Minimalismus – Wie entrümple ich ein Haus Oma Hinterlassenschaften

Oma war so sparsam, dass mir fast die Luft weg bleibt. Das Anwesen ist so groß, dass ich durchdrehen könnte. 17 Zimmer, 13 Ställe und Garagen, 4 Keller und riesige Dachböden wurden die in den letzten Jahrzehnten gefüttert. Wie es sich für echte DDR-Bürger gehört wurde jeder kleine Knopf, jede Papiertüte und jedes Kleidungsstück für „schlechte“ Zeiten aufgehoben. Oma sicherte, Dinge, welche andere als Müll betrachten. Plastetüten und Plaste-Schalen in denen beispielsweise Chips und Gehacktes verschweißt waren, wurden jahrelang gereinigt, gestapelt und aufgehoben. Nun bin ich allein und stehe vor der Frage: „Wie entrümple ich ein Haus?“.

Ich zeige dir in diesem Beitrag wie ich damit angefangen habe, was meine Vorgehensweise wr und meine Erkenntnisse fürs Leben daraus sind. Persönlichkeitsentwicklung trifft Minimalismus Teil 1. Die Aufräumerei würde sich bestimmt über so einen riesengroßen Auftrag freuen. (schmunzelgruß)

Wie entrümple ich ein Haus – der Start

Schon vor dem Tod meiner Oma war uns Beiden klar, dass ich nicht in dem alten Bauerngehöft bis zum Lebensende bleiben werde. Ich wusste damals, dass ich mich um alles kümmern darf, da keine Familie übrig war nach diversen Sterbefällen. In der Theorie war es einfach:

Ich räume einfach alles aus und ziehe aus.

Das daraus eine mittelfristige Lebensaufgabe wird, habe ich nicht gedacht. Es ist nicht so einfach wie ein Umzug in eine neue Wohnung. Es geht darum Dinge zu entsorgen – nicht zu bewegen. Ratschläge wie:

„Schmeiß doch alles auf den Müll“

sind zwar grundlegend okay, doch null nachhaltig. Es drehten sich immer wieder Gedanken im meinem Kopf, wie ich mit dem ganzen Müll etwas Gutes tun kann und möglichst korrekt alles entsorge. Dabei manifestierten sich vier Hauptgedanken.

Gedanke 1: Geld oder Zeit

„Ruf doch mal ein Entrümpelungs-Unternehmen an!“ oder „Versteigere alles und mache damit fette Kohle“ – gegensätzlicher könnten die Ratschläge nicht sein. Am Ende stellen sich drei Fragen.

Gebe ich Geld aus?

Das bedeutet ein Unternehmen oder Kleinunternehmer kommt und hilft professionell beim Entrümpeln. Dieser Gedanke ist sehr sympathisch und es reicht ein Blick in unsere kostenlose Wochenzeitung. Da gibt es bestimmt einen Trödel-Heiko, der alles mitnimmt (und im besten Fall verrechnet). Hierbei werden die Dinge im Massenverfahren entsorgt. Mein Herz wollte das nicht zulassen. Immerhin steckt in allem ein wenig Oma, Opa und Co. Ein bewusstes Entrümpeln hingegen ist wie ein nachträgliches Kennenlernen der Familie.

Kümmere ich mich zu größten Teilen selbst darum?

Das Ausräumen ist wie eine Art Abschied. Ich möchte gern die Geschichte meiner Familie und des Hauses nachträglich erleben. Wenn ich mich selbst darum kümmere ist es wie ein langes Computerspiel mit Entdeckungs-Schwerpunkt. Einziger Nachteil bei dieser Methode ist, dass es eine ganze Zeit dauert bis ich das Spiel durch habe und das Haus leer ist.

Mache ich Geld?

Jedes Teil bei Ebay-Kleinanzeigen zu versteigern, waren die geldgierigsten Tipps aus der Umgebung. Ja es kann sein, dass ich gut Geld machen kann damit … bei geschätzt über 50.000 versteigerbaren Teilen würden diese mich überleben. Mir ist es wichtig alles so effizient wie möglich loszuwerden, wenn möglich dabei Gutes zu tun und die wirklich wertvollen Dinge zu verkaufen. Frei nach dem Motto: „Entrümpeln mit Herz und Verstand.“

Gedanke 2: Erinnerungen oder Müll

Bei einem so großen Berg an Dingen muss klar sein, was weg kann und was nicht. Wenn ich von 50.000 Dingen nur 5.000 übrig behalte (und das sind bereits zu viel), dann darf ich nur jedes zehnte Ding behalten. Das heißt die Entrümpelungs-Schmerzgrenze muss ganz niedrig sein. Somit ist alles Müll – außer die Sachen, welche mich erinnern und ich gleichzeitig nutzen kann. Alle Dinge welche mich visuell erinnern, werden fotografiert und digital abgelegt. So jedenfalls der Plan.

Gedanke 3: Zeit nutzen

Anspruchsvoller Job, Online-Business, Leben und Entrümpeln – das sprengt auf jeden Fall die 24 Stunden meines Tages. Zeitmanagement ist wichtig um nicht irgendwann auszubrennen. Ich habe mir die Zeiten zum Ausräumen geplant in denen ich früher Oma gepflegt habe. Jeden Abend ein wenig und an jedem Wochenende wird gesichtet, sortiert und zur Entsorgung vorbereitet. Zusätzlich nutze ich jeden freien Tag um vormittags ein paar Stunden zu sortieren. Da das Entrümpeln des Hauses eine einfache und langwierige Arbeit ist, besteht Verdummungsgefahr. (schmunzel) Bei jedem Einsatz höre ich nebenbei Podcasts, die mich weiter entwickeln oder inspirieren.

Gedanke 4: Was wird die Welt nach meinem Tod brauchen?

Diese Frage ist der Hammer. Mit der Antwort fällt es mir leicht radikal beim Entsorgen vorzugehen. Ich versuche beim Ausräumen immer die Dinge aufzuheben, die ich wirklich brauche oder die die Welt später gebrauchen kann. Zeitgeschichte. Und wenn die Welt sie später gebrauchen kann, warum gebe ich sie nicht jetzt weg? Beispielsweise habe ich letzten Sonntag einige historische Fotos unserer Stadt gefunden. Soll ich sie aufheben, damit sie jemand nach meinem Tod findet? Oder gibt es jetzt Menschen, welche diese Bilder gut in ihren richtigen Archiven gebrauchen kann? Im Grunde ist jeder Antwort auf diese beiden Fragen eine Aufforderung zum Weggeben.

Mit diesen Gedanken machte ich mich vor einigen Monaten an die Entrümpelung des Hause und begann dabei mit dem …

Blick in die Schränke

Dabei habe ich sofort bemerkt, dass Oma viel zu viele Sachen hatte, die sie nie genutzt hat. Besonders bei den Kleidungsstücken hat mich der Blitz getroffen. Massig Blusen, Hosen, Jacken und Co. Stücke, die ich nie an Oma gesehen habe und welche bei normaler Abnutzungs-dauer mehrere hundert Jahre ausgereicht hätten. Wahnsinn – mehrere Schränke und Fächer voll. Was mache ich mit so viel Klamotten, wenn ich sie nicht selbst anziehen kann? Hierbei habe ich mit folgenden drei Strategien bereits einen großen Teil entsorgen können.

Lettlandhilfe

Durch eine gute Freundin stieß ich auf diese Möglichkeit und konnte zwei große Koffer und einen großen Karton an Menschen spenden, die sich wahrhaft darüber freuen. Hier suchte ich die besten Stücke heraus. Dabei waren Blusen, Hosen, Jacken, Gürtel, Taschen und Co. Für mich war es ein warmes und ergreifendes Gefühl zu wissen, dass die Sachen weiterleben.

Die Straßen-Gauner

Alle paar Wochen habe ich einen Zettel im Briefkasten mit der Ankündigung von Kleider-Sammlungen. Sachen in Säcke verpacken, auf die Straße stellen und warten bis sie abgeholt werden. Hierbei wurde ich alle „mittelguten“ Sachen los. Auch wenn die Gauner die Sachen weiter verkaufen und sonst was damit machen, haben sie mir viel Zeit erspart und ruck-zuck waren sieben!! große Säcke entsorgt.

Kleidertonnen

Wenige Kilometer entfernt von meinem Haus stehen Altkleider-Tonnen. Hier entsorgte und entsorge ich die Reste.

Verschenken hilft beim Entrümpeln

TIPP: Die Mitnahme-Kiste

Eine Idee kam mir beim Aufräumen in den letzten Wochen – die Mitnahme-Kiste. Ich hatte dies vor einigen Jahren im Urlaub entdeckt. Eine Art offene Kiste, welche ich mit guten nutzbaren Dingen fülle und einfach vor meine Haustür stelle. Jeder kann sich mitnehmen, was er braucht und somit werde ich mein (gutes) Zeug los und weiß, dass ein anderer etwas damit anfangen kann. Und wenn er es nur versteigert, dann gelangt es über diesen Zwischenschritt zum richtigen Empfänger.

Die Geschirr-Invasion

Nachdem ich die Kleidung unter Kontrolle gebracht habe, dachte ich es kann nicht mehr schlimmer kommen. Die Aufmerksamkeit lag anschließend auf Geschirr und Co. Obwohl ich schon vor einigen Jahren eine ganze Menge auf dem Flohmarkt losgeworden bin, wartete noch ein Vielfaches in den Schränken.

Die vollen Schränke von Oma schienen mir beim Aufräumen mehrere Meter tief.

Das gute beim Geschirr ist, dass es in unsere Restmüll-Tonne entsorgt werden kann. So fing ich an die ersten Teller, Tassen und Co zu entsorgen und merke schnell, dass diese Taktik mehrere Monate brauchen würde. Schließlich sind diese Tonnen nicht so tief wie die Schränke.(schmunzel) Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 12 Bananen-Kisten voller Geschirr. Auch hier halfen mir die Straßen-Gauner. Auf ihren Flyern stand auch, dass sie Geschirr und alles aus der Küche suchen und verwerten. Ich stellte beim ersten Mal drei Kisten zum testen raus und war glücklich, dass ich Abends einen leeren Bürgersteig vorfand. Bei der zweiten Sammlung gingen fünf weitere Kisten auf die Reise und bei der nächsten Möglichkeit geht es weiter.

Bücher, Akten und Fotos – Erinnerungen auf Papier

Diese Kategorie kann viel Zeit fressen und tut auch ein wenig weh. Besonders von den alten Büchern habe ich erst wenige entsorgt. Übrig sind sehr viele liebevolle Exemplare von früher, die es nicht mehr zu kaufen gibt. Da wir ein Bauernhof waren drehen sich die meisten um Ackerwirtschaft und Tierzucht. Die möchte ich nicht vernichten. Hier werde ich nach Kategorie „bündeln“ und diese Pakete versuchen an einen dankbaren und interessierten Menschen zu übergeben.

Die ganzen Akten, Rechnungen und Co möchten alle gelesen und weise entsorgt werden. Dies gestaltet sich ebenso anspruchsvoll, da hier wichtige Dinge drin sein könnten … aber nicht müssen. (schmunzel) Alles was ich als nicht vernichtenswert empfinde wird digitalisiert und dann entsorgt. Einzig Lebensdokumente (Stammbücher, Erbscheine, …) behalte ich im Original.

Fotos hingegen werden zu 95% (nach der Auswahl) digitalisiert und nur die allerbesten im Original aufgehoben. Dabei gab es viele Fotos unserer Stadt aus früheren Tagen. Diese werden an den örtlichen Heimatverein oder alteingesessene Bürger, die etwas damit anfangen können, gegeben. Ich kann dir wärmstens empfehlen über die Möglichkeit der Digitalisierung so viel wie möglich abzudecken.

Minimalismus – meine drei Erkenntnisse

Selbstverständlich bin ich noch lange nicht fertig mit aus und aufräumen. Dennoch möchte ich dir meine drei Erfahrungen bzw. Minimalismus-Tipps aus meinen Entrümpelungen mitgeben.

#1 Sei minimalistischer und denke an den Tod

Der Tod kann ein guter Gedanke sein, wenn es darum geht konsequenter und minimalistisch zu leben. So verrückt es klingt hilft dir diese Endgültigkeit des Lebens dabei die besseren Entscheidungen gegenüber deiner Besitztümer zu treffen. Was passiert mit deinen Sachen, wenn du Tod bist? Was brauchen deine Kinder und was würden sie sofort entsorgen bzw. verschenken? Bei Oma war es tatsächlich so, dass sie sich von keinem ihrer Dinge trennen wollte, selbst wenn es schon fehlerbehaftet war. Ich erinnere mich gern an die alte Küchenschürze mit Loch. Je älter du wirst, desto schwerer kannst du dich von Dingen trennen. In jedem Teil steckt eine Lebenserinnerung. Je weniger Leben du übrig hast, desto mehr klammerst du dich an diesen Erinnerungen. Deshalb ist meine Empfehlung schon frühzeitig darauf zu achten, dass dein Leben an so wenig Dinge gekettet ist wie möglich.

#2 Stelle dir die Frage: „Was nutze ich wirklich?“

Bei den Aufräum-Aktionen in den letzten Wochen habe ich etwas sehr Interessantes festgestellt.

Wenn ich alles, was Oma nutzte auf einen Haufen zusammen trug, waren das nicht mal fünf Prozent ihrer ganzen Dinge.

Natürlich war Oma kriegsgeprägt und es waren andere Zeiten, dennoch hat sie die letzten zehn Jahre ein paar Lieblings: Schürzen, Hosen, Oberteile, Schuhe, Teller, Tassen, … gehabt welche sie tagtäglich nutzte. Sie hat ihre Kleidung geliebt und sich darin wohl gefühlt. Sie war ihre Kleidung – ihre Kleidung war sie. Eine andere Art der Wertschätzung, welche heutzutage verloren geht.

Du kannst ja den Test machen und deine ganze Kleidung in einen Schrank unterbringen. Jedes Teil was du trägst und genutzt hast, kommt in einen anderen leeren Schrank. Nach einem Jahr wirst du das Dilemma sehen und erkennen wie viele Stücke nicht einmal genutzt wurden. Denkst du was du ein Jahr lang nicht nutzt … brauchst du wirklich? Ich empfehle dir beim Ausmisten und im Jetzt-Leben diese Frage im Hinterkopf zu behalten. Sie hilft dir wahrhaft bei den Entsorgungs-Entscheidungen.

#3 Wie kann ich Gutes tun?

Ich liebe das Gefühl, welches sich beim Spenden oder Verschenken einstellt. Besonders beim Entrümpeln kann dieses gute Feeling mehr wert sein, als fünf hart verdiente Euro über Ebay-Kleinanzeigen. Es gibt so viele Menschen, die sich über unsere „Reste“ freuen und dankbar für jede Gabe sind. Und jeder meckert wie schlecht und ungerecht die Welt ist.

Lass das Meckern sein und tue selbst etwas Gutes. Überlege wer kann mit alten Dingen etwas anfangen und sorge dafür, dass diese dann zu den Menschen kommen, die es brauchen.

Haus entrümpeln – das erste Fazit

Es ist eine lange Reise mit vielen Zwischenstationen wenn du ein komplettes (Mehrfamilien)Haus entleeren möchtest. Wenn ich mir nicht angewöhnt hätte an jeden freien Tag einige Stunden anzupacken, dann scheint dies zu einem unmöglichen Unterfangen zu werden. Ich vergleiche es oft mit Holz hacken – am Ende des Tages sehe ich ein Resultat. Jeder leere Kommode, jeder leere Schrank und jedes leere Zimmer macht mich glücklich und frei. Hochgerechnet brauche ich noch mindestens ein Jahr bis alles leer und rein ist. Wenn du jetzt fragst: „Warum räume ich das komplette Haus leer?“ dann lautet meine Antwort: „Weil ein so großes Anwesen zu schwer ist um mein leichtes, freies und unabhängiges Leben weiter zu führen.“.

Oft ist weniger … mehr. In diesem Fall trifft dies definitiv zu. (schmuzel)

Ich wünsche dir einen angenehmen Tag

Christian

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4 thoughts on “Minimalismus – Wie entrümple ich ein Haus? Omas Hinterlassenschaften

  1. Hallo Christian,

    danke für den Artikel. Ich glaube, so etwas, ist nie einfach, wenn es um einen geliebten Menschen geht.

    Ich denke, es ist in der Tat ein Generationending, das früher mehr aufgehoben worden ist. Einerseits durch Erfahrungen im Krieg oder danach oder halt auch im Sozialismus des Ostens. Es gab schlicht nicht alles und daher hat man es halt aufgehoben. Minimalismus muss man sich auch Leisten können und ich kann wenig besitzen bzw. tue mir leicht beim Aussortieren, da ich weiß, dass ich alles schnell über Amazon, eBay und Co wieder besorgen kann. Auch die Technik macht die Sache einfacher. Heute kann ich alles digitalisieren, früher hieß es Bilder, Dokumente und Akten irgendwo zu lagern.

    In jedem Fall noch viel Erfolg beim Ausmisten.

    Gruß
    Fuseboroto

    1. Hiho Fuseboroto,

      genau das ist das Punkt >> Heutzutage sollte jeder nur das besitzen, was er wirklich braucht. Alles was „man mal gebrauchen könnte“ kann weg, denn wenn man es braucht, dann bekommt man es überall. Ich denke, wenn jeder nur das besitzt, was er braucht und nutzt, den Rest Bedürftigen gibt … dann wäre kein Mensch auf der Welt unnötig arm.

      Dir einen freien Sonntag

      Christian

  2. Ich habe neulich eine Wohnung von einer verstorbenen Dame übernommen. Da die Erben von weit weg kamen, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich gegen eine Preisminderung die Wohnung leer räume. Damit ich die Wohnung schnell wieder vermieten konnte, habe ich versucht so ziemlich alles über ebay Kleinanzeigen loszuwerden. Das hat ganz gut geklappt. Ich habe alles zu verschenken eingestellt und ein Großteil war nach 2 Tagen weg. 20 Jahre alte Küche, Tische, Stehlampen, Geschirr, Musikanlage und und und. Kleidung habe ich direkt in den Altkleider Container gegeben. Trotzdem sind noch 2 große Anhänger zur Deponie gewandert. Mit dem Schlafzimmer was keiner wollte, Einbauregalen und jede Menge Plunder. Ich habe mich aber auch total gefreut als die Leute die Sachen abgeholt haben und sie die weiterverwenden. Und natürlich das ich den Kram nicht wegschmeißen musste.
    Und das auf gerade mal 57m².
    Ein ganzes Haus zu entrümpeln ist auf jeden Fall eine Mammutaufgabe. Und wenn es wie bei dir ein Angehöriger war, dann ist das Ganze noch viel aufwändiger…

    1. Hi Hannes,

      vielen Dank für deine Erfahrung. Ja es ist nicht einfach, doch das Prinzip der kleinen Schritte (jeden Tag etwas entrümpeln) hilft sehr weiter. Irgendwie ist es schon eine Gewohnheit geworden und Dinge loszuwerden kann ganz schön frei machen 🙂 Ein tolles Minimalismus-Gefühl.

      Dir einen schönen Sonntag

      Christian

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