Die Mathematik ist verrückt. Es gibt immer eine Lösung! Auch wenn die Lösung lautet, dass es keine Lösung gibt, bekommst du in einer mathematischen Betrachtung eine klare Aussage. Aus diesem Grund liebte ich dieses Schulfach auf dem Weg zum Abi und darüber hinaus. Möglicherweise ist darauf auch mein Excel-Fetisch begründet. Zahlen in Zellen, die den Tag erhellen. Umso schmerzhafter ist es, wenn Menschen bei Investieren keine Gewinne erzielen (oder sogar Verluste einbuchen). Denn mit Geld rational umzugehen, ist ein Garant für Erfolg an Börse und Co. Rational reich werden – wie geht das?
Ich möchte dir in diesem sich ständig erweiternden Beitrag Themen rational clever zusammenstellen, die dich zu mehr Erfolg beim Investieren und mit deinem Geld führen. Dabei wird es unrelativ zahlenlastig und wir werden Taschenrechner und Excel benötigen. Ich habe übrigens meinen Texas Instruments TI 68 Taschenrechner neben mir liegen und rechne mit. Bereit für rationale REICHWERDEN – Gedanken? Lass uns starten …
Bevor es richtig weitergeht, möchte ich dir gern zeigen, wie du dir passive Einnahmen von 225 Euro im Monat generierst. Das ganze OHNE zu sparen und OHNE extra zu verdienen. Klingt verrückt? Ja – ist es. Einfach, legal für jeden umzusetzen. Baue dir deine eigene Cashback-Rente.
Wie es funktioniert, die Anleitung und die Checkliste dazu, bekommst du hier im Artikel Deine Cashback-Rente kommt (225,76 € mtl.) | Cashback Tipps. So, nun geht es aber los…
Gefühle und Investieren werden verlieren
Als Investor oder Geld-Jongleur wirst du sehr oft getestet. Gefühle vernebeln deine klare Sicht auf dein Vermögen und lassen dich so agieren, dass du denkst, du machst alles richtig – doch rational gesehen verbrennst du mögliche Rendite oder gehst ein zu hohes Risiko ein.
Das wurde mir bewusst, als ich meinen heißgeliebten Reit Realty Income mit einem Welt – ETF gebenchmarkt hatte. Auf lange Sicht gesehen, performte der Welt ETF um zwei Prozent besser als Realty Income (inkl. Ausschüttungen).
Solltest du in verschiedene Assets investiert sein, dann können sich solch wenige Prozente über die Jahre zu einem Zinseszins Vermögen entwickeln, welches später hunderttausende Euro Unterschied ausmacht. Wollen wir dieses Geld verschenken?
Warum du Aktien niemals verkaufen solltest!
Ich kann mich sehr gut daran erinnern, als ich Tesla, Amazon und Co im Depot hatte. Es ist jeweils ca. ein Jahrzehnt her. Leider habe ich diese Aktien (zwischendurch) verkauft, um die gewaltigen Gewinne mitzunehmen und aus Respekt, dass mein Gewinn wieder schrumpft. Wir reden dabei nicht von Verlust, sondern einzig von etwas weniger Gewinn. Fahrradkette ich diese Aktien behalten, dann wäre mein Portfolio heute doppelt so groß. Diese Werte sind über die Zeit explodiert.
Andere Aktien hingegen knallten in den Keller – teilweise in die Nullzone. Ich denke da an QCells, Pixelnet und mein bitterer Wirecard – Geschmack ist immer noch nicht weg.
Sollten wir aktiv handeln, um Gewinne mitzunehmen und Verluste zu vermeiden?
Ich sage: „NEIN, wenn du ein Depot von 25 oder mehr Werten besitzt.“
Lass uns dazu einfach mal ein kleines Gedankenexperiment durchführen und rational reich werden!
Die 30 Aktien Rechnung
Folgende Situation: Du besitzt (oder erbst) 100.000 Euro und möchtest diese exklusiv in Aktien investieren. Dabei achtest du auf Diversifikation und beschließt, 30 Titel zu kaufen. Somit investierst du 3.333 Euro in 30 Unternehmen. Diese suchst du natürlich nach verschiedenen Kriterien und einer Analyse der Kennzahlen (dazu später mehr) aus. Final besitzt du ein 30 Aktien Depot.
Es gibt für jede Aktie nun drei Szenarien:
- Sie steigt
- Ein Verlauf in die Seitwärtsrichtung
- Der Kurs fällt
Was passiert, wenn ein Drittel deiner Aktien jedes Jahr um 8 Prozent steigen, ein Drittel ohne nennenswerte Gewinne und Verluste läuft und das letzte Drittel jedes Jahr im Schnitt um 8 Prozent fällt?

Hierbei erkennst du klar, dass du nicht verlieren kannst, wenn du keine Aktie verkaufst. Natürlich ist es ärgerlich, wenn aus 33.333,33 Euro nach 30 Jahren nicht mal mehr 3.000 Euro über sind, doch im Gegenzug werden aus 33.333,33 Euro über 335.000 Euro. In der Linken Tabelle siehst du, wie sich das rechnerische Szenario entwickelt.
In der rechten Tabelle arbeiten wir einzig mit Gewinn- und Verlust Titeln und entfernen die seitwärts laufenden Aktien. Das Resultat ist eindeutig und du ein halber Millionär. 😉
Natürlich kannst du mit aktivem Handel durch gezieltes Kaufen und Verkaufen, versuchen die Verluste zu begrenzen oder Gewinne mitzunehmen, doch die Wahrscheinlichkeit eine falsche Entscheidung zu treffen ist sehr hoch und sie mittelt sich mit steigender Zahl an Entscheidungen.
In diesem Zusammenhang gilt ein Gesetz des Investierens.
Du kannst mit einer Aktie maximal 100% verlieren, doch tausende Prozente gewinnen.
Die Chance, dass du bei einer vernünftigen Auswahl an Aktien einen Tesla – Wert dabei hast, ist recht gut. Egal ob Tesla, NVIDIA, Rheinmetall und Co. Eine ewig gehaltene Aktie kann dich unverschämt reich machen, wenn sie lange bei dir schlafen kann.
Wenn du vor etwa 10 Jahren 2.500 € in Tesla investiert hättest, wäre diese Investition heute bei einem aktuellen Wechselkurs ungefähr 653.900 € wert. Das entspricht einer Wertsteigerung um das rund 260- bis 290-Fache (je nach Umrechnungskurs).
Gerechnet vom GPT
Und wer hat vor 10 Jahren 2.500 Euro in Tesla investiert? Ich!
Fazit: Aus meiner persönlichen Erfahrung und der rationalen Betrachtung ist es besser im Zweifelsfall Aktien zu halten als den Versuch zu starten, den Markt zu schlagen oder Verluste zu begrenzen. Fun Fakt: Meine Amazon-Aktien wurden damals durch einen „Schisser-Stop-Loss“ verkauft, was mir verdammt viele Gewinne gekostet hat.
Warum du immer screenen musst!
Beim Einkaufen tust du es unterbewusst, bei Investieren wird es häufig vergessen. Im Supermarkt wählst du den Apfel aus, der frisch, saftig aussieht und groß ist. Dies tust du, um das bestmögliche Einkaufsergebnis zu haben,
Ein Apfel, der gesund und frisch aussieht, überrascht dich seltener mit einem Wurm oder einer fauligen Stelle.
Ein alter schrumpeliger Apfel mit Quetschstellen wird dir nicht so gut schmecken.
Diese Vorauswahl im Supermarkt sorgt dafür, dass du nach der Wahrscheinlichkeitslehre sehr häufig gute Äpfel kau(f)st. Eine Garantie ist es nie! Und genau so solltest du bei deiner Aktienauswahl vorgehen.
Suche nach Unternehmen, die frisch, saftig und groß sind.
Leider kann sich die Suche hinziehen, vor allem wenn du qualitative Kennzahlen mit auswerten möchtest. Egal, wie du diese dann zusammen würfelst, es ist nicht unabhängig. Wie wäre es mit einem System, welches dir die Auswahl leichter macht und die Chance erhöht, dass sich die Anzahl der guten Aktien (Tipp 1) steigert?
Chrischan früher: Hat sich an der CAN SLIM – Strategie die Zähne ausgebissen 😉 Es dauerte ewig, bis ich alle Kennwerte zusammen hatte. Und wenn ich diese dann bei verschiedenen Titeln ermitteln und vergleichen wollte, dann verging mir ein wenig der Spaß.
CAN SLIM ist eine Investmentstrategie von William J. O’Neil zur Identifizierung von Wachstumsaktien, bei der die sieben Buchstaben für spezifische Kennzahlen stehen: Current Quarterly Earnings, Annual Earnings Growth, New Products/Management, Supply and Demand, Leadership, Institutional Sponsorship und Market Direction. Die Methode kombiniert fundamentale und technische Analysemethoden, um Unternehmen zu finden, die vor großen Kurssteigerungen stehen. (Google)
Chrischan heute: Ich schnappe mir das Aktienterminal von Traderfox und ermittle in Lichtgeschwindigkeit kumulierte Gesamtergebnisse in den Bereichen Qualität, Dividenden, Wachstum und Robustheit. In diesen Gesamtergebnissen ist mehr drin als bei CAN SLIM damals.
Und mittlerweile kann ich mir vom Chat GPT dabei helfen lassen im Batchverfahren die Scores ermitteln zu lassen. Wie das geht, erfährst du in einer der nächsten Teile hier.
Folgende Situation: Ich habe drei Aktien ins Auge gefasst, welche gut in die Diversifikation meines Depots passen und möchte jetzt rational die beste Entscheidung treffen. Nehmen wir drei A-Titel ➡ Allianz, Altria und Ares Capital. 😉
Ich nutze das Aktienterminal von Traderfox und mache eine schnelle Analyse.
Addiere ich die vier Scores zusammen, dann komme ich auf 48 von 60 möglichen Gesamtpunkten. Bei den anderen beiden Unternehmen schaut es wie folgt aus:
Altria: 10 + 13 + 9 + 14 = 46
Ares Capital: 11 + 13 + 8 +12 = 44
Rational entschieden hat die Allianz – Aktie gewonnen und ist nach rationalen Kriterien der Wert mit der höchsten Wahrscheinlichkeit einer Best-Performance. Diese Aktie gehört somit ins Depot. 😉 Rational reich werden mal einfach, oder?
Schlechte Aktien rausschmeißen
Wir haben ja bereits gelernt, dass es nicht gut ist zu verkaufen. Jede Aktie kann 100% verlieren und deutlich mehr Gewinn machen. Wenn du natürlich aussieben willst oder musst, dann kannst du deine Kamellen zusammensuchen und mit diesem System die schlechtesten Aktien finden.
Wichtig: Dieses Scoring ist tagesaktuell und ändert sich über die Zeit. Solltest du einen Gesamtscore ermitteln und ein paar Jahre danach investieren, dann kann dies schon mehr als falsch sein.
Fazit: Vergleiche die Qualitätskriterien immer! Wer den besten Score hat, ist aus ZDF und Sicht der Wahrscheinlichkeiten meist der beste Kandidat. 💸
Warum du Trading Versprechen nicht trauen solltest!
Trading bedeutet für mich den kurzfristigen Handel mit Wertpapieren, Devisen, Rohstoffen oder anderen Finanzinstrumenten. Generell willst du beim Traden durch kurzfristige (hoffentlich volatile) Kursschwankungen dir viel Cash in the Täsch bringen. Doch kannst du damit rational reich werden?
Dabei gibt es einen unumstößlichen Fakt: Für Einsteiger liegt die Verlustquote beim Traden bei über 90 Prozent. Das bedeutet, dass wenn du kein Profi bist, wirst du auf Dauer zu 90 Prozent Geld verlieren.
Nein, ich bin besser!
Das kannst du vergessen!
Es haben sich schon unzählige Geldvermehrer daran versucht. Darunter:
- Teilnehmer von Trading Kursen und Ausbildungen
- Langjährige Buy and Hold Investoren
- Kluge und studierte Menschen
- Spielerische Investoren mit hang zu großem Risiko
- Frauen mit einer natürlichen motivierten Vorsicht
Alle zusammen schaffen es nicht, zu 10 Prozent erfolgreich zu traden. Warum solltest du (vor allem als Beginner) besser sein?
Folge (k)einem Profi Trader!
In den letzten Monaten bin ich sehr oft über das relativ stark beworbene Naga Trading gestolpert. Werbung und Finfluencer haben für diese Art des Tradings die Werbetrommel gerührt, bis die Rendite – Sahne sauer wurde.
Erst einmal vorneweg ein Vergleich zwischen dem Naga Trading und einem rational klassischem ETF (Quelle Google KI)

Wie du sehen kannst, ist diese Art von Traden nicht grad der beste Weg für jeden Investor zum rationalen Reichwerden. Doch wie ist es, wenn man einem professionellen Trader folgt? Das sogenannte Copytrading ist dabei sehr beliebt.
Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass du einem Trader folgst und ihn automatisiert kopierst. Startet der Trader einen Trade, dann kaufst du in einem bestimmten Verhältnis mit. Angenommen, dein Volumen liegt bei 1.000 Euro und das des Traders bei 100.000 Euro, dann investierst du 100 Euro in einen Trade, wenn der Trader 10.000 Euro einsetzt.
Im Grunde ist es einfach, wenn der Trader einen guten Job macht. Du musst nichts tun, außer ein paar qualifizierte Klicks.
So geht reichwerden, nicht!
Leider gibt es einen Nachteil: die Menschen, welche solche Produkte empfehlen, sind Finfluencer.
Finfluencer sind keine Trader
Ein Reddit Post fasst einen großen Haken sehr gut zusammen.
Das ist größtenteils scam, weil die trader gewinnpositionen verkaufen und Positionen die im minus sind einfach weiter laufen lassen. So wird der gewinn gefälscht. Dadurch müssen die Trader immer mehr cash nachschieben, welches sie dadurch bekommen, dass es immer mehr copys gibt. (Reddit)
Somit werden die Ergebnisse des Traders so getunt, dass ein normaler Einsteiger denkt, dass er dem besten Trader der Welt folgt und bald reich wird. Doch die Statistiken sind gefälscht. Okay – man redet sich damit raus, dass nicht geschlossene Trades nicht in die Statistik rein können, doch das wäre so …
… als würde ich nur über meine Gewinne berichten.
Die Finfluencer verdienen durch die Vermittlung viel Geld. Sie spielen mit der Gier und werden reich. Igitt. Auf der einen Seite nehmen die Finfluencer:
- Belohnungen pro kopiertem, profitablen Trade
- Affiliate Provisionen
- Lifetime-Kommissionen
- oder bis zu 1.000 USD CPA pro qualifizierter Anmeldung
mit. Auf der anderen Seite werden geschönte Statistiken gezeigt.
Manchmal sind dann GENIALE GELD IDEEN nicht so genial. Auf diesem YouTube – Kanal wurde beispielsweise das Naga – Copytrading vor 4 Jahren empfohlen mit Schlagwörtern wie: Geld verdoppeln, Ohne Arbeit, Superschnell, Passiv). Keine Aussage dazu, dass Verlusttrades nicht in die Copytrader – Performance inkludiert sind. Einzig die Aussage:
Riskantes Geschäft
fällt. Nun – Jahre später kommen die ersten Videos mit dem Zusatz, dass Verlusttrades nicht inkludiert sind bzw. es werden erstmals Verluste gezeigt. Dazwischen liegen einige Jahre mit vielen Verlusten vieler Menschen und verdammt hohen Einnahmen des Influencers.
Wichtig: Ich möchte hier kein Bashing betreiben. Der Kanal Geniale Geld Ideen ist mir in diesem Thema sehr präsent aufgefallen und steht sinnbildlich für viele weitere Kanäle und ähnliche Produkte. Mutmaßlich, wahrscheinlich oder möglicherweise hat Steve von geniale Geld Ideen dies bei den ersten Videos nicht gewusst, doch bei so risikoreichen Produkten gehört eine tiefere Recherche auf jeden Fall dazu.
Erst seit dem zweiten Quartal 2023 zeigt Naga überhaupt die offenen Trades an. Zuvor konnten die Anleger die offenen Trades nicht einsehen. Sie wussten also nicht, ob eine positive Gewinnrate am guten Händchen des Traders liegt oder daran, dass er schlecht laufende Positionen einfach nicht schließt. (Handelsblatt)
Fazit: Generell vom Trading die Finger lassen, da die Verlustquote einfach zu hoch ist. Wenn du traden starten möchtest, dann maximal mit 2 Prozent deines Gesamtvermögens.
Warum du eine zweite „Geldmeinung“ brauchst!
Es gibt zwei Arten von Fehlern. Zum einen die Fehler, welche du selbst erkennst und nachfolgend berichtigst. Und dann gibt es noch die Fehler, welche du nicht bemerkst, solange kein anderer dich darauf hinweist.
Betriebsblindheit gibt es auch bei Finanzen
Aus diesem Grund benötigst du eine Person, die folgende Eigenschaften mitbringt:
- Die im Bereich des Investierens, der Altersvorsorge und des Sparens bereits da ist, wo du bist bzw. wo deine Ziele liegen. Eine Art Vorbild!
- Die unabhängig und unbefangen ist und dich möglichst nicht zu gut kennt. Wo es unwahrscheinlich ist, dass alles aufgrund von Freundschaft oder Familie als OKAY bejaht wird.
- Die im besten Fall dein Wissen an den Stellen ergänzt, an denen deine bisherigen Investitionen und Entscheidungen abgerundet werden.
- Die sich nicht nur deinen Kontostand anschaut, sondern diesen auch mit deinen Lebensumständen abgleicht und daraus Schlussfolgerungen zieht.
- Die möglicherweise in ein paar Jahren sich noch einmal um deine Betriebsblindheit kümmert.
Suche dir eine solche Person und bespreche ernsthaft deine Finanzentscheidungen und Portfolios. Bitte sie, eher kritisch vorzugehen, anstatt dich mit finanziellen Wattehanschuhen anzufassen.
Solltest du eine solche Person nicht in deinem Umkreis haben, dann kann dir ein Finanzcoach helfen. Achte dabei auch darauf, dass es kein „bitte zahle 5.000 Euro für mein komplettes Coaching“ ist, sondern ein Coach, der am besten Stundenweise nach Leistung bezahlt wird.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel Werbung machen, doch im besten Fall kommen wir beide zusammen. Die Informationen dazu findest du auf:
Fazit: Allein investieren ist nicht falsch, doch in der eigenen Bubble dabei gefangen zu sein, bringt dir nicht das maximale Wissen und Möglichkeiten ein.
Warum du deinen Kilometerpreis kennen solltest!
Rational reich werden bedeutet, über seine Kosten Kontrolle zu haben. Denn was du kontrollierst, kannst du steuern. Wenn du reicher werden möchtest, dann musst du dein Geld steuern. Dabei wissen viele Menschen nicht mal, was ein Kilometer wert ist. Dass der pauschale Kilometersatz in der Steuererklärung 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer beträgt, bekommen viele Kraftfahrer zusammen.
Doch was kostet ein Kilometer mit deinem Auto.
Lass es mich einfach mal an meinem kleinen Colt berechnen. Dabei bleiben wir einzig bei den Benzinkosten, da diese in den weiteren Berechnungen Anklang finden werden.
Mein Verbrauch liegt bei 5,1 Liter auf 100 Kilometer. Dabei kann es Tage geben, an denen ich mit 4,4 Liter fahre und an manchen Tagen (bei kürzeren Strecken) geht es schon mal auf die 6 Liter. Rechne ich nun 5,1 Liter mit 1,75 Euro zusammen, dann verbrauche ich 8,93 Euro auf 100 Kilometer.
Macht pro Kilometer 8,93 Cent … einfach betrachtet 9 Cent.
Und damit kannst du rechnen. 😉
Beispiel 1: Du fährst jemanden zu seinem Ziel und verfährst 40 Kilometer, dann sind dies 3,60 Euro Kosten. Ob du diese in Rechnung stellst, oder nur in deinem Brain verbuchst, bleibt dir freigestellt.
Doch halt! Achte auf die ersten fünf Kilometer. Warum?
Ich mache es mal kurz:
Die zwei ersten Phasen nach dem Autostart:
Kaltstartphase (0–2 km) – Verbrauch ist deutlich höher – oft 15–20 l/100 km, je nach Auto sogar mehr.
Warmlaufphase (2–5 km) – Verbrauch sinkt Schritt für Schritt, liegt aber noch über dem Normverbrauch (z. B. 9–12 l/100 km bei einem Auto, das eigentlich 6 l/100 km braucht).
Das bedeutet, dass die ersten 5 Kilometer grob etwas mehr als einen Euro kosten

In diesem einfachen Diagramm siehst du, dass erst ab Kilometer Zehn das Fahren effizient wird.
Beispiel 2: Eine Tankstelle hat 8 Cent preiswerteren Sprit. Du möchtest 40 Liter tanken, musst zur Tankstelle jedoch 19 Kilometer (Hin- und zurück) fahren. Nun wissen wir grob, dass die ersten fünf Kilometer grob 1 Euro und die weiteren 14 Kilometer 1,26 Euro kosten. Insgesamt verfahren wir 2,26 Euro, was durch 40 geteilt 5,7 Cent pro Liter ausmacht. Somit bleibt ein Vorteil von 2,3 Cent. Da du an der Tankstelle auch noch 4-7 Minuten stehst, wird der Motor wieder kälter und von den 2,3 Cent bleibt etwas über ein Cent über – Minus die Lebenszeit = Verlustgeschäft.
Beispiel 3: Kurze Strecken (unter 2 Kilometer) oder einfach mal umparken, weil es dann ein besserer Parkplatz ist, sind Mühlen der rationalen Geldverschwendung. Laufe zu Fuß oder nimm das Rad in diesen Situationen und zähle pro Kilometer neun Cent in deine Tasche. Das motiviert und fühlt sich fast so gut an, wie eine Dividendenzahlung. 😉
Rational reich werden – das war der erste Streich, der zweite folgt zugleich …
Denn rational reich werden ist eine Serie. Wir sind noch lange nicht am Ende. Es wird noch mindestens drei bis vier weitere Teile geben. Also klick dich wieder rein oder schau dir diese Serie als Video an! Wo? Auf meinem Kanal Frugale Finanzielle Freiheit!
Bis bald
Dein Chrischan
Mein Name ist Christian und ich lebe die ?FRUGALE FINANZIELLE FREIHEIT? Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses habe ich es geschafft, frei zu werden. Dabei konnte ich mir in den letzten 15 Jahren verschiedene Einkommensströme aufbauen, die mich heute bezahlen. Aktien, ETFs, Immobilien, Kryptos, Rohstoffe und attraktive Nebeneinkommen gehören dazu. Folge mir bei meinem Experiment der Finanziellen Freiheit! Besuche meinen YouTube-Kanal! Buche gern mein „Empathisches Finanzcoaching ohne Schlips“, um die ersten Schritte auf deiner Reise zur Freiheit zu gehen!
Ich nutze Exporo schon lange >> Immobilien-Projekte mit kleinem Geld finanzieren und gleichzeitig etwas von Wertsteigerungen und regelmäßigen Mieten abbekommen - genau mein Ding. Exporo ist Europas Marktführer im Bereich digitale Immobilieninvestments und mittlerweile haben sich schon 180 Leser meines Blogs und Newsletter registriert und erfolgreich investiert. Die Exporo AG ist ein Partner von mir und ich konnte einen tollen Willkommens-Bonus vereinbaren, mit dem du 100 € auf dein Erstinvestment erhältst und dir so selbst eine kleine Freude machen kannst. >> https://p.exporo.de/bonus100/?a_aid=63992

Die Kilometerkosten mit dem Auto auf den Spritpreis zu reduzieren ist aber sehr kurz gedacht.Mit allen Kosten (Versicherung, Steuer, Wertverlust, Werkstatt, TÜV usw) kommst Du kaum unter 20 Cent pro Kilometer weg.
Andererseits ist aber auch zu Fuß gehen nicht kostenlos, es sei denn Du gehst barfuß. Ein ordentliches Paar Schuhe kostet 50 € und hält vielleicht 500km, macht immerhin 10 Cent pro Kilometer.
Vielen Dank Stefen für deinen Kommentar. Ich nehme ihn mal ganz frech in den nächsten Livestream und beantworte ihn persönlich, okay?
LG vom Chrischan
PS. Auf meinem YouTube – Kanal -> https://www.youtube.com/@SelbstSchuldCOM/