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Nach dem Weihnachtsfest und Silvester müsste ich der glücklichste Mensch der Welt sein. Freunde, Verwandte und Bekannte haben mir Glück gewünscht. Soviel, dass ich es stückweise genieße, da sonst mein Herz explodiert. Möglicherweise hast du auch eine Glückwunsch-Inflation erlebt, fühlst dich dennoch normal oder gar unglücklich. Reicht es, wenn die ganze Welt dir Glück wünscht und du wirst glücklich leben? Kannst du dich selbst in diesen zufriedenen Zustand bringen, und du wirst glücklich sein? Wie funktioniert es genau?

Im ersten Teil des Beitrages Glücklich leben – sieben Erfahrungen haben wir bereits festgestellt, dass dein Glück im Kopf entsteht und ein Resultat ist, was du mit deinem Denken „veranstaltest“. Auch wenn viele Menschen dir Glück wünschen, bist du dafür selbst verantwortlich. So wie du eine Theorie-Prüfung bestehen musst um Auto fahren zu dürfen, solltest du auch ein wenig Glücks-Theorie lernen um glücklich zu werden. Heute geht es weiter mit vier sehr intensiven Tipps und Erfahrungen, welche ich in den letzten Monaten realisiert habe. Mit diesem Wissen geht es mir richtig gut und dies möchte ich mit dir teilen. Los geht’s mit dem

Dinge die du öfter machst verblassen

Als ich diesen Grundsatz verstanden hatte, änderte sich mein Leben gewaltig. So schwer und doch so einfach ist diese Erkenntnis. Ich versuche es mal so einfach wie möglich zu erklären. (schmunzel)

Ich unterscheide in primäre und sekundäre Glücksfaktoren. Die primären Faktoren sind die, die dich immer glücklich machen. Egal zu welcher Zeit und Situation. Bei mir ist es aufs Rad zu steigen und die Natur zu genießen, oder Musik zu hören. Bei dir ist es möglicherweise das Einkuscheln in ein warmes Bett. Egal wie oft diese Situation entsteht, wir fühlen uns immer gut dabei, kitzeln unsere Glücks-Nerven damit.

Dann gibt es die sekundären Glücksfaktoren. Meist stehen sie mit Kommerz in Zusammenhang. Bei diesen Glücksfaktoren schwächt sich das Gefühl immer mehr ab, je öfter du sie genießt. Du hast ein Kontingent, welches sich aufbraucht. Ich weiß, das klingt absolut verrückt und noch nicht greifbar – deshalb hier zwei Beispiele aus meinem Leben.

Weihnachtsmärkte

Ich liebe es über einen Weihnachtsmarkt zu gehen. Leckere Düfte, die Menschen und die Buden. Ein tolles Gefühl abseits vom täglichen Leben. Ich bin mir sicher, du besuchst jedes Jahr auch mindestens einer dieser Märkte. Ich habe vor einigen Jahren festgestellt, dass wenn ich mehrfach in der Weihnachtszeit die Märkte besuche, diese Sehnsucht und das Glücksgefühl immer mehr abnimmt. Nach dem fünften Besuch in kurzer Zeit, war es fast schon als würde ich alles auf Autopilot erleben oder besser gesagt nicht erleben. Dieses schöne Ereignis wurde Normalität und verblasste. Anschließend habe ich bewusst ein Jahr den ganzen festlichen Trubel ausgelassen. Wahrscheinlich sagt die Jugend von heute Weihnachtsmarkt-Detox dazu. (schmunzel). Was denkst du wie ich mich nach dem Jahr Entzug beim Betreten des Weihnachtsmarktes gefühlt habe? Es ist unwahrscheinlich intensiv gewesen und ich war so glücklich wieder auf einen Weihnachtsmarkt zu sein. Ich glaube ich habe gestrahlt wie ein kleines Kind und genoss jede Sekunde. Und dabei wurde mir bewusst, dass weniger von Etwas durchaus mehr Glück(sgefühl) bedeuten kann.

Je weniger du etwas hast, desto mehr schätzt du es. Je mehr etwas geschätzt wird, desto mehr Glück steckt darin.

Mittlerweile tun mir die Menschen leid, die jedes Jahr nach dem gleichen Prinzip die Weihnachtsmärkte abklappern. Klar haben sie Spaß in der Gruppe, doch das echte Glück verblasst. Sie strahlen nicht mehr wie Kinder …

Essen gehen

Ich liebe es darüber hinaus lecker Essen zu gehen. Ich könnte den ganzen Tag die  Speisekarten der Restaurants studieren und alles probieren. Einfach mal auszugehen ist oft auch eine Belohnung meiner selbst. Auch hier stellte ich diesen Effekt fest. Es gab Zeiten in denen war ich mindestens jeder Woche einmal Essen (teilweise mehrmals). Ich ertappte mich wie der dieser Glücks-Glanz immer mehr verblasste und ich auch des exklusive Gefühl der Belohnung verlor. Es wurde einfach zu viel … obwohl ich es liebe.

Nach ein wenig Detox gelingt es mir das Essen gehen wieder intensiver zu genießen. Es ist ein Unterschied ob du Dinge die du liebst einmal im Monat machst oder mehrmals in der Woche. Im zweiten Fall kann es schnell passieren, dass deine Liebe zur Normalität wird und deine Freude verloren geht. Schlimm wird es dann, wenn du dem weiter nach rennst auf der Suche nach den Gefühlen von früher.

Deshalb meine Empfehlung. Wenn du sekundäre Glücksfaktoren für dich erkannt hast, dann lasse sie nicht zu schnell verlassen. Lieber weniger davon und voller Genuss, als eine komplette „Verblassung“.

Du schätzt die Schwere falsch ein

Das Gegenteil von Glück ist Pech. Was passiert, wenn wir dem Pech eine so geringe Bedeutung wie nur möglich geben? Richtig – es bleibt mehr Raum für unser Glück. Doch leider passiert ständig das Gegenteil. Natürlich gibt es Pech und kein Mensch bleibt davon verschont, doch wird dieses Pech aufgepumpt. Manchmal wird es größer als ein Heißluftballon obwohl es nicht mal einen kleinen Luftballon füllen kann. Und das passiert in unseren Köpfen. Eines meiner Lieblingszitate ist in diesem Zusammenhang:

Zitat Glücklich werden

Besonders spürbar ist dies bei Menschen denen es (scheinbar) schlecht geht. Sie wälzen sich in Dingen die das Schlecht-Gehen untermauern, lassen diese den ganzen Tag einnehmen. Nüchtern betrachtet nimmt das SCHLECHT einen sehr kleinen Teil des Tages ein. Menschen die Unzufrieden mit ihrer Arbeit sind, können sich daraus schon ganze Jahre Unglück ziehen. Zum Jahreswechsel heißt es dann: “Das war ein Scheißjahr. Auf Arbeit hat nichts geklappt, immer mehr zu tun und und und.“. Nüchtern betrachtet ist die Arbeitszeit allein in den meisten Fällen maximal ein Drittel des Tages und auch nur ein Teil davon ist die „Scheißzeit“. Insgesamt gesehen handelt es sich um einen sehr kleinen Teil SCHLECHTES bzw. PECH. Möglicherweise fällt dir etwas Pech aus der Vergangenheit ein. Hinterfrage:

  • Wie lange hat es gedauert? Wie viel Lebenszeit war „verpecht“?
  • Wie lange hast du dieses Pech nicht aus deinen Kopf bekommen bzw. daran geknabbert?
  • War es im Nachhinein betrachtet wirklich so schlimm? Und war deine Reaktion gerechtfertigt?

Es lohnt sich immer nach Pech(stränen) diese sehr kalt und rational zu hinterfragen. Pech hat nicht mehr als diese Kälte verdient. (schmunzel)

Ein Fehler, der in diesem Zusammenhang gemacht wird, ist es das Pech zu dehnen. Du machst es für dich nicht besser, wenn du es deinen Freunden, Bekannten und Verwandten immer wieder aufgewärmt servierst. Darüber reden hilft, zu viel davon belastet hingegen. Alle Welt mit deinem Unglück zu dauerhaft zu belasten ist für alle eine Loose – Loose Situation. Es kann sogar dazu führen, dass es auf Dauer deinen Blick fürs Glücklichsein vernebelt. Willkommen in der Abwärtsspirale (Zeigefinger heb).

Glücklich sein bedeutet Konzentration auf deine Stärken

Unglück kannst du dir herbeirufen, wenn du Dinge tust, die dir keinen Spaß machen. Dazu gehört die ständige Konzentration auf deine Schwächen. Ein typisches Beispiel ist die Erziehung unseres Nachwuchses in den Schulen. Dabei kann ich mich sehr gut an meine Kindheit erinnern. Wenn ich mit zwei Klassenarbeiten nach Hause kam, wurde ich ständig mit diesem Unglücklich-Macher konfrontiert. Einmal eine ZWEI PLUS in Mathe und eine VIER in Biologie sorgte dafür, dass ich für Bio lernen musste. Ich lernte, lernte und lernte. Tatsächlich hatte ich es dann geschafft mich am Jahresende auf eine DREI zu quälen. In Mathe blieb es bei der ZWEI, was mir leicht fiel und Spaßt machte.

Eine Sache blieb in dieser Zeit komplett auf der Strecke. Mathe. Es machte mir Spaß, ich war gut und es war (im Nachhinein betrachtet) viel Luft nach Oben. Luft, die ich nicht atmen durfte, da ich mich durch den Rauch der Biologie kämpfen musste.

Ein weiteres Beispiel ist das tägliche Leben eines Angestellten. Ich erlebe es immer wieder, dass in Mitarbeitergesprächen verlangt wird Dinge zu verbessern, die schwer fallen … anstatt die Stärken zu fördern. Natürlich hat jeder Angestellte seinen Aufgabenbereich zu erfüllen, doch besonders in einem Team (oder einer Firma mit vielen Mitarbeitern) sollte man darauf achten, dass Stärken gefördert werden – nicht nur die Schwächen. Das führt in den besten Fälle dazu, dass die Gesamtperformance steigt und sorgt für deutlich zufriedenere Mitarbeiter. Sie sind glücklicher.

Es gibt sehr viele dieser Beispiele im täglichen Leben. Für dich ist es wichtig dir diesen Fakt anzueignen. Es ist entscheidend zu wissen, was deine Stärken sind und wie du sie einsetzen kannst, sie dich weiterbringen.

Doch wie findest du genau diese Stärken?

Alle Dinge, die dir Spaß machen, für die du brennst und auch mal eine Nacht durchmachen kannst, sind deine emotionalen Stärken. Mit durchmachen meine ich jetzt natürlich nicht jede Nacht bis zum Vollrausch feiern. (grins) Auch kannst du deine Stärken daran erkennen, wenn du vergleichst. Gelingt dir eine Sache deutlich leichter als anderen Menschen? Dann deutet dies auf eine Stärke hin. Leider sind viele Stärken uns gar nicht so richtig bewusst. Mir wurde vor einigen Wochen der StrengthsFinder 2.0 vorgestellt. Alle Führungskräfte in unserem Unternehmen haben die Aufgabe bekommen mit dem Buch Entwickle deine Stärken: mit dem StrengthsFinder 2.0* und den damit verbundenen Online-Test Stärken zu finden. Dabei stellte sich bei mir heraus, dass meine TOP 5 Stärken:

  • Fokus
  • Verantwortungsgefühl
  • Wissbegier
  • Vorstellungskraft
  • Tatkraft

sind. Da ich mich bereits stark mit mir selbst beschäftige, war ich nicht zu überrascht. (schmunzel) Doch besonders für Menschen, welche sich im Berufsleben und Unternehmertum noch nicht tiefer mit den eigenen Stärken beschäftigt haben, wird dieser Test hilfreich sein. Gleichzeitig gibt es dann zu den Stärken konkrete Informationen und Handlungsempfehlungen um diese besser zu nutzen. Falls du interessiert bist, deine Stärken vorgestellt zu bekommen, dann kaufe dir dieses Buch und teste dich.

In diesem Zusammenhang kann ich dir wärmstens das Power Prinzip von Tony Robbins* empfehlen. Das Standardwerk für unsere Persönlichkeitsentwicklung und somit ein wirksames Tool, deine „Power“ rauszulassen.

Wichtig ist am Ende für dein Glück, dass du dich auf deine Stärken konzentrierst. Denn das macht nicht nur Spaß, sondern generiert Ergebnisse und Zufriedenheit, welche glücklich machen.

Glücklich Leben im Hier und Jetzt

Dein Kopf ist ständig auf einer Zeitreise. Entweder schwelgt er in Erinnerungen, oder er blickt in die Zukunft.

Vergangenheit

Ach wie schön war damals doch alles. Weißt du noch wie wir als Kinder ins Freibad eingebrochen sind in der Nacht. Diese Strecke fahre ich nicht mehr, da hatte ich einen Unfall. Der hat damals über mich gelästert. Weißt du noch wie bei uns damals eingebrochen wurde. Ich könnte wieder zurück nach Hawaii Urlaub machen.

Zukunft

Was soll ich nur zu Weihnachten schenken? Hoffentlich kann ich nächstes Jahr Urlaub machen wie ich will. Es kratzt im Hals, ich werde doch nicht krank. Irgendwann wird die Welt von Plaste überschwemmt. Morgen soll es Unwetter geben.

Das sind alles Gedanken, die mir spontan einfallen. Sie passieren zu Hunderten bei jedem Menschen, jeden Tag. Vielleicht erkennst du solche oder ähnliche Gedanken auch bei dir? Doch leider (so relevant sie auch sind für dein Leben) haben diese Gedanken eine sehr schlechte Nebenwirkung. Sie lenken dich vom JETZT ab, machen es zu einem toten Stück Lebenszeit.

In jedem jetzt Steckt ein Glücksgefühl, welches du kitzeln kannst. Es kann ein Sonnenaufgang sein. Auch kann die Vorstellung, dass an einem trüben Tag dennoch die Sonne über den Wolken scheint, dich aufheitern. Einfach mal dieses Stück Schokolade genießen und nicht unbewusst einatmen während die Gedanken Zeitreisen. Oder schau dir den Menschen gegenüber an und freue dich, dass es ihn gibt. Es steckt so viel Ruhe, Glück, Vorstellungskraft und Energie im JETZT. Und wer das jetzt nicht kennen und leben lernt, lebt nicht richtig.

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du 60 Jahre alt wirst und davon 40 im JETZT gelebt hast, oder ob du mit 90 Lebensjahren auf nicht mal 10 Jahre JETZT verweisen kannst.

Ich kann dir nur empfehlen, das JETZT in dein Leben zu bringen. Es ist Glück, welches in dir entsteht und worüber du die Kontrolle bekommen kannst. Ich habe sehr lange gebraucht dieses JETZT zu erkennen und zu schätzen. Obwohl ich mir eingebildet habe, dass ich weiß wie es funktioniert JETZT zu leben, hat diese Erkenntnis sehr lange gedauert. Es ist sehr einfach zu sagen: „Genieße das JETZT und sei glücklich.“ Ist es aber nicht, so lange unser Kopf gegen uns ist.

Am besten schaffst du dir JETZT Momente jeden Tag zu festen Zeiten. In diesen Momenten heißt es alle Gedanken abzuschalten, den Kinder-Modus einzuschalten und alles neu entdecken und sich darüber zu freuen.

Zusammenfassung

Es hat ganze zwei Beiträge gedauert um meine wichtigsten „Glücksbringer“ für dich zusammenzutragen. Nimm mit, dass Glück zu großen Teilen in dir selbst und deinem Denken entsteht. Zusätzlich ist es wichtig seine Glücks-Trigger zu kennen. Ob es nun die Kenntnis über das Gesetzt der gegenseitigen Anziehung und das im JETZT – Leben ist … jeder Mensch baut sich sein Glücks-Puzzle anders zusammen, doch dafür muss er die Puzzle-Teile haben. Ich hoffe ich konnte die ein paar Stücke dazu geben und wünsche dir, dass du noch weitere Teile für dich findest.

„Wer nicht nur auf Glück hofft, sondern sich damit beschäftigt, wird es bekommen.“

In dem Sinne wünsche ich dir ein glückliches neues Jahr 2019 und freue mich, wenn du bald wieder vorbei schaust.

Christian

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One thought on “Glücklich leben – Glück entsteht im Kopf sieben Erfahrungen Teil 2

  1. Ja, die bewusste Ausrichtung der Gedanken auf die positive Seite des Lebens ist sehr wichtig. Zentral, für die Lebensqualität. Da bin ich derselben Auffassung. Unbedingt.

    Zusätzlich sollten wir dabei verstärkt auf unsere Haltung achten. Denn der charakteristische Zug und Druck, das Spannungsmuster in den verschiedenen Körperregionen, das mit der Haltung entsteht, wirkt auf unsere Stimmung.
    Das funktioniert in beide Richtungen: eine Stimmung wie zB Glücklich sein sorgt für eine andere Haltung, ein anderes Spannungsmuster im Körper, als zB Trauer, oder Groll.

    Und das funktioniert in beide Richtungen. Ich kann eine negative Stimmung verbessern, indem ich bewusst die Haltung einer positiven Stimmung einnehme. Das funktioniert erstaunlich gut, und bleibt oft unbeachtet. Deshalb möchte ich das hier ergänzen.

    Danke für den tollen Beitrag

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