die welt verbessern wie

Elon Musk und Bill Gates sind Verlierer. Elon forscht und entwickelt neue Technologien, hat der Elektromobilität mit Tesla einen Sprung in eine saubere Zukunft beschert. Bill hingegen hat bereits über 28 Milliarden US Dollar gespendet, setzt sich so für eine globale Entwicklung und Gesundheit ein. Tolle Taten, die verpuffen. Denn über sieben Milliarden Menschen leben als hätten sie eine zweite Erde im All für uns auf Reserve. Menschen, die Plaste fressen werden und mehr zerstören als Elon, Bill und Co wieder gut machen können. Um unsere Welt zu retten braucht es Jeden, auch dich. Nur in Zusammenarbeit mit vernünftigen Menschen kann Gutes geschaffen werden. Zu diesen Menschen gehörst du. Ich möchte dir heute an kinderleichten Beispielen zeigen, wie du mit wenig Aufwand viel für die Welt tun kannst. Fragst du dich öfters „Wie kann ich die Welt verbessern?“.  Hast du Lust Gutes zu tun? Dann lies weiter.

Das Problem dieser Welt

Menschen streben immer nach dem Optimum, nur das Bestmögliche. „Man hat ja nur ein Leben.“ So wird es durch alle Kanäle transportiert und prasselt auf Jeden ein. Mehr Geld, mehr Dinge, mehr Reisen, mehr Status … mehr Rücksichtslosigkeit auf das Drumherum. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz

Je mehr du hast, desto größer ist das Weniger an einer anderen Stelle.

Je mehr Dinge du besitzt, desto mehr Ressourcen brauchst du. Je mehr du fliegst, desto mehr Treibstoff stielst du unserer Erde. Je mehr du konsumierst, desto mehr Ressourcen brauchst du, desto mehr Müll. Da alle diese Dinge nicht wehtun, nehmen sich die wenigsten Menschen ihrer an, leben im Überfluss. So kann es passieren, dass ein neues Shirt maximal zwei bis drei Mal die Chance bekommt getragen zu werden. So geschieht es, dass Nahrungsmittel gekauft werden und im Biomüll landen. So bekommst du deinen Plastemüll zukünftig beim Baden im Urlaub.  Je mehr an sich selbst gedacht, nicht im später gelebt wird, desto größer der Raubbau an unserer Welt. Einige Folgen dazu habe ich dir im Artikel Erst fressen wir Plaste, dann uns selbst (Palmöl, Fracking, Greenwashing, …) beschrieben.

Ich habe sehr lange Zeit gedacht: „Was kann ich als einzelner Mensch verbessern?“. Es ist auf den ersten Blick nicht viel. Es braucht trotzdem Menschen, die umdenken und ein Vorbild für alle Nachzügler sind. Lies dir meine Tipps durch und suche dir die aus, welche dich direkt ansprechen.

Plastik vermeiden

In der Gemüseabteilung findest du Vieles unnötig in Plastik eingepackt. Oftmals kannst du noch wählen (Paprika in Plaste oder ohne Verpackung). Entscheide dich gegen unnötiges Plastik und für die Umwelt. Achte somit bereits beim Einkaufen und vor dem Bezahlen darauf welchen Müll du produzieren wirst. Auch wenn es nicht immer einfach ist … komplett ohne Plastik auszukommen, hast du die Möglichkeit viel Abfall zu sparen.  Da Deutschland aktuell Europameister beim Müll ist, haben besonders wir sehr viel Potential Verpackungen und Co zu sparen. Die Erde wird es uns danken.

Betrachte Tiere als Lebewesen

Die Natur ist die Quelle unserer Existenz. Und dazu gehören auch Tiere und Pflanzen. Achten wir diese, dann achten wir uns selbst. Sorgen wir für ihr überleben, dann überleben wir selbst. Besonders in der heutigen Zeit in der Menschen zu großen Teilen in Städten leben, weitab von Kontakt mit Tieren, geht diese Beziehung zu unseren Erdgenossen schnell verloren. Egal ob Vogel, Schwein, Reh oder Regenwurm – alle Tiere dieser Welt sollten (mehr) geachtet werden und nicht als selbstverständlich und Nahrungsmittel betrachtet werden. Besonders in schweren Zeiten (Eiswinter, Hitzesommer) kannst du mit kleinen Taten Tieren helfen. Ein wenig Brotreste helfen im Winter genauso wie eine Schale Wasser im heißen Sommer. Gehe mit Tieren so sorgsam um wie mit Menschen und halte Dich fern von Menschen, die Pflanzen ausreißen und Tiere töten.

Weniger Fleischkonsum

Je mehr Lebewesen du in einem Tier siehst, desto weniger möchtest du es essen. Eine positive Konsequenz.  Weniger Fleischkonsum ist nicht nur gesünder, sondern senkt auch nachweislich das Risiko für von Krebs und Herzerkrankungen. Gleichzeitig tust du nicht nur den Tieren etwas Gutes, sondern auch der Öko-Bilanz der Erde. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt beispielsweise im Schnitt 450 Gramm pro Woche, was nicht einmal die Hälfte von dem ist was Männer durchschnittlich vertilgen (1000 Gramm). Verringere deinen Fleischkonsum und erhöhe dessen Qualität, indem du nicht die Massenware beim Discounter kaufst.

Iss mehr Butterkekse

Tja – mit dem Palmöl-Vermeiden ist es nicht so einfach. Doch diesem Regenwald-Zerstörer sollten wir die Stirn bieten, oder? Wenn du es schaffst deinen Palmöl-Konsum zu verringern, tust du der Erde was Gutes. Achte bei deinen nächsten Einkäufen darauf ob in der Zutatenliste Palmöl oder Palm steht. Falls ja, dann versuche eine Alternative im Regal zu finden. Ich verspreche dir, das ist gar nicht so einfach. Ein gutes Beispiel zum Vergleichen sind Kekse. Über 90 Prozent sind mit dem billigen Öl vergiftet.

Genieße einfacher und besser

Genuss muss nicht kompliziert sein. Einfache Nahrungsmittel können dir sehr viel Kraft geben, wie auch ein heimatnaher Urlaub einen gewaltigen Erholungsfaktor bescheren kann. Die vielen Auswahlmöglichkeiten heutzutage lassen uns ein Leben konstruieren, welches nicht nur deine Entscheidungsfähigkeit ausreizt, sondern auch die Ressourcen der Erde. Einfaches Essen wie Kartoffeln, Möhren, Haferflocken und Co geben dir viel mehr Kraft als „gestreckte“ hochgezüchtete als exklusiv verkaufte Produkte. Ein Urlaub im eigenen Land, spart nicht nur wertvolle Erdressourcen sondern schon auch deine Nerven und bringt eine Portion extra Erholung.

TIPP: Anstatt zwei bis vier Mal im Jahr weit zu verreisen, lieber aller zwei bis drei Jahre eine lange Auszeit nehmen.

Zahle mehr – kaufe weniger

Ramsch-Zeug beutet nicht nur die Erde aus, sondern macht dich nicht glücklich. Oft besitzt man tausende von billigen Dingen, Gegenständen und Sachen.  Teilweise doppelt und mehrfach. Es endet in einem vollgepackten Leben, bei dem der Wert aller dieser Dinge gen null geht. Was hältst du davon ab sofort nur noch Qualität (und lokal) zu kaufen? Eine teure Bohrmaschine mit guter Garantie für ein ganzes Leben. Qualitätskleidung fair und für den langen Gebrauch hergestellt. Produkte vom Bauern um die Ecke. Natürlich kostet dies immer mehr. Schaffst du es jedoch mehr auf Qualität und weniger auf den Preis zu achten, dann schonst du nicht nur Ressourcen und unterstützt fairere Bedingungen, sondern du bist auch glücklicher. Klingt komisch – ist aber so. (schmunzel)

Gib schlechten Nachrichten keine Chance

Warum gibt es so viele schlechte und angsteinflößende Nachrichten? Weil sie gelesen werden. Diese einfache Antwort verblüfft immer wieder. Mit diesen Schlagzeilen werden Klicks erhascht und Geld verdient. Jedes Mal, wenn du diese Nachrichten konsumierst, tust du etwas für ein schlechteres Gedankengut dieser Welt. Vor allem betreffen dich 99 Prozent davon nicht. Egal ob „Kasse lässt todkrankes Kind im Stich“ oder „Sami A. psychisch instabil und gefährlich“ – diese Schlagzeilen haben null Einfluss auf dein Leben. Fressen höchstens Lebenszeit.  Auch wenn es tragische Berichte sein mögen, vergiften diese dein Denken und dein Bild von dieser Welt, machen andere Menschen reich.

Stell dir mal vor: Alle Menschen lesen für eine Zeit lang nur gute Nachrichten. Was denkst du wie schnell die schlechten Beiträge verschwinden würden. (schmunzel). Übrigens ist es am besten gar keine Nachrichten zu schauen. Die gesparte Lebenszeit kannst du verwenden Gutes zu tun.

Gib Gutes weiter

So wie du bei den Nachrichten darauf achten sollst nicht zu viele schlechte davon zu schlucken, so kannst du darauf achten auch bei dem was du erzählst … gute Dinge anzupacken. Lasse es lieber sein zu jammern. Das hilft dir nicht und die Umgebung nervt es. Rede nicht von Krankheiten und Tod, sondern berichte von dem was du für deine Gesundheit machen kannst. Lieber über gesunde Rezepte brainstormen, also von Arzt-Rezepten nicht mehr loskommen.

Ich denke du verstehst was ich meine, oder? Zusätzlich greift auch hier das Gesetz der gegenseitigen Anziehung. So wie du dich gibst, in diesem Falle positiv, so entwickelt sich auch dein Umfeld bzw. lernst du dazu passende Menschen kennen.

Ressourcen schonen im Alltag

Unzählige Möglichkeiten ohne spürbaren Verzicht die Ressourcen der Welt weniger zu belasten tun sich auf. Einfach denken und handeln. (schmunzeln)

  • Wasser sparen (nicht unnötig laufen lassen, Wassersparkopf, kurz duschen, Regenwasser wiederverwenden, …)
  • Benzin sparen (angepasst fahren, Reifendruck regelmäßig kontrollieren, einmal mehr das Rad nehmen)
  • Müll vermeiden (Plasteverpackungen meiden, eigene oder wiederverwertbare Tragetaschen nutzen, Café2Go vermeiden, Fast Fashion ignorieren …)
  • CO² reduzieren (intelligenter heizen, weniger Sprit verbrauchen, …)
  • Kleidung und Gegenstände wieder verwenden oder reparieren

Dies sind nur einige Beispiele. Nicht schwer, doch wenn alle Menschen dieser Welt sich daran halten bzw. darauf achten würden, dann wäre der Erde mächtig geholfen.

Hilfe anbieten

So einfach dieser Tipp ist, so schwer ist er. Anderen Menschen helfen, nicht an sich denken, ist ein Garant für eine bessere Welt. Mit diesen Menschen meine ich nicht Bekannte oder Verwandte, sondern fremde Leute. Vom klassischen Ich-helfe-der-Oma-über-die-Straße bis hin zum Ich-frage-einfach-mal-ob-ich-mit-anpacken-kann. Alles ist möglich und dieses dauert oft nicht mal fünf Minuten machen aus dieser Welt eine bessere. Jetzt wirst du möglicherweise sagen „Ich treffe nie Menschen, denen ich so spontan helfen kann.“ – ja so dachte ich auch. Bis ich mich aufs Helfen konzentriert habe und die Augen gespitzt wurden. Gepäck in den Bus einladen, einer älteren Frau am Fahrkartenautomaten helfen, ein Pärchen durchs riesengroße Parkhaus ins Hotel geführt oder einfach nur Jemanden kurz beim Etwas-auf-die-Ladefläche-heben unterstützt. Es gibt so viele kleine Taten, die so groß sind. Gleichzeitig gibt dir dein spontaner Einsatz ein tolles Selbst-Gefühl. Probiere es mal aus.

Spende Geld & Sachen

Uns geht es viel besser als wir immer denken. So viele Menschen auf dieser Welt haben kaum zu Essen und zu Trinken und wir beschweren uns, wenn wir nicht für jeden Wochentag eine andere Hose im Schrank haben. Kleine Spenden können auch hier viel bewegen. Gebe dem Straßenkünstler ein Euro in seinen Hut, suche dir zu Weihnachten eine Spendenaktion aus deiner lokalen Umgebung und gib ab. Oder spende hier per PayPal für diesen Blog und meine Arbeit. Es gibt so viele Möglichkeiten. Sei mit dabei und tu Gutes. Solltest du kein Geld spenden wollen, dann achte beim Ausrangieren deiner Kleidung oder deiner Dinge darauf, ob nicht doch der eine oder andere diese Teile gebrauchen kann. Stelle es auf die Straße mit einem Verschenken Schild oder schenke es über Ebay-Kleinanzeigen. Es gibt unzählige Möglichkeiten … mache mit.

Organspender werden / Blut spenden

Beim Thema Spenden angekommen bietet es sich an über dich selbst nachzudenken. Deine Organe und dein Blut können Leben retten. Selbstverständlich ist es eine individuelle Entscheidung, dennoch lohnt es sich einmal darüber nachzudenken:

  • Was passiert mit meinen Organen, wenn ich versterbe?
  • Möchte ich andere Leben retten?
  • Möchte ich, dass ein Teil von mir in einem anderen Menschen weiterlebt?

Und auch wenn gar nichts gespendet werden soll, kann dies im Organspende-Ausweis notiert werden. Wo gibt’s diesen Ausweis? Na hier. (schmunzel)

Sollten es keine Organe sein, dann hast du immer noch die Chance den Menschen etwas Gutes zu tun indem du Blut spenden gehst. Du rettest nicht nur andere Leben sondern tust auch deiner Gesundheit was Gutes. Deine Spende  regt die Neubildung von Blutzellen über Stammzellen an und senkt Blutdruck und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Na worauf wartest du noch?

Beschäftige dich mehr mit dem Thema

Wenn du mehr für die Welt und Menschheit tun magst, dann bilde dich auf diesem Gebiet weiter. Hole dir Informationen, Tipps und Tricks wie du zu einem besseren Menschen wirst. Schau dir folgende drei Bücher an und sollte dir eins gefallen, dann greif zu und belese dich weiter.

Achte auf gute und faire Bedingungen

Du hast die Wahl ob du den billigsten Schund kaufen möchtest, oder du auf Qualität und faire Produktionsbedingungen achtest. Somit sollte dir bewusst sein, dass beim Gang in den Primark viel Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Unter extremen Bedingungen müssen die Menschen dein Billig-Shirt produzieren, bis tief in die Nacht nähen.

Auch bei tierischen Produkten (Wo kommt die Milch her? Von welcher Anlage kommt das Fleisch? Wie werden die Hühner für meine Eier gehalten?) hast du die Möglichkeit dich für faire Bedingungen zu entscheiden. Natürlich kostet FAIR immer spürbar mehr Geld … doch wenn jeder Mensch auf der Welt ein wenig fairer konsumieren würde, dann ginge es vielen Menschen und Tieren deutlich besser.

Teile den Beitrag

Der letzte Tipp ist ein wenig ungewöhnlich. Teile diesen Beitrag auf Facebook, Pinterest oder Instagram. Ich denke bei den Tipps ist der eine oder andere dabei, der einfach umgesetzt werden kann. Manchmal fehlt der kleine Reminder oder Finger nach oben. Teile auch gern diesen Bolog hier, da öfter solche Themen für eine bessere Welt behandelt werden. Beispielsweise:

Für jedes Teilen bin ich dir sehr dankbar.

Fazit

Können wir die Welt retten? Ja. Doch dafür benötigt es mehr als einen Elon Musk oder Bill Gates. Jeder ist gefragt, auch du. Denn wenn Jeder ein wenig dafür sorgt, dass es der Menschheit etwas besser geht, dann macht dies sehr viel aus. Egal ob auf Plastik oder Fleisch verzichtet, Palmölverbrauch verringert oder anderen Menschen helfen.

Jeder kann dies tun, sollte dies tun, muss dies tun.

Dieses Jahr war der Earth-Overshoot-Day bereits am 01. August. Wir haben bereits jetzt alle Ressourcen verbraucht, die die Erde dieses Jahr zur Verfügung stellen kann. Auf Dauer wird dies nicht gut gehen und wir sollten so schnell wie möglich handeln.

Hast du auch noch Tipps für eine gesundere nachhaltige Welt, dann hinterlasse sie im Kommentar. Ansonsten bitte einmal den Beitrag teilen. (schmunzel)

Christian

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