Wohnungsräumung 8 Tipps zur Minimalisierung von Besitz

Wohnungsräumung: 8 Tipps zur Minimalisierung von Besitz

8 Tipps für ein aufgeräumtes Leben

Immer mehr Menschen folgen dem minimalistischen Trend. Junge Leute stellen fest, dass Konsum bindet und genießen das Gefühl von Freiheit, wenn die eigene Wohnung mal so richtig von allen Altlasten befreit wird. Und auch die ältere Generation verlagert ihre Prioritäten und entscheidet sich gegen den Konsumwahn. Digitale Nomaden reisen nach der Wohnungsauflösung nur mit wenig Gepäck und Tiny Houses liegen voll im Trend. Wir specken materiell ab und merken, dass das auch unser Wohlbefinden steigert.

Doch wie geht man dabei am besten vor? Kann man als Mieter eine Wohnungsräumung selbst bewältigen oder muss ein professioneller Entrümpler her, der diese Aufgabe übernimmt? Das kommt ganz auf den Umfang der Entrümpelung an. Eine kleine Einraumwohnung oder ein WG-Zimmer kriegt man super alleine entleert. Handelt es sich allerdings um eine größere Wohnung oder gar ein Haus, ist die Beauftragung eines entsprechenden Entrümpelungsunternehmens wie Wirentsorgen vielleicht doch ganz angebracht.

Selber die Wohnung räumen oder ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen?

Diese Frage kann nur jeder individuell für sich beantworten. Entscheidest du dich für einen Dienstleister, bedenke, dass dieser lediglich die Abholung und Entsorgung der Gegenstände übernimmt, die du loswerden möchtest. Einige Firmen bieten zwar zusätzlich einen Einpackservice an, doch sortieren und ausräumen musst du selbst. Auf Wunsch kommen Entrümpelungsunternehmen in Etappen zur Wohnungsräumung. So kannst du als Mieter nach und nach Dachboden, Keller und die einzelnen Räume in deiner Wohnung lehren. Um Geld bei der Wohnungsauflösung zu sparen, eignet sich die Beauftragung einer Firma sicher nicht. Der große Vorteil besteht allerdings darin, dass du dich nicht um die Entsorgung nach der Räumung der kompletten Wohnung kümmern musst und einiges an Zeit und logistischem Aufwand sparst.

Hast du als Mieter genügend Zeit, um eine Haushaltsauflösung durchzuführen und möchtest eventuelle auch Möbel und andere Gegenstände nach und nach verkaufen oder verschenken, kannst du eine Wohnungsräumung durchaus selbst bewerkstelligen.

Wohnungsräumung: Die ersten Schritte in Richtung Freiheit

Der erste Schritt für eine erfolgreiche und stressfreie Wohnungsräumung ist die Planung. Eine gute Organisation und Vorbereitung sparen nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Stress.

Tipp 1: Bestandsaufnahme und Sortieren um die Wohnung zu räumen

Eine Haushaltsauflösung ist eine gute Methode, um Ordnung in das eigene Leben zu bringen. Um zu entscheiden, was du tatsächlich brauchst, lohnt es sich eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Dafür nimmst du dir am besten jedes Zimmer einzeln vor. Oftmals fallen hierbei schon die ersten Dinge auf, die du lange nicht beachtet oder genutzt hast.

Bei der Wohnungsauflösung steht immer die Frage dahinter:

„Was brauche ich wirklich?“

Alles, was du für mindestens ein Jahr nicht benötigt hast, kann sicher als nicht notwendig betrachtet werden. Hinzu kommen alle Dinge, die in doppelter Ausführung vorhanden sind. Diese müssen nicht weiter in der Wohnung verstauben. Auch Statussymbole dürfen bei der Räumung weichen. Überprüfe jedes Ding auf seine Notwendigkeit für deine Existenz. Brauchst du wirklich so viel Bekleidung für das eigene Überleben? Müssen es 10 Paar Schuhe sein, um zu existieren? Sind 5 Blumenvasen notwendig? So kannst du dich langsam durch alle Räume arbeiten.

Tipp 2: Sachen an andere Mieter, Nachbarn oder Freunde abgeben

Die minimalistische Lebensweise dient nicht nur der eigenen Klarheit und Ordnung, sondern ist auch ein Statement gegen die Wegwerfgesellschaft. Alles, was nicht in den Müll gehört, kann somit eine zweite Chance erhalten und an andere Mieter, Nachbarn oder Freunde verschenkt werden. Auch das Verkaufen der Sachen auf geeigneten Plattformen wie Ebay oder Kleiderkreisel ist eine gute Idee und spült ganz nebenbei noch etwas Geld in deine Haushaltskasse.

Ausmisten und Gutes tun – das ist doch eine tolle Sache. Kleidung und Schuhe werden auch von sozialen Einrichtungen gerne entgegengenommen. Davon gibt es in Deutschland etliche.

Doch egal, ob du bei der Räumung der Wohnung Gegenstände verkaufen oder verschenken möchtest – achte darauf, dass sie in einem Zustand sind, der dafür angemessen ist.

Tipp 3: Gemeinsam ist man stärker

Wenn es dir schwerfällt, Dinge loszulassen oder dich von Sachen zu trennen, dann hole dir Unterstützung. Es macht viel mehr Spaß, die Räumung mit Freunden und der Familie durchzuführen und nicht selten hilft der Blick eines anderen Menschen, die Wichtigkeit bestimmter Dinge anders einzuordnen. Du kannst deine Wohnungsauflösung zu einem Fest werden lassen und am Ende des Tages deine neue Freiheit zusammen mit lieben Menschen feiern.

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Tipp 4: Aus den Augen – aus dem Sinn

Du hast noch Zweifel, was deine Wohnungsräumung angeht. Dann parke doch einfach Sachen, von denen du dich gar nicht trennen magst erst einmal im Keller oder einem anderen geeigneten Raum zwischen. Nach einiger Zeit wirst du von ganz alleine bemerken, dass du die meisten Dinge davon nicht benötigst und kaum noch einen Gedanken an sie verschwendest. Dann kannst du die Sachen immer noch verkaufen, verschenken oder entsorgen.

Tipps 5: Wohnungsräumung aufgeschoben ist meist auch aufgehoben

Verschiebe die Räumung nicht auf den nächsten Urlaub, den nächsten Monat oder das kommende Jahr. Dann wird das nichts. Setze dir feste Termine, sowohl für die Bestandsaufnahme und das Sortieren als auch für die anschließende Räumung der kompletten Wohnung.

Tipp 6: Kleinen Schritten folgen große Taten

Du bist dir noch nicht ganz sicher, ob du wirklich auf fast alles in deiner Wohnung verzichten kannst. Das ist nicht schlimm. Die Erfahrung zeigt, dass sich bei den Menschen, die anfangen weniger anzuhäufen, bewusster einzukaufen und nach und nach langsam immer mehr Gegenstände aus der Wohnung zu entfernen ein gutes Gefühl einstellt. Weniger Besitz macht frei und tut auch der inneren Aufgeräumtheit gut. So kannst du langsam damit beginnen, deinen materiellen Besitz in der Wohnung zu minimieren und irgendwann dann den großen Schritt zur abschließenden Wohnungsräumung vollziehen.

Tipp 7: Als Mieter vorsorgen

Mieter ziehen heutzutage viel häufiger um als das noch vor 10 Jahren der Fall war. Unsere Zeit ist schnelllebig geworden. Jobs werden häufiger gewechselt und auch Familien bleiben nicht mehr so lange zusammen. Doch so ein Umzug ist für einen Mieter nicht ganz billig. Halte dir das vor Augen. Denke bei jeder Anschaffung an den Aufwand, den es bedeuten kann, diesen Gegenstand wieder loszuwerden. Oftmals bist du als Mieter an Kündigungsfristen gebunden. Je weniger Gegenstände du dann unter Zeitdruck ausräumen musst, desto besser. Daher ist es gerade für Mieter besonders hilfreich in Sachen Konsum vorausschauend zu denken.

Tipp 8: Leihen ist das neue Kaufen

Warum kaufen, wenn man das meiste heute bereits ausleihen kann. Das betrifft nicht nur Autos oder Fahrräder, sondern auch Kleidung. Auch Kochplatten, Backofen und Sandwichmaker, Waffeleisen und Pizzaöfen können mittlerweile tage- oder wochenweise gemietet werden. Selbst einen TV kann man sich für knapp 60,00 € / Monat ausleihen. Im Grunde muss man nicht mehr viel besitzen, um alles zu haben.

Weiterlesen-Tipp: Oh Gott – 17 Zimmer, 13 Ställe und Garagen, 4 Keller und riesige Dachböden. Wenn du wissen willst, wie ich hier das Entrümpeln angefangen habe, dann klicke dich in den Artikel Minimalismus – Wie entrümple ich ein Haus? Omas Hinterlassenschaften.

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