Ich bin ein Freak - Halloween Geschichte

Menschlichkeits-Mikado. Wer sich nicht verstellt, hat verloren. Jeder, der ehrlich und authentisch lebt, ist ein Freak. Ich bin ein Freak. Erlebte dieses Jahr meinen 40. Sommer. Fühle mich oft nicht in die Welt passend. Doch sind meine Gedanken menschlich. Etwas passt nicht. Passe ich nicht?

Morgens.

Fünf Uhr. Kein Wecker klingelt. Hellwach. Dankbar. Ein neuer Tag. Atemzug später. Aufgestanden. Lächeln. Freude. Dankbarkeit wird größer. Blicke schweifen. Sonnenstrahlen. Purer Genuss. Ruhe. Kein Autolärm. Die Welt (ver)schläft noch. Montag. Sieben Tage Zeit etwas zu bewegen. Menschen zu bewegen. Dinge zu schaffen. Freiräume zu genießen.

Freude ist ansteckend. Die Welt draußen braucht sie.

Unzufriedene montagsscheue Menschen werden wach. Vergiften sich und angrenzendes Leben. Smartphone. Schlechte Nachrichten. Lustlos. Planlos. Dankbarkeitsmangel. Zunehmende Vergiftung.  Sie denken sie leben richtig. Merken es nicht. Ich nicht. Ich bin ein Freak. Genieße mein Glas Wasser. Eiskalt. Gänsehaut. Leben. Eiskalte Dusche. Fenster auf. Durchatmen. Ruhe. Morgen-Routine. 6-Minuten Tagebuch. Recken. Strecken. Leben necken. Besonnenheit. Voller Dankbarkeit. Innere Ruhe. Glückseligkeit. Haferbrei. Zimt. Honig. Freuden-Frühstück. Viel Zeit.

Die Welt voller Stress. Krankes Frühstück. Kaffee-Köpfe. Stundenlanges Make-up. Perfektes Outfit. Zeitdruck. Blubbernder Blutdruck. Autopilot. Erste Schritte im Hamsterrad des Tages.

Kranke Geister hetzen auf Arbeit.

Ich nicht. Ich bin ein Freak. Relaxt. Fahrrad-Fahrer. 25 Kilometer. Natur pur. Sonne. Nebelbänke. Morgentau. Vogelgezwitscher. Auf Erlebnis-Pilot. 60 Minuten Urlaub auf dem Weg zur Arbeit. Herzschlag. Lieblingsmusik. Nachrichtenlos. Ohne Schlagzeilen. Unwissend fern des Weltgeschehens.

Die Welt hetzt. Knapp. Auf letzter Sekunde. Koffein-Pulsschlag. Radio. Nachrichten. Schlechte Nachrichten. Trump. Unwetter. Terror. LKW voraus. Fährt zu langsam. Stress. Nebelbänke stören. Vogelzwitschern verstummt. Stresserinnerungen von gestern. Stressgedanken für später. Ich nicht. Ich genieße das Jetzt. Ich bin ein Freak.

Auf Arbeit

angekommen. Treffe auf Miesepeter-Menschen. Sie haben ihr Lächeln daheim gelassen. Merkel-Mund. Verbissenheit. Zweite Runde Kaffee. Gedanken überall. Nur nicht im JETZT. Mehr Miesepeter-Menschen. Sie reden miteinander. Trump. Terror. Todesfälle. Tagesmissmut. Gier. Gerüchte. Kranke Kommunikation. Ein Wettkampf des Negativen. Ich höre zu. Sage nichts. Keine Themen für mich. Bin ruhig. Zufrieden. Ich bin ein Freak. Wie mache ich das Beste aus meinen Tag? Bin kreativ. Suche Abwechslung. Probiere aus. Rede mit Kollegen.

Führe Krieg mit den Miesepetern. Bringe sie zum Lächeln.

Einige davon. Bin großzügig. Gebe ab. Spende Zeit. Rede – jedoch nicht zu viel. Der Tag fließt im Jetzt. Miesepeter-Menschen beginnen mit dem Jammerkonzert. Verdienden zu wenig Geld. Arbeit ist zu viel. Die Hose spannt. Die Luft ist zu dick. Ein Furz sitzt quer. Komfortzone wird eingeschnürt.  Tun ist nicht ihr Erfolg. Wie lange zur nächsten Pause? Kein Spaß. Stress. Eingefrorene Mundwinkel.

Pause.

Endlich. Miesepeter lassen Luft ab. Atmen Rauch. Unterhaltung. Klatsch. Tratsch. Viele Sinnlose Stories. Alle sprechen gleichzeitig. Keiner zuende. Jeder muss was sagen. Wer nichts sagt ist nichts wert. Kommunikationskatastrophe. Kaffee. Konkurrenz. Geld. Gier. Gerüchte. Grimmige Gesichter. Perverse Pause.

Ich nicht. Ich bin ein Freak. Laufe Draußen. Frische Luft. Freude. Natur. Rede mit Lächlern. Positiven Menschen. Gedanken schweifen. Höre Vögel. Denke nicht an Arbeit. Lache. Nicht über andere, sondern aus Lebenslust. Spiele Versteck gegen Miese-Peter und Pessimisten-Paula. Viele Schritte. Bewegung. Bank. Fünf Minuten sitzen. Wind spüren. Sonne fühlen. Leben…swert. Wieder wahrhaft wach. Weiter geht’s. Nächste Runde Arbeit. Tag schreitet voran. Versuche jede Minute zu nutzen. Blick auf Ergebnisse. Konzentration auf ein gutes Arbeitsgefühl. Ich mag meine Arbeit. Bin ich ein Freak?

Miesepeter-Menschen stöhnen. Lassen Minuten sterben. Zählen sie wartend auf die Tageserlösung. Innere Unruhe. Äußere Spannung. Reaktive Reaktionen. Pervers Passiv. Albtraum-Job-Gefühle. Immer andere Menschen schuld. Verantwortung als Fremdwort. Essen nebenbei. Zügige Zuckeraufnahme. Freizügiger Fettkonsum. Kauen Kekse. Fettleber vergrößert sich. Leben verkürzt sich. Hamsterrad dreht weiter. Einigen wird es schwindlig. Keine Lust auf diese Arbeit. Nichts ändern wollen.

Feierabend.

Miesepeter rennen rasant. Kein Durchatmen. Vollgas nach Hause. Auf dem Rücken der Rucksack voller Arbeitsgroll. Rote Ampeln sind Gegner. Grüne Ampeln erzwingen den Druck aufs Gas. Tunnelfahrt. Kein Blick für die Umgebung. Keine Nase fürs Drumherum. Kein Gefühl im Bein.

Ich bin ein Freak. Gehe relaxt zum Fahrrad. Atme sacht durch die Nase. Tief. Ein gutes Gefühl nach dem erfolgreichen Arbeitstag. Kein Stress. Kein Gasfuß. Winke Auto von rechts durch. Lächle. Nächste gute Tat – Check. Keine Bundesstraße, sondern Natur-Weg. Ab zum Griechen. Lecker Essen. Draußen. Nasenwind. Augensonnenuntergang. Ruhe. Angenehmer Gesprächspartner. Interessante Themen. Finanzielle Freiheit. Minimalismus. Persönlichkeitsentwicklung. Pläne schmieden. Notizen. Lachen. Sprüche. Kreative Kommunikation. Eiskalte Apfelschorle. Vorspeisenteller. Kein Alkohol.

Herrlich. Die Welt um uns vergessen. Zeit ist relativ.

Freaky. Ich bin ein Freak. Miesepeter –Menschen. Saufen und Fressen sich durch den Abend. Lebendige Leberzirrhose.  Mit vollem Mund wird gelästert. Mehr Ouzo mehr lästern. Mehr Ouzo mehr jammern. Mehr Ouzo mehr Übertreibungen. Keine bodenständigen Gespräche. Nur der Boden der Schnapsgläser. Unzufriedenheit in den Gesichtern. Betäubte Mundwinkel. Maßlosigkeit. Lustloses Lallen. Smartphone im Dauereinsatz. Jedes Stück Fleisch landet im Magen. Und auch auf Instagram. Follower-Schwanzvergleich. Urlaubsfoto-Vergleich. Reden aneinander vorbei. Schlimm. Krankes Essen. Kranke Kommunikation. Krankes Leben.

Zu Hause.

Mein Platz. Ruhe. Kaltes Glas Wasser. Lieblingsmusik an. Klamotten aus. Nachrichten checken. Beantworten. Ruhig und Relaxt. Danach Kreativität. Bloggen. Texten. Zweites Business. Ideen realisieren. Leidenschaft. Erfolg. Gewohnheit. Zusatzeinkommen. Danach nächsten Tag vorbereiten. Kleidung raus suchen. Müll wegräumen. Hand voll Nüsse. Zähne putzen. Lesen. Fünf bis zehn Seiten. 6-Minuten Tagebuch. Erfahrungen des Tages aufschreiben. Ruhig und zufrieden einschlafen.

Miesepeter-Menschen. Kommen heim. Werfen Kleidung in die Ecke. Bringen einen Rucksack Unzufriedenheit mit. Legen ihn nicht ab. Youtuben. Schöne Scheinwelt. Versacken. Facebook. Spannen. Lechzendes Like Leben. Bildzeitung online. Tolle Terror-Themen. Volle Beschallung. Unterstützt von einem Bier. Oder zwei. Begleitet von Schokolade. Verfeinert mit Chips. Nächste Station Couch. Waagerechte Position. Gesonnt vom Fernsehen. Einschlafen.

Im Traumland.

Miesepeter träumt von Erfolg ohne Anstrengung. Lottogewinn. Hofft auf ein besseres Leben. Hat Angst zu verlieren. Sein Geld. Seine Frau. Seinen Job. Alptraum. Aufwachen. Schlaflosigkeit. Aufstehen. Kühlschrank. Weiter schlafen. Couch. Tief in der Nacht wieder wach. Sauer aufstoßen. Taumelnder Gang ins Bett. Noch nicht richtig geschlafen. Panik. Nur drei Stunden Nacht über. Hektische Einschlafversuche. Nacht verschwindet. Morgengrau(en) kommt. Zu früh.

Ich nicht. Ich bin ein Freak. Träume vom nächsten Tag. Ziele. Projekte. Ideen. Gepaart mit Zufriedenheit der letzten Tage. Positiv erschöpft. Schlafe wie Stein. Viele Träume. Offenes Fenster. Windzug. Anregende Kühle. Dankbarkeit weckt mich.

Ich bin gern ein Freak. Und das ist auch gut so. (schmunzel)

Happy Halloween 2018

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4 thoughts on “Ich bin ein Freak und das ist gut so (Die besondere Halloween-Geschichte)

  1. Schön beobachtet und Gluckwünsch zu so einem Freakleben!
    Ich bin erst Phasenweise dort, falle hin und wieder ins Hamsterrad zurück, reflektiere aber und arbeite dran.

    1. Hi Peter,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Da geht es dir wie mir. Ich bin auch in kleinen Schritten zum Freak geworden. Dran bleiben und die Dinge machen, die dir gut tun … und nicht, die Sachen welche die „Welt“ von dir verlangt. Gutes gelingen und freaky Restwoche wünsche ich dir.

      Christian

  2. Warum „Freak“? Der Begriff klingt doch gleich viel zu negativ… Ich finde das genau die richtige Einstellung!

    Seit mehr als einem Jahr bin ich für den Weg zur Arbeit auch vom ÖPNV auf 20-30min zu Fuß morgens und (meistens auch) abends umgestiegen. Sehr relaxt, Bewegung, Ablenkung, schöne Eindrücke 🙂

    Kann ich nur jedem empfehlen, denn dann kann man sich über die immer länger werdenden Staumeldungen zur Berufsverkehrszeit im Radio schön amüsieren…

    1. Hi Thorsten,

      Freak passt ganz gut zu Halloween 🙂 Ja du hast Recht eine halbe Stunde jeden Morgen und Abend an der frischen Luft und mit eigenen Gedanken ist eine sehr gute Medizin. Ich habe festgestellt, dass ich in diesen freien „Denkzeiten“ viel über mich, meine Wünsche und Ziele gelernt habe. Somit ist das Fahrradfahren zur Arbeit alles in einem tollen Paket.

      – Sport
      – Solarium 🙂
      – Sprit sparen
      – Gedanken ordnen
      – Pläne schmieden
      – Weiterentwickeln durch Podcast
      – Dankbarkeit durch das Genießen der Natur

      Einfach toll.

      Grüße und noch viele Amüsier-Momente wünsche ich dir.

      Christian

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