Passives Einkommen: Die Dividenden Rechenlüge

Hallo Anleger,

… oder der, der es werden will.

Der Traum eines Investors ist es oftmals von seinem angelegten Geld leben zu können. Einfach die Vorstellung: “Ich schränke mich ein wenig ein, spare und investiere und werde dann reich(er).“ gefällt. Es ist auch nicht zu übersehen, wie immer mehr Menschen sich mit dem Thema des passiven Einkommens beschäftigen. Blogs, Internetseiten, Bücher und Co schießen wie Pilze aus dem Boden. Natürlich bringt auch das aktuelle sehr niedrige Zinsniveau viele dazu sich nach weiteren Alternativen zur Geldanlage umzuschauen.

Eine der beliebtesten Formen zum passiven Geldfluss sind Dividenden. Hierbei handelt es sich um Gewinnbeteiligungen. Unternehmen lassen ihren Aktionären, und somit Geldgeben, teil am Erfolg haben. Sogenannte Dividenden-Aristokraten erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Die Aristokraten sind Unternehmen, welche seit Jahrzehnten Dividende zahlen und den Betrag kontinuierlich erhöhen.

Doch hierbei kommt es bei der Betrachtung oftmals zu einem Denkfehler. Ich habe diesen Fehler am Anfang auch gemacht und nun weiß ich mehr.

Fehler: Viele Anleger betrachten die Dividenden nach der Rendite (in Prozent)

Ich möchte das einfach mal an einen Beispiel verdeutlichen. Und zwar nehme ich hierbei die Aktie, des weltbekannten Konzern Apple. Und dazu nehme ich 1000 Euro, welche als Investition dafür genutzt werden.

Heute

Wenn du Heute (22.02.2016) auf die Börsenseiten schaust, dann bietet sich folgendes Bild.

Preis je Aktie: 87,76 Euro
Dividende: 2,27%

Somit ergeben sich im letzten Jahr 1,99 Euro (gerundet) Dividende.

Legst du somit heute deine 1000 Euro an, dann bekommst du pro Jahr 22,70 Euro Dividende.

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 Gestern

Ich habe vor ein paar Monaten auch Apple gekauft
Mein Preis pro Aktie: 67,90 Euro

Betrachte ich diesen Kaufkurs gegen die Dividende des letzten Jahres (1,99 Euro), dann bekomme ich von Apple
Dividende: 2,67%

Vorgestern

Sollte Jemand von Euch zu Beginn des Jahres 2000 Apple Aktien gekauft haben, dann kann ich ihn nur beglückwünschen. Damals lag der Kurs bei ungefähr 3,70 Euro.Das ergibt eine wahnsinnige

Dividende von: 53,78%

Um dies mal einen Wert zu geben. Wenn man damals 1000 Euro investiert hat, dann bekommt man jetzt jedes Jahr 537,80 Euro zurück. Nicht schlecht oder?

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Fazit: Natürlich ist der Blick auf die Prozente der Dividende nicht verkehrt. Auf einen bereits gut fahrenden Zug kannst du immer aufspringen. Es ist jedoch wichtig(er) nach Titeln Ausschau zu halten, die das Potential haben in den nächsten Jahren kontinuierlich ihre Dividenden zu steigern – einen Zug der grad losfährt. Mach das Vorgestern zu deinem Heute.

Selbstverständlich bedeutet das ein ganzes Stück Vorarbeit. Vergleichen von diversen Unternehmen, Recherche, Geschäftsmodelle analysieren, … und vieles mehr. Wenn du dir die Zeit nimmst um einige dieser Unternehmen zu finden und dann zu investieren, kann sich das in ungeahnter Weise lohnen.

Stell dir einfach vor du verbringst eine Woche damit 2-3 dieser Unternehmen zu finden. In jedes investierst du 1000€. Selbst wenn zwei Investitionenavon komplett insolvent gehen, hast du mit dieser einen Perle (analog zu Apple und Co) recht gut ausgesorgt.

Auf dem Papier bringt sie zum Tageskurs 2,27% … für dich jedoch über 50%.

Viel Spaß beim Suchen und Dividendieren wünscht

Christian


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5 Kommentare zu „Passives Einkommen: Die Dividenden Rechenlüge“

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