Eine Darmentleerung kann auch als erfolgreiche Kurzzeitdiät bezeichnet werden. Bei der nächsten Mahlzeit machst du diesen „Erfolg“ wieder zunichte, und es bleibt die Frage: „Wie werde ich wahrhaft erfolgreich?“. Egal ob du gesünder leben möchtest, oder Erfolg in deinem Business suchst, es ist einfacher als du denkst. So wie ein guter Laminatschneider dich beim Verlegen effizient zum Ziel führt, so benötigst du gutes Wissen auf den Weg zu deinem Erfolg. Ich möchte dir heute eine Zusammenfassung meiner Werkzeuge vermitteln, Wissen und Strategien zum einfachen Nachmachen.

Die Ziele, die zur Handlung verleiten

Um erfolgreich zu werden, benötigst du ein Ziel. Denn ohne wirst du niemals einen Haken an dein Vorhaben machen können. Hier scheitern schon die meisten Menschen. Typische (Neujahrs)ziele sind zum Beispiel:

  • Ich will abnehmen
  • Ich möchte etwas für meine Altersvorsorge tun
  • Es ist mein Ziel, den Gewinn meines Unternehmens erhöhen
  • Ich möchte mehr Zeit für mich verbringen

Alles nur so dahin gesagt und mit höchster Garantie zum Scheitern. Diese Sätze höre ich immer wieder. Es reicht schon die eingangs erwähnte Darmentleerung und das erste Ziel ist erreicht. Legst du 50 Euro zurück, dann ist Punkt drei schon erfüllt. Alle diese Vorhaben sind mit einer Handlung erreicht und gleichzeitig verspürst du nicht wirklich Erfolg, bist nicht erfolgreich. Es ist so als willst du nähen. Den Faden hast du schon, doch es fehlt die Nadel mit der führenden Spitze. Diese Spitze nennt sich …

Messbarkeit

Indem du deine Vorhaben messbar machst, definierst du ein Ziel bei dem du zukünftig klar sagen kannst ob es erreicht wurde (oder nicht). Hierbei kannst du nicht schummeln und es wird immer einen Moment des Erfolgs geben. In den Beispielen lautet es wie folgt:

  • Ich will 10 Kilo abnehmen
  • Ich möchte für meine Altersvorsorge 1200 Euro sparen
  • Es ist mein Ziel, Gewinn meines Unternehmens um 6 Prozent erhöhen
  • Ich möchte jede Woche 2 Stunden Zeit für mich verbringen

Diese kleine Veränderung in deiner Zielsetzung bewirkt Wunder. Auf der einen Seite hast du immer dieses (knallharte) Ziel vor Augen, und du kannst immer genau erkennen wie weit du schon vorangeschritten bist.  Angenommen du hast von deinem Weihnachtsgeld schon 300 Euro zurückgelegt, dann wurde das Ziel mit der Altersvorsorge schon zu 25 Prozent erreicht. Genauso weißt du, dass der Verlust von 5 Kilo das Erreichen des halben Ziels bedeutet.

Nun hast du zwei entscheidende Punkte beachtet. Zum einen hast du dir erst einmal ein Ziel gesetzt, daran scheitern schon viele erfolgssuchende Menschen, zum anderen hast du dein Vorhaben klar definiert und messbar gemacht. Noch nicht am Ende angelangt, musst du den nächsten Punkt kennen und umsetzen. Denn ohne diesen Schritt sabotierst du dich selbst auf den Weg zum Erfolg. Denn ein

Vorsatz ist noch lange kein Ergebnis

Ohne dein Ziel auf notwendige Handlungen runter zu brechen, geht es nicht voran.  Diese Handlungen kannst du absolvieren und du weißt, dass sie zum Erfolg führen. Der „indem ich“ – Trick hilft dir dabei. Deine Aufgabe ist es das neu gewonnene Messbare Ziel mit konkreten Aktionen zu verknüpfen. Eine (oder mehrere) Aktion(en), die dafür sorgt, dass du Gewicht verlierst oder mehr Zeit für dich gewinnst. Ich adaptiere dies noch mal auf unsere 4 Beispiele:

  • Ich möchte 10 Kilo abnehmen, indem ich nach 18 Uhr kein Zucker und keine Kohlenhydrate mehr esse und vor jeder Mahlzeit 300 ml Wasser trinke
  • Ich möchte für meine Altersvorsorge jährlich 1200 Euro sparen, indem ich gleich zum Monatsanfang sofort 100 Euro zurücklege
  • Ich werde den Gewinn meines Unternehmens um 6 Prozent erhöhen, indem ich jeden Monat ein Produkt herausbringe und weiteres optimiere
  • Ich möchte jede Woche zwei Stunden Zeit für mich verbringen, indem ich mir jeden Sonntag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr bewusst Freiraum dafür einplane

Bemerkst du den Unterschied? Du hast konkrete Handlungen auszuführen. Du konzentrierst dich auf diese Handlungen und nicht auf die Zahlen oder leere Floskeln. Und nur dies führt zum Erfolg. Eines meiner aktuellen Ziele lautet wie folgt:

„Ich möchte fitter und gesunder leben, und auch das erste Mal seit Jahren unter 90 Kilogramm wiegen, indem ich die 90 Tage Challenge von Mark Lauren durchziehe.“. Das angenehme hierbei ist, dass ich mich in dieser Challenge jeden Tag (nach Vorgabe) um meine Ernährung und Sport kümmern werde. So kann ich jeden Tag einen Haken machen, und weiß wann ich das Ziel erreiche. Dadurch bin motivierter.

Hast du ein Ziel? Dann definiere es für dich nach diesen drei Schritten. Die Aktion bzw. Aktionen die dich zur Erreichung führen, setzt du jeden Tag (Woche, …) um. So einfach ist mein erstes Werkzeug.

66, 10000 und deine Gewohnheit

Nun haben wir beide festgestellt, dass zum Erfolg ein gutes definiertes Ziel gehört. Doch was nützt es dir deine Aktionen zu kennen, wenn du sie nicht konsequent umsetzt? Jetzt heißt es anpacken bzw. anfangen. Und auch hierbei wird immer wieder ein „Schönheitsfehler“ gemacht. Es wird nicht sofort angefangen, sondern sich ein besserer Zeitpunkt gesucht. „Nächsten Monat fange ich an Sport zu treiben.“. Noch schlimmer finde ich die Vorhaben am ersten Januar beginnen zu lassen, altbekannte Neujahrsvorsätze. Zielvorhaben, die nach 72 Stunden nicht angepackt werden, scheitern oft. Deshalb ist es deine Aufgabe sofort loszulegen. Du möchtest wieder Sport treiben? Dann suche deine Sportsachen zusammen oder mach dein Fahrrad fit für die nächste Tour. Natürlich ist es noch besser gleich mal los zu sporteln. Du möchtest für deine Altersvorsorge etwas tun? Na dann richte online einen Dauerauftrag oder Sparplan ein. Es ist immer möglich direkt etwas zu tun. Schiebe es nicht auf die nächsten Tage, schlimmer noch, auf die nächste Woche, Monat, Jahr oder auf NIE.




Nutze das Prinzip der kleinen Schritte

um den ersten zu machen. Diese vielen kleinen Schritte machen dich erfolgreicher, und vor allem lassen sie sich in deinen Tagesablauf integrieren. Warum machen so viele Menschen krasse Diäten und sind dabei nicht erfolgreich? Manchmal schlägt sogar der Jojo Effekt zu. Warum ist das so? Aus meiner Sicht sind die „Schritte“ viel zu groß und die Dauer viel zu kurz. Die großen Schritte, zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen, machen keinen Spaß und demotivieren. Noch destruktiver ist die Dauer. Wenn du vier Wochen lang Diät machst, dann betrügst du dich und deinen Körper. Du verstellst dich in der Hoffnung, dass es nach der Diät wieder „normal“ weitergeht, und ruhst dich auf den ersten kleinen Erfolgen aus. Viel besser ist es, dein Ziel zu einer Gewohnheit zu machen. Ein kleiner Schritt, der in deine Gewohnheit übergehen kann, ist die Zielsetzung:

  • Ich möchte 10 Kilogramm abnehmen, indem ich nach 18:00 Uhr kein Zucker und keine Kohlenhydrate mehr esse und vor jeder Mahlzeit 300 ml Wasser trinke

Diesen Schritt kannst du täglich umsetzen ohne Probleme, nicht wahr? Und jetzt kommt das Geheimnis! Es benötigt

66 Tage

um eine regelmäßige tägliche Handlung zu deiner Gewohnheit werden zu lassen. Trinkst du 66 Tage vor jeder Mahlzeit 300 ml Wasser, dann wirst du es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer tun. Bei den 66 Tagen handelt es sich um einen Mittelwert. Manche brauchen ein wenig länger, und einige haben schon nach 50 Tagen die neue Gewohnheit in ihr Gehirn einprogrammiert. Mit diesem Wissen sollte dir klar sein, warum 14 Tage Diäten nie erfolgreich bzw. gut sind. Und wenn du in die andere Richtung schaust, dann wird dir jetzt eine längere Nahrungsumstellung sinnvoller vorkommen, oder? Somit machen längerfristige Programme wie:

mehr Sinn. Wenn du also noch nie nachhaltig abgenommen hast, dann besorg dir das Buch oder lass dich von Detlef coachen. Ich muss ehrlich dazu schreiben, dass ich Detlef nicht wirklich mag. Das Programm hingegen macht mehr Sinn als viele andere „Diäten“. In beiden Fällen erhältst du (tägliche) Sport- und Ernährungsaufgaben, die im Sinne der kleinen Schritte gut zu absolvieren sind.

Bei Vorhaben im Sinne deiner Karriere oder beim Streben nach Gewinn und Erfolg, werden dir Detlef oder Mark nicht wirklich weiterhelfen können. Hier heißen deine Mentoren Tony Robbins oder Bodo Schäfer um nur zwei der vielen Coaches zu nennen. Einer der essentiellen Punkte ist, das Durchhalten. Ich nenne es

Die 10000er Strategie

… anlehnend an die 10000 Stunden – Regel.

Möchtest du erfolgreich sein, dann musst du eine Aktion 10.000 Mal / Stunden ausführen. So oft ausgeführt wirst du zum Profi bzw. Spezialisten. Natürlich sollst du keine Strichliste führen und oder anfangen die Aktionen zu zählen. Nutzt du Google um die „10000 Stunden Regel“ zu finden, wirst du im Internet eine ganze Menge Suchergebnisse finden. Zum einen Für- und zum anderen Gegensprecher dieser Regel bzw. Strategie. Die Grundaussage ist üben, üben, üben – durchhalten. „Ohne Fleiß, kein Preis.“ sagt Oma dazu.

Ich möchte hier mit einem eigenen Beispiel beginnen. Meine größte Schwäche ist, die deutsche Rechtschreibung. Ich habe in der Schule bei Aufsätzen immer Abzug bekommen. Zu viele Rechtschreibfehler waren der Grund. Bei den Einstellungstests bin ich immer erfolgreich gescheitert. Rechtschreibung war und ist mein Kryptonit. Meine Leidenschaft hingegen ist es, schon immer mit meinen Erfahrungen und Querdenken den Menschen zu helfen. Ich habe festgestellt, dass ich mich schriftlich besser ausdrücken kann, als verbal. So ist ein Blog eine perfekte Möglichkeit mich auszudrücken. Nur die grottenschlechte Rechtschreibung passte nicht in das Vorhaben. Wahrscheinlich hast du auf dem Weg bis hier hin schon einige Fehler gefunden (schmunzel). Mein Ziel bis heute sah wie folgt aus:

Ich möchte meine Rechtschreibung und die Art des Schreibens verbessern indem ich:

  • Jede Woche mindestens einen Artikel schreibe
  • Mehr lese – jeden Tag mindestens 10 Minuten
  • Mir die fertigen Texte anhöre (http://www.pediaphon.org)
  • Mich aktiv darum kümmere besser zu schreiben („Deutsch für junge Profis: Wie man gut und lebendig schreibt“)
  • Andere gute Schreiber über die Texte lesen lasse

Möglicherweise erkennst du, dass die Handlungen klar und einfach definiert sind. Dies mache ich jetzt schon viel länger als 66 Tage und es ist zur Gewohnheit geworden. Es passiert automatisch und ich erkenne deutliche Erfolge. Und spätestens nach 10.000 Stunden Praxis bin ich am Ziel angelangt (schmunzel).

Schaffst du es deine klaren Handlungen, welche aus deinen Zielsetzungen entstanden sind, zur Gewohnheit werden zu lassen, dann wird dein Erfolg kommen.

Sei auffallend anders!

Eine gute Eigenschaft von Menschen ist der Drang nach Individualität. Jeder hat in der heutigen Zeit niemals dagewesene Möglichkeiten sein Leben zu konfigurieren. Kleidungen einzigartig zu kombinieren oder sein zweites Ich, dem Smartphone, einen individuellen Look durch Themes oder Handyschalen zu verpassen, sind nur einige Beispiele davon. Doch bei der Individualität möchte keiner allein sein, es fehlt oft das Selbstbewusstsein wirklich einzigartig, authentisch, man selbst zu sein. Das hat zur Folge, dass Menschen sich gewissen Standards, Regeln und Denkweisen unterwerfen, wo der eigene Kopf die Grenze zieht. Ich möchte dir an einer Geschichte verbildlichen, wie du diese Regeln außer Kraft setzen kannst.

Eine hoch renommierte Firma ist dafür bekannt einer der Arbeitgeber zu sein, welcher zwar eine Menge abverlangt, doch exzellente Arbeitsbedingungen bietet. Grundvoraussetzungen sind ein sehr gutes Zahlenverständnis und sehr gute Englischkenntnisse. Schon die Stellenanzeige war besonders.

„Wir suchen einen kreativen englisch sprechenden Zahlen Jongleur …“

Gefolgt von den notwendigen Abschlüssen. Es kam der Tag an dem alle Bewerber, welche die hohen Grundvoraussetzungen erfüllten, eingeladen wurden. Über 30 Bewerber sehnten sich die eine ausgeschriebene Stelle zu erhalten. Vielleicht kennst du eine ähnliche Situation bei deiner Stellensuche. Alle Bewerber konnten perfekt mit Zahlen jonglieren, das heißt egal welche Aufgabe ihnen gestellt wurde, sie wurde schnell und fehlerfrei gelöst. Auch das Englisch war bei allen sehr gut. Die Qualifikationen waren ähnlich. Eine Masse von gleichen Bewerbern, synchron gekleidet. Wie sollten die Verantwortlichen nun den passenden Kandidaten finden? Wie würdest du dich entscheiden? Schwer, nicht wahr?

An dieser Stelle benötigst du Jemanden, der anders ist. Ein Bewerber, der aus der Masse sticht. Denn darauf zieht sich der Focus und er wird (mehr) beachtet. Sam hatte schon geahnt, dass er in der Masse untergehen wird und sich zwei Sachen überlegt …

Möchtest du wissen wie es mit Sam weiter geht, und welche die fehlenden Strategien zum Erfolg sind? Trage hier deine E-Mail Adresse ein, und du bekommst das komplette E-Book kostenfrei zum unkomplizierten Download.


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Zum Thema Ziele erreichen, kann ich dir zusätzlich folgende Literatur wärmstens empfehlen:

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