Kein Geld am Monatsende

Kein Geld am Monatsende? So kommst du einfach ins Plus!

Kein Geld am Monatsende? Leere Hände? Die Zahlen auf dem Konto laufen ROT an? Dies wünsche ich Keinem! Dennoch muss ich den finanziellen Zeigefinger heben und dir sagen, dass du für diese Situation selbst verantwortlich bist. Deinen Chef, den Staat und das schlechte Wetter lasse ich nicht als Ausrede gelten. Wenn du merkst, dass du regelmäßig kein Geld am Monatsende übrighast, dann klopfen bald größere Beträge an deinen Dispo und es heißt Schulden abbauen. Eine unangenehme Situation. Ich verrate dir heute einen Hack, der dir maßgeblich helfen wird, dass dein Geld „irgendwie“ reicht. Dazu gebe ich dir einige elementar wichtige Tipps mit auf den Weg.

Kein Geld am Monatsende – die Gründe!

Um es rational auf den Punkt zu bringen, ist das fehlende Geld am Monatsende ein Zeichen dafür, dass du nicht gut mit deinen Finanzen umgehen kannst. Bitte entschuldige, wenn ich das so plakativ in den Beitrag schreibe. Doch überlege mal: Es gibt bestimmt Menschen in deiner Nähe mit ähnlichen Voraussetzungen. Gleicher Familienstand, ähnlicher Verdienst, dieselbe Wohnsituation und doch kommen sie deutlichen besser über die Runden, oder? Dieser Vergleich ist auf der einen Seite recht schmerzhaft, gleichzeitig sehr motivierend.

Wenn sie es schaffen, dann schaffst du es auch! Punkt! Ausreden Ende!

Die meisten Menschen kümmern sich mehr darum, dass ihr Auto regelmäßig gewaschen und gewartet wird … jedoch „vergeuden“ sie keine Sekunde mit ihrer finanziellen Situation. Wenn ich frage, wie sie mit dem Geld zurechtkommen, dann bekomme ich oft eine Antwort sinngemäß:

„Es reicht nie bis zum Ende des Monats und ich leiste mir schon sehr wenig.“.

Und wenn du genau dieses Gefühl hast, dann wird es Zeit drei wichtige Fragen für dich zu beantworten. Und glaub mir: Wenn du dazu die Antworten hast, bist du besser als 85% der Menschen und stellst dir nie wieder die Frage: „Warum habe ich kein Geld am Monatsende?“

1.) Wie viel verdienst Du?
2.) Wie hoch sind deine monatlichen Fixkosten?
3.) Wie viel Euro pro Tag hast Du zum Leben?

Du wirst es mir nicht glauben, aber in vielen Fällen kann nicht mal die erste Frage beantwortet werden. Somit wird zwar jeden Monat gejammert, dass das Geld nicht reicht, aber sich mal 30 Minuten Zeit für seine finanzielle Situation zu nehmen – dafür ist auch keine Zeit.

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Es wird sich gar nicht um die eigene finanzielle Situation gekümmert. Im Gegenteil – es wird diese Verantwortung noch abgeschoben und Versicherungsvertreter freuen sich über gute Provisionen.

Tipp: Kümmere dich selbst um deine Finanzen und das AKTIV.

Und dies nicht nur in Monaten, wo es knapp wird, sondern jeden Monat.

Gehe dabei intelligent vor und beantworte diese drei Fragen. Dazu benötigst Du ein Blatt, ein Stift und die Kontoauszüge der letzten 3 Monate. Fange an heraus zu finden, wie viel Du verdienst. Suche dafür deine letzten drei Gehälter und rechne diese zusammen. Anschließend schaue auf die Kontoauszüge, ob Du wiederkehrende Einkünfte hast (z.B. Kindergeld). Rechne dies alles noch dazu und die Endsumme notierst Du auf dem Blatt. Teile dies dann durch drei und Du hast dein durchschnittliches Monatseinkommen auf Basis der letzten drei Monate errechnet.

Übrigens kannst du auch sechs oder zwölf Monate zurückschauen und den Mittelwert berechnen. Je mehr Monate du mit einbeziehst, desto besser.

Anschließend musst Du deine monatlichen Fixkosten herausfinden. Fix kommt von fest und somit suchst Du alle Buchungen auf deinen Kontoauszügen der letzten drei Monate, mit denen Du jeden Monat fest oder generell regelmäßig rechnen musst. Dazu gehören:

  • Miete
  • Stromkosten
  • GEZ
  • Telefonkosten, Handy und Internetkosten
  • Versicherungen
  • Sparpläne (Lebensversicherung, Riester, …)
  • Benzin und Fahrkarten für den Arbeitsweg
  • Unterhaltszahlungen
  • laufende Kredite und Abos (Sky, Netflix, …)

Gut ist es, wenn Du alle Wocheneinkäufe mit beachtest. Du brauchst schließlich auch jeden Monat was zu Essen. Wenn Du alles zusammengerechnet hast, teile den Betrag durch die Anzahl der Monate und Du hast deine monatlichen Fixkosten. Notiere diesen Betrag auf das Blatt.

Nun rechnest Du Einkommen minus Fixkosten, brichst den Betrag auf einen Monat herunter und teilst das Ergebnis noch mal durch 30. Heraus kommt der Betrag, den Du jeden Tag zum Leben hast.

Die komplette Rechnung kann am Ende wie folgt ausschauen:

Einnahmen berechnen:

Lohn: 4200 Euro (1400 Euro/Monat)

Somit sind die Einnahmen pro Monat: 1400 Euro

Ausgaben zusammentragen:

Miete: 1350 Euro (450 Euro/Monat)
Strom: 120 Euro (40 Euro /Monat)
Handy und Internet: 105 Euro (35 Euro/Monat)
Lebensversicherung: 150 Euro (50 Euro /Monat)
Benzin: 210 Euro (70 Euro /Monat)
Kredit: 750 Euro (250 Euro/Monat)
Wocheneinkäufe: 720 Euro (240 Euro/Monat)

Zusammen: 3.405 Euro und somit pro Monat 1.135 Euro

Was habe ich zur Verfügung:

1400 Euro1135 Euro = 265 Euro

Das teile ich jetzt durch 30 (Tage) und komme auf 8,83 Euro. Somit kannst Du in jedem Fall 8,83 Euro am Tag ausgeben. Das macht 61,83 Euro in der Woche.

Allein das Wissen, was Du pro Tag bzw. pro Woche ausgeben kannst, ist sehr wertvoll und wird dir bei so manchen Entscheidungen helfen.

Somit hast Du erstmalig einen Wert und nicht nur ein Gefühl. Und so hast Du auch den ersten Schritt getan und deine Finanzen in die eigne Hand genommen. Man nenne dieses dann allgemeines Budget.

Dabei habe ich einen genialen Hack. Bleiben wir mal bei diesem Beispiel. Ich nutze eine Debit-Kreditkarte, welche ich jeden Monat mit diesem Budget auflade (Dies kann auch wöchentlich per Dauerauftrag realisiert werden). Somit weiß ich, wann man Budget für den Monat verbraucht ist und dass ich in eine negative Bilanz steuere. Das tolle an dem Hack ist, dass wenn ich Geld am Monatsende überhabe, dann bleibt dieses auf der Karte und es entsteht ein kleiner (immer größer werdender) Puffer.

Was tue ich, wenn ich ein negatives Budget habe?

Du wirst es nicht glauben, doch es gibt viele Menschen, die bei unserer einfachen Überschlagsrechnung feststellen, dass sie kein Geld am Monatsende haben, weil es einfach nicht reicht. Einnahmen minus Ausgaben liegen nahe Null oder gar darunter. An dieser Stelle zeigt sich, dass es lebensnotwendig war diese Rechnung zu machen.

Das bedeutet, dass du am Monatsende in Zukunft nicht wirklich Geld übrighaben wirst. Die Chance, dass du Verbindlichkeiten und Schulden aufbaust, ist relativ hoch. Der Blick in deine finanzielle Zukunft ist getrübt. Jetzt die gute Nachricht: Es gibt zwei Auswege, um dein Budget zu pimpen.

Die Einnahmen erhöhen

Es gibt viele Möglichkeiten die Einnahmen zu erhöhen – du musst einzig damit anfangen. Allein die Tatsache, dass wenn du jahrelang zuverlässig in einem Job arbeitest, sollte dir die Möglichkeit geben, nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Dies kann mit höherer Dringlichkeit passieren, da du nichts zu verlieren hast. Besonders in der aktuellen Zeit (2021/2022) werden gute Arbeitskräfte dringend gebraucht. Steigt dein Gehalt, trotz guter und zuverlässiger Arbeit nicht, dann bewerbe dich und schaue, was der Markt zu bieten hat.

Viele Menschen scheitern an dieser Stelle und verbleiben im Komfortzonen-Job, anstatt deutlich mehr Geld zu verdienen.

Gleichzeitig kannst du nebenbei etwas dazu verdienen. Laptop und Internetverbindung verfügbar? Na, dann kann es direkt losgehen und mit jedem Klick sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendwann Schulden abbauen musst. (schmunzel) Ob du nun Geld verdienst mit T-Shirt Design, einen Blog ins Leben rufst, Sachen bei Ebay kaufst und verkaufst, ein Buch schreibst oder einfach nur als virtueller Agent agierst…

… die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Auch im Offline-Business findet sich schnell ein Zuverdienst. Wenn du hart wie Stahl bist, wird dir Zeitschriften austragen (früh vor deinem eigentlichen Job) gut Geld in die Kasse bringen. Selbst am Wochenende Werbung austragen, wird sich auf Dauer rechnen. Alternativ schaue nach 450 Euro Jobs, bei denen du nach Feierabend bzw. am Wochenende etwas dazu verdienen kannst. Aushilfe an der Tankstelle, Fahrradkurier, die Arbeit bei einer bekannten Burgerkette oder als Aushilfe im Einzelhandel – alles keine „Luxus-Jobs“, doch werden dir diese Tätigkeiten 4.000 – 5.000 Euro im Jahr in die Tasche spülen. Generell empfehle ich Variante 1 (Gehaltsverhandlung) oder Variante 2 (ein eigenes Business aufbauen).

Die Ausgaben verringern

Manch einer sagt auch sparen dazu. (schmunzel) Da du deine Einnahmen und Ausgaben in den ersten Schritten zusammengetragen hast, ist der Überblick da. Du siehst sofort, wo sich Spar-Reserven verstecken und kannst diese „aktivieren“. Ich empfehle dir bei den wiederkehrenden Kosten zu schauen, welche dich nicht warmhalten bzw. satt machen. Mittlerweile gibt es so viel „Flatrates“ des täglichen Lebens, die nicht sein müssen und dein Geld am Monatsende verschwinden lassen.

Ansonsten verweise ich hier gern auf die folgenden Beiträge:

Oder falls du meine Spar-Tipps in Video-Form haben möchtest, dann klicke dich in folgende Youtube-Playlist!

Kein Geld am Monatsende? Ein Problem?

Wenn man kein Geld am Monatsende übrig ist, stellt das kein Problem dar. Passiert es immer wieder, dann musst du aktiv werden, da es nach dauerhaften Schulden riecht. Einmal in der (immer größer werdenden) Schuldenspirale gefangen, wird es ungemütlich. Im besten Fall solltest du mit der Einnahmen-/Ausgabenbetrachtung und ein wenig sparen das Problem lösen. Und genau das wünsche ich dir. Nicht am Ende des Geldes viel Monat übrighaben, sondern am Ende des Monats viel Geld übrig haben – das ist unser gemeinsames Ziel.

Viel Spaß beim Rechnen und finanziellen Erfolg wünscht dir

Christian

Christian BaierMein Name ist Christian und ich lebe die 💲FRUGALE FINANZIELLE FREIHEIT💲 Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses habe ich es geschafft, frei zu werden. Dabei konnte ich mir in den letzten 15 Jahren verschiedene Einkommensströme aufbauen, die mich heute bezahlen. Aktien, ETFs, Immobilien, Kryptos, Rohstoffe und attraktive Nebeneinkommen gehören dazu. Folge mir bei meinem Experiment der Finanziellen Freiheit! Besuche meinen YouTube-Kanal! Buche gern mein „Empathisches Finanzcoaching ohne Schlips“, um die ersten Schritte auf deiner Reise zur Freiheit zu gehen!


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