Wie lebe ich mit der Natur, anstatt sie zu zerstören

„Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass die Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.“

Als ich dieses Zitat von Hubert Reeves las, musste ich innehalten und schlucken. Recht hat er. Besonders in der heutigen Zeit wird nach Werten gelebt, die nicht natürlich sind. Menschen krallen sich an Dinge wie Geld, Autos, Schein-Spaß und trampeln dabei alles was den Begriff Natürlichkeit verdient platt. Wenn es um einen selbst geht, dann ist die Komfortzone sehr klein und das eigene Glück steht vor dem der anderen, der Welt … Wir leben nicht (mehr) im Einklang mit der Natur, bilden uns jedoch ein, dass wir die Natur sind und beherrschen.

Klimaprobleme, Müllberge, Smog aussterbende Arten – jeder kennt genügend Nachrichten dazu. Jeder stimmt zu, dass sich was ändern muss. Doch viele tun Dinge, die zeigen wie dumm wir als Menschen sind. Sie sehen nicht, dass die Probleme nicht von den „ANDEREN“ verursacht werden, sondern jeder die Verantwortung dafür trägt. Wetten, nach diesem Beitrag siehst du einige Kleinigkeiten deines Lebens aus einem anderen Licht! Lass dich blenden. 😊

Wie lebe ich mit der Natur?

Stellt dir vor du bist minimal bekleidet und wachst weitab der Stadt in einem Wald auf. Kein Smartphone, keine Mikrowelle, kein Dach. Das einzige, was du hast bist du und die Natur. Ja – es könnte schmerzhaft sein zu überleben. Nahrungsbeschaffung, sich vor der Witterung schützen und erst mal ein Feuer zu entfachen …

… alles keine einfachen Aufgaben.

Du wirst fluchen, du wirst es hassen, du wirst verzweifeln, du wirst überleben. Dschungelcamp zum Anfassen. Nur in Echt und ohne Doktor Bob. Am Ende siegt der Wille zu überleben und die Gaben der Natur reichen aus. Du hast keine Uhr, lebst nach der Sonne. Du hast nichts im „Kühlschrank“, frisst ein paar Raupen. Du hast kein Haus, baust dir eine Unterkunft. Alles ist machbar und nach einigen Jahren lebst du ein Leben, welches mit der Natur geschieht. Du bist nicht unglücklicher. Du lebst ressourcensparend. Du kommst rum soweit dich deine Füße tragen. Alles unnatürliche wie zum Beispiel Internet, Marketing und E-Stoffe in den Lebensmitteln hat den Weg aus deinem Leben gefunden.

Okay diese Vorstellung ist sehr minimalistisch und aus unserer jetzigen Sicht nicht lebenswert, doch steckt viel darin, was wir einmal in unserer Gehirn tun sollten, durchrühren und natürlich dankbarer wieder rauslassen. Ich möchte dir an ein paar einfachen Beispielen zeigen, dass wir unnatürlich leben und es besser machen könnten. Inspirationen gefällig? Dann geht’s jetzt los.

Lass uns schlafen

Schlaf ist eine Sache, die in der heutigen Zeit verstümmelt wird. Dabei ist die Grundregel einfacher als die meisten Dinge des Lebens. Sie lautet:

Wenn du müde bist, dann lege dich hin und schlafe.

Dennoch ist der Raubbau unbegreiflich groß. Natürlich ist es nicht so einfach sich während seines normalen Jobs hinzulegen. Das kommt bei vielen Berufen nicht gut. Ich denke an Busfahrer und Ärzte im OP. Am Ende kannst du trotz gesellschaftlicher Konventionen diesen Lebensbereich natürlicher bestimmen indem du dafür sorgst genügend Schlaf zu bekommen. Meist ist der Zeitpunkt deines Aufstehens definiert. Stehst du nicht um sechs auf, dann kommst du zu spät zur Arbeit. Das gibt Ärger.

Den Punkt, wann es Zeit wird sich unter der Bettdecke zu legen, den kannst du bestimmen. Oft muss abends etwas „Wichtiges“ erlebt werden. Feiern, Aufräumen oder Doktor Bob zwingen uns dazu nicht gegen 10 Uhr ins Bett zu gehen, sondern später. So ergibt es sich, dass Millionen Menschen zu spät schlafen gehen, nicht genügend schlafen und damit der Natur den Vogel zeigen. Dabei ist es so einfach. Gehe so lang immer etwas früher ins Bett, bis dein Wecker arbeitslos ist. Es bedeutet, dass du zur richtigen Zeit (oder früher) aufwachst. Ein natürliches Aufwachen, dass dir zeigt genug geschlafen zu haben. Probiere es aus – es ist toll. Immer wenn du beim Weckerklingeln nicht richtig wach bist, hast du unnatürlich wenig geschlafen.

Das Hungergefühl

Wusstest du, dass die beste Diät dir Mutter Natur an die Hand gibt. So einfach, dass sie fast kein Übergewichtiger kennt. Wir handeln täglich gegen diese Natur indem wir falsch essen und wundern uns, dass die Speck-Rollen beständiger sind als die Felsen von Stonehenge. Ob zu festen Zeiten, zwischendurch oder übertrieben bei Festlichkeiten wird der Natur ein unangenehmer Schlag in den Nacken verpassen. Abseits von Zucker, Geschmacksverstärkern und leeren Kohlenhydraten haben wir verlernt, was Hunger bedeutet.

Dauer-Appetit ist kein Hunger.

So unnatürlich es für die meisten Menschen klingt, so natürlich ist es nur dann zu essen, wenn dein Körper Hunger meldet. Wenn du nur dann (gesunde) Mahlzeiten zu dir nimmst, hast du keine Gewichtsprobleme mehr. Unter dem Schlagwort „intuitiv Essen“ findest du genügend Möglichkeiten dich auf diesem Gebiet (zurück zur Natur) zu entwickeln. Nachdem du erfahren hast, wie sich Hunger anfühlt, musst du einfach auf deinen Bauch hören. Das bedeutet keine fest Zwangs-Mahlzeiten. Sollte beispielsweise 19 Uhr die Abendbrotzeit in der Familie sein und du keinen wirklichen Hunger haben, dann isst du einfach nichts. Verrückt … aber natürlich. Konventionen und Gewohnheiten machen es schwer aus den Fress-Trott auszubrechen. 

Solltest du etwas Essen, dann ohne Ablenkung und Hast. Ist der Punkt erreicht, bei dem der Hunger weg geht, dann hörst du auf zu essen.

Das ist das ganze Geheimnis.

Nicht immer einfach. Es bedeutet, dass du viele sinnlose Mini-Snacks mit maximalen Kalorien nicht mehr zu dir nimmst. Die Keksdose auf Arbeit und die Chipstüte, welche beim Netflixen lockt, gehören der Vergangenheit an. Zu über 90 Prozent ist du solche Dinge aus Langeweile.

Natur Essen

Passend zum Schwerpunkt Hunger, drängt sich das Thema Ernährung auf. Es ist mittlerweile in vielen Details gar nicht mehr definierbar, was wir in unsere Körper stopfen. Es kämpfen E-Stoffe mit billigen Füllstoffen um die Wette und es werden lieber komplexe chemische Zusätze konsumiert, als selbst zu kochen.

Natürlich Essen bedeutet auf Grundnahrungsmittel zurück zu greifen und komplexe Fertigprodukte zu meiden. Am besten sind alle Nahrungsmittel, die einzig aus sich selbst bestehen. Kartoffeln, Bananen, Reis und Co sind bekannte Vertreter. Solltest du dich von dieser Art Nahrungsmitteln ernähren, dann lass dir die Hand schütteln. Du ernährst dich gut natürlich. Prinzipiell sollte es dein Ziel sein diese Nahrung oder Produkte mit maximal drei Inhaltsstoffen auf dem Etikett zu essen. Alles, was komplexer ist, ist nicht gut und meist Abzocke. Ich sag nur Mandelmilch. (schmunzel)

Zur natürlichen Nahrung gehört es auch, dass du die Natur so verspeist, wie sie wirklich ist. Eine krumme Möhre sieht nicht perfekt aus, schmeckt jedoch genauso.

Obst und Gemüse sind Charakter-Nahrungsmittel. Sie müssen nicht perfekt aussehen, sondern gesund sein.

Ein Fertigmüsli kannst du mit Haferflocken und Obst ersetzen. Mirakoli bekommst du aus den einzelnen Zutaten selbst leckerer gekocht. Ein Brot ist schneller gebacken, als du denkst. Es ist einfach auf diese Art gesund zu essen, nur nicht ganz so bequem wie mit Fertiggerichten. (lach) Ich bin froh, dass ich über die letzten Jahre immer natürlicher esse. Das tut nicht nur gut, sondern spart auch viel Geld.

Die Natur besuchen

Wo verbringst du die meiste Zeit des Tages? Ich könnte wetten deine Antwort lautet im Job, zu Hause oder im Auto. Was haben diese drei Dinge gemeinsam? Sie sind fernab jeder Natur. Anders ausgedrückt verbringt die heutige Generation ihre Lebenszeit zwischen Steinbauten und Shoppingmals anstatt in den Wald zu gehen.

Mit der Natur leben, bedeutet in der Natur sein.

Ich kann dir nur wärmstens empfehlen die Zeiten in denen du in Wälder, Parks oder Seen verbringst deutlich zu erhöhen. Das bedeutet Leben und es macht dein Dasein lebenswert(er). Bestimmt kennst du die Zufriedenheit nach einem langen Spaziergang oder den Stolz bei unter 15 Grad schwimmen gewesen zu sein? All dies sind die Resultate von Zeit mit der Natur. Wenn du mich fragst, dann ist das die wahre Lebenszeit.

Natürlich gesund (werden)

Krank sein ist absolut nervtötend und macht keinen Spaß. Es gehört dennoch zum Leben und du solltest es akzeptieren, wenn du mal krank bist. Nichts ist schlimmer als sich (gedanklich) gegen einen Schnupfen oder etwas Durchfall zu positionieren. Du hast die Wahl zwischen:

„Ich will nicht krank sein“

Und

„Ja, ich bin krank und werde wieder gesund“

Und dabei ist es wichtig nicht zu sehr gegen die Natur zu handeln. Wusstest du, dass dein Körper ein Wunder der Evolution ist? Er kann sich auf unzählige verschiedene Arten selbst heilen. Dabei braucht er nur ein wenig Zeit, Ruhe und entsprechende Energie und Vitamin-Zufuhr. Nicht die Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen! Aus meiner Sicht wird heute gern zu schnell mit der unnatürlichen Keule der Krankheit die Stirn geboten. Antibiotika, Schmerztabletten und Zucker-Medikamente werden schneller verschrieben, als dem Körper die Chance gegeben wird sich zu heilen. Es ist oft schneller ein zucker-regulierendes Mittel verschrieben, als dem Patienten eine Nahrungsumstellung zu empfehlen.

Ich kann mich erinnern als vor einigen Jahren einem Bekannten Pillen verschrieben wurden, um die aus dem Limit befindlichen Werte in den richtigen Bereich zu bringen. Er nahm diese Tabletten nicht, fand heraus wie er Ernährung, Bewegung und Tagesablauf so umstellt, dass die Werte besser werden. Bei der Nachkontrolle waren die Werte TOP. Der Arzt freute sich nur so lange darüber, dass „seine“ Tabletten funktionieren bis er erfuhr, dass der Patient keine der Pillen genommen hat. Anraten des Arztes war anschließend diese Pillen trotzdem einzunehmen …

Natürlich haben Ärzte und Medikamente ihre Berechtigung, doch die erste Frage sollte sein: “Wie kann ich natürlich gesund werden?“

Lege natürliche Entfernungen zurück

Alles was weiter als zehn Schritte entfernt ist, wird mit dem Auto gefahren. Es wird minutenlang nach dem besten Parkplatz gesucht, um keinen Schritt zu vergeuden. So scheinen sich einige Menschen durchs Leben zu bewegen. Wobei bewegen das falsche Wort ist. (schmunzel) Laufen hingegen ist so natürlich langweilig, dass es keiner gern macht.

Meine Empfehlung, um in diesem Lebensbereich mit der Natur zu sein, ist es natürliche Entfernungen mit eigener Kraft zurück zu legen. Bis drei Kilometer Entfernung sollten gelaufen werden. Bis zehn Kilometer hat das Rad seinen Einsatz. So einfach kann natürliche Bewegung sein. Der moderne Grundgedanke 10.000 Schritten pro Tag zu gehen, ist ein richtiger Anfang und sorgt dafür, dass jeder Mensch sich wieder natürlicher bewegt.

Stärken ausbilden und Schwächen akzeptieren

Schule, Arbeitgeber oder persönliches Umfeld – alle scheinen dich auf deine Schwächen hinweisen zu wollen. Sie zeigen, was du tun musst um in einen schwachen Lebensbereich stärker zu werden. Was hältst du davon dies nicht zu übertreiben und dafür die Stärken ausbilden zu lassen?

Sollte dein Kind eine Drei in Mathe haben, dann ist dies nicht zu schlimm. Zensuren zeigen immer wie der kleine Jon wirklich ist. Anstatt wochenlang auf diese Schwäche zu gehen … was hältst du davon, wenn die Stärken des Kindes entwickelt werden? Dies gilt im Arbeitsleben, wie für diesen Blog. Meine Schwäche ist die Rechtschreibung. Wenn ich mich ewig damit beschäftige hier perfekt zu werden, dann wäre dieser Beitrag wahrscheinlich einige Jahrzehnte später veröffentlicht.

Anstatt eine Schwächen-Bekämpfung zu starten, ist es natürlicher Stärken zu fördern.

Ressourcen sparen

Der letzte Punkt ist bekannt, wird jedoch nicht wirklich nachhaltig verfolgt. Die wenigsten Menschen fragen sich, wie sie benzinsparend von A nach B kommen. Sie wollen einfach schnell am Ziel sein. Viele Familien kaufen mehr ein, als wirklich nötig ist und der Müll quillt dabei über. Es wird lieber ein ganzes Brot gekauft, um nicht in die Gefahr zu kommen, nachkaufen zu müssen, weil es alle ist. Vom selbst backen mal abgesehen. Lieber eine Jeans mehr als zu wenig. Im Winter muss die Wohnung mindestens 22 Grad warm sein und im Sommer eine Klimaanlage laufen. Ein zweites Smartphone kann auch nicht schaden.

Ich kann diese Aufzählung unendlich erweitern. Fakt ist, dass wir alles tun um nicht ein wenig aus der Komfortzone gehen zu müssen. Lieber vernichten wir die Natur, als bei Regen zwei Kilometer mit dem Schirm zu laufen. Lieber drehen wir die Heizung auf, als im Winter auch in der Wohnung etwas dickere Kleidung zu tragen. Es sind viele Kleinigkeiten, doch am Ende sind wir gegen die Natur, weil wir mehr brauchen und nutzen, als wir wahrhaft bräuchten.

Fazit + Tipp

Ja, wir beten unnatürliche materielle Dinge an und vergessen dabei die Natur. Erst wenn die Resultate unseres Tuns (Müll im Ozean, zerstörte Magenschleimhaut durch zu viele Schmerzmittel, …) in unser Leben treten, besinnen wir uns zurück zur Natur. Dabei versuchen wir alles wieder rückgängig zu machen, was unnatürlich viel mehr Kraft kostet (Diät). Vielleicht war es ganz gut einmal über das Schlafen, das Hungergefühl, natürliche Kost, die Gesundheit und unsere Ressourcen nachzudenken. Wer nicht mit der Natur lebt, lebt gegen sie … es gibt kein Dazwischen.

Zum Schluss habe ich einen Tipp bzw. einen Artikel, den ich dir ans Herz lege. Schau dir meinen Beitrag 14+1 Tipps um die Erde zu retten hier an. Hier erfährst du weitere einfache Möglichkeiten unserem blauen Planeten etwas Gutes zu tun.

Vielen Dank

Christian


Christian BaierÜber den Autor: Hi, ich bin Christian und ich liebe es Geld zu verdienen, zu investieren sowie mich mit Persönlichkeitsentwicklung und einem gesundem Leben zu beschäftigen.Über die letzten Jahre habe ich mich dabei zu einem kleinen Experten entwickelt, der mit einfachen Gedanken und Veränderungen viel Positives bewirkt. Um nichts zu verpassen, trage dich für den Rundbrief ein und abonniere ihn jetzt hier! Trete auch der Selbst-Schuld-Gruppe bei! Zusätzlich findest du meine Inhalte und Motivation auf Pinterest und Instagram.
 

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