blick in Richtung PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG… das sind meine Werkzeuge und gleichzeitig die Themen auf diesem Blog. Erfahre hier, wie ich vom einfachen Bauernkind zum Investor wurde und schicke mir eine Nachricht, wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest.

Ich nutze Exporo schon lange >> Immobilien-Projekte mit kleinem Geld finanzieren und gleichzeitig etwas von Wertsteigerungen und regelmäßigen Mieten abbekommen - genau mein Ding. Exporo ist Europas Marktführer im Bereich digitale Immobilieninvestments und mittlerweile haben sich schon 180 Leser meines Blogs und Newsletter registriert und erfolgreich investiert. Die Exporo AG ist ein Partner von mir und ich konnte einen tollen Willkommens-Bonus vereinbaren, mit dem du 100 € auf dein Erstinvestment erhältst und dir so selbst eine kleine Freude machen kannst. >> https://p.exporo.de/bonus100/?a_aid=63992 

9 Kommentare zu „Was verdienen Blogger? Finanz-Blogger zeigen ihre wahren Einnahmen“

  1. Hallo Christian,

    vielen Dank für das Verlinken meines Beitrages.

    Schöner und sehr ausführlicher Beitrag zu den Finanzen eines Blogs.

    Leider halten sich die Gerüchte im Netz immernoch hartnäckig, man könne mal eben so mit einem Blog richtig gutes Geld verdienen.

    Ja, das ist grundsätzlich möglich, dauert aber seine Zeit und kostet viel Arbeit. Und nicht jeder Blog schafft es, selbst nicht mit Fleiß.

    Viele Grüße
    Ronny

    1. Hi Ronny,

      ja das ist der einzige „Nachteil“. Es dauert eine Weile eh mit Bloggen richtig Geld zu verdienen. Am besten startet man seine Seite aus Leidenschaft, dann kommt das Geld sicher. Umgekehrt (aus Geld-Perspektive) einen Blog zu starten, schlägt oft fehl.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall weiter viel Erfolg mit dem Bloggen und vielleicht bist du im kommenden Jahr beim nächsten Update mit dabei? 😉

      Einen guten Start ins neue Jahr wünscht

      Christian

  2. Hallo Christian,
    super spannender Artikel – ich finde es besonders spannend zu lesen, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit den verschiedenen Partnerprogrammen sind.
    Uns hast Du leider nicht angeschrieben, sonst hätte wir Dir sicherlich auch einiges verraten nach 4 Jahren als Blogger. In diesem Jahr klappt es tatsächlich das erste Mal so richtig gut mit dem Umsatz machen – und das, obwohl unsere Artikel-Frequenz drastisch runtergegangen ist, da wir einfach viel Zeit in andere Projekte rund um die Beziehungs-Investoren stecken.
    Bei uns entfallen tatsächlich etwa 1/3 der Einnahmen auf Amazon Affiliates – deshalb finde ich es so spannend, dass das bei vielen der genannten Blogger nicht funktioniert. Bei uns läuft dagegen Finance-Ads immernoch sehr schleppend. Aber vielleicht sind wir dafür einfach nicht Finanzblog genug und doch zu viel Familien-/Beziehungsblog ?!
    Viele Grüße
    Marielle von den Beziehungs-Investoren

  3. Hey Christian,

    es freut mich sehr, dass einige Blogger Deine Fragen beantworten haben und Du alle Daten mühevoll zusammengetragen hast. Vielen Dank für Deine Arbeit!

    Mit dem Bloggen kann also durchaus Geld verdient werden. Wobei ich uns beide gerne noch mal zitiere: Wer nur des Geldes wegen bloggt, dem wird dieser Nebenberuf deutlich schwerer fallen. Spaß ist der Schlüssel 😉

    Besten Dank, dass ich ein Teil der Umfrage sein durfte. Eventuell gibt es zukünftig eine erneute Umfrage? Ich bin gespannt, wo ich mit Finanzdenken.de dann stehen werde.

    Viele Grüße,
    Alex

  4. Hi Christian,

    also für mich kann ich sagen, du hast den Steckbrief in einen sehr schönen Text gepackt, der alles genau so umschreibt wie es ist. Mittlerweile kann ich den Leser auch mitteilen, dass die Einnahmen nach dem Oktober im November mit 26,99€ (Vormonat ohne Financeads-Sale 10,33€) weiter einen positiven Verlauf nehmen 🙂 mittlerweile wurden auch Dinge über Amazon gekauft.

    Viel Erfolg weiterhin und liebe Grüße
    Kai vom Finanzplaneten

  5. Danke, Christian, für deinen Artikel und auch den Abschnitt über meinen Blog. Ich finde es sehr spannend zu sehen, was bei einigen Bloggern scheinbar so geht und bei mir nicht.
    Deinen Tip nehme ich gerne mit auf und auch sonst nehme ich einiges mit, was mir in deinem Bericht auch über meine Seite aufgefallen ist. Z.B.: Muss ich mich schnellstens um eine „über Mich“ Seite kümmern.
    Ich wünsche dir schöne Weihnachten, Gesundheit und das es auch 2021 bei dir weiterhin gut läuft.
    Viele Grüße Christian

  6. Hallo Christian und danke für den sehr interessanten Beitrag, ich selber stehe mit meinem Blog „Familien Finanzen im Griff“ auch noch am Anfang generiere hier und da auch etwas Einkommen. Aber dank deines Beitrages sehe ich, dass es den anderen relativ neuen Blogs auch schwer fällt und viel Fleiß drin steckt.

    Ich wünsche allen weiterhin viel Erfolg und ein erfolgreiches Jahr 2021.

    Gruß Stefan

  7. Hey Christian,

    Sehr spannend. Fand den Beitrag sehr gut gegliedert, hat mir nochmal gezeigt, wie das Spektrum eines Bloggers aussehen kann.

    Krass finde ich es wie in diese mFall nur jemand die ganze „Durchschnitts“-Einkommen als Blogger Geschichte komplett auf den Kopf stellen könnte.

    Spannend wäre es auch doch mal die wirklich grösseren Blogger dazu zu befragen, wenn sie isch überhaupt dazu bereit stellen würden.

    Ich Ergänze meine Einnahmen einfach mal Freiwillig. Ich habe mit Blog & YouTube im Jahr 2020 Durchschnittlich mehr als 50’000 Franken pro Monat verdient.

    Gruss
    Thomas

  8. Hey, super spannendes Thema. Ich selbst fange gerade erst mit meinem ersten Blog an. Bin Studentin und werde mit relativ vielen Schulden aus dem Studium rausgehen und möchte versuchen über einen Blog ein bisschen was dazu zu verdienen. Würde mich daher sehr über ein Exemplar deines Buchs freuen 🙂

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