Zehn Dinge, um mit E-Books über Amazon KDP erfolgreich zu werden_

Dieser Artikel ist an jeden Leser gerichtet der daran Interessiert ist Geld mit dem Schreiben und veröffentlichen von E-Books zu verdienen. Dabei richtet er sich gezielt an jeden Anfänger und an alle die zwar bereits schon das ein oder andere E-Book herausgebracht haben, bisher aber nur magere Ausbeuten hatten. Nach 2 Jahren Erfahrung im Self-Publishing Bereich bin ich mir sicher das ich dir Dinge mit auf den Weg geben kann mit denen du schon bald sehr erfolgreich mit E-Books Geld im Internet verdienen wirst. Genug Geschwafel. Lass uns loslegen!

1. Beschränke dich nicht auf E-Books!

„KDP E-Book Kindle Business“ hier…
„KDP E-Book Kindle Business“ dort…
„KDP E-Book Kindle Business“ überall!

Ich kann es nicht mehr hören! All diese Gurus die dir erzählen wollen das du relativ viel Geld mit „E-Books“ verdienen kannst, haben entweder keine Ahnung wovon Sie da reden oder belügen dich – Straight in your face… Gerade in der Dachregion (Deutschland, Schweiz, Österreich) generieren die meisten Self-Publisher einen Großteil Ihrer Einnahmen nicht mit E-Books, sondern mit Büchern! Damit ein Buch auch als solches ernstgenommen wird brauchst du mindestens ein 100 Seiten Werk. Alles darunter ist ein Witz welcher sich nicht verkaufen wird oder nur noch als „Köder“ genutzt werden kann (dazu später mehr). Lege in Zukunft deinen Fokus also auf das Erstellen von Büchern, nicht von 30 Seitigen E-Books, welche in Buchform nur noch als „Broschüre“ dienen können und mit der Zeit schlechte Rezensionen mit sich ziehen. (Einzige Ausnahme zu meinen Aussagen sind Autoren die Fiktion schreiben. Fiktive Werke verkaufen sich in der Regel deutlich besser als nicht-fiktive Werke. Behalte das bitte immer im Hinterkopf) 

Auf dem Bild sind die Einnahmen meiner letzten 2 Jahre ziemlich gut zu sehen. Das Rot-Unterstrichene zeigt die E-Book Einnahmen auf. Das Grüne die Taschenbuch-Einnahmen. Jetzt sag du mir: Was bringt dir mehr Einnahmen, E-Books oder Taschenbücher?

Fokussiere dich auch auf den Vertrieb über andere Kanäle

Verstehe mich aber bitte nicht falsch. Ich sage nicht „Veröffentliche nur noch Bücher anstatt E-Books“. Was ich damit meine ist: Fokussiere dich darauf aus deinem Werk ein bombastisch gutes Buch zu machen und vertreibe es trotzdem noch über weitere Kanäle. Mögliche Kanäle:

  1. Taschenbuch
  2. E-Book
  3. Gebundenes Buch (z.B. über ePubli. Keine Sorge, es landet dadurch auch auf Amazon)
  4. Hörbuch (z.b. auf Audible über ACX)
  5. CD

Wenn ich ein neues Buch herausbringe sind Buch, E-Book und gebundenes Buch für mich IMMER ein Standard. Das gleiche empfehle ich dir auch. Da es zum aktuellen Zeitpunkt für Deutsche Bürger nicht möglich ist sich bei ACX zu registrieren, gibt es hier eine kurze Anleitung für die ACX Registrierung:

  1. Erstelle einen Account auf https://www.reship.com/#/ um eine Amerikanische Adresse zu bekommen (kostet 5$).
  2. Erstelle einen Account auf https://www.payoneer.com/ um ein Online US Bankkonto zu bekommen (kostenlos).
  3. Mit diesen beiden Daten bewaffnet registriert du dich nun ganz easy auf ACX. Fertig

2. Entscheide dich zwischen „Kunst machen“ und Geld Verdienen!

Viele Self-Publisher begehen den Fehler über Themen zu schreiben welche Sie „interessieren“ oder von denen Sie denken das anderen Leute es „brauchen“ würden. Grundsätzlich ist zunächst mal nichts verkehrt daran über dinge zu schreiben, welche einen selbst interessieren. Aber viele betreiben keine großartige Marktanalyse, Nischen-Recherche oder denken wenigstens mal über Ihre Zielgruppe nach. Sie schreiben einfach drauf los, veröffentlichen das ganze am Ende und HOFFEN das es sich verkauft. Wenn du erfolgreich in diesem Business sein willst, dann hör auf zu HOFFEN, dass du erfolgreich mit deinen Werken wirst. Bevor du auch nur ein einziges Wort schreibst, möchte ich das du mindestens 3 Stunden in folgende drei Bereiche investierst:

  1. Nischenanalyse: Welches Thema, welches Genre verkauft sich gut?
  2. Marktanalyse: Wie stark ist meine Konkurrenz? Was muss ich besser oder anders machen um die Konkurrenz zu schlagen oder wenigstens mithalten zu können?
  3. Zielgruppe: Kann ich meine Zielgruppe identifizieren? Wo kann ich Sie nach der Veröffentlichung finden um direkt einen Einstieg für die Marketing-Phase zu haben?

3. Marketing ist King!

Nochmal zurück zum „Hoffen“ in der Self-Publisher Szene. Newsflash: Es reicht nicht aus ein E-Book/Buch zu veröffentlichen und zu erwarten es würde sich ganz von alleine verkaufen. Dieses Denken ist fernab von der Realität. Bestseller entstehen nicht zufällig, sie werden gemacht. Wenn du also nach der ganzen harten Arbeit, den unzähligen investierten Stunden in dein Manuskript, dem geflossenen Schweiß und den Ups and Downs (in welchen du am liebsten alles hinschmeißen wolltest) am Ende auch noch Geld mit dem ganzen Verdienen willst, dann MUSST du zuerst mal Geld in die Hand nehmen und es in Marketing Investieren.

Ja, es gibt auch kostenlose Methoden dein Werk zu vermarkten. Klar. Nur beruhen die meisten dieser Methoden darauf sich sein eigenes Following aufzubauen…. Hast du nicht gerade einen Haufen Zeit darin investiert dein Werk zu Schreiben und zu Veröffentlichen? Welcher normale Mensch hätte jetzt noch die Geduld sich erstmal ein Following aufzubauen, bevor er/sie endlich Geld mit dem ganzen verdient. Ich nicht. Du etwa? Also, nimm Geld in die Hand. Betrachte es als eine Investition und beginne mit bezahlten Marketingmaßnahmen. Meine Top Marketingmaßnahmen:

  1. Influencer Marketing: Suche nach YouTubern, Instagramern und Bloggern welche mit Ihrem Content deine Zielgruppe bedienen. Bei den ersten beiden Gruppen wirst du in der Regel dafür bezahlen das dein Werk weiterempfohlen wird via Videos und Bildern. Bei Bloggern sind Gastartikel (wie dieser hier), bezahlte Bannerwerbung und das Nutzen von E-Mail Abonnenten eine tolle Möglichkeit um Werbung für dein Werk zu machen.
  2. buchdeals.de: Auf https://buchdeals.de/autoren kannst du deine E-Books an mehrere Tausend Leute über die E-Mail Liste der Betreiber, sowie die Website und die „Buch des Tages App“ bewerben lassen. Mein absoluter Favorit in Deutschland für Free Promo Phasen, aber auch Aktionen in welchen dein E-Book reduziert ist.
  3. E-Mail Marketing: Das absolute MUSS für jeden Self-Publisher. Auch wenn KDP und Co. dir viele Vorteile bringt, gibt es dennoch einen gewaltigen Hacken bei der Nutzung. Die Käufer hinterlassen dir keine Kontaktdaten. Somit wird es ziemlich schwer für dich Rezensionen anzufragen oder weitere – ggf. ähnliche – Bücher zu bewerben. Dank E-Mail Marketing wird dir diese Macht gegeben. Besser noch: Du bekommst die Kontrolle übers „backend“-Verfahren. In deiner E-Mail Liste kannst du neben zusätzlichem (kostenlosen) Content auch weitere Bücher, Kurse, oder sonstiges Bewerben. Wenn du das ganze noch gezielt mit Affiliate-Marketing verbindest, Verdienst du sogar noch zusätzliches Geld, neben deinen E-Book/Buch Einnahmen. Weil es so wichtig ist, wiederhole ich es gerne nochmal: Dir früher oder später eine E-Mail Liste aufzubauen ist ein MUSS!

Meine Empfehlung für E-Mail Marketing: > Get Response* < Selbst nutze ich „getresponse“ bereits seit mehreren Monaten und es ist mein absoluter Favorit im Bereich E-Mail Marketing. Warum?

  1. Der Betreiber erlaubt Affiliate-Marketing in den Mails.
  2. Die Planung von Automatisierten E-Mail abfolgen ist spielend einfach und macht sogar eine menge Spaß.
  3. Das Preis-Leistungsverhältniss ist unschlagbar.

Der Unterschied zwischen „hoffen“ und Marketing:

Auf dem folgenden Screenshot kann man die Wirkung vom effektivem Marketing wunderbar betrachten. Die ersten drei Monate (Oktober, November und Dezember 2017) ist nicht wirklich viel passiert. Insgesamt habe ich in dieser Zeit bei einem meiner Bücher 34 Exemplare verkauft. Im Januar waren es dann schon 92. Wieviel ich mit 92 verkauften Exemplaren gemacht habe? 750€! Und was meinst du wie hoch die Marketingkosten waren? Halt dich fest….. 150€. Ja, du hast richtig gelesen. Aus 150€ habe ich 750€ gemacht. Volle 600€ an Profit – für nur ein Buch.

4. Optimiere deine Verkaufsseite!

Getreu dem Motto: „Einfach mal rausballern das Ding, nichts weiter dran machen und passives Einkommen erwarten. Yeah!“ Sehe ich es immer wieder, dass viele Self-Publisher ihre Verkaufsseiten nicht Optimieren. Du fragst dich, was es zu Optimieren gilt? Das E-Book und Buch jeweils in 10 relevante Kategorien stecken: Möglichst jene Kategorien, in denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist den begehrten Besteller Rang für die jeweilige Kategorie zu bekommen (was noch mehr Verkäufe zur Folge hat). Du weißt nicht wie das geht? Ganz einfach: Nimm z.b. deine ASIN vom E-Book und gib sie in der Suchleiste auf Amazon ein. Achte dabei drauf das du in der „Kindle-Shop“ Kategorie bist. Schau dir daraufhin an in welchen Kategorien dein E-Book bereits alles drin ist. Wenn du z.b. in 4 Kategorien bist und feststellst, dass eine davon unpassend ist, kannst du diese auch herausnehmen lassen. Wodurch dir noch 7 weitere Kategorien über bleiben.

Suche im Kindle-Shop nach weiteren passenden Kategorien um herauszufinden in welcher du es leicht haben wirst einen Bestseller-Status zu bekommen. Wenn du nicht weißt wie man dahin kommt, dann klicke hier drauf*. Worauf es jetzt zu achten gilt? Auf die Verkaufsränge. Schau dir die ersten drei Bücher einer jeden Kategorie an und Vergleiche die Verkaufsränge mit deinem Verkaufsrang. Wenn du es hierbei schaffst einen besseren Verkaufsrang als deine Konkurrenz zu haben, ist dir der Besteller Status beinahe schon sicher. Warum beinahe? Weil die jeweilige Kategorie auch mind. 100 Artikel gelistet haben muss um dir eine Bestseller-Auszeichnung geben zu können. Achte also auch darauf 

Im Hilfe-Bereich deines KDP Accounts kannst du zu guter Letzt deine gefunden Kategorien nun Hinzufügen oder Entfernen lassen. Logge dich dafür in deinen KDP Account > Hilfe > Kontakt (unten Links) > Amazon Produktseite und … > Amazon-Kategorien aktualisieren. Sammel dir genügend Rezensionen zusammen: Nein, du brauchst nicht hunderte von Rezensionen um erfolgreich zu sein. Aber brauchst mindestens 20 Stück um den Ball ins Rollen zu bringen. Und ja, es ist schwer. Verdammt schwer sogar! Aber jede Rezension lohnt sich. Hier eine Liste der besten Methoden um die ersten Rezensionen reinzubekommen und später auch „automatisch“ weitere zu sammeln. Vor dem Kauf: Amazon Rezensenten anschreiben und Fragen ob Sie Lust haben eine Rezension zu hinterlassen. Hier geht’s zur Liste. Nach dem Kauf: Erstelle eine Facebook-Gruppe für deine Leser, damit Sie sich dort austauschen können. Hinterlege den Link im E-Book/Taschenbuch. Stelle die Gruppe auf Privat, denk dir ein Passwort aus und stelle den Mitgliedern 3 Fragen beim Eintritt. Jeder Leser der jetzt in die Gruppe will muss das Passwort kennen (eine der Fragen) und zwei weitere Fragen beantworten um rein zu kommen. Eine dieser „Fragen“ kann die Bitte sein eine Rezension zu hinterlassen. 

Zusätzlich dazu macht es Sinn jeden neuen User nochmal Persönlich anzuschreiben und nach dem „Willkommenheißen“ auch wieder eine Aussage wie z.b. „Über eine Rezension würde ich mich übrigens echt freuen“ zu treffen. Wenn du das ganze noch automatischer haben willst, dann lege dir für solche „anschreiben“ einen Facebook bot an. Dieser sammelt dir dann voll-automatisiert Rezis ein 

5. Dominiere die Nische!

Denk nicht mal daran von Nische zu Nische zu hüpfen und immer nur jeweils ein Werk zu veröffentlichen. Entscheide dich für ein LUKRATIVE Nische und Erstelle eine Serie von Büchern in dieser. Mindestens 3 Bücher ergeben eine Serie. Bis zu 6 (ggf. auch mehr) dürfen es natürlich auch sein. Achte dabei auch darauf das deine Serie als solche gekennzeichnet ist (KDP > Hilfe > Kontakt > Amazon Produktseite und … > Kindle-Serienpaket). Und auch darauf, dass deine Cover einen Wiedererkennungswert haben. Es muss in den Suchergebnissen also leicht ersichtlich, dass deine Werke zusammengehören. Um die weiteren Teile deiner Serie noch leichter zu verkaufen (oder Werke mit ähnlichem Inhalt) empfehle ich dir auch IMMER auf „Cross-Promotion“ zurückzugreifen und am Ende deiner Werke (optimalerweiße auch immer mal wieder „hier und da“ im Text) deine anderen Werke zu verlinken oder zumindest die Titel zu nennen. Somit wirst du mit der Zeit deine Verkäufe und dadurch natürlich auch deine Einnahmen drastisch steigern können.

6. Achte auf Qualität!

Darauf muss unbedingt geachtet werden:

Professionell gemachtes Cover: Denk nicht mal drüber nach deine Cover selbst zu machen. Nimm Geld in die Hand und lass sie von Designern erstellen!
Richtige Formatierung: Es gibt nichts schlimmeres als ein Self-Publisher Buch aufzuschlagen und zu sehen das der Text nicht nur „Linksbündig“ formatiert ist, sondern auch noch eine viel zu große Schriftgröße genutzt wurde. Autsch!
Schreibe mindestens 20.00 Wörter: Besser noch mehr als das! Sehr viel mehr! In der Regel brauchst du ca. 20.000 Wörter um mindestens auf 100 Seiten in der Taschenbuch-Version zu kommen. Warum es mindestens 100 Seiten sein sollten? Weil es nichts mehr bringt ~7.000 Wörter E-Books herauszubringen. Damit wirst du in der heutigen Zeit kein Geld mehr verdienen. Was du brauchst sind Einnahmen aus Büchern. Und ein Buch ist für mich erst dann ein Buch, wenn auf dem Buchrücken (dem Schmalen Rand) auch der Titel gedruckt steht. Was erst ab 100 Seiten möglich ist

So formatierst du übrigens richtig:

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7. Re-/Investieren ist der Schlüssel!

Damit deine Einnahmen von Monat zu Monat wachsen können brauchst du ein „Wachstums-Mindset“. Achte also gerade zu beginn darauf einen Großteil deiner Einnahmen Monat für Monat zu Re-Investieren um möglichst schnell und mühelos zu wachsen. Bedeutet: Mehr Marketing. Besseres Marketing. Mehr Bücher. Qualitative Bücher. Vergiss nie: Was nicht wächst – stirbt!

8. Halte dich an Richtlinien und Regelungen!

Ach ja, dieses Thema wird von „Gurus“ gerne vergessen. Wo fange ich am besten an? Es gibt soviel zu beachten!

Abgabepflicht (an DNB und LB)

Wie wäre es den mit der Abgabepflicht? Diese besagt das all deine Taschenbücher auch an zugehörige Bibliotheken geschickt werden müssen. Ab 25 Verkauften Exemplaren ist diese Abgabe PFLICHT! Um deiner Rechtspflicht nachzukommen, packe zwei Exemplare deines Taschenbuches und einen formlosen Lieferschein mit deinem Absender in einen Umschlag und verschicke diesen per Post. Wohin? Das hängt von deinem Wohnsitz ab. Einwohner von Berlin, Nordrhein-Westfalen und der neuen Bundesländer schicken die Sendung an: Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig. Du gehörst nicht dazu? Dann adressiere den Umschlag an: Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main. Bei Verstoß gegen die Abgabepflicht gedruckter Bücher droht ein Bußgeld bis zu 10.000€. Allerdings ist das praktische Vorgehen der DNB weniger drastisch: Normalerweise folgt ein paar Wochen nach Eintrag eines lieferbaren Titels ins VLB die freundliche Bitte per Post, doch der Ablieferungspflicht zu genügen. In den meisten Bundesländern hast du als Self Publisher auch die Pflicht, je zwei Exemplare deiner Bücher bei der jeweiligen Landesbibliothek abzuliefern. Das Verfahren läuft ähnlich wie bei der DNB, und wie dort kommt es auf den Wohnsitz an, wem du etwas schicken musst.

Impressum-Pflicht

In Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht Impressums-Pflicht. Eine Pflicht, die von dir Autor und Online-Unternehmer verlangt, ein Impressum zu führen. Vergiss also niemals dein Impressum mit ins Buch einzufügen. Als Einzelperson bedeutet das, dass du deinen vollen Namen und deine Adresse preisgeben musst. Manchen Leuten bereitet allein diese Vorstellung eine große Angst, doch kann ich dir versichern, dass diese Angst in den meisten Fällen völlig unbegründet ist. Ein fehlerhaft geführtes Impressum kann jedoch zu Abmahnungen und Bußgeld führen.

9. Steuern (ja, langweilig, aber auch SEHR wichtig!)

Gewerbeanmeldung: Sobald du pro Jahr mehr als 430 € Umsatz machst, wirst du für deine Tätigkeit ein Gewerbe anmelden müssen. Und deine Einnahmen in Form einer Steuererklärung jedes Jahr bis zum Monat Mai versteuern müssen. Dabei reicht eine einfache Kosten-Ausgaben-Gegenüberstellung, auch EÜR genannt, völlig aus. Für genauere Informationen kannst du dich beim Finanzamt kostenlos beraten lassen. Dieses ist nämlich dazu verpflichtet, dir eine Auskunft zu geben.Amazon Rechnungen: Nein, es reicht nicht aus Screenshots vom KDP Dashboard ans Finanzamt zu schicken. Du musst für jeden Monat auch eine Rechnung schreiben!

Wie das genau geht wird hier super erklärt. Einkommenssteuer: Als Autor bist du Selbstständiger und somit unterliegst du auch der Einkommenssteuerpflicht. Die Einkommenssteuer ist gekoppelt an die Höhe des Einkommens. Das Einkommen entspricht dem Gewinn, der verbleibt, wenn man die Kosten vom Umsatz abzieht. Desto höher der Gewinn, desto höher fällt der Steuertarif aus (progressiver Tarif) aus. Bis zu einem Einkommen von 8.652 Euro bleibt das Einkommen für ein Kalenderjahr steuerfrei (2016). Ab 8.653 Euro steigt der Steuersatz von 14 auf bis zu 45 Prozent an. Bis 8.652 Euro (Grundfreibetrag) = 0 % Von 8.653 Euro bis 13.669 Euro = 14 % Von 13.670 Euro bis 53.665 Euro = Individuell ansteigend von 15 bis 41 Prozent Von 53.666 Euro bis 254.446 Euro = 42% Ab 254.447 Euro = 45% (Quelle: Zahlen stammen von wb-web.de) Um dir das ganze Spiel so einfach wie möglich zu halten empfehle ich dir ein Unterkonto (z.b. Tagesgeldkonto) zu eröffnen und dort jeden Monat deine % von deinen Einnahmen abzuziehen und zu überweisen. Sollte dir das ganze Thema zu „kompliziert“ sein (so wie es mir früher ging :D), dann wirst du IMMER auf der Sicheren Seite sein, wenn du pauschal 45% abziehst und auf deinem separaten Unterkonto „Zwischenparkst“. Das was nach der Steuererklärung übrig bleibt, kann ohne jeden Skrupel wieder Re-Investiert werden 

P.S. Für noch besseres (!) Geld-Management empfehle ich dir das 6 bzw. 7 Konten-Modell kennenzulernen. Gute Quellen dafür sind z.b. Bücher von T. Harv Eker oder Bodo Schäfer.

10. Konzentriere dich auf die Fertigstellung

Es gibt nichts schlimmeres als an einem Manuskript zu sitzen und Tage, Wochen oder monatelang nicht weiterzukommen. Um solche längere Pausen und sogar „schreib-blockaden“ zu vermeiden braucht es zwei essenzielle dinge:

  1. Ein Fertigstellungs-Datum
  2. Zeitlicher Druck (um konzentriert zu bleiben)

Zu 1: Wähle ein gezielt ein bestimmtes Datum aus an welchem du FERTIG sein willst. Dadurch wirst du mittel und Wege finden dir Zeit freizuschaufeln die du zum Schreiben nutzen kannst. Ohne diesen ersten Teil kann kein „allgemeiner“ Druck entstehen, welcher dich stets weiter schreiben lässt.

Zu 2: Nimm dir täglich 30, 60 oder 90 Minuten Zeit um zu schreiben. Um den Druck zu erhöhen fordere ich dich auf dir einen Timer zu stellen. Erzähle deinen geliebten Mitmenschen was du vorhast und erkläre Ihnen das Sie dich nur in einem Notfall ansprechen können. Stell weitere Ablenkungen wie z.b. dein Handy, E-Mails oder das sinnlose Surfen im Webbrowser oder YouTube ein. Lass den Timer laufen und mache nur noch eine einzige Sache. Schreiben. Fokussiere dich zu 110% auf‘ Schreiben – bis der Timer dich zum Stoppen bringt. Dieser Selbst erzeugte Druck ist notwendig um aus deinem „Ich würde gerne ein Buch schreiben…“ ein „Ich bin FERTIG mit dem Buch“ zu machen! Somit handelst du getreu dem Sprichwort: „Nur unter Druck entstehen Diamanten“

Fazit

Auch wenn in diesem Artikel nur an der Oberfläche des ganzen gekratzt wurden ist, konntest du aus meinen Insights hoffentlich trotzdem eine Menge mitnehmen 

Dieses „Business“ ist eben nicht so einfach wie die „Gurus“ es in ihren €€€ teuren Kursen, oder €€€€ Coachings immer wieder gerne behaupten. Es gehört viel mehr dazu als mal eben das ein oder andere Wort zu Papier zu bringen und nur eine Stunde pro Tag daran zu arbeiten. Doch wenn ich darüber nachdenke wieviel Menschenleben ich schon positiv berührt habe und wieviel Geld ich dafür im Austausch verdient habe, dann war jede einzelne Minute es wert 

In dem Sinne bedanke ich mich fürs Lesen und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Online-Business. – Ignatz Rajher

P.S.

Du willst noch mehr über das Thema Online-Business im allgemeinen Erfahren? Dann schau dir doch meine „Rise of the Online Entrepreneur“ Buch-Reihe an. Die E-Book Version des ersten Teils gibt’s sogar Kostenlos auf Amazon. > Komplette Serie* <

Teil 1 – Der Online Business Crashkurs für Anfänger (KOSTENLOSES E-BOOK) <

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