Guten Sonntag,

wenn Du minimalistischer lebst, dann bekommst Du auf Dauer ein gewaltiges Problem. Wohin mit dem vielen Geld – diese Frage wirst Du dir dann irgendwann stellen 🙂 Nein – so ist es jetzt nicht wirklich, jedoch wirst Du merken, dass doch der eine oder andere Euro über ist. Und an der Stelle kommt die Frage: “Was damit tun?“
Zum aktuellen Zeitpunkt lohnt eine Anlage auf der Bank, sei es in Form eines Sparbuchs oder als Festgeld, nicht wirklich. Der Zinssatz bewegt sich je nach Laufzeit irgendwo bei 0,05 – 1 Prozent. Die Inflationsrate hingegen liegt aktuell sehr niedrig bei ca. 0,9% (Jahr 2014). Demnach bedeuteten diese Fakten, dass angelegtes Geld nicht an Wert gewinnt … eher noch verliert.
Ich bin hierbei immer sehr offen für Neues und stieß nach längerer Recherche auf AuxMoney. Und nach einem halben Jahr mit den ersten Erfahrungen möchte ich diese gern mit dir teilen. Wenn es darum geht Geld zu verleihen, dann ist es sehr einfach. Du gehst auf die AUX-Moneyseite und meldest dich an – wie es bei aktuellen Seiten (Amazon, Ebay, …) gebräuchlich ist. Das heißt es müssen die persönlichen Daten angegeben werden um ein Profil zu erstellen – fertig. Schon kann es losgehen und du kannst auf dem „Markplatz“ dir eine Reihe von Kreditanfragen durchlesen und bei Interesse dort investieren. Oftmals werden Kredite angefragt zu:

  • Dispoablösungen
  • Unterstützung Fortbildungskosten
  • Autokredite
  • Urlaub
  • RenovierungGele

Solltest Du ein interessantes Projekt gefunden haben, dann kannst Du investieren. Das „Mindestgebot“ liegt bei 25€. Haben sich genug Bieter gefunden um den Kredit zu finanzieren, dann wird dieser dem Kreditnehmer gewährt und Du musst deinen Gebotsanteil an AUXMoney überweisen. AUXMoney bietet auch die Möglichkeit an ein richtiges Konto zu eröffnen. Dann entfallen die immer wieder notwendigen Überweisungen. Kurz:

Projekt aussuchen + Betrag bieten + Betrag überweisen = fertig

Einige Zeit später folgen kleckerweise im Monatsrhythmus die Rückzahlungen zzgl. Zinsen. Und das ist der angenehmste Punkte es kommt mehr, als das investierte Geld zurück.

Soviel zur Theorie – nun zur Praxis. Ich habe im Oktober 2014 mit AuxMoney begonnen und hatte damals ein gutes, jedoch nicht zu gutes Bauchgefühl. Ein wenig Angst, dass Kreditprojekte krachen geht, hatte ich schon. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer, bei dem Du dein Geld investiert in ein Projekt investiert hast, nicht mehr zahlt und nach dem Mahnprozess immer noch nicht zahlungsfähig bzw. willig ist. Das heißt dann, dass Du im schlimmsten Fall Geld verlierst – also eine sehr hohe Inflation. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Ich investierte monatlich in 2-4 Kreditprojekte.

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Meist mit kleinen Beträgen bis 50 Euro. Mittlerweile habe ich 16 Projekte laufen und es ist noch keines davon ausgefallen. Zwar befanden sich einige davon in einer Mahnstufe (Kreditnehmer überweist eine Rate nicht pünktlich), jedoch wurde diese immer wieder aufgelöst und die Zahlungen gingen weiter. Investiert habe ich aus Vorsicht noch nicht so viel – in Zahlen 625€. Doch jetzt kommt es – bis jetzt haben sich 16,23€ Zinsen angesammelt – Tendenz steigend.

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Diese 625€ bei einem Zinssatz von 1% auf einem aktuellen Festgeldkonto angelegt, hätten fast 6 mal so lang gebraucht um diese Zinsen zu erhalten.
Mein Zinssatz auf das angelegte Geld liegt nun bei 13,20%. Das sind jetzt nicht die Zinsen pro Jahr, da Kreditprojekte auch länger gehen. Etwas anders ausgedrückt bedeutet das, dass wenn du 1000€ hingibst, bekommst du 1130€ zurück. Kein schlechter Fang. Jährlich gesehen liegen meine AUXMoney Investitionen bei 6,5%.

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Somit bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Ablauf und den Rückflüssen. Bis jetzt ist noch kein Projekt ausgefallen – das kann natürlich noch passieren. Laut aktuellen Berichten liegt die Ausfallquote bei ca. 3,5%. Das ist okay.
Hier noch mal die kurze Zusammenfassung für dich.

Vorteile:

  • Einfache Registrierung
  • Großes Angebot an Kreditprojekten
  • Übersichtliche Verwaltung von Kreditprojekten
  • Einfache Rückflussübersicht (Rückzahlungen und Zinsen)
  • ReInvestmöglichkeit -> automatische Investition

Nachteile:

  • Es besteht zu 3,4% die Möglichkeit, dass Projekte krachen gehen (Geldverlust)
  • Manchmal ist es nicht immer einfach ein passendes Kreditprojekt zu finden, was gefällt
  • nicht gebührenfrei – 1% des Investitionsbeträgen geht an AUXMoney

Tipps: Mit der Auswahl der Kreditprojekte steht und fällt der Erfolg. Hier gehe ich nach folgenden Kriterien vor:

  • möglichst kurze Projekte (12 – 36 Monate)
  • nur Projekte mit aussagefähigen Beschreibungen
  • auch die Rechtschreibung und der Ausdruck sollte stimmen in der Beschreibung
  • bevorzugt nicht materielle Wünsche erfüllen, besser Dispoablösung, Ausbildungskosten, …
  • verteile deine Investitionen auf so viele kleinere Projekte wie möglich

Dies war ein kurzer erst Überblick. Natürlich halte ich dich auf dem Laufenden falls es positive oder auch negative News zum Thema gibt.

Falls Du dich bei AuxMoney anmelden und meinen Blog unterstützen möchtest, dann klicke bitte auf

>>> AUXMoney Anmelden <<< 

Du kannst dich natürlich auch direkt bei AUXMoney anmelden 🙂

Viel Spaß beim Investieren
Christian

PS. Den 2. Teil der AuxMoney-Serie findest du hier


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Buchtipp zum Thema Auxmoney und P2P Kredite

„Das Buch zeigt wie einfach es ist mit wenig Kapital die ersten Erfahrungen im Kreditgeschäft zu erleben.“

Links zum Thema:

„Die Rendite liegt im Schnitt bei 6,7 Prozent“ – Handelsblatt
1 Million Euro pro Tag finanziert – Presseportal.de

4 thoughts on “Geld verdienen mit AuxMoney – Erfahrungsbericht

  1. Ich kann den hier aufgeführten Erfahrungsbericht, anhand meiner eigenen Erfahrungen zu 100% bestätigen. Ein Risiko ist zwar dabei, aber nirgends bekommt so brauchbare Zinsen für relativ wenig Anlagekapital. Also eine absolute Empfehlung meinerseits

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