Vertriebsoffensive Erfahrung

Der riesige Saal dunkelt sich ab. Auf den vier riesigen LED-Leinwänden spielt, zu cineastischer und heroischer Musik, ein bombastisches Intro. Anschließend läuft der Star von hinten quer durch die jubelnde Menschenmenge, angeführt von einem enthusiastischen Kameramann, auf die nun hell erleuchtete Bühne. Nein – es war kein Helene-Fischer-Konzert, sondern die ersten Impressionen eines Verkaufsseminar.

Michael war einer von tausenden Begeistertem auf diesem Event. Als er mir von den Erlebnissen und Impressionen von Dirk Kreuters Vertriebsoffensive erzählte, kam sofort die Idee daraus einen Beitrag für selbst-schuld.com zu machen um diese Emotionen und Learnings zu teilen. Wenn du dich schon immer gefragt hast, was auf einem solchen Event abgeht, dann lies unbedingt weiter! Ich übergebe wieder an Micha und wünsche viel Spaß.

Vertriebsoffensive Erfahrungen und Impressionen

Es war nicht nur ein einfaches Verkaufs-Seminar. Es war die Vertriebsoffensive 2018 in der Sporthalle Hamburg. Mit 4200 Besuchern die bis dato zweitgrößte Vertriebsoffensive, die der Gastgeber Dirk Kreuter je gegeben hat.

Was ist die Vertriebsoffensive?

Es handelt sich bei diesem Seminar-Wochenende um eine reine kostenpflichtige Verkaufsveranstaltung. Der Eintrittspreis, in Höhe von 99 EUR, stellt sicher, dass nur Leute hinkommen, die auch willens sind sich weiter zu entwickeln und sich selber fortbilden möchten. In diesem 2-tägigen Event wurden im groben sämtliche Inhalte aus den 3 folgenden Seminaren behandelt:

  • Umsatz Extrem: mit den Schwerpunkten Akquise und verkäuferische Fähigkeiten
  • Systemvertrieb: mit dem Hauptziel, wie ich mein Unternehmen erfolgreich auf Autopilot schalte (Führung, Strategie und Zeit-/Ziel-Management)
  • Entscheidung Erfolg: Das Mindset-Seminar. Hierbei wird an 3 Tagen an der persönlichen Einstellung, den Glaubenssätzen und dem Selbstbild gefeilt. Das Buch dazu gibt es hier* gratis

Dirk Kreuter hat bei der Eröffnungsrede gleich deutlich gemacht, dass er an diesem Wochenende inhaltlich nur an der Oberfläche kratze. „Ihr werdet so vieles Neues lernen und eine Menge Neues mit nach Hause nehmen, versprochen. Aber ich versichere euch, das ist hier nur der Gruß aus der Küche.“ Und so war es auch. Als ich nach der Veranstaltung nach Hause fuhr, hatte ich das Bedürfnis eine Delle ins Universum zu treten. Es war wie Erleuchtung. Ich möchte einmal aufschlüsseln, was alles vermittelt wurde.

Pitch Perfect und Standing Ovation

Am Samstag um 10 Uhr ging es los und Dirk Kreuter hat seine Eröffnungs-Motivation-Rede gehalten. Dann bat er uns jetzt mit 3 Leuten im Saal zu sprechen und folgende Fragen zu stellen: „Was verkaufst du?“ und „Warum bist du hier?“. Nach einer viertel Stunde fuhr er fort und fragte „Wer von euch hat jetzt eine Visitenkarte, die er vorher noch nicht hatte?“ Sofort war allen klar, in dieser ersten Lektion geht es ums erfolgreiche und effektive Pitchen. Ich hatte bei der Übung tatsächlich keine Visitenkarten bekommen, bin aber 3 meiner eigenen losgeworden. Dann hat Dirk (ja wir duzen uns alle, sind ja unter uns im kleinen Kreis) kurz erklärt, wie ein ordentlicher Pitch aufgebaut ist.

Auf den Plätzen lag für jeden Teilnehmer ein Beutel bereit. Darin waren unter anderem Flyer für die Seminare, als auch ein Workbook, welches genau auf das Seminarwochenende inhaltlich abgestimmt ist. Zum Beispiel konnte man seine „Aha-Erlebnisse“ notieren und auch seine To-Do/Not-To-Do-Listen pflegen. Was werde ich nach dem Seminar umsetzen, und was werde ich ab sofort nicht mehr tun?

Ab dann wurde der straffe Zeitplan auf die Minute genau durchgezogen. Von der Psychologie des Überzeugens, 33 Gründe für mein Produkt und „VMZ – Vorteil, Merkmal, Zeuge“ über Abschlusstechniken und „Dein Umfeld prägt deinen Charakter “zu meinem Lieblingsthema des Tages: Ein- und Vorwandbehandlung. Super spannend.

Coaching vor tausenden Menschen

Beendet wurde der Tag mit einem Live-Coaching. Dabei wird ein Zuschauer auf der Bühne vor 4200 Menschen gecoached. Thema: VMZ. Dirk hatte anfangs immer betont, wenn es um Gesprächssimulationen und Rollenspiel geht, egal ob auf der großen Bühne oder im Training von 5 Leuten, niemand wird bloßgestellt oder belehrt. Jeder geht immer mit einem guten Gefühl aus dem Coaching und dem Rollenspiel. Da ich in meinem Leben bereits mehrfach gecoached wurde und an Rollenspiele teilgenommen habe, frage ich mich, warum viele andere Trainer so etwas nicht wissen.

Was nützt mir beim Boxen ein Trainingspartner der mich ordentlich vermöbelt, nur um mich auf meine mangelhafte Deckung aufmerksam zu machen? Und so war es auch. Dirk hat viel Geduld bewiesen, der Kandidat hat sichtbare Fortschritte gemacht. Und am Ende hat dieser für seinen kleinen Erfolg einen tosenden Applaus mit Standing-Ovation bekommen.

Bevor ich zum Sonntag komme. Während des Seminars haben wir zwischendurch nicht nur ausreichend Pause gemacht, Dirk hat auch diverse Gäste mitgebracht, welche ein wenig für Entspannung gesorgt haben. So kam am Samstag und Sonntag je dreimal der mehrfach preisgekrönte Personaltrainer Andreas Trienbacher auf die Bühne und hat für etwas Bewegung und Hirn-Entspannung gesorgt. Musikalisch unterhielt uns am Wochenende Andre Roszewicz aka. Aber-Andre mit Songs und Interpretationen, die inhaltlich viel mit Verkauf und innerer Einstellung zu tun haben.

Dirk Kreuter ist nach einem Act auch nochmal auf den Text eingegangen. Am Sonntag beglückte uns noch die Percussiongruppe SynergyBeats  mit ihrem Motto „Mehr als Entertainment – Team-Synergie als bleibendes Erlebnis. Let‘s Drum 2Gether!“.

Umarmungen & Beleidigungen

Der Sonntag startete pünktlich mit dem Einlass um 08:00 Uhr morgens. Bereit standen die Mitarbeiter von Dirk Kreuter, genannt die Kreuterlinge, zu Begrüßung mit einem HighFive oder eine Umarmung.

Um 9 Uhr betrat, nach einem kurzen Intro-Video, Dirk die Bühne und begann sofort über positive und negative Glaubenssätze zu philosophieren. Dieses Thema hat nur indirekt mit Verkauf zu tun, hat mich aber sehr beeindruckt, da er deutlich aufzeigte, mit welchen schlechten Erwartungen wir an unsere eigenen Ziele ran gehen und wie unser Umfeld uns entsprechend beeinflusst.

Mach dir mal folgende Gedanken: Wie fühlst du dich, wenn du an einem Montagmorgen dein Büro betrittst? Wie fühlst du dich, wenn an einem Montagmorgen der erste Kollege schon wieder stöhnt, dass wieder Montag sei und das Wochenende so weit weg ist? Welchen Einfluss haben diese Menschen auf dich und deine Ziele? Wie oft hast du schon Dinge gehört, wie: Das funktioniert bei unseren Kunden nicht. Unsere Abläufe lassen das nicht zu. Das haben wir schon immer so gemacht.

Und dann hat Dirk von der größten Beleidigung gesprochen, die uns ein Mensch je machen kann. Eine Beleidigung, die wir oft von unseren liebsten Menschen bekommen. Eine Beleidigung, welche wir am meisten zu unseren Ehrentagen bekommen:

Bleib so, wie du bist!

Unser Umfeld formt und prägt den eigenen Charakter. Und wenn wir uns ändern und weiter entwickeln, finden das die Menschen in unserer Nähe nicht gut. Dann kommen Aussagen, wie: „Du hast dich ganz schön verändert.“ in einem negativen Unterton. Die angemessenste Antwort ist in diesem Fall: „Und du leider nach all den Jahren nicht.“

Es folgte der Musik-Act von aber Andre mit dem Titel „Wolke 4“ im Original von Philipp Dittberner & Marv – In dem Lied geht es um einen jungen Mann, der lieber eine Menge Kompromisse eingeht und sich anpasst, anstatt sich weiter zu entwickeln, da er Angst hat wieder alleine zu sein. Eine Situation, die uns alle angeht. Den Text nimmt Dirk systematisch auseinander. Man selber möchte auf Wolke 7, sei es im Privatleben oder in der beruflichen Weiterentwicklung. Doch es gibt immer wieder Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte, Ehegatten, Partner oder Freunde, die einen „auf den Boden der Tatsachen“ zurückholen möchten (Bleib, wie du bist!). Und dann passiert das unvermeidbare: Das Hamsterrad dreht sich weiter.

Der eingepflanzte Gedanke brennt

Das letzte große Hauptthema war geistige Brandstiftung. Was für ein spannendes Thema. Es geht darum, wie man bei einer Person einen Zweifel sät. Es gibt unzählige Techniken geistige Brandstiftung anzuwenden. Ganze Branchen leben davon. Ausgangspunkt sind die unterschiedlichen Kaufmotive, die ein Kunde haben kann. Diese lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Lust und Schmerz vermeiden. Niemand kauf Tabletten, weil sie gut schmecken oder toll aussehen. Auch kommt niemand nach einem harten Tag nach Hause und gönnt sich zur Abwechslung mal eine Haftpflichtversicherung oder eine Hausrat. Man kauft bestimmte Produkte zur Schmerzvermeidung oder um Sicherheit zu wahren. Ein Paradebeispiel ist folgender Clip:

Es gibt harte und weiche Methoden. Dirk Kreuter hat sie in den Schulungen alle ausgearbeitet und mit einem Boxhandschuh versehen. Dabei bedeutet ein Boxhandschuh, dass es eine seichte und weiche Methode ist und 4 Boxhandschuhe sind schon sehr grob. Hier muss man vorsichtig sein, um den Kunden nicht vor den Kopf zu stoßen. Geistige Brandstiftung ist wie Medizin. Zu wenig und sie zeigt keine Wirkung. Zu viel und du hast ein Konflikt im Gespräch. Aber richtig angewendet, und du hast einen Zweifel gesät, wie ein Keim. Dieser kann über Jahre andauern.

Bekommt man die Inhalte nicht auch kostenlos im Internet?

Ein Arbeitskollege hat mir gesagt er gehe nicht auf solche Großveranstaltungen, da bei so etwas nichts bei rum kommt und man ohnehin nicht viel mitbekommt. Da will ich definitiv dagegen halten. Auch wenn bei der Vertriebsoffensive nur an der Oberfläche gekratzt wird, sind so viele neue und interessante Sachen dabei, dass sich die Investition definitiv lohnt. Natürlich bekommt man die Inhalte auch auf Youtube  oder im Podcast bzw. Hörbuch geliefert. Doch wenn man bei einer Veranstaltung, wie diese, ist, hat man eine ganz andere Aufnahmebereitschaft. Inhaltlich habe ich nicht viel Neues erfahren, nur die Art und Weise und die Intensität der Vermittlung der Inhalte, hat mich schon ein ganzes Stück voran gebracht.

Dazu kommen die neuen Kontakte, die man knüpft. Potenzielle Auftraggeber und potenzielle Kunden. Ich habe bereits einen Kontakt zum Kunden gemacht und war erfolgreich.

Die wichtigste Lektion, die ich aus dieser Großveranstaltung mitgenommen haben ist: Die Vertriebsoffensive macht mich nicht zum Top-Verkäufer. Erfolg ist eine persönliche Entscheidung. Niemand erinnert sich später an den Typen, der es nur „versucht“ hat.

Allzeit fette Beute wünscht Michael Banditt

Ich hoffe der kurze Einblick von Micha in das Vertriebsoffensive-Wochenende hat dir gefallen. Solltest du Lust auf mehr haben, dann sichere dir direkt die zwei gratis Bücher von Dirk. Bestell dir jetzt Sieger zweifeln nicht, Zweifler siegen nicht!* sowie Entscheidung: Erfolg* und bekommen Kompendium geballten Wissens. Alternativ lohnt sich auch der Blick auf Dirk Kreuters YouTube-Kanal.

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