Emotionale Intelligenz

Betriebsblinde Chefs haben die Zeichen der Zeit verpasst. Sie wälzen sich in eigenen Gefühlen und können nicht schlafen. Obwohl sie eine perfekte 1,0 Laufbahn hingelegt haben, ist die Eins verloren und sie verkommen zu einer NULL. Woran liegt es, dass sie alle Theorie aus den Führungs-büchern richtig machen und keinen Erfolg mit ihrem Projekt haben? Woran liegt es, dass du aufopfernd der Welt deine Kraft gibst und diese verpufft? Was kann schuld sein, dass Beziehungen kaputt gehen? Ein intelligenter und studierter Mensch kann dumm sein, wenn es darum geht seine und die Gefühle anderer wahrzunehmen, zu beeinflussen und zu verstehen. Es fehlt die Intelligenz Emotionen zu managen und das sollte ein Manager können, oder? „Emotionale Intelligenz ist nichts, was du in zwei Tagen erschaffen kannst.“

Als ich erfuhr, dass ich zum Workshop „Emotionale Intelligenz“ geladen wurde, war klar, dass ich daraus einen Beitrag machen werde. Ich liebe dieses Thema. Meine jahrelangen Erfahrungen plus Workshop sind bestimmt spannend. Genau das erwartet dich im folgenden Beitrag. Ich werde dir 4 Punkte beschreiben, die du wissen musst um deinen EQ zu erhöhen. Passend zum Thema möchte ich mit einem Tipp anfangen. Meine Anstöße und wichtige Meilensteine konnte ich aus dem Buch „Das Power-Prinzip“ von Tony Robbins* erfahren. Solltest du dich für Persönlichkeitsentwicklung und Gefühls-Management interessieren, dann klicke hier*, bestelle das Buch und lese anschließend diesen Beitrag.

Emotionale Intelligenz die 4 Stufen

Auf emotionaler Ebene intelligent zu sein, bedeutet mehr als nur an sich selbst zu denken. Wenn du dich und deine Emotionen nicht unter Kontrolle hast, wie willst du schlussendlich andere Menschen und ihre Emotionen führen? Die gute Nachricht vorneweg:

Die emotionale Intelligenz (EQ) ist (im Verglich zum IQ) trainierbar und optimierbar.

Du kannst daran arbeiten und über die Zeit und mit deinen Erfahrungen wirst du besser. Böse Zungen behaupten, dass Profis in dieser Disziplin ihren hohen EQ nutzen um Menschen zu manipulieren. Motivation und Manipulation reichen sich oft die Hände. Fakt ist, dass emotionale Trampel die Menschen sind, die trotz viel Wissen und Erfahrung Potential verschenken. In einigen Unternehmen bekommt ein guter EQ bereits in Bewerbungsgesprächen den größten Stellenwert.

Stufe 1: Die Selbsterkenntnis

Hier kommen bereits die ersten Menschen ins Stolpern. Klar wirst du sagen, dass du dich selbst kennst. Wie sieht es in emotionaler Hinsicht aus? Weißt du was dir wirklich Freude bereitet? Kennst du Situationen, welche negative Emotionen in dir hervorrufen? Weißt du, was dir diese Emotionen sagen? Worin liegt das Gute wenn du so richtig wütend bist? Was macht dir Angst und wie wirst du ihr das nächste Mal entgegentreten? Was verursacht Stress und wie bewältigst du ihn? Dies sind einige Fragen, welche dir bei der Selbsterkenntnis helfen sollen. Bewusst geht es dabei um deine Emotionen. Die Antworten gepaart mit deinem Wissen über deine allgemeinen Stärken und Schwächen helfen dabei dich selbst zu erkennen.

Ich habe mir angewöhnt nach Situationen in denen ich nicht positiv reagiert habe (Angst, Wut, Verzweiflung, …) mir etwas Zeit zu nehmen um diese mir im Nachhinein bewusst wahr zu machen. Nicht einfach verpuffen lassen und hoffen, dass es kein nächstes Mal gibt. Das Reflektieren deiner Gefühle und das Erkennen der daraus folgenden Handlungen ist ein großer Schritt zur Selbsterkenntnis.

Stufe 2: Selbstregulierung

Nun wird es interessant. Nachdem du deine Gefühle erkannt hast, heißt es sich bewusst damit zu beschäftigen und daraus zu lernen. Das wiederum steigert deine emotionale Intelligenz. Dabei ist es kein Ziel deine Emotionen zu unterdrücken – eher bist du gefragt etwas aus deinen (schlechten) Gefühlen zu machen. Auf negative Stimmungen, Wünsche und Impulse wird kontrolliert reagiert. Ich beschreibe dir das ein meinem Beispiel: Früher hat es mich tierisch geärgert, wenn mich Jemand verbal angegriffen hat. Da hätte ich explodieren können und habe es auch ab und zu gemacht. (schmunzel)

Situation: Es wurde gesagt: „Du mit deiner positiven Art. Das Leben ist nicht so schön. Werde mal realistisch und komme wieder auf den Boden zurück. Du lebst in einer Scheinwelt…“.

Meine Art wurde angegriffen. Darüber habe ich mich geärgert und die Wut stieg in mir hoch. Ich habe diese Situationen gehasst und war danach mindestens eine halbe Stunde unfähig klar zu denken.

Selbsterkenntnis: Das ich mich darüber ärgere, war mir klar. Das brauchte ich nicht zu erkennen. Warum ist das so? Ich erkannte, dass es keinen Grund gibt. Ich komme mit meiner Art klar, viele andere Menschen auch und weil eine Person dies mir an den Kopf wirft … lasse ich mich aus der Bahn werfen. Ich begriff, dass ich auf die Person sauer war und die Wut ging auch an mich, da ich mich immer wieder in ähnlichen Situationen ärgerte. Am Ende erkannte ich, dass ich für meine Emotionen selbst verantwortlich war. Wie kann ich dies regulieren?

Selbstregulierung: Das Ziel ist es aus dem Erlebten etwas zu lernen. So machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung. Warum nehme ich diesen Angriff an? Was kann ich beim nächsten Mal anderes machen um mich nicht zu ärgern? Glaub mir – da kommt dein Kopf ganz schön ins Grübeln. Die Lösung war für mich folgende Geschichte >> Das Geschenk nicht annehmen. Als ich den Inhalt verstanden hatte, war mir klar wie ich beim nächsten Mal diese Situation meistere. Mein Fehler war den Angriff anzunehmen und der Versuch mich zu verteidigen. Das endete stets in einen emotionalen GAU. Nun war mir bewusst, dass ich den Angriff bzw. das Geschenk nicht annehmen muss.

„Wenn jemand kommt um dir ein Geschenk zu geben und du nimmst es nicht an”, antwortete der Meister, “wem gehört dann das Geschenk?”

Für die nächsten Male war mir klar, dass ich bei einem neuen Angriff nicht verteidige. Mein Plan war es mit einem einfachen nicht emotionalen OK (verstehe) zu antworten. Und – es funktionierte. Ich hatte meine Strategie und der Angreifer blieb auf seinem Geschenk sitzen. Natürlich ist dies zu meiner Standard-Strategie geworden bei Angriffen dieser Art. Mittlerweile freue ich mich sogar, wenn ich diese ab und zu mal anwenden darf…

Dies ist ein Beispiel wie du mit deinen Emotionen umgehen kannst. Nimm dir die Zeit und trage unangenehme Situationen zusammen:

  • Jemand beleidigt dich. Was ärgert dich? Was kannst du beim nächsten Mal besser machen?
  • Du bekommst Lampenfieber, wenn du vor vielen Menschen sprechen musst. Ist das Gefühl gerechtfertigt? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wie gehe ich damit um?
  • Eine Situation macht dich traurig. Was kann ich ändern? Wie gehe ich das nächste Mal in dieser Situation um?

Emotionale Intelligenz
Zitat zur emotionalen Intelligenz

Stufe 3: Empathie

Für (d)ein egoistisches Leben reicht es, wenn du die ersten beiden Schritte ständig anwendest. So optimierst du dich über die Zeit und wirst Herrscher deiner Gefühle.

Was hält dich davon ab dein Wissen bei anderen Menschen anzuwenden?

Mit steigendem EQ bekommst du die Fähigkeit Menschen in bestimmten Situationen zu verstehen und wirst dich in sie hineinversetzen können. Ein wenig Empathie schadet nie. (schmunzel) Hinzu fällt es dir immer leichter die Wünsche deiner Mitmenschen zu erkennen. Die Karriere-Bibel bringt es klasse auf den Punkt:

„Die vielleicht stärkste Form der emotionalen Intelligenz. Empathie ist die Gabe, sich in andere Menschen hineinversetzen und angemessen reagieren zu können. Sie signalisiert dem Gegenüber: „Ich verstehe dich!“ – und ist entscheidend, um Vertrauen und Sympathien zu gewinnen. Sie hilft auf Arbeitsebene nicht nur dabei, mögliche Konflikte zu lösen und vorzubeugen, sondern ermöglicht ebenso ein kundenorientiertes Handeln.“

Ich erlebe es jeden Tag in meinem Job. Die Kollegen mit einer guten ausgeprägten Empathie sind nicht nur bei anderen Mitarbeitern geschätzt, sondern bauen ein besseres Verhältnis zu Kunden auf. Das resultiert in deutlich besseren Werten, mehr Verkäufen und am Ende auch höheren Provisionen. Empathie ist ein hervorragendes Werkzeug fürs Leben. Bitte achte darauf, dass es nicht von heute auf morgen möglich ist Empathie zu lernen. Einfach zu denken: „Ich versuche mich in den anderen hineinzuversetzen“. reicht nicht aus.

(Echte) Empathie zu besitzen bedeutet, dass sich ein respektvollerer Umgang mit anderen Menschen ergibt. Mit einem guten Schluck emotionaler Intelligenz wirst du an den Punkt angelangen, an dem du vorher weißt, was deine Worte und Taten beim Gegenüber bewegen. Du wirst begreifen, dass kleine Änderungen in deiner Wortwahl und deinem Tonfall viel ausmachen können.

Stufe 4: Motivation

Je besser du Menschen verstehst, desto besser kannst du sie behandeln und beeinflussen. Natürlich kann dies bis zur Manipulation gehen. Was hältst du davon mit diesem Wissen und Erfahrungen deine positiven Motivationskünste zu verbessern? Sich selbst zu reflektieren und in andere Menschen hineinversetzen zu können ist eines der kräftigsten Motivations-Elemente. Du kannst es mit deinem Weihnachtsgeschenk vergleichen. Je besser du den Beschenkten kennst (Wünsche, Gefühle, Vorlieben, Ängste, …), desto leichter fällt es dir ein gutes Geschenk zu finden und damit deinen Volltreffer zu landen. Ein Geschenk, welches der Gegenüber gern annimmt und Freude bereitet. Motivation pur.

Besonders in Unternehmen wird unterschätzt, welche Kraft diese Art der Führung haben kann. Es ist nachgewiesen, dass eine Lohnerhöhung gegen eine empathische Art der Motivation verpufft. Menschen wollen gesehen werden, sie möchten eigene Ziele erreichen und Aufmerksamkeit. Sie brauchen Jemanden, der sich in guten und schlechten Zeiten in sie hineinversetzen kann. Mehr Geld verpufft und die emotional intelligenten Führungskräfte, werden erfolg haben.

Das Verrückte dabei, ist dass die empathische Motivation trainierbar ist und jeder, der sich nicht auf diesem Gebiet austobt, wird auf der Stelle stehen bleiben. Zusätzlich ist die Fähigkeit andere Menschen motivieren zu können eine klasse Eigenmotivation.

Zusammenfassung

Obwohl ich das Thema kurz angeschnitten habe, bekommt die emotionale Intelligenz in der aktuellen Persönlichkeitsentwicklungs-Bewegung einen zu kleinen Stellenwert zugeschrieben.

Scheuklappenbedeckte Selbstoptimierung!

Besonders in einer Welt mit viel Abstand und Skepsis fällt es schwerer sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Schade. Für dich bedeutet emotionale Intelligenz:

  • Nehme deine Gefühle war und frage dich was du daraus lernen kannst!
  • Finde Strategien, welche dir emotional gut tun!
  • Versetze dich in deinen Gegenüber und frage dich, was sie fühlen und denken (bevor du handelst)!
  • Nutze dein Wissen und deine Fähigkeiten um Gutes zu tun und andere Menschen zu motivieren!

Einen tollen Lesetipp habe ich zum Schluss für dich. Wenn du emotionale Intelligenz lernen willst und beispielsweise wissen möchtest, wie du mit Intim-Feinde umgehen kannst oder mit Herz führst, dann bestelle dir jetzt unbedingt: EQ. Emotionale Intelligenz – von Daniel Goleman!* Obwohl das Buch bereits über 20 Jahre alt ist, bekommst du einen Klassiker, der deine Persönlichkeit weiterentwickeln wird.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß mit deinen Emotionen und die anderer Menschen.

Christian


Christian BaierÜber den Autor: Hi, ich bin Christian und ich liebe es Geld zu verdienen, zu investieren sowie mich mit Persönlichkeitsentwicklung und einem gesundem Leben zu beschäftigen.Über die letzten Jahre habe ich mich dabei zu einem kleinen Experten entwickelt, der mit einfachen Gedanken und Veränderungen viel Positives bewirkt. Um nichts zu verpassen, trage dich für den Rundbrief ein und abonniere ihn jetzt hier! Trete auch der Selbst-Schuld-Gruppe bei! Zusätzlich findest du meine Inhalte und Motivation auf Pinterest und Instagram.
 

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