Guten Samstag,

hast Du nicht auch oft das Gefühl, dass die ganzen Menschen in deiner Umgebung ständig nur am Jammern oder Klagen sind? Nervt es dich auch? Dann lese diesen Beitrag bis zum Schluss und dieses Thema wird dir vielleicht ein ganzes Stück klarer.
Was ist Jammern eigentlich genau?

Jammern ist eine sehr verbreitete Angewohnheit, die nichts verändert. Wer jammert ist in einer Situation, die ihm nicht gefällt … an der er jedoch nichts ändern möchte. Das klingt jetzt erst mal ganz schön theoretisch. Lasst es mich einfach mal an 2 Beispielen erklären.

Situation 1:
Es gibt sehr viele Menschen, die sind mit ihren Arbeitsplatz unzufrieden. Und das lassen sie in den verschiedenen Alltagssituationen raus. Beim Gespräch am Abendbrottisch, wenn sich 2 Freunde nach langer Zeit wieder treffen oder bei der letzten Grillparty. Es wird erzählt, dass die Bedingungen auf Arbeit schlecht sind und das Geld, was verdient wird nicht ausreicht. Und das ist ja schon seit langer Zeit so … und somit kann dieses Jammerlied schon jahrelang klingen.

Situation 2:
Die Ehefrau jammert, dass das Paar früher viel mehr unternommen hat und auch viel mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten war. Jetzt ist jeder Tag immer derselbe, man unternimmt fast gar nichts mehr und so richtig glücklich sind beide nicht mehr – jedenfalls nicht so wie früher.

Bei beiden Situationen wird der Jammerer stundenlang erzählen können und findet immer mehr Details. Doch ändern tut sich rein gar nichts – okay es wird wertvolle Lebenszeit verbraucht beim Jammergesang. Und der Jammernde will auch gar nichts an der Situation ändern bzw. versuchen dies zu verbessern. In vielen Fällen ist Jammern eine Art Drang nach Aufmerksamkeit und Mitgefühl.
Jetzt kommt der entscheidende Punkt. Denn in dem Moment, wo Du was an der „schlechten Situation“ änderst, vertreibst Du automatisch das Jammern.

Wenn also die Ehefrau aktiv in Ihrer dafür sorgt, dass wieder was unternommen wird und gemeinsam mit dem Partner das Thema angeht, dann gibt’s keinen Grund mehr über diese vorher schlechte Situation zu klagen.

Genauso ist es mit der Beispiel der Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Reicht zum Beispiel das Geld am Ende des Monats nicht aus, dann gibt’s spontan 3 Möglichkeiten dagegen was zu tun. Den Lebensstil so anpassen, dass das Geld am Monatsende reicht. Weiterhin kannst Du dir wirklich mal die Frage stellen, was Du tun kannst um in der Firma mehr zu verdienen bzw. weiter zu kommen. Kommen die beiden Punkte nicht in Frage, dann brauchst Du einen neuen Job.

Wenn Du jedoch keine der Möglichkeiten (und da gibt es glaube noch einige mehr) wahrnimmst um deine Situation zu verändern, dann bist Du selbst schuld daran und dir bleibt nur noch das Jammern.

Achte doch einfach auch mal darauf, wenn die Leute in deiner Umgebung klagen und hinterfrage einfach mal ob sie wirklichen einen Grund dazu haben oder nicht doch was ändern können. Du wirst sehen, dass in den meisten Fällen die Veränderungsfaulheit in Jammern endet.
Einen wichtigen Punkt habe ich noch für den Schluss aufgehoben. Jammern zieht weiteres Jammern an. Wenn Du also da Gefühle hast, dass die Menschen in deiner Umgebung nur rumjammern, dann mache selbst den Anfang. Lass das Jammern sein und tue was dagegen!

Und selbst wenn es heute Nachmittag regnen soll … dann jammre nicht vorher rum. Pack passende Kleidung ein!

Sonnige Grüße
Christian

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3 thoughts on “Jammern – das Klagen der „Faulen“

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