besser bloggen 7 Tipps

Willst du das schnelle Geld mit deinem Blog verdienen, oder möchtest du etwas Großartiges erschaffen? Beides ist zwar möglich, doch erlebe ich immer wieder wie der falsche Weg gegangen wird. Anfangs tarnt sich dieser falsche Weg als eine gute Idee im Schafspelz, welche später vom Förster entdeckt wird. Flinte hoch, Zielen, Schuss … Blog ist tot. Meiner Meinung nach gehen viele kreative Menschen bei der Geburt ihres Blogs (oder YouTube Kanals) falsch an ihr Projekt. Der Fehler ist hierbei, dass das Geldverdienen an erster Stelle steht und dann das inhaltliche Schaffen mit zu viel Verspätung eintrifft. Tipps welche dir zeigen wie du schnell Geld mit deiner Kreativität beim Bloggen verdienst, überschwemmen das Internet und gehen diese falsche Richtung, besonders für Beginner. Ein Projekt wird nicht langfristig erfolgreich, wenn es so startet, dass von Anfang an jedes Keyword und die Themen strengstens finanziell durchkalkuliert werden müssen, und du anschließend die ersten Beiträge zusammenleimst. Besonders bei den Nischenseiten geht es oft in jeder Pore darum sich ein HTML Kind zu züchten, welches schnell Geld abwirft und bald in den Burnout rennt. Besser startest du mit einem Blog mit dem ersten Spatenstich Leidenschaft. Themen welche du liebst und der Welt vermitteln möchtest, so geschrieben wie du es persönlich erzählen möchtest. Darüber zu schreiben sollte Entspannung sein und dir Glücksgefühle vermitteln. Das ist der richtige und nachhaltige Weg. Das spüren auch die Leser.

Nach dieser langen Einleitung begrüße ich dich zu meinem Beitrag in dem es um nachhaltiges Bloggen geht. Kein Zusammensetzen optimierter Bausteine um mehr Leser zu bekommen. Solltest du einen Blog starten wollen oder daran arbeiten, dann frage dich einfach mal was DEINE Nische ist. Schnell wirst du verstehen, dass es nicht ein trendiges keywordoptimiertes Thema ist, sondern du. Du bist die Nische und keiner kann dich nachmachen.

Was macht einen guten Blog aus?

Grundsatzdiskussionen können für die Beantwortung dieser Frage geführt werden. Was dem einen schlecht, ist des anderen gut. Beim Blick auf meinen Blog finde ich noch lange nicht, dass er den Stempel „GUT“ verdient hat, doch ich bin überzeugt, dass ich auf dem Weg dorthin bin. Besonders die Rückschau auf die ersten Beiträge gibt mir hier eine große Bestätigung. Möglicherweise bloggst oder vloggst du auch und kennst dieses Gefühl beim Blick auf ältere Beiträge. Über die Jahre haben sich in mir ein paar wichtige Dinge manifestiert. Hier meine 7 Punkte, welche deinen Blog zu einem „besseren“ und nachhaltigen Werk machen.

#1 – Authentisch sein

Wenn Jemand die Welt verbessern möchte, dennoch im Primark einkaufen geht, dann kann da etwas nicht stimmen. Beim Bloggen stößt das „Wasser predigen und Wein trinken“ nicht auf Zuspruch. Besucher (und auch Google) mögen echte Blogs, authentische Beiträge. Eine gute persönliche Vorstellung bedeutet für mich erste Authentizität. Sorge immer dafür, dass der Blog-Leser die Möglichkeit hat dich kennen zu lernen und auch eine klare Übersicht bekommt, was der Blog bietet.  Die „Über mich“-Seite ist mittlerweile die meistgeklickte Seite auf Selbst-Schuld.Com. Oft landet ein Besucher über Googles Straßen in einem Beitrag. Nachdem dieser gelesen wurde, stellen sich viele Besucher die Frage :“Welcher durchgedrehte Mensch steht hinter dem Artikel?“. (schmunzel).

Besonders bei Erlebnissen und Erfahrungsberichten ist es selbstverständlich, dass sie auch wirklich passiert sind. Viele Webseiten verlieren hier Leser, da sie trockene Fakten aufwärmen. So habe ich zum Beispiel über:

geschrieben, nachdem ich es wirklich erfahren habe. Ein gutes Beispiel ist hier AuxMoney. Du findest sehr viele Tests im Internet, doch genauer angeschaut wirst du feststellen, dass es oft kein Test ist. Es wird beschrieben was AuxMoney ist, die Vorteile und Nachteile. Alles Dinge, die sich im Internet zusammenkratzen lassen. Doch richtige Erfahrungen bzw. Tests sind schon seltener. Solltest du Tests und Erfahrungen in deinen Blog bringen, dann mache es besser. Beschreibe was du erlebt hast, nicht was AuxMoney ist.

#2 – Inhalte

Die Luft für deinen Blog, welche die Leser atmen. Inhalte sind lebenswichtig für längerfristigen Erfolg. Hier nutze ich einen ganz einfachen, doch wirkungsvollen Trick. Ich achte nicht darauf welches Thema in den Blog gelangt. Es wird geschrieben, was aus dem Kopf kommt. Während ich schreibe, und besonders danach stelle ich mir die Frage: „Würde ich diesen Artikel (weiter)lesen, wenn ich ihn auf einer anderen Internetseite finde?“. Klingt seltsam, doch einen Artikel, den ich selbst nicht lesen mag – wie denkst du geht es dann anderen Lesern dieser Texte? Umgekehrt wird ein Text, den du verschlingen würdest, auch andere Menschen packen.

Deshalb schreibe deine Texte (so), wie du sie auch selbst lesen magst. Mir ist oft der Fehler passiert Beiträge so zu schreiben, dass ich versuchte sie den Lesern auf ein Tablett zu servieren. Ich dachte meine hellseherischen Fähigkeiten sind so stark, dass ich weiß was die Leser wollen. Am Ende eines solchen Beitrages bemerkte ich, dass er gut war, nur das „ICH“ fehlte, was die Authentizität belastete. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass es so viel mehr Spaß macht so zu schreiben.

Um gute Inhalte zu schaffen, ist es wichtig so wenig wie möglich abzuschreiben. Nutze ruhig viele Quellen um dich über das Beitragsthema tiefgründiger zu informieren, doch schalte diese beim Schreiben aus. Anfangs habe ich über ein Thema geschrieben, dabei anderen Quelle gelesen und umformuliert. Ich schaute in andere Blogs was diese zum Beispiel zum Thema „Motivation“ schreiben. Ich pickte mir einige Punkte heraus und textete sie um. So schreiben viele Blogger heutzutage. Ich kann dir empfehlen dich erst einmal mit einem Thema richtig auseinanderzusetzen und dann den kompletten Beitrag aus dem Kopf mit Hilfe eigener Gedanken zu schreiben. Möglicherweise erinnerst du dich nicht an alles Gelesene, doch auch hier gilt :“Was du dir merkst, war für dich wichtig“. Die Wahrscheinlichkeit, dass es deine Leser auch wichtig finden ist hoch.




#3 – Bilder

Nicht das Beitragsbild ist gemeint, eher wie du deine Worte visualisieren kannst. Bilder sind für das Gehirn oftmals besser zu verarbeiten, vor allem wenn es sich diese selbst vorstellt. Sie fesseln den Leser um ein vielfaches mehr, als Faktenberge so trocken wie die Sanddünen der Sahara (<- dies ist eine bildliche Beschreibung).

Hier drei Beispiele wahllos aus dem Selbst-Schuld Blog gegriffen:

„Anfangs tarnt sich dieser falsche Weg als eine Idee im Schafspelz, welche später vom Förster entdeckt wird. Flinte hoch, Zielen, Schuss … Blog ist tot.“

„Je kleiner deine Wohlfühlzone ist, desto schwerer sind die Ketten, die dich von einem erfolgreichen und freien Leben abhalten.“

„Die Finanzielle Freiheit kannst du dir wie einen leckeren Smoothie vorstellen. Als Zutaten brauchst du Zeit, Geld und Wissen. Sollte nur eine von den dreien fehlen, dann wird der Smoothie nur mäßig schmecken“

Dieses Mittel hält deinen Leser bei der Stange und sorgt somit dafür, dass die Artikel bis zum Ende gelesen werden. Übrigens sind diese Bilder in Gesprächen auch ein Garant dafür, dass dir besser und intensiver zugehört wird. Achte in deinen Beiträgen auf gute Bilder. Schreibe nicht, dass du in einer Situation traurig warst, sondern versuche es beispielsweise wie folgt :“Ich fühlte mich als würde Jemand meinen Brustkorb so fest zusammen drücken, dass es meiner Seele schwer fiel Freude zu empfinden.“. Klingt besser oder?

#4 – spannende echte Einleitung

Bevor ein Beitrag bis zum Ende geschmökert wird, bedarf es das Interesse des Blog-Besuchers. Nachdem ich einige Literatur gelesen habe, natürlich auch selbst getestet habe, weiß ich die ersten Zeilen sind die wichtigsten. Hier entscheidet sich ob dein Besucher zum Leser wird, oder sich über alle Berge klickt. Folgend drei Beispiele:

  • Dein Wocheneinkauf wurde abkassiert und die Kassiererin sagt dir den Preis. Nur kannst du dein Portmonee stecken lassen, es wird mit Zeit gezahlt, deiner Lebenszeit.
  • 100.000 Euro kannst du dir in einer Quizshow verdienen, oder du machst es dir einfacher.
  • Voller Verlangen spürte Sie die knapp 12 Zentimeter in ihrer Hand. Sie ließ es zu und ihr wollüstiger Körper nahm diese 12 Zentimeter ganz in sich auf. Noch während sie genoss, wusste sie, dass sie sich nichts Gutes tut.

In allen drei Einleitungen wird der Leser in eine Situation gezogen, welche er sich gut vorstellen kann (Bilder). Gleichzeitig interessant, anders bzw. provokativ.

Der Beginn eines Beitrages ist die zweit wichtigste Schlagzeile. Versuche die ersten 2-5 Sätze spannend zu gestalten und gekonnt vom Blogbeitrag in den Text zu leiten. Ich könnte wetten, dass du den Einstieg in diesen Artikel:“ Willst du das schnelle Geld mit deinem Blog verdienen, oder möchtest du etwas Großartiges erschaffen?“ nicht so schlecht fandest. Auf jeden Fall hat er mit dafür gesorgt, dass du bis hier liest. (schmunzel)

Vermeide Floskeln oder abgekaute Sprichwörter als Einstieg. Schocken, Provozieren, Bilder oder direkt in eine Situation ziehen, das macht erfolgreich. Versuche dabei interessant und nicht zu billig zu wirken.

#5 – Mehrwert oder Flucht

Es gibt zwei Hauptgründe aus denen Artikel gelesen werden. Der Mehrwert ist für den Leser der Favorit. Zu der Frage: „Würde ich selbst den Beitrag lesen?“ stelle dir bitte direkt dazu die Frage: „Was habe ich (bzw. der Leser) davon?“. Sollten dir direkt einige Antworten einfallen, dann wird es ein guter Artikel. Dir wird schon klar sein, dass in den wenigsten Fällen ein Text gelesen wird um direkt alles zu vergessen. Das macht kein Sinn und ist für beide Seiten Zeitverschwendung. So ist aus meiner Sicht der Mehrwert dieses Textes hier:

  • Wissen und meine Ansichten, was einen guten Beitrag ausmacht, zu vermitteln
  • Konkret Punkte zu benennen welche ein „Neuschreiber“ sich rauspicken kann um seine Texte besser zu gestalten, damit sie mehr gelesen werden
  • Ein paar Textbeispiele zur Erläuterung mit aufzeigen

Der interessierte Leser wird (hoffentlich) den ganzen Beitrag lesen und wichtige Informationen bekommen.

Der zweite Hauptgrund warum gelesen wird, ist die Flucht. Eine gute Geschichte oder ein toller (Reise)bericht vermag es den Leser mit seinen Gedanken reisen zu lassen. Vorstellungskraft, Einfühlungsvermögen und andere Emotionen werden aktiviert und das Lesen wird zu einem Erlebnis“. Der Mehrwert liegt in der Flucht.

Wenn du deine Texte schreibst, dann versuche dem Leser immer (mindestens) einen Mehrwert zu vermitteln, oder eine so tolle Geschichte zu schreiben, dass er sie (er)lebt.

#6 – Blogtitel

Du kannst noch so viele gute Beiträge schreiben, wenn sie nicht zum Blognamen oder Titel passen, dann hast du viel Potential verschenkt. Überlege dir gut wie du die Brücke zwischen Inhalten und Name des Blogs baust. Relativ einfach ist es bei einer Seite mit eingegrenzten Inhalten, einem festen Thema. Schreibst du beispielsweise über gesunde Ernährung, dann lassen sich gut ein Titel und die damit verbundene Domain finden. Deckst du mehrere Bereiche (z.B. Ernährung, Sport und Motivation) ab, dann wähle die Domain und den Titel weise aus. Im Zweifelsfall mache deinen Namen zur Domain und damit zur Marke. Anfangs mag dies ungewöhnlich sein, besonders wenn dein Projekt laufen lernt, doch mit zunehmendem Erfolg macht das immer mehr Sinn.

Weiterhin sollte die Domain ganz einfach zu merken sein. Du kennst bestimm Blogs bei denen du die Webadresse auswendig weißt, nach ein bis zweimaligen Besuch? Versuche eine URL zu finden, welche dies auch kann. In dem Fall beginnt die Nachhaltigkeit im Gedächtnis des Lesers.

#7 – Durchhalten

Gute interessante und authentische Beiträge, eine tolle URL, nun fehlt nur ein Schlüsselelement. Schreibe regelmäßig und über lange Zeiten Beiträge und generiere neue Inhalte. Ein nachhaltiger Blog wächst langsam und stetig. Durchhalten unterscheidet dich von den größten Teil der Blogger und bringt dich sicher nach Vorn. Wobei Durchhalten etwas falsch gewählt ist, da es dir Spaß machen sollte zu schreiben. Durch regelmäßigen und jahrelanges Schreiben:

  • Erzielst du eine höhere Authentizität
  • Verbesserst du deinen Schreibstil
  • Bekommst du Besucher, welche regelmäßig vorbei schauen
  • Wirst du der beste Freund der Suchmaschinen
  • Erhältst du stetig neue Besucher
  • Erhöhst du deine „Weiterempfehlungrate“ vor allem in den sozialen Netzwerken

Einen Blog zu führen, ist wie das Rollen eines großen runden Steins. Es braucht viel Kraft und Zeit bis er langsam in Bewegung kommt. Einmal am Rollen benötigt es einen regelmäßigen Anstupser (also neuen Beitrag) um ihn auf Touren zu halten.

Fazit

Im Internet wirst du sehr viele Informationen finden, wie dein Blog schneller „erfolgreich“ wird. Suchmaschinen Optimierung, Keyword Analyse, beworbene Posts sind nur drei Beispiele. Sie werden deine Projekte auch gut nach vorn bringen, doch am Ende kommt es auf die Qualität an. Sie und ein gutes Handwerk setzen sich auf Dauer immer durch. Selbstverständlich ist die Kombination aus guten Beiträgen und Optimierungen immer noch die beste Symbiose, doch am Anfang steht Inhalt und Qualität. Jedenfalls dann wenn du etwas großartiges Erschaffen möchtest.

Viel Spaß beim Schreiben wünscht

Christian

PS. Ich habe bereits einige Bücher zum Thema „Besser und erfolgreicher Blogger“ verschlungen. Solltes du ernsthaft und dauerhaft schreiben wollen, dann sind folgende Lesetipps genau das Richtige.

2 thoughts on “Blog Tipps : Wie blogge ich erfolgreich und nachhaltig gut? 7 Schreib-Tipps

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