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Schmelzende Dividende oder heißes Depot? Ein glühend heißer Sommer, der in die Geschichte aller Temperaturmessungen eingeht, liegt hinter uns, so auch das erste Halbjahr 2018. Konnte dieser Sommer mein Depot aufheizen oder herrschen bei den passiven Einnahmen Tiefststände wie in vielen Flüssen Deutschlands? Begleite mich auf den Weg in die finanzielle Freiheit durch passives Einkommen. Heute erfährst du was für mich wahrhaftes passives Einkommen ist. Zusätzlich gebe ich dir ein Update, wie es nach dem ersten Halbjahr mit dem passiven Geldfluss bei mir ausschaut. Am Ende verrate ich dir wie ich diese Einnahmen aufzeichne und einen guten automatisierten Überblick habe. Los geht’s

Was ist passives Einkommen?

Meine Definition für den passiven Geldfluss ist ziemlich klar und abgegrenzt. Passives Einkommen bedeutet, dass ich nicht einen Finger krumm machen muss um Geld zu verdienen. In dem Moment wo ich regelmäßig Zeit und Mühe investieren muss, ist es nicht mehr passiv. Einzige Ausnahmen bilden nur das Eintragen der notwendigen Werte in die Steuererklärung und der Check wie sich das Vermögen entwickelt. Somit ist ein Blick auf den Konto-Auszug oder ins Depot grad noch so erlaubt. (schmunzel)

Am Beispiel von AuxMoney lässt sich das sehr gut erklären.

AuxMoney – als aktives Einkommen

Vor einigen Jahren begann ich in P2P-Kredite zu investieren. Dies tat ich aktiv. Jeden Monat habe ich die Kredite welche mein Geld bekommen sollten herausgesucht. Anschließend wurde investiert. Um diese passenden Kredite zu filtern und zu vergleichen benötigte ich zirka eine halbe Stunde im Monat. Alle vier Wochen musste ich mir diese Zeit gönnen, einige Finger krumm machen.

Aufs Jahr gerechnet waren somit zirka sechs Stunden für den Betreuungsaufwand AuxMoney notwendig. Berechne ich dafür einen Stundensatz von 15 Euro, habe ich 90 Euro Lebenszeit-Geld verbrannt. So wurde der größere Teil der Zinsen durch diese Zeit förmlich aufgefressen.

AuxMoney – passives Einkommen

Anfang des Jahres wurde mir dies richtig bewusst und ich änderte die Strategie. Ich aktivierte das Auto-Invest und kann jetzt von einem wahrlich passiven Einkommen sprechen. Natürlich verliere ich dadurch Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten, doch das ist es mir wert. Frei nach Rockefellers Zitat

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

ist dies mein (neuer) Ansatz. Dieses richtig faule passive Denken übernahm ich auch für meine Investitionen in Mintos, Bondora und Co.

Somit fließt passives Einkommen derzeitig für mich aus folgenden Kanälen:

  • Dividende und Ausschüttungen aus Aktien-Anlagen
  • Ausschüttungen aus den ETFs
  • Zinsen von Festgeldanlagen und Co
  • Zinsen aus P2P-Krediten (AuxMoney, Bondora Go and Grow, Mintos)

Die Affiliate-Einnahmen von www.selbst-schuld.com betrachte ich in diesem Zusammenhang noch nicht, da ich zwar aktuell auch hier passive Einnahmen generiere, die Arbeit um dort hinzukommen war hingegen Dreifach-Aktiv. (schmunzel)

Alles andere wie zum Beispiel:

  • Trading
  • Investieren in Optionen
  • (aktives) Handeln von P2P-Krediten auf den Zweitmärkten

Gilt für mich als aktiv, mache ich derzeitig nicht. (schmunzel)

Meine passiven Einnahmen

Alles zusammengerechnet komme ich genau auf 1.456,12 Euro im ersten Halbjahr 2018. Dies stellt einen monatlichen passiven Geldfluss von sehr guten 242,69 Euro dar. Nüchtern betrachtet kann ich in meiner Wohngegend eine sehr kleine und einfache Wohnung davon beziehen und lebe quasi mietfrei. Wenn ich es schaffe diese passiven Einnahmen bis zu meiner Rente zu erhalten, bekomme ich durch den Zinseszins-Effekt bei 5 Prozent knapp 142.000 Euro fürs Nichtstun. Dafür gibt’s dann ein gebrauchtes Haus in unserer Region.

Aktien-Einnahmen

Der größte Batzen mit 729,67 Euro Dividende kommt aus den Aktien-Anlagen. Wobei hier der meiste Cash von folgenden Titeln fließt:

  • 890454 – Omega Health Care 91,82 Euro
  • A1C9KE – Sabra Healthcare Reit 77,94 Euro
  • A0B746 – Prospect Capital Corporation 63,06 Euro
  • 899744 – Realty Income Corporation 42,40Euro
  • A2H5Z8 – Oaktree (ehem. Fift Street) 40,82 Euro
  • 797937 – Gladstone Capital 43,14 Euro
  • A0X8Y3 – Main Street Capital Corporation 39,88 Euro
  • A0HL9Z – AT&T 38,35 Euro

Alles sind Dividendentitel mit einer (mittlerweile) recht hohen Ausschüttung. Auch wenn ich bei meinen High-Yield-Aktien doch die eine oder andere Dividendenkürzung hinnehmen musste, gehören sie weiterhin zu den wichtigen Ausschüttern.

Exzellent finde ich die Möglichkeit über den allseits beliebten Aktien-Sparplan monatlich zu investieren. Dabei ist sehr gut zu sehen wie von Quartal zu Quartal die Ausschüttungen langsam aber sicher wachsen.

ETF-Einnahmen

Mit bisher 327,17 Euro gehörten sie eher zum enttäuschenden Investitions-Teil meines Portfolios. Ein ausschlaggebender Grund war (laut Recherche und Aussage von ISahres) die Investmentsteuer-Reform, welche die Rendite drückte, zu deutlich weniger Ausschüttungen führte. Dies scheint nun vorbei zu sein, da wie angekündigt nun alles wieder seinen Gang geht, Ausschüttungen kommen wie erwartet. Schaue selber wie die ersten Monate des Jahres ausfielen.

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Hier siehst du, dass es bis Mai wahrhaft kleine Klecker-Beträge waren. Im Juni hieß es erst einmal durchatmen und es kamen immerhin etwas über 129 Euro zusammen.

Zinsen

Überraschenderweise machten die Zinsen im ersten halben Jahr die Enttäuschung der ETFs um Einiges wieder gut. Besonders im Mai krachte es so richtig rein mit 466,30 Euro. Was war passiert und wie kann man in der heutigen Zeit noch so viel Zinsen bekommen? Die Lösung ist recht einfach und heißt Rendite Plus. Vor einigen Jahren legte ich einen fünfstelligen Betrag darüber an mit zirka 1,7 Prozent Zinsen. Damals eine mittelgute Anlage entpuppt sich heute als fantastische sichere Zinsalternative und zahlte mir knapp 456 Euro Zinsen.

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Die restlichen Einkünfte entspringen den Investitionen aus AuxMoney und noch ein wenig MoneyYou Tagesgeld.

Ziel finanzielle Freiheit

Es ist schon erstaunlich wie Durchhalten beim Investieren immer mehr Fahrt aufnimmt. Die ersten Jahre sind sehr hart und wenige Euro passives Einkommen können schon eine Motivationsbremse darstellen. Nun wo es dieses Jahr nach 2.500 – 3.000 Euro komplett passives Einkommen riecht, macht es deutlich mehr Spaß. Ich kann mich an meinen Plan erinnern, den ich vor drei Jahren aufgestellt hatte. Mein hochgestecktes Ziel war es im Jahr 2020 insgesamt 2.400 Euro komplett passiv zu verdienen.

passives einkommen meine einnahmen 1

Nun muss ich ein wenig schmunzeln, da ich dies unter normalen Bedingungen dieses Jahr schon erreichen werde. Ich schreibe dies nicht um „zu posen“, sondern um dir zu zeigen, was wirklich möglich ist. Immerhin bin ich immer noch der Geringverdiener vom Dorf, der einen Plan (jeden übrigen Euro investieren) und ein Ziel (mit 50 nicht mehr arbeiten zu müssen nur zu wollen) hat und einfach dran bleibt. Also wenn ich das schaffen kann, dann können dies auch sehr viele andere an finanzieller Freiheit interessierte Menschen, auch du. Brauchst du noch mehr Motivation, dann klick dich hier rein:

Frei nach dem Cashflow-Prinzip ist nun weiterhin mein Ziel diese positiven Geldbewegungen zu erhöhen. Ich denke passive Einnahmen von 12.000 – 15.000 Euro bis zu meinen 50. Geburtstag sind realistisch und stellen dann schon eine sehr große finanzielle Freiheit dar, jedenfalls hier auf dem Dorf. (lach) Zu den bereits beschriebenen Quellen arbeiten auch noch folgende drei passive Einkommensart für mich, welche in der nächsten Übersicht erstmal Geld zurück bringen.

Mittelfristig bekomme ich den Gedanken einer eigenen vermieteten Immobilie nicht aus dem Kopf. Was es genau wird kann ich noch nicht sagen, da ich erst jetzt anfange mich zu belesen und die Lage in der Umgebung abzuchecken. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich in 5 Jahren durch vermieten monatlich zusätzliche 300 bis 500 Euro Einkommen erwirtschaften werde. Kühne Pläne.

Hätte ich vor sechs Jahren mein ICH gefragt, hätte ich mich selbst ausgelacht. Doch nun sehe ich – es ist möglich finanziell frei zu werden.

Wie tracke ich meine passiven Einnahmen?

Möglicherweise hast du im Beitrag schon bemerkt, dass die Übersichten nicht mehr so Excel-lastig waren wie im Vorjahr. Mittlerweile habe ich mich verabschiedet jede Dividenden und Zinszahlung manuell in eine Tabelle einzugeben. Das hat zwei Hauptbeweggründe:

  • Über die Zeit kommen eine ganze Menge Buchungen jeden Monat zusammen – das übertragen ist nicht nur mühsam, sondern unterliegt auch einem gewissen Fehlerrisiko
  • Besonders bei verschiedenen Einkommens-Strömen brauchte ich eine Möglichkeit alles gesammelt zu verwalten – nicht nur meine jetzigen Einnahmen sondern auch möglicherweise später die Mieten von Immobilien und Co

Bei den Recherchen nach Tools meinen passiven Geldfluss richtig zu dokumentieren, stieß ich auf viele Lösungen, teils onlinebasierend. Leider sagte mir keine so richtig zu. Derweil war meine Lösung schon längst installiert, nur nicht richtig genutzt. Ich verwende schon seit Jahren WISO Mein-Geld – ein richtig klassisches Programm zum Installieren. (schmunzel) Dieses Programm greift auf Knopfdruck alle meine Konten und Depots ab (Consorsbank, Comdirect, Moneyou, …) und zeigt mir anschließend alle Buchungen, mein Gesamtvermögen und vieles mehr an.

Ende letzten Jahres fing ich an meine passiven Einnahmen zu kategorisieren. Nachdem die initiale Arbeit getan war, kann ich nun mit minimalem Aufwand filtern und Übersichten erstellen bis es mir übel wird. (lach) Die Werte sind immer richtig, da sie direkt von der Bank kommen. So ist es möglich Ruck Zuck einen Bericht zu generieren, der alle zusätzlichen Einnahmen darstellt (z.B. Investitionen und Einnahmen durch den Blog)

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Selbstverständlich lassen sich alle Konto und laufenden Kosten sehr gut aufschlüsseln und Ende des Jahres lässt sich mit diesen kategorisierten alles Notwendige schnell für die Steuererklärung zusammensuchen. Für mich ist es ein digitales Haushaltsbuch mit einer tollen Möglichkeit alle Zusatzeinnahmen zu dokumentieren.

Der Einzige Nachteil ist, dass die Buchungen immer an dem Tag aufgenommen werden, an dem das Geld auf dem Konto real verbucht wird. So kann es passieren wenn Zinsen Ende des Monats (z.B. März) anfallen, doch erst Anfang April auf dem Konto sind … dann werden sie im WISO im April geführt.

Falls Interesse besteht, gehe ich in einen separaten Beitrag noch mal genauer auf das Programm ein. Ansonsten kannst du dich gern unter https://www.buhl.de/wiso-meingeld/ informieren und eine Testversion beziehen. Übrigens ist dies zwar Werbung für das Programm, doch ohne Affiliate oder Bezahlung von Buhl. Ich nutze das Programm bereits mehrere Jahre und warum soll ich dies dir als Leser vorenthalten.

Fazit

Ich hoffe ich konnte dir einen guten Überblick von meinem (echten) passiven Einkommen geben und dich etwas motivieren zu investieren bzw. weiterzumachen damit. Anfang 2019 kommt wieder das große Update (Börse, Bloggen und Co). Also sei gespannt. Möchtest du keinen Beitrag verpassen, dann trage dich für meinen Newsletter ein.

Viel Erfolg beim „faulen Investieren“ wünsche ich dir weiterhin

Christian

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3 thoughts on “Finanzielle Freiheit – Meine passives Einkommen erstes Halbjahr 2018 + Tipps

  1. Hallo Christian,

    das sind wirklich gute Werte! Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg zur finanziellen Freiheit. 😉

    Und danke für den Programm Tipp „WISO Mein-Geld“ das kannte ich bisher noch nicht. Bisher habe ich das Tool Portfolio Performance genutzt. Es vereinfacht bereits vieles. Aber da muss man die Werte per Hand eingeben.

    Beste Grüße
    Nico

    1. Soweit ich weiß, kann man bei Portfolio Performance je nach Bank auch importieren – ob das Kategorisieren jetzt allerdings mit dem von WISO vergleichbar ist, kann ich nicht beurteilen 😉

    2. Das ist nicht ganz richtig. „Portfolio Performance“ liest die pdf-Abrechnungen (Transaktionen, Dividenden) aller Broker ein und verarbeitet korrekt alle Werte. Manuell muss überhaupt nichts eingeben werden. Außerdem werden alle Kurse automatisch aktualisiert.
      Die Portfolio-Übersicht und -auswertung wird dadurch enorm vereinfacht.

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