Stagflation - was tun 7 einfache Ideen, um zu den Gewinnern zu gehören

Stagflation – was tun? 7 einfache Ideen, um zu den Gewinnern zu gehören

Kraut-Reis, Milch-Roulade, Kürbis-Bein oder Eis-Suppe … es gibt Kombinationen, die einfach nicht zusammenpassen. Hinzu kommt, dass sie nicht schmecken. Im schlimmsten Fall musst du dich anschließend übergeben und es geht dir schlecht. Eine solche ungenießbare Kreation wird seit einigen Wochen als Sau durchs Dorf getrieben und hinterlässt Fragezeichen im Straßenpflaster. Die STAGFLATION ist der Finanzbubble liebstes Kind und bittet als moderner Remix die Inflation und Stagnation zum Tanz. EDM auf brennenden Kohlen?

Wie uns beim Verzehr von Milch-Rouladen schlecht wird, passt diese Stagflation nicht auf die Speisekarte des Lebens. Die Frage ist: Stagflation – was tun? Bin ich betroffen? Wie kann ich vorsorgen? Oder muss ich diese finanzielle Suppe auslöffeln und brauche anschließend eine Schüssel? Wenn dich die Antworten interessieren, dann bist du jetzt und hier richtig.

Inflation was passiert mit meinem Erspartem?

Lass uns den Begriff Stagflation in seine Einzelteile aufspalten. Die Inflation versteckt sich in der zweiten Worthälfte und ist vielen Menschen geläufig. Sie beschreibt den allgemeinen Anstieg des Preisniveaus. Du kannst dieses gefräßige Kind auch Teuerungsrate nennen. Benzin-Preise, Nahrungsmittel, Handwerker-Kosten – alles wird teurer. Ich bin mir sicher, dass du dies bereits im eignen Geldbeutel gespürt hast, oder?

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als ich vor einigen Jahren mit einer guten Freundin beim Lieblingsitaliener essen war. Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise und Getränk kosteten mich damals etwas über 50 Mark. Ich zuckte zusammen, da bisher ein 50-Markschein ausreichte. Nun, ziemlich genau 20 Jahre später, bezahle ich für dieses Menü 30 Euro. Dabei muss ich unbedingt dazu schreiben – FÜR EINE PERSON!

Der Preis hat sich mehr als verdoppelt!

Stell dir vor: Du gehst in 20 Jahren abends ins Restaurant und zahlst 60 – 80 Euro, wo du heute weniger als die Hälfte zahlst. Krass – nicht wahr. Deshalb die Renten-Diskussion und das Ferkel Altersarmut, welches in den Medien gefüttert wird. Dabei möchte ich erwähnen, dass eine Inflation im Prinzip gut ist. Wie schreibt Wikipedia so schön: “ Zu den positiven Effekten zählen die Förderung von Krediten und Investitionen anstelle von Geldhorten.“.

Damit eine Wirtschaft wächst, braucht es die Inflation. Schlecht kann einem werden, wenn sich das Karussell der Inflation zu schnell dreht. Eine zu hohe Inflation vernichtet dein Gespartes und macht die finanzielle Zukunft sehr unsicher (wenn du nicht darauf vorbereitet bist). Eine Inflation von fünf Prozent halbiert den Wert deines Geldvermögens innerhalb von 14 Jahren.

Eine Moderate Inflation ist gut. Zu viel davon hingegen schlecht.

Stagnation – bleibt die Welt stehen?

Eine gute (Welt)Wirtschaft muss wachsen. Höher, schneller, weiter macht die Menschen heiter. Beim Verfolgen der Wirtschaftsnachrichten ist immer von Wachstum und steigenden Gewinnen die Rede. Doch was passierte als 2020 die Welt still stand? Das Wirtschaftswachstum brach ein und weltweit gesehen war es stark negativ. Grund dafür war die Pandemie und der nahezu globale Lockdown. Dieses Jahr ging es dann wieder etwas aufwärts (nach den moderaten Lockerungen). Doch Probleme bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen, Chips und Co sorgen dafür, dass in der Theorie die Produktionsbänder wieder schwitzen könnten.

Wo kein Rohstoff, da keine Produktion und weniger Gewinne.

Der wirtschaftliche Blutkreislauf der Welt läuft wieder. Ein paar wichtige Blutbahnen (Handels- und Produktionswege) kommen hingegen ins Stocken. Nährstoff-Armut? Ja. Die Nachrichten häufen sich dazu:

Auf der einen Seite regiert regional weiterhin die Pandemie. Auf der anderen Seite machen (neue) Vorschriften einige bis dato in die Haarspitzen optimierte Produktionen schwerer. Wenn in China ein Sack mit Chips umfällt, dann merken wir dies hier in Deutschland. Die Globalisierung sorgt somit dafür, dass mal fix wegen Chipmangel ein Opel-Werk für ein paar Monate schließt. Selbst bei der Herstellung von so wichtiger PC und Unterhaltungselektronik stocken die Produktionen. Die Nachfrage ist höher als das Angebot – die Preise steigen.

Stagflation ein ungenießbares Etwas?

Die Inflation lässt die Preise steigen. Die Stagnation treibt sie weiter nach Oben. Es kann weniger produziert werden. Die Gewinne der Unternehmen steigen nicht mehr (sie sinken sogar). Ein Mix, der überhaupt keinen Spaß macht. Es folgt Verarmung und Arbeitslosigkeit.

Die Kriminalität steigt und am Ende wirst du auf der Straße weggefangen.

Okay- das war ein wenig übertrieben, jedoch passt die Richtung. Die Frage ist :“Wie lange fahren wir?“. Fakt ist jedoch eins: Die Teuerungsrate steigt stärker als die Löhne. So wird in nächster Zeit eine Differenz in den privaten Finanzen entstehen. Wer jetzt schon kein Geld am Ende des Monats übrig hat, wird in (wie sagte Oma immer) Schwulitäten kommen.

Solltest du in einer bereits wackeligen Branche angestellt sein, dann wird es besonders unsicher, da die Gefahr den Job zu verlieren höher ist als zuvor. Übrigens sorgt dieser Mix auch dafür, dass du weniger als 771 Euro Rente [Video] haben wirst.

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Alles wird teurer, es gibt weniger zu kaufen, der Job ist in Gefahr und die Rente schmilzt – da stellt sich die Frage:

Stagflation – was tun?

Jammern oder aktiv werden? Solltest du zu den Jammer-Lesern gehören, dann kannst du jetzt wegklicken und dich anderweitig ablenken. Für alle anderen habe ich sieben Gedanken, die in der Stagflationszeit sehr wichtig werden können.

Dein Grundvermögen

In wirtschaftlich schweren Zeiten ist es nie verkehrt Geld zu haben. Leider ist es in einer Stagflationsphase nicht gut zu viel davon zu besitzen. Solltest du beispielsweise 100.000 Euro auf deinen Giro-, Spar- oder Festgeldkonten haben, dann bist du angeschmiert, da die Kaufkraft aktuell stark fällt. Bei fünf Prozent Inflation verlierst du jedes Jahr 5.000 Euro und nach 14 Jahren hat sich die Kaufkraft deines Vermögens halbiert. Sollte die Inflation auf acht Prozent steigen, dann halbiert sich die Kaufkraft aller neun Jahre.

Merke: Dein Barvermögen sollte so gering wie möglich sein.

Der Geld-Puffer

Dennoch musst du aufpassen, dass du nicht zu wenig Bares auf deinen Konten hast. Der Gedanke alles Geld zu investieren ist gut, jedoch tödlich für dein Leben. Was passiert, wenn du deinen Job verlierst und dann reich bist, doch die Geldmittel nicht schnell verfügbar sind? Eine doofe Kombination. Meine Empfehlung ist es dein Barvermögen so zu „konfigurieren“, dass sechs Monatsgehälter schnell verfügbar sind. Sollte Jobverlust oder die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers drohen, dann kannst du finanziell überleben ohne an deine Sachwert-Anlagen zu müssen.

Merke: Sechs Monate Geld-Puffer sind überlebenswichtig!

Deine Sparquote

Der wichtigste Gedanke in der Reihe, ist die Frage nach deiner Sparquote. Sie beschreibt, was am Monatsende übrig bleibt und zeigt wie gut du mit deinem Geld umgehen kannst. Generell sollten immer zwischen 10 und 20 Prozent am Ende übrig sein. Angenommen du verdienst 2.000 Euro NETTO, dann müssen nach Abzug ALLER Ausgaben zwischen 200 und 400 Euro übrig bleiben. Warum?

Zum einen ist dies elementar wichtig für (d)eine gut Altersvorsorge. Zum anderen ist dies dein „Live-Puffer“. Angenommen die Inflation liegt bei fünf Prozent (im Jahr). Dann bedeutet das bei diesen 2.000 Euro Einnahmen, dass du fünf Prozent mehr Ausgaben hast – macht 100 Euro. Solltest du bisher deine Einnahmen komplett ausgeben, dann fehlen dir entweder 100 Euro jeden Monat oder du musst dich und deinen Lebensstil einschränken.

Eine gute Sparquote sorgt dafür, dass du dein Leben nicht einschränken brauchst. Angenommen du hast jeden Monat 300 Euro zurücklegen können, dann sind es erst mal „nur“ 200 Euro.

Dein Leben bleibt – einzig die Zahlen auf dem Konto ändern sich etwas.

Merke: Lebe so, dass du am Ende jedes Monats IMMER etwas hast!

Unvernünftiger Lebensstil

Die stärksten negativen Nebenwirkungen in Zeiten einer länger anhaltenden Stagflation haben Menschen, welche unvernünftig leben. Unvernünftig leben? Ja, die Definition hierfür ist individuell. (schmunzel) Wenn jedoch der 500 Meter entfernte Bäcker mit dem Auto angefahren wird oder ein spritfressender SUV zu einfachen Wocheneinkäufen gejagt werden, dann ist dies nicht vernünftig.

Sich täglich beim Bäcker seines Vertrauens ein Brötchen mit Kaffee zu „gönnen“, könnte über die Zeit genauso teuer zu stehen kommen wie die Sucht nach regelmäßigen Shopping-Touren, welche mit den Labels der teuren Markenhersteller in der Einkaufstüte enden. Ich denke, dass du weißt, was ich damit aussagen möchte.

Ausschweifend leben, wird umso ausschweifender für dein Geld.

Die Rückbesinnung auf die Werte, die wirklich wichtig sind, werden deine Gefühlte Stagnation deutlich mindern. Wie sage ich gern: „Es ist nicht wichtig, wohin deine Reisen gehen. Es ist wichtig, wer dich begleitet.“

Merke: Überdenke an welchen Stellen dein Lebensstil (zu) ausschweifend ist!

Klicke aufs Bild für MEHR LEBENSWEISHEITEN !

Diversifizierte Einkommen

Einen Job (und somit nur eine Haupteinkommensquelle) zu haben, macht dich abhängig. Selbst für Zyklen außerhalb der Stagflation ist es wichtig seine Abhängigkeit zu verringern. Dies ist heute so einfach wie noch nie. Wenn du dir jeden Abend eine halbe Stunde Zeit für ein zweites Business nimmst und mittelfristig dranbleibst, dann hast du bald einen weiteren Einkommensstrom.

Noch ein paar Geldanlagen, die Zinsen und Dividende bringen und du bist freier von äußeren Kapitalmarkteinflüssen. Ich habe dir ein paar Links rausgesucht, die zeigen wie einfach es ist nebenbei Geld zu verdienen.

Merke: Weitere Einkommensströme sind Wasser in Zeiten der brennenden Stagflation!

Sachwerte – Die Lösung?

Anfangs haben wir festgestellt, dass zu viel bares Geld nicht gut ist. Doch was damit tun? Ich drücke es gern wie folgt aus:

Investiere dein Geld in Dinge, die du anfassen kannst.

In Sachwerte. Egal wie stark dein Geld an Wert verliert – ein eigenes Dach über dem Kopf bleibt ein eigenes Dach. Eine vermietete Immobilie hingegen bringt dir zusätzlich regelmäßige Einnahmen (egal wie viel Kaufkraft das Geld hat). Rohstoffe wie Silber und Gold kannst du auch anfassen – also gut. (schmunzel) Und auch wenn Aktien und Wertpapiere heutzutage per Mausklick digital erworben werden, gehören sie zu den Sachwerten und werden dein Geld sichern.

Das Grundprinzip: Alles was über sechs Monatsgehälter auf den Giro- oder Festgeldkonten liegt in Sachwerte zu investieren, hat übrigens immer Bestand und wird besonders in wirtschaftlich starken Zeiten deinen Finanzen einen gewaltigen Auftrieb geben.

Merke: Sachwerte erhöhen deine Sicherheiten!

Dein Job – top?

Eine wichtige Frage, die du dir stellen kannst: „Ist mein Job derzeitig sicher oder wackelt er?“. Es gibt nichts Anspruchsvolleres in wirtschaftlich schweren Zeiten einen Job zu begleiten, der nicht sicher ist. Sollte das Unternehmen in den letzten Jahren geschwächt erscheinen und sich todsparen, dann können dies erste Alarmzeichen sein.

Generell empfehle ich dir in dein Humankapital zu investieren. Weiterbildung, Fernstudium oder abgeschlossene Kurse bringen dich nicht nur weiter im Leben, sie erhöhen deinen Wert – z.B. auf dem Arbeitsmarkt. Ich sage immer wieder gern:

Wenn allen Menschen das Geld genommen wird und sie mit NULL anfangen müssen, dann werden die heute finanziell intelligenten auch morgen am besten leben.

Stagflation – muss ich Angst davor haben?

Wir haben in den letzten Jahrzehnten jede Stagflation gemeistert. Das ist Fakt und sollte jeden Angsthasen beruhigen. Nichtsdestotrotz kann eine Zeit der Stagnation gepaart mit einer Inflation nerven. In den meisten Fällen wird unser Leben dadurch negativ beeinflusst. Solltest du jedem Monat auf den letzten Euro leben und einen wackligen Job haben, dann wird es Zeit aufzuwachen. Tue was!

Hast du hingegen einen Geld-Puffer, Sachwerte, lebst vernünftig und kannst dich ggf. über weitere Einkommensströme freuen, dann wirst du diese Zeiten gut überstehen. Fakt ist: Die Stagflation erhöht für viele Menschen die Drehgeschwindigkeit des Hamsterrades! Wer jetzt bereits hechelt geht die Gefahr ein zukünftig kaum Luft zu bekommen.

Abonniere den Selbst Schuld COM – YouTube-Kanal falls du was dagegen tun möchtest und in Zukunft genug Luft brauchst.

Viel Erfolg wünsche ich dir.

Christian


Christian BaierÜber den Autor:

Über 700.000 Besucher haben diesen Blog in den letzten 4 Jahren besucht und mich auf meinem Weg zur persönlichen und finanziellen Freiheit begleitet. Trotz einfachen Angestelltenverhältnisses schaffe ich es, mir ein regelmäßiges monatliches (passives) Nebeneinkommen zwischen 1.000 bis 2.000 Euro aufzubauen. Clever INVESTIEREN, begeistert BLOGGEN und immer einen Blick in Richtung PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG… das sind meine Werkzeuge und gleichzeitig die Themen auf diesem Blog. Erfahre hier, wie ich vom einfachen Bauernkind zum Investor wurde und schicke mir eine Nachricht, wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest.

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