Minimalismus vs. Frugalismus - Unterschiede

Minimalismus vs. Frugalismus – Wirst du Staatsfeind Nummer Eins?

In Plastik schwimmen – so macht Urlaub Spaß! Wer will schon klares Wasser und Korallenriffe? Dazu ein wenig Rauch von den nahe liegenden Waldbränden – perfekte Ferien, oder? Solange die Menschen so weitermachen, ist diese Zukunft real, düster und ein schlechter Endzeit-Gedanke. Dabei gibt es einfache Lebensweisen, die dies zu größten Teilen vermeiden können und glücklich machen. Wenn jeder Mensch einen Schritt zurück tritt, dann kann unsere Erde gesunden. Leider funktioniert dies nur, wenn alle mitmachen. Minimalismus vs. Frugalismus – sind zwei einfache Lebensstile, die viele Menschen nicht möchten und wovor der Staat, sowie Konzerne Angst haben.

Was hältst du davon dich beim Staat unbeliebt zu machen und gleichzeitig die Welt und dich zu retten? Frei nach dem Motto: „Geld regiert die Welt und wer kein Geld braucht ist frei.“ machen wir uns heute zum Buhmann. Lass uns loslegen!

Übrigens: Mehr zu Minimalimus und finanzieller Freiheit findest du auf dem Selbst Schuld Youtube-Kanal hier!

Der maximalistische Schneeball

Jeder Mensch möchte irgendwie, dass es ihm besser geht. Dabei sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem materielle Dinge als Lebensgefühle verkauft werden. In einfachen Gegenständen werden Gefühle geflochten und am Ende wird eine Couch eine Wellness-Area, die rational betrachtet nur eine Couch ist. American Beauty lässt grüßen … (schmunzel) Mit immer mehr Feingefühl wird die Psychologie des Menschen zum Kaufen beeinflusst, um den maximalistischen Schneeball größer werden zu lassen. Es entsteht eine Kombination aus hochwertigen Versprechen und (oft) billigst produzierten Dingen.

Wie kann ein lila Schokoladenhersteller eine Erdnuss-creme mit mageren 11% Erdnüssen verkaufen?

Am Ende der eingekauften Gefühle und des Gewinnstrebens finden wir Hamsterad-Menschen, die immer genau so viel ausgeben, wie sie verdienen. Lohnerhöhungen verpuffen. Geblendet von der Mama (maximalistischen Matrix) begeben sie sich in eine Abhängigkeit, die sie zwingt Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen. Kennwort Alptraum-Job.

Doch was passiert wenn man der Mama nicht mehr vertraut und den Weg Neos folgt? Man wird frei und kann sich seine Lebensgefühle schaffen. Zwei Werkzeuge dazu sind der Minimalismus und der Frugalismus.

Was ist Minimalismus?

Die Definitionen unterscheiden sich und die Grenzen verschwimmen. Deshalb wirst du Unterschiede bei der Recherche finden. Für mich bedeutet der Minimalismus die Konzentration aufs Wesentliche und der Abschied von allem Überflüssigen. Je weniger du besitzt, desto mehr Freiheit spürst du dabei.

Gleichzeitig bedeutet die Einfachheit des Minimalismus abgenommene Entscheidungen. Wenn du für jede Situation nur eine Hose hast, dann brauchst du nicht mehr viel denken. Der Jobs-Zuckerberg-Effekt grüßt als Nächstes. Am Ende beschränkt sich der minimalistische Lebensstil nicht nur auf Dinge, sondern auch auf Zeit und Denken. Das einzige Problem, was du bekommst ist, dass du dein Gehalt dann nicht mehr komplett verbrauchen wirst und sich Geld ansammelt.

Minimalismus vs. Frugalismus - Unterschiede

Was ist Frugalismus?

Und genau an diesem Punkt setzt der Frugalismus an. Frugalisten haben das Ziel das Maximalste aus dem Minimalismus zu holen. Dadurch wird sehr viel Geld frei, welches wieder arbeiten geschickt wird um sich zu vermehren. Zukünftig soll nur so wenig gearbeitet werden wie Geld benötigt wird – im besten Fall heißt es:

Rente mit 40 Jahren

Ein KPI der Frugalisten ist die Sparquote, welche gern bei 70 oder mehr Prozent lieget. Das Ziel wird oft mit den vier heißen Buchstaben FIRE (Financial Independence Retire Early) beschrieben. Frugalisten verzichten im Jetzt, um später mehr Vermögen zu besitzen, welches frei macht. Und dabei meine ich so richtig frei. Sie brauchen wenig Staat, versichern sich selbst und können alles das machen, was Spaß macht. Es gibt übrigens zwei interessante (frugale) Grund-Regeln

Die 25er Regel

Um komplett frei zu sein, benötigst du das 25-fache deines Jahresverbrauchs als Vermögen. Angenommen dein Monatsbedarf liegt bei 1.250 Euro, dann macht das im Jahr 15.000 Euro – bedeutet mit 375.000 Euro Investitionen bist du frei (bei angenommenen Renditen von vier Prozent).

Die 173er Regel

Diese Regel beschreibt, was monatliche Ausgaben (verzinst) in zehn Jahren als Vermögen ausmachen. Multipliziere deine monatliche Ausgabe mit dem Faktor 173 und dann wird aus einem kleinen Betrag ein Geldberg. Anstatt die GEZ mit 18,36 Euro zu zahlen, hättest du nach 10 Jahren knapp 3.200 Euro mehr Vermögen. Der tägliche der Gang zum Bäcker (Brötchen und Kaffee) machen bei 3 Euro schon knapp 11.000 Euro

Unterschiede Minmalismus vs. Frugalismus

MinimalismusFrugalismus
> Konzentration aufs Wesentliche > Konzentration aufs absolut Wesentliche mit dem Ziel so viel Geld wie möglich zu sparen
> Geld wird gespart und einiges angelegt> Es wird alles, was übrig ist investiert mit dem Hauptziel das Vermögen zu vergrößern
> einfache Lebensweise, um freier und zufriedener zu sein> eher ärmliche Lebensweise, um nach wenigen Jahren komplett frei zu sein
> familientauglich> eher für Singles oder Beziehungen, die keine Kinder bekommen wollen bzw. können
> normale Sparquoten bis zirka 25%> extreme Sparquote ab 60%
> gebräuchliche Wohnungsgröße und normales KFZ> sehr kleine Wohnung und meist kein Auto
> Verzicht aufgrund der Einfachheit und Opportunitätskosten> Verzicht primär des Geldes wegen
> gehen meist „normal“ arbeiten bis zur Rente> möchten bis 40/50 Jahre oft „arbeitsfrei“ sein und vom Vermögen leben
> haben einen Job> Erschließen weitere Einkommensquellen um JETZT unabhängiger zu sein und schneller ein Vermögen aufzubauen
Die Unterschiede von Minimalismus und Frugalismus

Der Staatsfeind Nummer 1

Was passiert, wenn viele (oder alle) Menschen frugal leben? Dann würde dem Staat viel Geld fehlen und der maximalistische Schneeball schmelzen. Wenn JEDER mit 45 in Rente geht und nur eher am jährlichen Grundfreibetrag lebt, dann verpuffen die Steuern, das Vermögen jedes Burgers steigt und die Reichen werden ärmer. Das komplette System (nicht nur in Deutschland) wird negiert.

Ich glaube deshalb wird es denen, die Geld verdienen oder (was bilden die sich ein) sogar sparen immer schwerer gemacht.

Wer viel verdient, zahlt viel Steuern.

Wer viel spart, der träumt von Zeiten in denen Aktiengewinne nach einem Jahr steuerfrei waren. Geldausgaben werden abwrackmäßig belohnt,- Sparen hingegen nicht. Strafzinsen und Einlagensicherung helfen dir auch nicht weiter. Ich möchte gar keine zu große Kritik am System liegen lassen, doch klar ist, dass es Menschen, die sich selbst (komplett) unabhängig machen wollen, nicht leicht gemacht wird.

Mein Kumpel sagt immer: „Wenn wir es schaffen als Privatperson komplett frei zu werden, dann sind wir Staatsfeind Nummer 1“. Ja – es brauch schon genug Hamsterräder um das System am laufen zu halten … doch es gibt auch einen wichtigen Vorteil dieser beiden bescheidenden Lebensweisen. Ein Vorteil, der über Staat und Menschheit steht …

Die Nachhaltigkeit…

und der bewusste Umgang mit unseren Ressourcen erlebt eine Defibrillation. Denn eines ist klar:

Wir sind das Krebsgeschwür der Erde!

Und Krebs, wie wir alle wissen, lässt den Wirt entweder sterben oder hinterlässt Spuren, die dem Körper negativ nachhaltig weh tun. Je aggressiver (materialistischer) wir leben, desto aggressiver und bösartiger ist die Krankheit.

Am Ende gehts leider nur ums Geld, denn:

Geld zerstört die Welt!

Jedes Unternehmen möchte, dass du so viel Geld wie möglich ausgibst, um sich damit zu bereichern und zu wachsen. Jeder Staat will von diesem Geld-Kuchen seine steuerliche Bereicherung. Dieses ständige krankhafte Wachsen wird uns alle Geld und unzählige Leben kosten. (leider)

Fakt ist, dass wenn über 7 Milliarden Menschen:

  • materiell bescheidener Leben und Kleidung als Kleidung (nicht als Statussymbol) nutzen,
  • dafür sorgen, dass kein Essen weggeworfen werden muss,
  • weniger verarbeitete Nahrung verzehren und Grundnahrungsmittel selbst anbauen,
  • sparsam mit den eigenen Ressourcen umgehen,
  • Plastik und anderen Müll vermeiden,
  • so viel Wohnraum und Energie wie wahrhaft notwendig ist verbrauchen,
  • Lebenszeit vor Arbeitszeit stellen,
  • so gut es geht ohne Auto leben und nicht unnötig fliegen,
  • das Rad und die Füße für kurze Wege nutzen,
  • einzig so viel Geld und Reichtum anhäufen, wie sie zum leben minimal brauchen,

wird die Welt wieder gesunden. Jedenfalls so lange es noch möglich ist. (anti-schmunzel)

Und genau diese aufgeführten Punkte sind gleichzeitig die, welche die Lebensweisen Minimalisten und Frugalisten beschreiben. Und hier schließt sich der Kreis. Wir diskutieren auf unzähligen Weisen wie wir die Welt retten können, Jeder weiß es dabei besser …

… jedoch einfach mal danach zu leben

Das will Keiner. Selbst schuld!

Minimalismus vs. Frugalismus – eine elegante Lösung?

Minimalismus und Frugalismus sind somit natürliche Lebensweisen. Alle Tiere und Pflanzen auf dieser Welt sind genügsam und verbrauchen das was sie benötigen. Materialismus und Status gibt es nicht auf die Art und Weise, wie Menschen danach suchten . Oder hast du schon mal einen Fuchs gesehen, der mit einem Mini-Tesla durch den Wald heizt? (lach)

Solltest du so natürlich (bescheiden) Leben, dann bist du gleichzeitig für die meisten Menschen dieser Welt ein Splitter im Auge, da du unabhängiger und nicht (so sehr) käuflich bist. Wobei Minimalismus der allgemeine natürliche Ansatz ist und der Frugalismus ähnelt dem Nagetier, welches sich die Backen füllt um dann eine Zeit frei und unabhängig leben zu können.

Welchen Ansatz du wählst, bleibt dir überlassen. Wählst du keinen, dann bist du Krebs. Möchtest du das sein?

Ich wünsche dir viel Freiheit!

Dein Christian


Christian BaierÜber den Autor:

Über 700.000 Besucher haben diesen Blog in den letzten 4 Jahren besucht und mich auf meinem Weg zur persönlichen und finanziellen Freiheit begleitet. Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses schaffe ich es, mir ein regelmäßiges monatliches (passives) Nebeneinkommen zwischen 1.000 bis 2.000 Euro aufzubauen. Clever INVESTIEREN, begeistert BLOGGEN und immer einen Blick in Richtung PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG… das sind meine Werkzeuge und gleichzeitig die Themen auf diesem Blog. Erfahre hier, wie ich vom einfachen Bauernkind zum Investor wurde und schicke mir eine Nachricht, wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest.

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3 Kommentare zu „Minimalismus vs. Frugalismus – Wirst du Staatsfeind Nummer Eins?“

  1. Mal wieder ein sehr gelungener Beitrag!

    Ich könnte für meinen Teil nicht komplett frugal leben. Viel zu schnell kann das Leben vorbei sein und ab und zu möchte ich mir dann doch noch was in der Gegenwart gönnen. Bedeutet natürlich nicht, dass ich aktuell das Geld zum Fenster rauswerfe.

    Dann eher minimalistisch angehaucht Leben und Ausgabenentscheidungen hinterfragen. Damit fahre ich aktuell recht gut und kann nebenher fleißig investieren.

    Viele Grüße
    Manuel

    PS: Ich bin vor langer Zeit durch einen PoD-Beitrag auf deinen Blog aufmerksam geworden und freue mich jedes Mal auf neue Beiträge. Jetzt wurde es endlich mal Zeit, einen ersten Kommentar zu verfassen 🙂

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