geld sparen reich werden

Stell dir vor, du würdest für jeden gesparten Euro 7,50 Euro bekommen. Klingt unmöglich? Unseriös? Mit Nichten. Es ist einfacher als viele denken und benötigt einzig drei Dinge. Natürlich den Euro, eine Geldanlage mit 6% Rendite (wie zum Beispiel Exporo) und 35 Jahre Zeit. Auch wenn diese Gedanken ungewöhnlich zu sein scheinen, handelt es sich hierbei um einfache rationale Mathematik. So simple, dass viele Menschen den Wert des Sparens und Investierens nicht begreifen (wollen), drastisch unterschätzen.

Als ich vor einiger Zeit zu dieser Rechnung kam, wurde mir der Wert jedes Euros richtig bewusst. Eine vermiedene Ausgabe von 50 Euro ist somit 375 Euro wert. Spare ich beim Neuwagenkauf 2.500 Euro, dann ergeben diese zu meiner Rente fast 19.000 Euro. Mit diesen Gedanken kann Sparen süchtig machen. Damit du dein Leben nicht vergeizt, sondern sinnvoll und aufregend erleben kannst, habe ich im folgenden Beitrag die nächsten sinnvollen Spar-Tipps für dich zusammengestellt. Den ersten Teil des Artikels findest du hier.

7. Samstagnachmittag und zeitgünstig einkaufen

Wer diesen Tipp nicht kennt, hat das Sparen verpennt. (schmunzel) Zu diesen Spätzündern gehöre auch ich, da ich immer meinen festen Einkaufsrhythmus hatte. Freitag oder Samstagfrüh wurde der Wocheneinkauf erledigt, schon mit dem Wissen im Hinterkopf, dass am Samstagnachmittag bessere Preise zu erhaschen sind. Durch Zufall musste ich vor einigen Monaten kurz vor Ladenschluss bei meinem Stammdiscounter einkaufen. Das böse Erwachen kam, da die Ananas welche am Morgen noch 2 Euro kostete für 79 Cent zu haben war. Ein großer Teil der Gemüsetheke wurde verschleudert. Auch bei Käse und Wurstwaren haben einige Preise zum Sparvorteil des Käufers ganz schön federn lassen müssen. Allein ein diesen Tag lag mein Sparpotential bei fünf Euro. Was nach nicht viel klingt macht im Jahr 260 Euro aus. Ergibt nach 30 Jahren Konsequenz 30.711 Euro. Auto geschenkt durch Einkaufen zum richtigen Zeitpunkt.

Eine jahrelange Tradition ist es Weihnachtskalender am ersten oder zweiten Dezember zu kaufen. Stolle und Weihnachtsgebäck wird den Tag nach Weihnachten besorgt. Die besinnliche Zeit kannst du dazu nutzen auch mit Sinn und Verstand einzukaufen. Die Weihnachts-Süßigkeiten schmecken zwischen Weihnachten und Silvester genauso gut. Ich möchte nicht alle antizyklischen Kauftipps aufführen. Dafür gibt es bereits Seiten wie dem Kaufkalender von Markt.de oder den Einkaufskalender von Welt.de.

8. Die besten Geschenke sind kostenlos

Was schenkst du glücklichen Menschen? Freunden, die sich selbst alles kaufen können und scheinbar im Überfluss leben? Mache bitte nicht den Fehler und kaufe irgendwas, was gebraucht werden könnte. Meist landet es in einer Ecke oder Abstellkammer. Im schlimmsten Fall bekommst du dieses Geschenk beim Wichteln wieder zurück. (schmunzel). Ich kann dir empfehlen Lebenszeit zu verschenken, wertvoll, kostenlos dennoch unbezahlbar. Verschenke diese Zeit in Form von selbst gebastelten Gutscheinen. Hierbei ist natürlich Kreativität gefragt, doch ich bin mir sicher, dass dieses Geschenk gut ankommt. Hier ein paar Beispiele – einen Gutschein für …

  • Einen Aufräum-Tag (einmal richtig Aufräumen beim Beschenkten)
  • Babysitten (damit die junge Familie mal etwas unternehmen kann)
  • Etwas beibringen, was man selbst sehr gut kann (Kochen, Geld anlegen, …)
  • Für den Garten (zum Beispiel einmal Rasen mähen, Bäume verschneiden, …)
  • Eine Massage oder Wellnessbehandlung (natürlich vom Schenkenden selbst durchgeführt)
  • Für eine gemeinsame Gutnützige Aktion (bei der Krötenwanderung helfen, …)
  • Für eine Fahradinspektion und Reparatur (vom Schenkenden ausgeführt)
  • Für eine gemeinsame Wanderung

Es gibt sehr viele Möglichkeiten Zeit, Hilfe und Gemeinsamkeit zu verschenken. Was in den meisten Fällen ein kostenloses Geschenk ist, kommt auch gut an. Besonders bei Menschen, die viele Geburtstage und Feiern im Jahr erleben steckt hier einiges ein Sparpotential. Im Jahr dadurch 150 Euro gespart, macht zur Rente knapp 18.000 Euro.




9. Beschäftige dich mit Minimalismus

Die meisten Menschen praktizieren ihr Leben lang den Maximalismus, ohne es zu merken. Höher, Schneller und Weiter, so gestalten sich die Glaubenssätze. Eine geldfressende Spirale entsteht mit diesem Denken, bei gleichzeitig einsetzender Blindheit auf die elementaren Dinge des Lebens. Minimalismus bedeutet im ersten Schritt nicht sparsam und spartanisch zu leben, sondern das einfache Hinterfragen des Gewohnheits-Konsums. Essen zu gehen ist hierbei ein sehr gutes Beispiel. Ich kann mich noch einige Jahre zurück erinnern, dass es etwas Besonderes war ein bis maximal zweimal im Monat essen zu gehen, nicht selbst zu kochen. Mittlerweile gibt es sehr viele Menschen, die fast täglich gekaufte Mahlzeiten bevorzugen. Ein bis zweimal in der Woche geht es abends ins Restaurant, dazu noch ein paar Mal zwischendurch auf eine Reise ins Fast Food und täglich lockt der Kaffee zum mintnehmen. Kein Wunder wenn am Monatsende kein Geld zum Sparen übrig bleibt. Wir sind leider geil, fett und faul geworden (gleichnamiger Buchtipp – klicke hier*). Zurück zu den Wurzeln und den Konsum zu hinterfragen, ist einer der besten Spartipps. Nicht ärmlich leben, dafür bedacht und nachhaltig. Da ich zum Thema Minimalismus schon einige Beiträge geschrieben habe, hier ein paar Linktipps dazu:

10. Konsumverzicht Challenge

In Kombination mit dem letzten Tipp bietet sich eine konsumfreie Zeit an, um auf den Boden der Shopping-Tatsachen zu kommen. Hierbei ist es Ziel eine längere Zeit kein Geld für Kleidung, Spielerein oder Goodies auszugeben. Gebe bei Google den Suchbegriff „Konsumverzicht“ ein, du wirst sehr viele Inspirationen dazu finden. Dabei wirst du lesen, dass dieser Konsumverzicht in den meisten Fällen auf ein Jahr angesetzt ist und nicht nur Geld spart, sondern auch das Selbstbewustsein und die Lebensfreude steigert. Zudem wird eine Menge zum Thema Nachhaltigkeit und Rücksicht auf unsere Erde getan. Stell dir mal vor jeder Mensch konsumiert im Jahr ein T-Shirt weniger. Nach dreizehn Jahren ergibt dies knapp 100.000.000.000 (100 Milliarden) weniger verbrauchte T-Shirts. Da zur Herstellung eines solchen Shirts 2.000 Liter Wasser benötigt werden, sprechen wir hier von 200.000.000.000.000 Liter. Unglaublich was der Verzicht eines Konsumteils für die Welt ausmacht, oder?

Da bei einem Konsumverzicht nicht nur ein T-Shirt im Mittelpunkt steht, wirst du über dieses Jahr sehr viel mehr sparen. Ich bin mir sicher, dass dabei schnell 500 Euro oder mehr zusammen kommt. Auf 30 Jahre macht dies insgesamt 42.000 Euro mit Zinsen.

11. Gib mehr Geld aus – Qualität

Geld sparen durch mehr ausgeben – was anfangs absolut kontraproduktiv klingt, macht wirklich Sinn. Ich möchte diesen Punkt an einer Geschichte erklären. Vor vielen Jahren war mein Opa sehr fleißig viele Kleinigkeiten am Haus selbst zu reparieren, so war der Baumarkt Opas Shopping-Paradies. Er machte damals nur einen Fehler. Bohrmaschinen, Schleifgeräte und Stichsägen wurden zu Discountpreisen gekauft. Meistens aus der Werbung oder nahe der Kasse liegend, als Billigware. Natürlich haben diese Geräte funktioniert, nicht für lang. Nachdem ich nach dem Tod meines Opas alles entrümpelt hatte, fand ich einige Billigbohrmaschinen und Co. Keine davon funktionierte mehr (richtig), mit  einer Ausnahme. Das richtig teure Markengerät bohrt heute noch wie am ersten Tag.

Genau darum geht es. Überdenke deinen Konsum, mache Konsumfasten, kaufe dafür Qualität. Dies gilt für alle Dinge die du im täglichen Leben benötigst. Es ist nicht die Masse, sondern die Qualität, welche dein Leben positiv beeinflusst. Ich liebe es wenig zu haben, dafür Qualität. So hatte ich einen Pürierstab welcher 35 Euro kostete, nun nutze ich seit Jahren das Triblade von Kenwood* und bin sehr zufrieden. Das Set hat damals über 200 Euro gekostet. Meistens sparst du auf Dauer doch bares Geld, da die Geräte länger halten. Vor allem ist die Wahrscheinlichkeit bei Geräten die länger als 5 Jahre zuverlässig funktioniert haben sehr hoch noch weitere 15 bis 20 Jahre ihren Dienst zu verrichten. Achte vor allem bei elektrischen Geräten darauf, dass du sie mit langer Garantie bzw. erweiterter Garantie kaufst. Das kostet oft ein paar Euro mehr, rechnet sich.

Ich lebe den Gedanken wenig zu besitzen, dafür richtig gute, zuverlässige und langhaltende Dinge.

12. Sparen nützt nichts wenn du keinen Plan bzw. gute Geldanlage hast

Der mit wichtigste Spar-Tipp kommt zum Schluss. Dir nützt alles Sparen nichts, wenn du das WARUM nicht kennst. Was sind deine Ziele? Wann möchtest du sie erreicht haben? Möchtest du Gutes tun? Einfach eine immer größer werdende Zahl beobachten, ohne Sinn und Verstand, bringt dich nicht voran. Im Gegenteil, nach Jahren wirst du nach dem WARUM suchen, welches du dir schon von Anfang an beantwortet haben solltest. Ein paar mögliche Ziele können sein:

  • Selbstständig eine Altersvorsorge aufbauen
  • Für passives Einkommen sparen um mit 50 weniger (bzw. nicht mehr) arbeiten zu gehen
  • Genug Geld anzusparen um am Lebensabend auswandern zu können und eine Existenz aufzubauen
  • um sich was anzuschaffen (Auto, Haus, Boot)
  • um vorhandene Schulden abzubauen

In dem Moment wo du einen konkreten Plan hast, macht das Geld sparen Sinn. Zusätzlich bist du dadurch deutlich motivierter und sparst automatisch mehr. Ich habe mir das Ziel gesetzt schon bald nur noch halbtags arbeiten gehen zu müssen und die gewonnene Lebenszeit zu nutzen. Schon die Vorstellung daran motiviert gewaltig und ich bin immer wieder überrascht wie sparsam und glücklich ich leben kann.

Zusätzlich ist es sehr wichtig, was mit dem gesparten Geld passiert während der Sparphase. Einfach unters Kopfkissen oder aufs Sparbuch zu sparen, ist sinnlos. Ziel sollte es sein das Geld so anzulegen, dass zwischen vier bis fünf Prozent jährliche Rendite anfallen.

  • 100 Euro monatlich sparen mit 0,5% Rendite = 45.898,43 Euro nach 35 Jahren (3.898,43 Euro Zinsen)
  • 100 Euro monatlich sparen mit 5,0% Rendite = 111.319,78 Euro nach 35 Jahren (69.319,78 Euro Zinsen)

Erkennst du den Unterschied? Jeder Prozent mehr Rendite macht auf die Dauer sehr viel aus. Im zweiten Beispiel fallen mehr Zinsen als Einzahlungen an.

Informiere dich dazu über:

Oder lerne professionell zu Handeln. Schaffst du es das WARUM gespart und WIE investiert wird gut zu vereinen, dann bist du schneller am Ziel als gedacht.

exporo investieren

Zusatztipp: Online Umfragen

Flaschen sammeln war gestern, Online-Umfragen ausfüllen ist heute. (schmunzel) Auch wenn es sich um einen kleinen Nebenverdienst handelt, ist es immer noch möglich ein paar Euro nebenbei durch Klicken zu verdienen. Kleinvieh macht auch Mist. Ich habe vor einiger Zeit die Reich-Klickerei ausgetestet und konnte mir ein paar Euro nebenbei verdienen. Anstatt zig sinnlose Videos bei Youtube zu schauen, habe ich davon ab und zu fünf bis zehn Minuten abgezwackt und einen dreistelligen Betrag zusammenbekommen. 10 erklickte Euros bringen dir auf Dauer 75 Euro und damit rechnet sich das Ganze schon. Sollte dich dieses Thema interessieren, dann schaue dir die Klick-Plattformen an:

Oder wirf einen Blick in meinen Erfahrungsbericht „Entscheiderclub Erfahrungsbericht – Geld verdienen durch Klicken?“.



Zusammenfassung

Kleinigkeiten machen auf Dauer sehr viel aus und ich hoffe dies konnte ich gut vermitteln. Eine gute Spar und Investitionskultur wird meiner Meinung nach stark unterschätzt, nicht beachtet. Wenn du die Punkte aus den beiden Teilen „Sinnvoll Geld sparen“ …

  • Sparen durch Radfahren
  • Ablegen von Lastern
  • Kontoführungsgebühren sparen
  • Das Jetzt-Wollen abschalten
  • Häufiger selber kochen
  • Nur heizen was belebt ist
  • Zu cleveren Zeiten einkaufen
  • Kostenlose unbezahlbare Geschenke
  • Sinn für Minimalismus
  • Die Konsumverzicht-Challenge
  • Qualität kaufen
  • Das WARUM des Sparens erkunden

… lebst, dann kann ich dir garantieren, dass du deutlich mehr Geld übrig hast.

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Finanzielle Grüße vom

Christian

3 thoughts on “Reich werden – Wie spare ich sinnvoll Geld im Alltag? Teil 2

  1. gute Zusammenfassung – Ich war am Feiertag abends beim Joggen. Mein 5 jähriger Sohn hat mich das erste mal mit dem Fahrrad begleitet – Unbezahlbar geil – viel geiler als wenn wir zur gleichen Zeit im Restaurant viel Geld verpulvert hätten.

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