minimalimus - wie viel braucht man

Kurz vor deinem Dahinscheiden, wirst du dich über jede sinnlose Sache des Lebens schwarz ärgern. Viele Sachen, die du besessen hast, einige Dinge die du getan hast, kommen dir so sinnlos in deinen letzten Tagen vor, dass du wünscht du wärst freier von ihnen gewesen. Je weiter die Zeit voran schreitet, desto mehr konzentrierst du dich auf das wirklich Wichtige.

Was spricht dagegen sich diese Frage jetzt schon zu stellen, wo viele Lebensjahre noch auf deinem Haben-Konto stehen? Nichts, im Gegenteil es spricht alles dafür diese Frage so früh wie möglich zu beantworten. Meine Gedanken dazu möchte ich in diesem Beitrag beschreiben. Komm mit in die Welt der Einfachheit, weil sie einfach gut ist.

Warum besitzen wir so viel?

Glaubenssätze können auch gegen uns arbeiten. So wird ein falsches, nicht entdecktes, Lebens-Mantra das selbige negativ beeinflussen. Eines davon, welches in den letzten Jahren in die Köpfe der Menschen hineinkonsumiert wurde, ist :“Je mehr du hast, je  mehr du verdienst, je mehr du arbeitest … desto besser bist du“. Und da jeder Mensch zu Besseren strebt, wird dieser Glaubenssatz quasi aufgesaugt, fast schon blindlings befolgt. Leider geht diese Rechnung nie wirklich auf, da das Materielle und das Streben immer der Freiheit und der Zeit gegenüberstehen.

Ein weiterer Punkt, der uns vermüllen lässt ist das clever implizierte Sicherheitsdenken. Das spielen mit der Angst der Menschen funktioniert immer. Einen großen Teil der Gegenstände besitzen wir für den Fall der Fälle, der wiederum fast nie eintritt. Dazu gehören:

  • Klassische Versicherungen
  • Deutlich mehr Geschirr und Besteck als selbst beim Empfang von Besuch benötigt wird
  • Die Akku-Bank für den Fall, dass das Smartphone mal leer ist
  • Sehr viel Kleidung, die man ja noch mal anziehen könnte (bei einer passenden Gelegenheit)
  • Verschiedene E-Mail-Accounts
  • Selbst Lebensmittel werden zu viel gekauft, nur für den Fall, dass am Wochenende der große Hunger kommt

Diese Beispiele fallen mir spontan ein, weiter nachgedacht würde die Liste viel länger werden. Stell dir vor du entsorgst jeden „im Falle des Falles“ – Besitzes. Was denkst du wie befreit dein Leben wäre? Sollte doch einmal etwas dringend benötigt werden, dann kann es gekauft werden. In der heutigen Zeit bekommt man per Mausklick fast alles, nicht wie früher.

Der dritte Grund ist das Verkaufen von mehr Komfort. Je komfortabler wir leben, desto mehr Weichei werden wir, werden abhängig von Dingen die unsere Wohlfühl-Zone definieren. Eine Kombination aus beheiztem Lenkrad und Sitz im Auto sorgt dafür, dass ein Autofahren mit Bettwärme-Effekt möglich ist, gleichzeitig verlernt der Körper mit Kälte umzugehen und es geht bald nicht mehr ohne Heizung. Jeder Lebensbereich wird heutzutage von Sachen geschmückt, die mehr Komfort bedeuten (sollen), gleichzeitig dein Leben vollmüllen und Platz nehmen.

Allein diese drei Punkte (falsche Glaubenssätze, Sicherheitsstreben und Komfortabhängigkeit) sorgen zu großen Teil dazu, dass in der heutigen Zeit jeder Haushalt mit tausenden Gegenständen versorgt ist, doch nur wenige hundert davon wahrhaft genutzt werden. Wenige Menschen kommen dazu zu hinterfragen: „Was brauche ich wirklich zum Leben? Was ist von meinem Besitz nur eine Last die ich mitschleppe?“.




Was brauche ich wirklich?

Es gibt sehr viele Bücher zum Thema „Glücklich sein“. Ich habe festgestellt, dass der materielle Besitz fast nie mit echtem Glück verbunden wird. Solltest du gern schmökern und glücklich werden wollen, dann empfehle ich dir unbedingt einen Blick in folgende zwei Bücher zu werfen:

Alternativ schaue dir auch folgenden Beitrag an:

Doch was braucht es nun an Material um Glück zu empfinden? Ein Bett, ein Dach über den Kopf, Wärme, Nahrung und Grund-Sanitär – mehr nicht.  Was nach wenig klingt, ist nach Maslow die psychologische und größte Stufe der Bedürfnispyramide. Dem folgen auf der nächsten Stufe die Sicherheitsbedürfnisse zu denen berufliche und materielle Sicherheit gehören. Die dritte Stufe beschreibt die sozialen Bedürfnisse wie zum Beispiel Freundschaft, Liebe und Zugehörigkeit. Sind diese drei Stufen erfüllt, lässt es sich zufrieden, ruhig und vor allem „stressfrei“ leben.

Interessant wird es in den nächsten zwei Stufen. Hier finden wir die Ich-Bedürfnisse. Dazu gehören Anerkennung, Geltung und Status. An der Spitze steht die Selbstverwirklichung. Meiner Meinung nach hat sich die klassische Bedürfnispyramide besonders im Bereich Status verschoben. Obwohl es möglich ist ohne Status durchgehend glücklich zu sein, lechzen viele Menschen danach. Angefangen beim Posten von Errungenschaften zur Like-Findung bis hin mehr zu besitzen (und machen zu können) als sein „Konkurrent“. Hast du mehr, dann bist du mehr. So die Devise und diese treibt die Menschen dazu zu konsumieren, doch Konsum ist kein Erfolg – eher eine Kette, die man nicht so leicht loswird. Die Flucht, vor allem ins Materielle, bläht die vierte Stufe der Maslowischen Pyramide so auf, dass teilweise andere grundlegendere Bedürfnisse an Gewicht verlieren. Die Spitze der Pyramide, die Selbstverwirklichung, ist wiederum ohne großen Status möglich.

Meine Erfahrungen und Pläne

Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen darauf zu achten, was ich wirklich benötige. Je länger ich diese Gedanken und Denkweisen in mir trage, desto mehr habe ich das Gefühl, dass ich immer weniger brauche. Ich denke speziell ans Materielle. Ein gutes Beispiel ist meine Wochen-Kleidung. Drei Outfits reichen um über alle sieben Tage zu kommen. So trage ich das Outfit von Montag am Mittwoch noch einmal, der Dienstag wird am Donnerstag wiederholt und von Freitag gibt’s ein Wochenend-Outfit.  Seit ein paar Monaten jede Woche gleich. Ungeahnte Vorteile empfinde ich hierbei. Ich muss am frühen Morgen nicht überlegen was ich anziehen kann (Zuckerberg-Effekt), es muss viel weniger gewaschen werden und ich trage die Kleidung auf Arbeit in der ich mich wohl fühle. Natürlich gibt es noch ein Outfit für besondere Anlässe, Klienten-Besuch zum Beispiel. Zuhause hingegen freue ich mich auf mein Extra-Wohlfühl-Outfit. (schmunzel)

Seit dem ich diese Strategie fahre, merke ich wie viele andere Hosen, Shirts und Co nur noch rumhängen und nicht gebraucht werden. Stück für Stück werden diese entsorgt und jedes Teil weniger macht mich freier. Neue Teile kaufe ich nur wenn alte nicht mehr tragbar sind und in die Freizeit-Abteilung geschoben werden. Geschätzt habe ich in den letzten Jahren 60-70 Prozent meiner Sachen entsorgt. Ein Großteil findet mittlerweile auf zwei Kleiderständern Platz.

Vermisse ich etwas? Nein. Aktuell ist mein Verringerungsfokus in der Küche. Vor allem Töpfe und Geschirr werden in den nächsten Tagen vor die Tür gesetzt. Gegen Ende des Jahres wird digital aufgeräumt und entmistet. Möglicherweise werde ich mich komplett verClouden. Das bedeutet mein Office und meine Daten (Office365), meine Filme (Netflix), meine Musik (Napster) und meine Bücher (Kindle) werden virtuell und von überall verfügbar. Dafür fliegen die ganzen Festplatten und das meiste Speichergedöns raus.

Alles was übrig bleibt dürfte lässig in einen kleinen Umzugslaster passen.

Eine tolle Sache ist mir zusätzlich aufgefallen. Ich habe keinen einzigen Fehlkauf gemacht seit knapp 2 Jahren. Das bedeutet, alles was ich gekauft habe wird echt genutzt, bis in die letzten Ecken gebraucht. Erinnere ich mich an Früher zurück, dann ist es öfter passiert, dass ich gekauft habe und nach weniger oder keiner Nutzung lag das DING rum. Passiert mir nicht mehr. Ich kaufe nicht mehr wenn ich soll, sondern wenn ich brauche. Somit beschränken sich meine Erwerbungen fast ausschließlich auf Verbrauchsgüter, wovon 90 Prozent in den Bereich Nahrung und Pflege gehören.

Natürlich kommt nicht jeder mit dieser Lebensweise klar, muss man aber auch nicht, denn der erste der damit glücklich sein soll bin ich.

Lebensqualität durch Qualität

Das Verringern deines materiellen Besitzes hat einen weiteren Vorteil. Je weniger Stücke man besitzt, desto mehr Aufmerksamkeit  bekommt der Rest. Ich stelle dies besonders dann fest, wenn ich ein altes verschlissenes Teil durch ein neues ersetze. Vor einem halben Jahr ersetzte ich meine Pfannen, welche ich vor einiger Zeit noch beim Discounter gekauft habe durch diese Marken-Pfannen von Tefal*. Diese waren zwar deutlich teurer, doch im Endeffekt nutze ich sie fast täglich und bin begeistert von der Qualität.

So bekomme ich nicht nur mehr Platz in meinem Leben, sondern steigt es auch die Qualität der genutzten Geräte bzw. Dinge. Ein wenig ist es wie eine Zeitreise einige Jahrzehnte zurück. Damals besaßen die Menschen weniger Dinge, dafür in besserer Qualität. (Gebrauchs)gegenstände wurden noch nicht mit maximaler Gewinnabsicht und geplanter Obsoleszenz produziert.

Ein zweiter Bereich in dem die Qualität deutlich steigt, ist meine Ernährung. Als ich begann mich mit Minimalismus zu beschäftigen, führte kein Weg daran vorbei meine Nahrungsaufnahme zu hinterfragen. Nachdem mein Interesse dazu führte, dass ich „Leider geil, fett und faul“* und „Mark Laurens 90 – Tage Challenge“ las, war mein zweiter Fokus gesetzt. Ich koche fast täglich für mich selbst, einfache bodenständige Gerichte von (natürlicher) Qualität. Kein industriell zusammengerührter Fraß, lieber ein paar Euro mehr ausgeben für gute Qualität. Natürliche Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Co sind sehr preiswert und machen satt. Da ist es auch kein Problem wenn das Stück Fleisch mehr kostet, doch von einer schmeckbar deutlich besseren Qualität ist.

Schon diese neuen Qualitäten machen mich sehr zufrieden und glücklicher, als ich es im Leben voller quantitativen Überfluss war.

 

Je mehr, desto schlechter

Die Dosis macht das Gift, so ein bekannter Spruch. Dies gilt auch für die Besitztümer und Gegenstände in deinem Leben. Denn der Wunsch nach Freiheit (Platz) und einem längeren Leben (Zeit) wird durch zu viel materiellen Lebensmüll zerschlagen.

Platz

Fast schon logisch ist es, dass viele Gegenstände dir Platz wegnehmen. Den ersten richtigen Aha-Effekt hatte ich als ich meine Küche das erste Mal entrümpelt hatte. Nachdem ich mich von vielen Utensilien getrennt hatte, wurde einmal so richtig aufgeräumt. Es war auf einmal so viel Raum in den Schränken, dass alles Rumstehende dort lässig Platz fand. So konnte ich die Küche (auf den Tisch, In den Regalen, …) so aufräumen, dass sie im ersten Moment ungewöhnlich leer erschien. Doch schon schnell fühlte ich mich wohl in diesem Raum. So viel Platz hatte ich schon lange nicht mehr. Dieser Anblick beruhigte mich und machte glücklich.

Zeit

Denn jeder Gegenstand kostet Zeit, durchläuft fast immer den gleichen Zyklus.

  • Er muss ausgesucht werden (richtiges Produkt finden, Vergleiche vor dem Kauf)
  • … muss zum Zielort kommen (Transportieren, auspacken)
  • … muss aufgestellt, aufgebaut und angeschlossen werden
  • … muss gewartet werden
  • … muss ggf. repariert werden
  • … muss ersetzt werden
  • … muss entsorgt werden

Hinzukommt, dass er erarbeitet werden muss. Angenommen du kaufst ein 200 Euro Gerät bei einem Netto-Stundenlohn von 14 Euro, dann kannst du dafür schon mal knapp zwei Tage arbeiten.  Natürlich ist der Zeitbedarf jeweils unterschiedlich, dennoch merkst du sofort, wenn dein Haushalt 500 Gegenstände leichter wird. Übrigens bedeutet weniger Besitz auch weniger Zeit zu opfern was zu suchen (schmunzel).

Die 1 Jahr Radikal-Methode zur materiellen Freiheit

Vor einiger Zeit habe ich diesen Denkanstoß durch das Internet bekommen. Hierbei handelt es sich um eine radikale und endgültige Methode seine materiellen Besitztümer auf ein Minimum zu verringern. Das Prinzip ist hart und einfach. Einzig ein großer Raum oder Abstellplatz wird benötigt.

Du räumst alle Gegenstände, welche du besitzt in diesen Raum, als würdest du einen Umzugslaster füllen. Dabei meine ich wirklich alle, außer die leeren Möbel und dein Bett, die können verweilen. Anschließend machst du alles einmal so richtig sauber. Putze bis es nichts mehr zu putzen gibt. Und nun lebst du in der leeren Wohnung. Keine Panik, es ist natürlich erlaubt die Sachen wieder zurück zu räumen. Dies ist an eine sehr wichtige Bedingung geknüpft. Sie dürfen nur zurückgeholt werden, wenn du sie wirklich brauchst und nutzen möchtest. Klingt einfacher als es ist. Benötigst du beispielsweise bestimmte Kleidung oder Schuhe, dann hole sie zurück, lasse jedoch alles andere in diesem Raum verweilen.

Dies ziehst du ein ganzes Jahr durch, damit du alle Jahreszeiten durchlebt hast und Sommer sowie Wintersachen benutzt wurden. Schließe alles in dieses „Spiel“ mit ein: Töpfe, Vasen, Handtücher, Kissen, Bücher, …

Ist das Jahr dann vorbei, dann entsorge, verschenke oder verkaufe alles restliche was in diesem Abstellraum übrig ist. Denn die Chance etwas wirklich zu benötigen, was ein Jahr nicht gebraucht wurde, ist gering. Ich weiß, dies ist eine radikale Methode, dafür ist es die effizienteste. Wenn du es langsamer magst, dann empfehle ich dir die Challenge jeden Tag ein paar Gegenstände zu entsorgen. Wie es genau funktioniert beschreibe ich dir im Artikel „Zehn Challenges zum Nachmachen, die dein Leben bereichern und verbessern“.

Zusammenfassung

Wir besitzen definitiv zu viele materielle Gegenstände. Auch wenn es sich anfangs nach Reichtum und Komfortabilität anfüllt, macht jedes Ding dein Leben schwer und engt ein, nimmt dir die Luft zum Frei-Sein und die Zeit zum Leben. Mache deshalb ruhig mal eine andere Art von Diät, die Dinge Diät. Trenne dich von unnützen und konzentriere dich auf die wirklich wichtigen Sachen in deinem Leben. Denn es gilt das moderne Sprichwort: „Wer viel (materiell) konsumiert, der viel Zeit verliert.“

Eine schöne Zeit wünsche ich dir

Christian

PS. Danke, dass du bis zu ende gelesen hast. Sollte dich das Thema Minimalismus noch mehr interessieren und möchtest du mehr Freiheit im Leben haben, dann werfe einen Blick in folgende Bücher. Dies sind alles Affiliate-Links. Beim Einkauf über diese Links unterstützt du diese Seite ohne, dass dir Nachteile entstehen. Vielen Dank

5 thoughts on “Minimalismus – wieviel brauchst du zum glücklich sein? Tipps und Tricks

  1. Ein sehr hilfreicher Beitrag. Das Thema Kurz und Kapp auf den Punkt gebracht.
    Ich versuch mich auch gerade am Minimalismus, könnte mich aber noch nicht von alten Sachen trennen (man hat ja dafür Geld ausgegeben).
    Beim Einkaufen von neuen Sachen fällt es mir aber viel leichter darauf zu achten ob ich es wirklich brauch.

    1. Hi Stephan,

      danke für deinen Kommentar. Mir ging es am Anfang ähnlich. Ich konnte mich nicht von vielen Sachen trennen, doch dann entdeckte ich die Möglichkeit Dinge auch wieder zu verkaufen (Ebay, Kleinanzeigen, Flohmarkt). So kamen meine Besitztümer in die Hände von Menschen, die sie noch nutzen konnten und ich habe Geld zurückbekommen, welches aktuell für mich arbeitet (schmunzel).

      Wenn du es schaffst dafür zu sorgen, dass weniger Dinge in dein Leben kommen, also du entsorgst, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis du minimalistischer und freier wirst.

      Grüße

      Christian

  2. Du bist mir in letzter Zeit immer einen Schritt mit deinen Artikeln voraus. Hohe geniale-Beiträge-Trefferquote! 🙂 Ich miste schrittweise aus und trenne mich jedes Mal von ein paar Dingen mehr. Z.B. kamen letztens endlich ungetragene Schuhe weg und aktuell sind Bücher dran. Am schwierigsten beim Ausmisten gestalten mich für mich Arbeit & Essen. Aber auch da mache ich erste Fortschritte.

    1. Was anfangs schwierig erscheint, wird dann immer leichter, wenn ich erst mal dabei bin. Ich bin auch eher ein Schritt-Ausmister und entsorge eher täglich 2-3 Dinge anstatt alles auf einmal. Es ist jedoch schön zu sehen, wie über die Zeit alles weniger und leichter wird. Viel Erfolg weiterhin wünsche ich dir.

  3. Danke für die Idee mit der Radikal-Kur. Mal sehen, ob ich mich traue, das auszuprobieren.

    Bei mir spielt das Thema Minimalismus auch eine immer größer werdende Rolle. Mittlerweile merke ich immer öfter, wie mich Dinge, die in der Wohnung rumstehen und liegen belasten oder in meinen täglichen Abläufen langsamer machen. Seien es die Küchenschränke, wo ich die wichtigen Dinge lange suchen muss oder die Vielfalt an Klamotten zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann.

    Aber ich werde schonungsloser und es fällt mir mittlerweile leichter, Dinge auch mal endgültig zu entsorgen. Und ich fühle, dass mir das gut tut. Aktuell bin ich gerade an einer „jeden Tag 5 Dinge weniger“-Challenge. Das wird nochmal einen ordentlichen Vorschub bringen.

    Nachdem ich meine Küche einmal gründlich durchgeräumt habe, bin ich verwundert, wieviel Platz ich habe und beim Kochen bin ich deutlich schneller, als zuvor. Immer wenn mich etwas stört (eine Schublade hakt, oder ich muss etwas beiseite schieben), frage ich mich jetzt: „Warum ist das so“ und stelle es ab. Das macht einfach Spaß!

    Beste Grüße
    Tobias

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