Glück im Job

Bist Du glücklich in Deinem Beruf?

Nein? Jein? Dann bist Du nicht allein!

Der Chef nervt, die Arbeit ist langweilig, man ist überfordert, unterfordert, müde, muss zu viele Überstunden machen und hat schlicht und ergreifend keinen Bock mehr?

Die Zufriedenheit im Leben hängt maßgeblich mit der Zufriedenheit im Job zusammen – das ist kein Geheimnis. Nur, spekulieren allein kann man viel…

Schauen wir uns doch einfach mal an, was die Wissenschaft dazu meint!

Klare Aussagen aus dem World Happiness Report

Der World Happiness Report hat das Ziel, die Zufriedenheit der Menschen rund um den Globus so objektiv wie möglich zu beurteilen und die Ursachen für Zufriedenheit zu ermitteln. 2017 beispielsweise sind Norwegens Bürger als die glücklichsten Erdbewohner identifiziert worden.

Folgende Kriterien werden dabei herangezogen.

  • BIP pro Kopf
  • Soziale Unterstützung
  • Gesunde Lebenserwartung
  • Freiheit der Lebensentscheidung
  • Generosität (Großzügigkeit)
  • Vertrauen

Tja, wie wenden wir das jetzt auf das kleine Geheimnis an, das wir lüften möchten?

Wie hängen denn Beruf und Glück nun zusammen?

Kurz noch vorweg: Ich habe ein duales Studium im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen absolviert. Meine Erfahrungen mit dem dualen Studium WIING gibt es hier. Und durch die ersten Praxisphasen im Betrieb und die Erfahrungen an der Hochschule habe ich mich natürlich schon damals gefragt, ob das dann bereits alles ist. So von wegen: Wie? Das soll ich dann 50 Jahre lang machen?

Da der Stresspegel regelmäßig am oberen Anschlag war, hat man sich (fast schon zwangsweise) mit dem Themenkomplex Beruf-Gesundheit-Glück beschäftigt. Wenn auch wahrscheinlich vor allem unterbewusst.

Und bei diesem Themenkomplex wird der World Happiness Report sogar richtig detailliert! Und zwar im Kapitel „Happiness at Work“. Ich fasse die Kernaussagen mal zusammen:

Arbeit ist notwendig und gut!

Auch wenn Du Dich zum momentanen Zeitpunkt in Deinem Job nicht befriedigt fühlst, wärst Du ohne Arbeit höchstwahrscheinlich wesentlich unglücklicher. Der Report zeigt, dass die Unzufriedenheit relativ konstant mit der Dauer der Arbeitslosigkeit zunimmt. Also: Je länger man aus einem Job raus ist, desto unzufriedener wird man – zumindest im Durchschnitt.

[h3] Ein höheres Einkommen ist besser!

Wahrscheinlich wird es Dich nicht gerade schockieren, aber es ist gut, sich das immer mal wieder vor Augen zu halten:

Ein höheres Einkommen führt zu mehr Zufriedenheit. Aber nicht zu voreilig! Das funktioniert nämlich nur bis zu einem bestimmten Punkt!

„Wir haben herausgefunden, dass das ideale Einkommen bei 95.000 Dollar für die Lebenszufriedenheit und 60.000 bis 75.000 Dollar für das emotionale Wohlbefinden liegt.“

Das behauptet zumindest Andrew T. Jebb, Psychologe an der Purdue University.

Wenn ich jetzt an mein eigenes Einkommen als Wirtschaftsingenieur denke, bin ich da schon ganz gut dabei. Dabei gilt es noch zu berücksichtigen, dass dieser Wert für Einzelpersonen ermittelt wurde und ich mein Geld in Euro und nicht in Dollar verdiene. Außerdem gilt das im Durchschnitt und für die ganze Welt! In einem reichen Land wird man also auch mehr Geld benötigen. Die Tendenz wird allerdings klar denke ich. (lach)

Work-Life-Balance ist wichtig

Für viele Menschen ist es vorteilhafter (in Bezug auf Zufriedenheit), wenn sie mehr Zeit daheim verbringen. Das gilt natürlich vor allen Dingen dann, wenn die Arbeit überfordernd oder unterfordernd ist. Wer seinen Job gerne macht, wird auch kein Problem damit haben, ein paar Überstunden zu leisten.

Variation und Bildung

Jeden Tag das Gleiche? Das macht unzufrieden. Kleine und großer Herausforderungen, Abwechslung und die Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen. Das bringt Glück im Job!

Autonomie führt zu Zufriedenheit

Kontrolle macht zufrieden? Zumindest zu einem gewissen Teil. Wer selbstbestimmt arbeiten kann, kann Entscheidungen treffen, die einen selbst positiv beeinflussen. Auch die Sicherheit des Jobs, Arbeitssicherheit und soziale Beziehungen tragen maßgeblich zum Glück im Beruf bei. Und bitte bedenke immer: Das sind Durchschnittswerte. Nicht alle Angestellten sind gleich!

Glück im Job

Glück beginnt daheim

Dass Arbeit unglücklich macht, ist immer so leicht gesagt. Fakt ist jedoch, dass ein zufriedenes Leben nicht am Arbeitsplatz beginnt, sondern daheim! Wer sich grundsätzlich wohl fühlt und keine Sorgen und Probleme „von daheim“ mit sich herumschleppt, wird auch produktiver und damit zufriedener arbeiten können. Dann ist es auch nicht verwunderlich, dass beispielsweise Arbeiter mit einem aktiven Sexualleben ein höheres Engagement an den Tag legen und zufriedener sind als Personen mit angespannten Beziehungen oder anderen Stressfaktoren, die daheim auf die warten.

Natürlich versuchen viele, Privatleben und Beruf zu trennen. Es lässt sich trotzdem nicht bestreiten, dass sich hier ein enger Zusammenhang ergibt. Oder besser gesagt: Es gibt offensichtliche Wechselwirkungen!

Stress im Job bedeutet Stress daheim. Und Stress daheim bedeutet Stress im Job.

Eine Spirale, die sich nur mit viel Geschick abwenden lässt.

 … und die Leidenschaft?

Ich war immer der Meinung, man brauche eine Leidenschaft für seinen Beruf. Eine Passion. Aber ist das so?

Eine Antwort der Columbia University aus 2015 zeigt uns: Nein!

Aber warum das?

Eine Leidenschaft ist schwer greifbar. Leidenschaften können sich auch beispielsweise aus einem anfangs unbeliebten Job entwickeln. Auf der anderen Seite kann eine Leidenschaft, die 40 Stunden pro Woche ausgeführt werden muss, nicht mehr aus ausgelebt werden wie zuvor. Und wer sagt überhaupt, dass Deine Leidenschaft einen Wert für andere Menschen hat? Und Dich diese Menschen für die Ausübung Deiner Leidenschaft bezahlen möchten?

Große Konzerne punkten heutzutage weniger damit, dass sie Dich Deine Leidenschaft leben lassen. Es sind Faktoren wie Einkommen und Work-Life-Balance, mit denen Deine Zufriedenheit gesteigert werden soll.

Jetzt bist Du dran!

Bist Du glücklich in Deinem Beruf?

Falls nicht, helfen Dir vielleicht folgende Anregungen.

Suche Dir Herausforderungen! Etwas Neues ausprobieren. Und das am besten jeden Tag. Neues lernen bringt Dich weiter und bereitet Vergnügen. So kannst Du Deinen Alltag mit spannenden Themen gestalten, die sogar anderen (Kollegen, dem Unternehmen) einen Mehrwert bieten.

Ziele auf ein höheres Einkommen ab – das dient einerseits der wahrgenommenen Wertschätzung und andererseits kann es Deine Lebenszufriedenheit bis zu einem bestimmten Punkt erhöhen.

Fordere Unabhängigkeit! Selbstbestimmtes Arbeiten ist für viele Menschen ein Segen. Nicht für alle! Das muss auch gesagt werden. Wenn Du Dir Deine eigenen Ziele setzen kannst und einen gewissen Grad an Freiheit genießt, bringt Dich auch das weiter.

Finde Sicherheit, Stabilität und sei sozial! Ein sicherer Job ist viel wert. Achte auf Deine Gesundheit und fördere die Beziehungen zu Deinen Kollegen. Auch das kann viel bewirken.

Und zum Schluss wünsche ich Dir: Zufriedenheit im Beruf! Und natürlich im Leben. 😉

Dein Depotstudent Dominik

Über den Gastautor

Ich bin Dominik – der Depotstudent. 23 Jahre alt, Absolvent des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen und mittlerweile im Berufsleben angekommen. Ich bin selbst Investor, beschäftige mich gerne mit Finanzthemen und genieße es, anderen Menschen bei diesen Themen weiterzuhelfen, indem ich meine Erfahrungen und Gedanken auf meinem Blog depotstudent.de teile. Ich informiere über grundlegende Themen, wenn es darum geht, ein eigenes Vermögen ab dem Start der beruflichen Laufbahn aufzubauen.

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